Na super, eine halbe Stunde gewissenhaft an einer ordentlichen Antwort gearbeitet, und dann alles weg. Argh!!! Hier nun ein kürzerer zweiter Versuch:
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen und die guten Wünsche
Zitat:
Zitat von Cruiser
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Taubheit ist schon ein alarmierendes Zeichen.
Kraft war kein Problem, ebenso Stehen auf den Zehenspitzen usw.
ohne Problem.
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Wichtig wäre für mich an deiner Stelle (schnell) mehrere Meinungen einzuholen und einen Arzt zu finden, dem du vertraust.
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Hier ein kleines
Update :
Heute war ich bei einem Orthopäden [Arzt Nr.3], der mich häufiger behandelt. Er meinte, dass Taubheit / Kraftverlust / Lähmungen ein Alarmsignal seien. Wir versuchen es jetzt mit täglichen Kortisoninfusionen, zusätzlich zu den Medikamenten von [Arzt Nr.1], Novalgin und Keltican Forte. Ich habe ein absolutes Sportverbot, einschließlich Physio. Kurze Spaziergänge darf ich machen, zusätzlich soll ich mich täglich mehrmals in die Stufenlagerung begeben, mit einem Heizkissen unter dem Rücken. Bis nächste Woche sollte eine deutlich Besserung festzustellen sein. Sollte die Lähmung anhalten, dann sei eine OP angeraten, weil sonst das Risiko einer dauerhaften Lähmung bestehen würde. Die OP wäre aber gar nicht so klein, weil zusätzlich zum BSV meine Spinalkanlstenose operiert werden würde.
Auf Anraten aus dem Forum werde ich auch den Vorschlag von [Arzt Nr.1] aufgreifen mit dem kurzen stationären Aufenthalt ab Mitte März mit PRT, Physio und Vitaminen. Im Zweifelsfall kann ich das ja noch absagen.
Zitat:
Zitat von rennmaus4444
Aus langjähriger beruflicher Erfahrung kann ich mich diesem Vorgehen nur anschließen und würde diesen Weg auch selber einschlagen - es sei denn, es treten AKUTE Blasen- und Mastdarmstörungen oder SCHWERE Lähmungen im Bein auf.
CiaoCiao rennmaus4444
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Eine OP ist immer nur die zweite Wahl, das sehe ich auch so.
Wie definierst Du als Fachfrau "SCHWERE Lähmungen im Bein"? Beim linken Fuß kann ich mich nur sehr kurz auf die Zehen stellen und dabei den Fuß nur gerade so knapp vom Boden abheben.
Logisch, bei "Akuten Blasen- und Mastdarmstörungen" würde ich mich sofort operieren lassen.
Zitat:
Zitat von bellamartha
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Hallo Judith, das ist ja echt ein sehr böse Geschichte! Im Vergleich mit Dir geht es mir ja noch richtig gut. Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!!!
Deinen Beitrag habe ich nicht zitiert, weil er sehr ausführlich ist. Das ist aber sehr interessant, vielen Dank dafür. Ein paar Fragen habe ich dazu aber doch noch:
1.) Warum war "der BSV vor fünf Jahren der Abschied vom Triathlon und vom Laufen" bei Dir? Warum ist klar, dass das Laufen eh nicht mehr geht??? Wäre dann die OP nicht einen Versuch wert? Behindert Dich der BSV mehr, oder die MS? An welcher Stelle war Dein BSV?
2.) Kraul-Schwimmen ist sicher nicht schlecht. Leider habe ich u.a. auch einen massiven Schulterschaden und werde erst nach einer OP (an mindestens einer Schulter) wieder richtig schwimmen können. Wie schon im ersten Post erwähnt, hat mich der liebe Gott beim Verteilungen von "Behinderungen" großzügig bedacht.
3.) Die Diagnose Osteochondrose (L5/S1) habe ich auch. Ich weiß nicht, was genau die Ursache für die unglaubliche Schmerzen am Tag des BSV war. Mittlerweile sind meine Schmerzen mit den üblichen "Mittelchen" gut in Schach zu halten. Dass Du hochdosierte Opiate nehmen musstest ist echt heftig, da habe ich echt noch Glück gehabt.
4.)Eine deutlich Einengung wird wohl immer bestehen bleiben, auch wenn sich der BSV etwas verkleinern kann. Alle Therapien bekämpfen nur die Schmerzen, kaum den mechanischen Schaden. Außerdem habe ich ja zusätzlich noch "anlagebedingt" eine Spinalkanalstenose
5.) Meinem Orthopäden [Arzt Nr.2], der mir zur OP geraten hat, vertraue ich nicht so ganz. Zwar leuchten seine Erklärungen ein, und die Einengung des Nervenkanals sieht auch echt krass aus, aber dieser Arzt hat vorher auch meine Schmerzen als Zerrung abgetan, obwohl ich ihm gesagt habe, dass das Nervenschmerzen sind. Aber ich solle mal nicht soviel in mich hineinhören
Zitat:
Zitat von MatthiasR
Das nennt sich 'Periradiculäre (Injektions-)Therapie' (PRT).
Bei mir hat das vor einigen Jahren bei einem L5/S1-Vorfall sehr gut geholfen[*].
Ich kann jetzt allerdings nicht beurteilen, wie stark ausgeprägt mein Vorfall im Vergleich war. Auf dem MRT war's jedenfalls deutlich zu sehen. Der Schmerz war auszuhalten, aber ich hatte deutliche Lähmungserscheinungen.
Leistungsmäßig war (und bin) ich voll wieder hergestellt, aber Rückenschmerzen habe ich manchmal schon.
Gute Besserung!
Gruß Matthias
[*] Physio, Fango und Ibuprofen gab's zusätzlich auch noch.
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Hallo Matthias.
Wurde die PRT bei Dir ambulant gemacht, oder warst Du eininge Tage stationär?
Wie ausgeprägt waren die Lähmungserscheinungen, und wie lange haben diese angehalten?
Mit gelegentlichen Rückenschmerzen könnte ich leben, ich habe aufgrund anderer Probleme seit Jahren täglich mindestens leichte Schmerzen, und komme damit ganz gut klar. Ich bin halt keine 17 mehr
