Zitat:
Zitat von Franco13
So ein Quatsch, das ist die einzige korrekte Antwort auf die Frage.
Er lässt die Veranstaltung nicht genehmigen, daher kann er gegen keine Regel der DTU verstoßen.
Der Startpassinhaber, der dort startet, verstößt gegen die Regeln.
OK- du hast es nicht verstanden oder du willst es nicht verstehen.
Jeder der einen Startpass beantragt stimmt freiwillig diesen Regeln zu. Jedem Veranstalter steht es frei die Veranstaltung genehmigen zu lassen oder nicht. Da gibt es keinen Zwang und keine Nötigung.
Leider gibt es in unserere Gesellschaft immer Leute die meinen, daß gewisse Regeln gerade nicht 'so praktisch' sind und somit für sie nicht gelten. Das gilt für die Leute die absichtlich Windschatten fahren -für die du ja eine Bestrafung gefordert hast- genau so wie für die Startpassinhaber, die meinen unbedingt bei nicht genehmigten Veranstaltungen starten zu möchten. Aber warum sollte es im Triathlon anders sein als im Rest der Gesellschaft.
(Schöne Grüsse an Herrn Hoeneß, falls er hier mitliest  )
|
danke für Deine Meinung.
Ich habe schon verstanden. Ich bin nur nicht immer der Meinung des Verbandes - aber: muss ich das?
Was die Sache komplizierter macht: ich bin ja sogar in vielen Punkten der Diskussion auf Seiten des Verbandes. Nur eben nicht in allen Teilaspekten.
Was aber wichtig ist: ich empfinde sein Verhalten als höchstgradig unsportlich. Auch hier: muss ich die Vorgehensweise gut finden, weils "mein" Verband ist? oder kann ich auch hier Kritik üben?
konkret nochmal zur Verdeutlichung: Der BTV (und die DTU) nehmen für sich die ultima ratio in Anspruch. Alle anderen mit abweichenden Meinungen sind qua definitionem schon böse. Ist das gute Recht des Verbandes. Es sind seine Regeln und er kann die einfordern. Soweit bin ich ja noch dabei.
Allerdings ist die Argumentation von Zöll extrem auf Druck aus (daher mein Mafia-Vergleich). Im Vorfeld hats nicht geklappt den Veranstalter des Tegernsee-Triathlon zu überzeugen. Den Druck dann auf die Athleten weiterzugeben und diese mit einer offensichtlichen Drohung zu bedrängen und auf den Veranstalter loszuschicken ist für mich der absolut falsche Weg.
Du siehst, es ist auch hier: nicht alles schwarz/weiß.