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Alt 20.08.2014, 00:57   #1338
Sense-
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Registriert seit: 21.10.2012
Beiträge: 964
Zitat:
Zitat von Loretta Beitrag anzeigen
Hallo,
habe ich etwas verpasst, machst Du noch eine LD in den nächsten Monaten? Ansonsten würde ich fragen, wo der Sinn von einem 26km Lauf für eine MD ist?
Und auch eine 29 Stundenwoche halte ich für absolut übertrieben. Anstatt, dass es weniger wird, wird es eher mehr und die Trainingsspirale hat noch zusätzlich die Intensität bereitgestellt. Ist ja nicht so, dass Du in den "normalen" Wochen wenig Stunden trainierst...
Schön, dass es Dir Spaß macht, aber ich glaube, dass Du mittlerweile Deinem Körper eine so hohe Reizschwelle verpasst hast, dass da einfach keine adäquate Leistung mehr mittelfristig herauskommen wird, sorry. Das Thema längerfrstige Leistungsentwicklung hatte ich ja schon früher angesprochen.
Ich bin von dem Training und der resultierenden Leistung keineswegs beeindruckt sondern sehe jemanden, der jedes vernünftige Maß verloren hat.
Dass man die 10000 Km Marke 2,5 Wochen früher erreicht hat als im Jahr davor ist doch absolut unwichtig!
Mann oh Mann, ich wünsche mir, ich irre mich und mein Gefühl trügt mich und es gibt dann doch noch eine Leistungssteigerung die dem Trainingseinsatz angemessen ist.
Ich hoffe, Du akzeptierst diese offenen Worte.

Gruß,
Loretta
Ich bin immer für offene Worte zu haben

Beim Thema mit der hohen Reizschwelle geb ich dir vollkommen recht. Aber ich denke da den richtigen Schritt gegangen zu sein, indem ich mir Input von außen hole. Und das bringt ja wirklich nur was, wenn man das dann auch umsetzt. Ob das ganze erfolgreich ist, das muss man dann nach einiger Zeit analysieren!

Zum Thema langfristige Entwicklung:
Auf dem Rad ist die ganz klar vorhanden. Wenn ich da Wettkampfergebnisse von 2014 und 2013 vergleiche, dann seh ich da schon einen ordentlichen Sprung. Vor allem auch beim Vergleich ähnlicher Trainingseinheiten, auf meinen Referenzstrecken.

Beim Laufen seh ich das ja selbst momentan sehr kritisch, und will daher in Zukunft gezielt dort mehr am Tempo arbeiten. Da will ich jetzt aber auch mal die kommenden 2 ODs abwarten, die ich auch letztes Jahr gemacht habe. Bzw auch einige Herbstläufe um ein abschließendes Fazit zu fällen.


Dadurch, dass ich schon sehr früh sehr hohe Umfänge trainiert habe, bin ich zwar einerseits in kurzer Zeit erheblich besser geworden. Den Nachteil seh ich aber momentan, es ist sehr schwer da jetzt irgendwie weiter zu kommen. Daher kann man im moment natürlich schon sagen, dass das Training nicht im Verhältnis zur aufgebrachten Leistung steht.

Ich werf jetzt auch einfach mal ein paar Gedankenfetzen in den Raum:
- man hat im Sport leider auch nie eine "Kontrollgruppe" und erfährt nie wie es vielleicht gelaufen wäre wenn man etwas anders gemacht hätte
- man muss auch nicht immer den Aufwand zu Nutzen aufwiegen. Man könnte es auch so sehen, das man einfach jede Menge Spaß daran hat so viel zu trainieren. Dann würde das Aufwand/Nutzen Verhältnis sehr gut aussehen (großer Nutzen weil viel Spaß am Training und zusätzlich fällt noch das ein oder andere gute WK Ergebnis dabei ab). Ich will natürlich schneller und besser werden. Dafür trainier ich. aber man muss ja nicht immer nur die Leistung im Vordergrund sehen. Vielleicht hat man einfach mal Lust mit den Kumpels 3h Volle Möhre auf dem Rad zu knallen. Obwohl das vielleicht nicht das optimale ist, wir sind alles Hobbysportler
- Vielleicht macht man auch nur so viel Sport, damit man Haufenweise Kuchen & Eis futtern kann?

Ich will damit nur sagen, immer alles auf die Goldwaage zu legen ist mit Sicherheit auch nicht der Königsweg!



Mich würde mal interessieren was du mir aus deiner Sicht empfehlen würdest zu machen? Einfach nur noch 10-14h/Woche tranieren und dafür aber immer volle Kanne reinbrettern?
(Ich weis, das man das aus der ferne sehr schlecht beurteilen kann. Außerdem werd ich in der nächsten Zeit einfach mal meinen Trainer machen lassen. Mich würde deine Einschätzung aber trotzdem mal interessieren. )

Gruß Sense
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