Zitat:
Zitat von lyra82
Also auf den Verpackungen steht der physikalische Brennwert, wie beschrieben durchs Kalorimeter bestimmt.
Das ist aber nicht der physiologische Brennwert. Der ist viel schwieriger zu bestimmen.
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Ich fürchte, Du irrst. Es sollen zumindest physiologische Brennwerte sein:
Ohne Gewähr - Angaben über den Nährwert auf Lebensmittel-Verpackungen vermitteln ein falsches Bild
Zitat:
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Zitat von NZZ
«Vieles von dem, was im Ofen Kalorien liefert, ist für den Körper nicht oder nur wenig verwertbar», sagt er [Udo Pollmer]. Zwar werde in den Nährwert-Tabellen ein «physiologischer Nährwert» angegeben, doch diese Zahlen seien notgedrungen geraten – und deshalb völlig wertlos.
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Und hier wird genauer beschrieben, wie auch heute noch die Nährwertangaben im wesentlichen auf über 100 Jahre alten ungenauen Forschungsergebnissen basieren, und was für Mängel es dabei gibt:
Bestimmung des Nährwerts von Nahrungsmitteln: Die Atwater-Faktoren
Die Pi-mal-Daumen Berechnungsgrundlagen sind sogar
in einer EU-Verordnung festgelegt:
Zitat:
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Zitat von VERORDNUNG (EU) Nr. 1169/2011
Der anzugebende Brennwert wird unter Anwendung der folgenden Umrechnungsfaktoren berechnet:
Kohlenhydrate (ausgenommen mehrwertige Alkohole) 17 kJ/g — 4 kcal/g
mehrwertige Alkohole 10 kJ/g — 2,4 kcal/g
Eiweiß 17 kJ/g — 4 kcal/g
Fett 37 kJ/g — 9 kcal/g
Salatrims 25 kJ/g — 6 kcal/g
Ethylalkohol 29 kJ/g — 7 kcal/g
organische Säuren 13 kJ/g — 3 kcal/g
Ballaststoffe 8 kJ/g — 2 kcal/g
Erythritol 0 kJ/g — 0 kcal/g
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Es wird also z.B. nicht nach der Art der Proteine unterschieden, die tatsächlich unterschiedliche Brennwerte haben.