In hitzigen Diskussionen über Glaubensfragen werfen beide Seiten oft Einzelfälle in die Runde, um ihren Standpunkt zu untermauern. Davon halte ich persönlich gar nichts! Das wäre fast so, wie Ausdauersport zu verabscheuen, weil es viele Dopingfälle gibt.
Aufklärung und Wissenserwerb halte ich für einen sehr wichtigen Bestandteil unserer Zivilisation. Ich bin mir aber auch bewusst, dass die Voraussetzungen vieler Menschen für diese Möglichkeit sich ein eigenes Urteil (in vielen Fragen) bilden zu können, "begrenzt" sind...
So war (und ist) es für die herrschende Kaste oft verführerisch diese mit vorgefertigten Sinnangeboten abzufangen (Damit will ich keinesfalls sagen, dass alle Gläubige dumm sind!).
Übrigens ist Dawkins "neuer Atheismus" für mich eine ähnlich falsche Religion, wie alle anderen.
