Zitat:
Zitat von Phoebe
Also entspannt schwimmen kann ich in Seen nicht wirklich 
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Ich glaube, es ist egal, wovor man genau Angst hat, man muss da irgendwie durch. Je nachdem, wo man schwimmt, kann man natürlich durchaus berechtigte Angst haben und dann ist das ja auch gut, aber in den Seen, in denen wir so trainieren und Wettkämpfe abhalten, ist die reale Gefahr durch andere Lebewesen doch sehr gering. Von daher geht es immer nur um die eigene innere Grenze und da wird es dann richtig interessant.
Ich konnte und kann mir ja auch immer alle möglichen Monster, Tiere, Leichen und weiß der Geier was vorstellen. Tatsächlich reicht aber schon ein vermoderter Stock unter Wasser um mir den Atem zu nehmen
Ok, es bessert sich grade und da liegt der Haken: Man muss es TROTZDEM wagen. Langsam, nichts überstürzen, kreativ sein und sich rantasten. Das finde ich das spannende an der Sache. Ich muss mich im Triathlon nicht nur mit meinen äußeren (Leistungs-)Grenzen auseinandersetzen, sondern auch mit den inneren. Das ist sicher nicht bei jedem so. Aber für mich steigert das letztlich sogar die Motivation - und die Euphorie, wenn ich nach einiger Zeit auf die überwundenen Probleme zurückblicke!
In diesem Sinne: s.u. (Signatur)
Ravistellus