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ich finde das schlechtreden von spenden von reichen immer etwas peinlich bzw besserwisserisch.
ich weiss nicht wieviel leute bill gates bei der jetzigen aktion vorgeworfen haben, dass das ja kein geld für ihn ist und er das locker zahlen kann und gefälligst mehr spenden soll. das der mann im "The Giving Pledge" mitglied ist und bereits die hälfte seines vermögens gespendet hat, interessiert da wieder keinen.
oder vor ein paar wochen wurde der fußballer zlatan ibrahimovic gefragt, ob er ein trikot unterschreiben könnte, damit es versteigert werden kann und zur reise einer schwedischen behindertenmannschaft zur behinderten wm in brasilien beitragen kann. anstatt zu unterschreiben hat er den trainer gefragt, was die reise kostet und ihm die nötigen 40 000 euro in die hand gedrückt. was steht wieder in den esrten kommentaren? ...kann er sich ja locker leisten...ist kein geld für ihn usw usf.
einfach mal überlegen, wer dem letzten bettler oder gitarrenspieler in der fußgängerzone mal n euro in den hut geworfen hat. das kostet auch niemandens lebensstandard, und trotzdem machts kaum einer.
sicher, mehr wäre immer schöner, aber jede spende hat seinen wert und verdient es nicht hinterfragt zu werden. wie heisst es so passend im film "lammbock"...."der kleine 'Ich bin nie zufrieden Mann' der in Deinem Kopf wohnt" :-)
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