gemeinsam zwiften | youtube | forum heute
Trainiere für Deinen Traum.
Triathlon Coaching
Individueller Trainingsplan vom persönlichen Coach
Wissenschaftliches Training
Doppeltes Radtraining: Straße und Rolle mit separaten Programmen
Persönlich: Regelmäßige Video-Termine
Mehr erfahren: Jetzt unverbindlichen Video-Talk buchen!
triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum - Einzelnen Beitrag anzeigen - Was unterscheidet Profi- von Freizeitsport?
Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 20.02.2014, 11:25   #42
Matthias75
Szenekenner
 
Benutzerbild von Matthias75
 
Registriert seit: 12.12.2010
Ort: Hofheim a.T.
Beiträge: 5.329
Zitat:
Zitat von FidoDido Beitrag anzeigen
Ich finde es immer wieder erheiternd, wenn Leute anderen vorschreiben möchten, was sie wie zu tun haben, damit es ihrem Weltbild entspricht.

Stehst du bei Liga-Wettkämpfen auch mit Strichliste im Ziel und buhst die Leute aus, die langsamer als der schnellste Age-Grouper waren?

Ist der Profi, der locker aus dem Training bei einem charity-event mitmacht, nichts mehr wert, wenn ein Agegrouper dort seinen Hauptwettkampf schneller finisht?

Ist doch an sich völlig egal, was jemanden dazu bewegt hat, ein paar hundert Euro für den Profi-Wisch hinzulegen. Dass das in der Regel nur die Schnelleren tun, ist klar, aber das heißt noch lange nicht, dass der Umkehrschluss gelten muss.
Prinzipiell bleibt jedem selbst überlassen, womit er sein Geld verdient. Gibt auch in anderen Berufen "Schlechte" und "Gute". Deren Einkommen reguliert sich halt irgendwann über die Quälität ihrer Arbeit.

Prinzipiell finde ich es aber bei jeder Tätigkeit bzw. bei jedem Gewerbe/Beruf seltsam, wenn jemand, der es nebenbei betreibt, besser ist, als jemand, der es hauptberuflich macht, also auch wenn ein Fließenleger, Schreiner etc. schlechtere Arbeit abliefert als ich als Hobbyheimwerker. Das schließt aber trotzdem nicht aus, dass es Hobbyheimwerker gibt, die auf dem Niveau einer gelernten Fachkraft arbeiten.

Die Frage ist meiner Meinung: Ist der Profis so schlecht, dass der Amateur locker auf sein Niveau kommen kann oder ist der Amateur so gut, dass er dem Profis das Wasser reichen kann. Und kann er das immer oder hat er nur einen guten Tag und der Profis einen schlechten Tag erwischt?

Wenn einer unbedingt sein Geld mit Triathlon verdienen will, soll er das tun. Wenn er nicht das entsprechende Leistungsniveau hat, wird er irgendwann feststellen, das der auf andere Weise leichter an Geld kommt.

Wenn er trotz anhaltend schlechter Leistungen weiter damit sein Kohle verdienen will, muss er halt auch mit den Reaktionen (z.B. dem Spott der schnelleren Agegrouper) leben. Das ist dann halt der Preis für einen "Beruf" in der Öffentlichkeit.

Matthias
Matthias75 ist offline   Mit Zitat antworten