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An sich denke ich ja auch, dass die Theorie wahre Hintergründe hat,aber auch, dass diese nicht zwangsläufig auf alle und jeden zutreffen müssen.
Genaugenommen müsste ich sogar zugeben, dass sie bisher auf mich wirklich zutrifft, aber, wie ich heute meine, nicht für meine Zukunft.
Ich war früher wirklich so gut wie nur unterwegs und nie irgendwo zuhause und hab hart an mir gearbeitet, um zumindest ein wenig im Voraus zu planen und nicht dieses "heute hier morgen dort" weiterzuleben.
Ob das ein Fehler war oder nicht, will ich im Moment echt offenlassen: ich weiss es nicht.
Aber ich weiss, dass mir ob dessen, was ich mir vor einigen Jahren vorgenommen habe, mit dem, was ich gerade mache und wie ich lebe, zufrieden bin und wie dude schon meinte: das ist die Hauptsache.
Ich glaube aber nicht, bzw. bin mir relativ sicher, dass mir das ewig so gehen wird und spüre aktuell immer mehr, wie mir das Aufgehen in andern Kulturkreisen und die Erweiterung meiner Horizonte fehlt und ich immer öfter frühere Erfahrungen mit dem derzeitigen Ist-Zustand abgleiche und prüfe, ob und wo bzw was mir besser taugt.
Dazu kommt, dass ich hier nun mit 5 Jahren schon "verdammt lange" am gleichen Ort sesshaft bin und mich Tag für Tag argwöhnisch frage, ob es sich noch lohnt, die Wand anzumalen, Büsche im Garten zu pflanzen oder schlicht, was ich, wenn ich dann doch wieder die Biege mache, damit anstelle, wenn ich mir wiedermal ein neues Rad hier rein stelle...
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Erinnerst du dich an die Zeit vorm Internet, als wir dachten, die Ursache für Dummheit wäre der fehlende Zugang zu Informationen? DAS war es jedenfalls nicht!
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