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Zitat von dude
Per se ist sie jedoch voellig nutzlos, wenn der Wettkampf nicht ausgerechnet darin besteht, 10*20s mit Minimalpausen zu absolvieren.
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Tja, da siehst Du mal, wie unterschiedlich Menschen sein können - ich würde solch eine apodiktische Aussage auf Basis meines AKTUELLEN Kenntnisstandes bzgl. der Tabata-Intervalle nicht treffen können und wollen.
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Zitat von dude
Anyway, Tabata ist eine von unzaehligen Trainingsmethoden die im Gesamtkonzept funktioniert.
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Zum einen ist das die Frage, ob es eine von "unzähligen" ist, zum anderen ist das ja genau die nächste Frage, wie solch ein Gesamtkonzept aussehen könnte/müßte.
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Zitat von dude
Es fehlt schlicht an der Spezifitaet.
Wer im Sport Erfolg haben will, muss seinem Koerper das Beibringen, was er im Wettkampf abrufen will.
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Ohne Zweifel, einer der Hauptgründe, warum die Spezies "Mensch" so erfolgreich war, weil sie in der Erkenntnis von monokausalen Zusammenhängen schneller/intelligenter war als der durchschnittliche Lurch oder Mammut.
Aber inzwischen haben ja auch die ersten Menschen entdeckt, daß es "einige" Dinge auf der Welt gibt, die nicht nach dem einfachen Prinzip "drückst Du hier drauf - kommt das raus"-Prinzip funktionieren...

Soll heißen: Die Zusammenhänge in nahezu allen "Disziplinen" sind sehr viel vielschichtiger, als man bisher annahm - und die Grundvermutung bei den Tabata-Intervallen ist doch einfach nur die, daß sie IM RICHTIGEN GESAMTKONZEPT sehr viel mehr bewirken können, als man Intervallen bisher zugestanden hat.
Last, but not least:
Der Durchbruch bei vielen Erfindungen ist eben gerade nicht aufgrund logischer Deduktion erfolgt, sondern aufgrund Zufalls oder kreativer Veränderung des Setups. Nicht zu vergessen der Einsatz vieler Medikamente, die ursprünglich für einen anderen Bereich konzipiert waren, dann aber überraschend in einem anderen Bereich geholfen haben, ohne daß man sich das erklären konnte (und z.T. auch heute noch nicht genau erklären kann).
Einen schönen Sonntag: Michel