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Alt 28.08.2014, 11:42   #593
trialdente
Szenekenner
 
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Registriert seit: 16.09.2010
Ort: Dreiländereck West
Beiträge: 1.226
Ich lese auch schon eine ganze Weile mit, weil ich ja auch in Berlin starte. Zu den von Nico nach Grief angesagten Zeiten kann ich nur sagen, dass diese hinsichtlich der Zeitziele ziemlich gut passen. Ich habe den ganzen Trainingsbrassel am letzten WE mal ausgewertet und finde mich in den entsprechenden Aufstellung hinsichtlich einer Zielzeit für 3:15 ganz klar wieder. Zusätzlich bin ich letzte Woche auch einen vergleichbaren profilierten TDL wie Du gelaufen (11km/160HM/Puls 166/4:22/km), das war wirklich eine echt harte Nummer weil auch die Waldwege ordentlich ruiniert waren.

Ich glaube, dass man beim Marathonlauf extrem von der Erfahrung profitieren. Was sich nicht nur auf die tatsächlichen Läufe, sondern auch auf das Training im Vorfeld. Man muss viele Erfahrung dann einfach selber einmal gemacht haben und feststellen, welchen benefit sie tatsächlich bringen. Ich versuche mich jetzt mal wirklich an meinen Trainingsplan zu halten und „RHT“ (frei nach Captain Hook) kann sicherlich nicht schaden. In der Vergangenheit war die Marathonvorbereitung häufig ein buntes unstrukturiertes Sammelsorium an Läufen, die weder Fisch noch Fleisch waren. Ich lege jetzt tatsächlich vor jedem Lauf fest, ob ich schnell oder langsam laufe und wie die ganze Sache aussieht. Viel Kreativität bleibt mir dann beim Laufen nicht mehr, sondern Kollege Garmin steuert mich dann durch die Wälder und Felder. Bisher gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, jede Woche etwas weiter in Zielpace zu laufen. Das entspricht dann der von Nico angesprochenen Variante 15km @ 04:59, wobei ich dann eben um die 4:30-4:35/km laufe. Diesen Lauf habe ich jetzt von 10km bis zu 17km ausgedehnt und werde dies noch in den kommenden Wochen bis 21km steigern. Ruhetage kann ich dann nach solchen Einheiten immer ganz gut gebrauchen und halte diese auch ein. Früher bin ich 5-6 mal die Woche gelaufen, heute ist es im Schnitt ein Tag weniger. Ich habe bisher das Gefühl ganz gut über die Runden zu kommen und einfach mehr qualitativ als quantitativ zu laufen. Beim Blick auf dem Plan wird mir dann vor einigen Einheiten ganz flau, aber oft werden die Haxen dann während des Trainings wieder fit.

Einen wirklichen Tip hinsichtlich der Pace kann ich Dir nicht wirklich geben, dass musst Du Wohl oder Übel mit Dir selber klären. Eine sub4 halte ich aber allemal für möglich, dass sollte klappen. Ich drücke Dir die Daumen und erwarte Dich im Ziel mit einem Erdinger ;-)
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