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Zitat von Klugschnacker
Für Intervalle von 2 Minuten gibt es ebenfalls überzeugende Studien. Es ist aufgrund der Studienlage schwer zu entscheiden, ob die Intervalle 2 oder 4 Minuten dauern sollten. Sind sie kürzer, erhöht sich deren Anzahl. Im Kern geht es darum, ein Schema zu finden, bei dem man möglichst lange (akkumuliert) die maximale Sauerstoffaufnahme beansprucht.
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Ok, dann variiere ich einfach... Was ist von eigentlich von längeren VO2max-Intervallen (5-8min) zu halten? Allen/Coggan nennen ja als ungefähren Rahmen für die Dauer 3-8min und merken an, dass man die Intervalle meist am unteren Ende dieses Bereichs (3-5min) fährt. Macht es Sinn, einfach abwechselnd nach Lust und Laune Intervalle im 2-8min Bereich zu fahren? (solange man von der Intensität her im VO2max Bereich bleiben kann - wobei ich die 106% FTP da als untere Grenze eigentlich recht niedrig finde...)
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Zitat von Skunkworks
Anna, kennst du jetzt eigentlich die Auffahrt, die für das Bergzeitfahren am Turo genommen wird? Warst du mal da und bist sie gefahren? m.E. bringt es dir mehr die Auffahrt zu kennen (am besten mehrfach fahren, was an einem WE leicht möglich ist, denn so weit ist das ja nicht weg von BCN) als zu diskutieren welche Intervalle effizienter sind. Hier kannst du beide Varianten (1x Coll Formic, 1x SantaFe) anschauen. Die sind von der Charakteristik ja schon recht unterschiedlich und entsprechend solltest du trainieren. Es kann, wenn man Anschlag fährt durchaus shice sein, wenn es zwischendurch eine Entlastung gibt, weil es bergab geht, um danach steil oder steiler weiter hoch.
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Naja, also blöderweise hat es sich nie ergeben, dass ich von Sant Celoni über Mosqeroles raufgefahren bin (dachte bis vor Kurzem, dass über Campins gefahren wird); aber bis auf ein kurzes Stück geht's doch da auch nicht bergab? Bin leider grad in Madrid; werde die Strecke aber noch fahren, wenn ich wieder in BCN bin... (Das mit den >1000VAM glaube ich übrigens eh nicht mehr.)
Aber meine Frage zu den Intervallen interessiert mich eh grundsätzlich; der Turò ist ja jetzt nicht ein Riesenhighlight für mich.
Hab grad überlegt, ob ich nicht lieber die Grimpée de l'Alpe (Alpe d'Huez, selber Tag) machen soll?? Würde mir vom Profil her mehr liegen (gleichmäßiger Anstieg), allerdings ist die Reiserei ein bisschen aufwändig...
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Zitat von Necon
Die neuromuscular Belastung von der du schreibst, also eine Dauer von 0-maximal 6 Sekunden, kenne ich nur zur Auflockerung von Grundlagen Einheiten. Was mir mal gesagt wurde, wird hierbei die Energie über Peptide bereitgestellt (soweit ich mich erinnern kann). Leerung der Speicher geschieht eben innerhalb weniger Sekunden, also maximal 6, danach sollte man 2 Minuten locker herum gehen um den Speichern die Möglichkeit zu geben sich wieder aufzuladen. In einer Grundlageneinheit kann man ruhig 5-6 solcher Intervalle unterbringen ohne in einen anderen Stoffwechselnbereich zu kommen. Also es ist eine Grundlageneinheit mit sehr sehr harten kurzen Intervallen. Welcher Trainingseffekt dadurch entsteht und wie sich so etwas auf die Leistung auswirkt konnte mir aber nicht beantwortet werden.
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Peptide? Das sind doch Eiweiße... Ich dachte die Energiebereistellung erfolgt bei so kurzen Sachen durch irgendwelche Phosphat-Verbindungen...
Mich hätten aber eh mehr die anaerobic capacity Sachen interessiert als der neuromuskuläre Bereich. Was Letzteres bringt kann ich nur spekulieren... vielleicht bringt es was für die intra- und intermuskuläre Koordination??? Bisschen so wie Maxkraft?? Ist ja eine Art "Maxleistung"...