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Alt 03.04.2015, 09:49   #14
triti
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.05.2013
Beiträge: 444
Hallo zusammen,

Da man im Internet relativ wenig zu meiner OP findet und wenn dann meist Horrorgeschichten werde ich falls Intersesse besteht ein wenig über den Verlauf berichten.
Die Diagnose, das ich eine Analfistel habe, folgte eine sehr gute Aufklärung über das weitere Vorgehen. Man muss eine Fistel nicht unbedingt operativ entfernen, man kann es auch mit Medikamenten versuchen. Mein Arzt riet mir aber zur OP , da die Erfolgsaussichten größer sind und es in Bonn einen guten Arzt gibt der nahezu ausschließlich diese OPs durchführt.
Den besuchte ich einen Tag später und er riet mir auch zur OP. Zeitkritisch wäre es aber nicht. Ich entschloss mich dann zeitnah zur OP, da der Arzt meinte mein Fall könnte zu den harmlosen Fällen gehören und einem verspäteten Start in die Saison hält er für möglich. Eine echte Diagnose kann man aber erst nach einer Untersuchungs OP treffen. Er schlug vor mich 2 Wochen später zu operieren und wenn ich eine einfache Fistel habe diese zu spalten.
Nach der OP sagte er mir, die Fistel hätte oberflächennah im vorderen Dammbereich gelegen, er hätte sich deshalb entschlossen sie komplett zu entfernen durch einen größeren Schnitt im vorderen Dammbereich. Um an den Fistelkanal von innen dran zu kommen, hätte er ein Stück des Schließmuskels entfernt.
Mir wurden Windeln und viele Schmerzmittel unterschiedlicher Stärke zur Verfügung gestellt. Schmerzmitteln stehe ich kritisch gegenüber und ließ sie erstmal weg. Die Schmerzen waren sehr gut aushaltbar und am 2. Tag schon weg. Windeln habe ich auch nie benötigt.
Am Nachmittag nach der OP bin ich schon rumgelaufen, am 2. Tag wurde ich entlassen. 7 Tage nach der OP bin ich wieder Arbeiten gegangen und ich spaziere wieder wie vor der OP.
Heute, 10 Tage nach der OP werde ich joggen ausprobieren.

LG
Triti
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