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Zitat von drullse
In wie vielen Firmen hast Du schon gearbeitet? Mit wie vielen sogenannten Managern hattest Du bisher persönlich zu tun? Für mich ist das keine romantische Verklärung, es ist die Quintessenz aus meinem bisherigen Arbeitsleben.
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sehe ich hier genauso wie fuxx. die moral zwischen arbeiter/einfacher angestellter und manager unterscheidet sich nicht sehr. moralisch ist diebstahl nunmal diebstahl, egal ob ich zwei kugelschreiber aus dem büro mitnehme, eine schachtel schrauben von der werkbank oder mich vom firmenkonto bediene. wer dieses schwarz-weiss nicht akzeptiert muss schon sagen, wo grau anfängt und aufhört.
was sich unterscheidet, ist der rahmen, in dem sich diese moral (oder auch fehlende moral) entfalten kann. der manager hat nunmal mehr möglichkeiten, sich ungerechtfertigt zu bereichern.
ich bin mittlerweile beim sechsten arbeitgeber, davon jetzt beim dritten in leitender position (im sinne von "trägt verantwortung für andere mitarbeiter", nicht im sinne von leitender angestellter nach arbeitsrecht, zum glück). berufsbedingt habe ich eine ganze reihe "manager" kennengelernt, bei einigen musste man auch die weste mal wieder teeren, da schimmerte schon was helles durch. auf der anderen seite habe ich aber auch sehr korrekte leute kennengelernt. in relation zu ihren möglichkeiten kann ich aber behaupten, dass bei den angestellten deutlich mehr läuft (mit allerdings eher kleineren beträgen) als bei den führungspositionen. es stimmt schon, "ein bergmann hat noch keinen baumarkt von innen gesehen"