Ich danke und ich glaube, dass es wie im Schwimmen ist: Üben/trainieren hilft, sprachliches Talent schadet keinesfalls und völlig untalentierte werden immer Schwierigkeiten haben (ich kenn so jemand).
Die Ausdrucksweise mancher (?) Juristen halte ich auch für verbesserungsfähig: "Die Schaffung der Möglichkeit ..." statt einfach "die Möglichkeit zu schaffen ..." oder auch eben: "Es hilft, wenn man Verben verwendet", statt "auf die Vermeidung der Verwendung von Substantiven zu achten".
Aber andererseits isses nun mal so, dass man komplizierte Dinge nur begrenzt vereinfachen kann. Seh ich immer bei technischen Dingen, die mich im Grundsatz interessieren. Da sind gute Gesprächspartner wichtig. Hab für'n TK-Unternehmen gearbeitet und hab auch jetzt Mandanten im technischen Bereich. Manche Ing. haben's drauf, etwas zu verklickern, bei den grundsätzlichen Dingen anzufangen statt gleich die Einzelheiten und Ausnahmen zu erläutern, und andere tun sich schwer. Ohne die Technik im Grundsatz zu begreifen, kann ich ne Sache nicht ordentlich vertreten, auch wenn's nicht notwendig ist, die Ohm für jeden Widerstand auszurechnen. Interesse für's andere Gebiet hilft da enorm. Eben, wie beim Schwimmen. Nur da bin ich "begrenzt" talentiert.
