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Alt 28.02.2014, 13:22   #2139
pinkpoison
 
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Ernährungsexperte Udo Pollmer zum Thema Vegetarismus

Zitat:
Pollmer räumte mit falschen Empfehlungen in Sachen Ernährung auf. Der Mensch sei naturgemäß ein Fleischfresser und habe weder einen Pansen wie die grasfressenden Wiederkäuer, noch esse er seinen Kot wie die Kaninchen. Der Vegetarismus sei besonders unter jungen Leuten verbreitet. "Das ist eine gefährliche Geschichte, weil sie die Abschaffung der Nutztierhaltung fordern", sagte der Lebenmittelchemiker.

Würde kein Mensch mehr Fleisch essen, gäbe es nicht genug zu essen. 60 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen seien ausschließlich für die Beweidung geeignet. "Ich kann im Allgäu keine Ananas anbauen", verdeutlichte er das Problem.

Mit Parolen wie "Vegetarier fressen dem Nutzvieh das Fressen weg" und "Der deutsche Luxus-Vegetarismus ist unökologisch und eine Schande für den Globus" wetterte Pollmer gegen vegetarische Gruppen, die zu politischen Mehrheiten werden könnten. Darauf müsse die Landwirtschaft acht geben, sagte er in Fritzlar.
Tja..wo er recht hat, hat er recht, der Udo....

Auch nicht schlecht ist dieses Interview mit ihm:

Zitat:
Herr Pollmer, wenn Sie sich entscheiden müssten, Fleisch oder Vegetarismus?
Die normale Ernährung des Menschen ist nicht vegetarisch.
(...)
Der Fleischkonsum steht in der Kritik. Sie sagen, wir brauchen auch Fleisch, um die Menschen ernähren zu können. Warum?
Es wird ja immer so getan, als ob wir die Menschheit problemlos ernähren könnten, wenn wir das Getreide selber essen würden statt es an die Tiere zu verfüttern. Das klingt logisch. Dabei kann der Mensch einen erheblichen Teil des geernteten Getreides gar nicht essen. Schon allein deshalb, weil die Witterung nicht immer so ist, dass Weizen, der als Brotgetreide angebaut wurde, auch als Brotgetreide verwendet werden kann. Zudem kann man auf vielen Böden kein Brotgetreide anbauen, oder das Futtergetreide wird als Zwischenfrucht benötigt, um wieder vernünftiges Brotgetreide ernten zu können. Das heißt, die Tiere verwerten Getreide, das wir nicht essen können.

Bitte bedenken Sie auch, dass zwei Drittel der landwirtschaftlich genutzten Flächen auf dieser Erde zum Weiden von Tieren genutzt werden. Diese Flächen sind überwiegend nur zur Nutzung durch Tiere geeignet. Da können sie aus klimatischen Gründen kein Getreide und Gemüse anbauen. Würden wir auf tierische Lebensmittel verzichten, dann würde das also bedeuten, dass wir zwei Drittel der Agrarflächen der Erde nicht zur Nahrungsmittelproduktion nutzen können.


Sie haben einmal gesagt, ein bisschen Salat könnten sie essen. Sie halten es doch gar nicht für erstrebenswert, dass sich der Mensch vegetarisch ernährt.
Kopfsalat oder Spargel werden gelobt, weil sie ganz wenig Kalorien enthalten. Das heißt im Klartext: Sie haben keinen Nährwert. Für ihren Anbau verwenden wir aber viel Dünger, Energie und vor allem Anbauflächen. Spargelfelder werden sogar beheizt. Bauen sie auf diesen Flächen stattdessen Futterkartoffeln an und verfüttern diese an ein Schwein, kriegen sie wesentlich mehr an Nährstoffen heraus. Spargel und Salat sind reine Luxusprodukte, die letztlich dafür sorgen, dass Flächen und Ressourcen sinnlos verschwendet werden.