|
Achso, was auch gerne unterschätzt wird.
Meine Oma und ihr Kaffeekränzchen hat festgestellt, dass ich offensichtlich ständig frei habe und nie arbeiten muss, da ich ja sehr oft in der Woche tagsüber frei habe. Der doch etwas begrenzte Horizont der doch betagteren Damen ließ einfach den abstrusen Gedanken nicht zu, dass ich auch mal dann arbeiten muss, wenn alle anderen frei haben. Heißt nachts oder am Wochenende.
Übertragen auf Lehrer bedeutet dies, dass sie halt eher flexible Arbeitszeiten haben, wenn man von der vorgeschriebenen Zeit der Anwesenheit in der Schule absieht. Klausuren werden dann auch gern mal bis tief in die Nacht korrigiert oder Unterrichtsvorbereitung zur PrimeTime. Lehrer, die meinen keine Unterrichtsvorbereitung zu brauchen, sind wohl eher schlechte unmotivierte Lehrer. Ein guter Lehrer bereitet sich doch sehr gewissenhaft auf seinen Unterricht vor und macht nicht alles nach Schema F. Das merkt ein Schüler auch sehr schnell in der Qualität des Unterrichts. Vielleicht solltest du deine Bekannten da mal drauf ansprechen
Zusätzlich zur Unterrichtszeit kommen also, Unterrichtsvorbereitung, Nachbereitung, Elterngespräche, Sitzungen im Kollegium, ... Ich glaube man unterschätzt das sehr schnell. Aber jeder kann mitreden, weil man ja schon mal als Schüler teil in diesem Bildunbgsaparat war
__________________
Auf dem Weg vom “steifen Stück” zum geschmeidigen Leopard
|