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Der Ironman Vichy Blog - Seite 5 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 14.02.2018, 12:52   #33
oliver
Ist alles so schön bunt hier!
 
Registriert seit: 05.08.2011
Ort: Staufen
Beiträge: 39
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Taxofit Eisentabletten, 100mg am Tag. Außerdem 2000-3000 Einheiten Vitamin D pro Tag. Vitamin B12 nehme ich ernährungsbedingt ohnehin.

Das Eisen hat bereits nach 3 Tagen deutlich angeschlagen.

Eisen- und Vitamin D-Mangel sollte man ärztlich abklären lassen.

Dass das Eisen nach 3 Tagen schon gewirkt haben soll, heisst entweder Du hast Nägel gegessen oder der Eisenwert ist schon im "Minus".
Du hast Eisen im Blut und einen Eisenspeicher hauptsächlich in der Leber. Diesen füllt man nicht in 3 Tagen auf, da vergehen Wochen und Monate. Und wenn Du zuviel Eisen nimmst, wirkt es toxisch.
Bei mir ging das ca. 3 Monate und ich ernähre mich nicht vegan.

Beim Vitamin D sollte man gleichzeitig Vitamin K2 einnehmen, sonst lagert sich das Calcium an den falschen Orten ab.
Auch hier ist die Dosis wichtig. Als mein Wert unten war, habe ich 5000 E am Tag eingenommen für ca. 4 Wochen und dann reduziert. Ist aber eine Frage wo der Vit D-Spiegel steht.

Zu den o.g. Präparat, nun ja 100mg Eisen in einem "Wurf"? Den Magen freuts....

Ohne Werbung zu machen, mir hat Lactoferrin von Dr. Feil sehr gut geholfen. Da geht es allerdings hauptsächlich darum, dass das aufgenomme Eisen besser absorbiert wird, d.h. man kann die Dosis reduzieren und ist daher verträglicher.

Meistens hat ein Eingriff mit Supplementen eine "Nebenwirkung". Z.B. Mg <-> Ca 1:3
Wenn man zuviel Mg extra zu sich nimmt, stimmt eventuell das Verhältnis zu Ca nicht mehr und es folgt ein Rattenschwanz.

Außerdem, wenn man meint dem Körper etwas Gutes zu tun und prophylaktisch Ergänzungsmittel schluckt, kann der Schuß nach hinten losgehen. Der Körper gewöhnt sich an diese Einnahme und das Absorptionsverhältnis der normalen Nahrung kann sich verschlechtern.
Alles erlebt. Nimm mal 6 Monate täglich Zink prophylaktisch und setze es ab, das rast in den Keller...
Seitdem nehm ich es erst und nur ab und zu, wenn sich die ersten Symptome des Mangels bemerkbar machen.
Laut mehreren Blutbilder neige ich übrigens zu Zink- und Calcium-Mangel, ist also nicht aus der Luft gegriffen.
oliver ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2018, 06:00   #34
tom81de
Szenekenner
 
Benutzerbild von tom81de
 
Registriert seit: 09.04.2013
Beiträge: 130
Servus Arne,

wie läuft die Vorbereitung für Vichy?
Du hast hier seit drei Monaten nichts mehr von dir hören lassen.

Hoffe alles i.O.

Gruß
tom81de
tom81de ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2018, 22:06   #35
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
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Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 15.475
Mahlzeit.

So, ich habe den ersten Trainingsblock von drei Wochen Dauer hinter mir. Davor war ich quasi beruflich drei Wochen auf Mallorca zum Radfahren und kam wie üblich ordentlich platt nach Hause. Es folgten zwei Wochen sportliches Nichtstun, und dann der erwähnte dreiwöchige Block, auf den ich jetzt zurückschaue.

First of all, ich bin wieder verletzungsfrei und kann normal trainieren. Laufen ist noch etwas zäh, da fühle ich mich im Moment bei einem 5:05er Schnitt wohl, mit positiver Tendenz. Das Gewicht ist mit aktuell 75,5 kg auch in Ordnung, allerdings will ich wegen des erwarteten Hitzerennens in Vichy noch dem ein oder andere Speckröllchen den Garaus machen.

Schwimmtraining mache ich auch seit zwei Wochen oder so, allerdings ausschließlich im Freiwasser. Fische habe ich noch keine gesehen, vermutlich machen sie sich peinlich berührt vom Acker, wenn ich angebadet komme. Irgendwo soll da ein zwei Meter langer Wels im See sein... Angst habe ich vor den Jungs von der DLRG, die ein Motorboot besitzen und damit über den See brausen. Ich trage ihretwegen eine pinke Badehaube und ziehe eine orangefarbene Boje hinter mir her. Neulich fingerten sie genervt ein paar Schlingpflanzen aus der Schiffsschraube, oder ein paar Skalpe, wer weiß das schon.

Radfahren war ich auch, allerdings habe ich die letzten 6 Wochen nichts richtig Langes gemacht. Es hat sich irgendwie nicht ergeben, zumal es hier nachmittags oft gewittert. Dafür bin ich am Wochenende brav meine Intervalle mit Urs und Peter gefahren, sodass ich einen ersten Anhaltspunkt habe. Für Nerds die Zahlen der Koppeleinheit:

3km Anschwimmen
120km Rad mit 4x 20km in 40 km/h
12km joggen in 5:00 min/km

Die Nacht danach habe ich, wie es uralter Brauch ist, miserabel geschlafen und wankte heute durch die Flure wie ein Taucher auf dem Meeresgrund.

Es gibt noch viel zu tun. Für eine Langdistanz fehlt es mir noch an Ausdauer, was mir zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Saison nicht gut gefällt. Richtig schnell bin ich aber andererseits auch nicht, vor allem zu Fuß (vom Schwimmen reden wir nicht). Es scheint ein Fluch auf mir zu liegen: ich bin ein Spätzünder. Was soll’s, jetzt bohre ich mich halt drei Wochen weiter und dann werden wir sehen.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2018, 22:29   #36
Klugschnacker
Arne Dyck
Triathlon TV-Sendung
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 15.475
Achtung, extrem nerdig:

Die 20km-Intervallstrecke bin ich in den Jahren 2016 und 2017 immerhin 57 mal gefahren und habe die jeweiligen Zeiten dokumentiert (Strava). Gestern dann zum 58. Mal.

An jedem Tag, an dem ich mich dort blicken ließ, bin ich die 20km-Runde 4x gefahren, ganz selten 5x. Nie aber nur 1x. Es waren also keine typischen Bestzeitversuche "all-out", sondern Intervalle im Rahmen eines Langdistanz-Trainings, bei dem anschleißend noch ein Koppellauf wartet.

Meine schnellsten Runden habe ich ich jeweils kurz vor den Hauptwettkämpfen 2016 und 2017 gedreht. In meinem bisher besten Radjahr, 2016, hatte ich als zwei schnelle Runden direkt vor der Challenge Regensburg:

41,6 km/h und 41,7km/h
(259 Watt, Puls 159)

Zum Vergleich gestern:

39.5, 40.1, 41.2 und 40.4 km/h
(238 Watt, Puls 131 für die letzte Runde, man bemerke die Müdigkeit am letzten Tag des 3-Wochen-Blocks)

Damit bin ich erstmal ganz zufrieden.
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2018, 00:02   #37
hoppelhase1973
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Registriert seit: 15.06.2012
Beiträge: 378
Hallo Arne,

du hattest doch bei deiner letzten Langdistanz eine Trinkflasche beim Laufen dabei, mit Schraubverschluss zum „Getränkesammeln“ an den Verpflegungsstationen. Kannst du mir bitte sagen, was für eine das ist?

Diese elastischen Flaschen wie zb Flask taugen bei mir zum Einklemmen in den Einteiler leider nicht und eine 500ml Flasche scheint mir arg „sperrig“?
hoppelhase1973 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2018, 06:01   #38
ph1l
Szenekenner
 
Registriert seit: 19.04.2013
Beiträge: 543
Hallo Arne,

kommt auch mal was kurzes und hartes? Also 30/30, 4x4 ... es sind ja noch 10 Wochen Zeit und in deinem Regensburg Resümee hattest Du ja glaube ich mal gesagt das du das gefühl hattest in dieser Richtung wäre zu wenig passiert.

Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg!
ph1l ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2018, 18:45   #39
Lebemann
Szenekenner
 
Registriert seit: 20.10.2012
Beiträge: 681
Hey Arne, gehst du/ihr euch noch die Strecke anschauen? Bin am überlegen ob ich das noch mache. Alleine ist mir das aber zu langweilig ;-)
Lebemann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2018, 09:46   #40
Klugschnacker
Arne Dyck
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Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 15.475
Hallo allerseits,

es wird Zeit, dass ich mich hier mal wieder melde (oder endgültig die Klappe halte, je nach dem, wo Eure Sympathien liegen).

Viel habe ich leider nicht zu erzählen. Die literarische Ausbeute der Trainingswochen von Langstrecklern ist naturgemäß gering. Was soll ich sagen? Ich spule meine Kilometer ab, that’s it. Vorgestern bin ich geschwommen, gefahren und gelaufen, gestern geschwommen und gefahren, heute werden ich schwimmen und fahren, morgen schwimmen, fahren und laufen. Mal kurz, mal lang. Beispiel: Morgens schwimmen, abends 90 Minuten auf’s Laufband und direkt im Anschluss 30-60 Minuten auf dem Ergometer die Beine auskurbeln. Stoff für einen packenden Abenteuerroman! *zwinker*

Liest noch jemand mit, oder sind alle Leser an Gähnkrämpfen verendet? Ruhet in Frieden! Für alle, die noch atmen, fasse ich hier den aktuellen sportlichen Stand kurz zusammen.

Was: Ich bereite mich auf den Ironman Vichy vor. Warum, habe ich vergessen. Termin ist der 26. August.

Schwimmen: Ich habe vor 6 Wochen mit dem Schwimmtraining begonnen, da ich nur im See schwimme. Der Anfang war natürlich zäh, aber mittlerweile habe ich die Ausdauer für die 3.8 Kilometer wohl wieder drauf. Ich arbeite unterwegs viel an meiner Wasserlage, indem ich sie immer wieder bewusst verliere und dann wieder einnehme. Für die kommenden Wochen werde ich den Neo bei Sonnenschein immer weglassen und dieselben Übungen machen. Intensitäten: Ich schwimme die ersten 600 Meter bis zu einer seichten Stelle sehr schnell (für meine bescheidenen Verhältnisse) und den Rest dann im GA1. In den nächsten Wochen muss ich im intensiven Bereich mehr machen.

Rad: Ich bekomme es zeitlich nicht hin, länger als 4:30 Stunden zu fahren. Irgendwas kommt immer dazwischen. Egal, das muss halt reichen. Wichtiger ist mir die Koppeleinheit, die immer samstags ansteht, bei der wir alle drei Disziplinen hintereinander weg abspulen. Anstrengend ist für mich dabei vor allem das Radfahren, weil hier über längere Abschnitte zügiges Fahren (unteres GA2) gefordert ist.

3 Kilometer schwimmen,
120 Kilometer Rad, davon 80 Kilometer zügig,
16 Kilometer Koppellauf im letzten Licht des Tages.

Die zügigen Abschnitte (4x 20 Kilometer) bewältigen wir derzeit in einem Schnitt von 40,2 bis 40,5 km/h. Mit statistischer Gewalt lässt sich eine leichte Leistungssteigerung belegen. Nach der reinen Lehre ist das Tempo zu hoch, ich weiß. Doch für 38 km/h reicht meine Motivation nicht mehr aus nach all den Jahren. Ich brauche da einfach etwas Krawall. Zum Ausgleich absolviere ich auch regenerative Radeinheiten, zum Beispiel gestern 75 Kilometer im 26er Schnitt mit einem Puls im zweistelligen Bereich.

Ich experimentiere mit geringen Luftdrücken in den Radreifen. Je schlechter der Belag, desto geringer der Druck. Aktuell bin ich bei 6 bar in einem Conti GP 4000 SII 25mm auf breiter ZIPP-Felge.

Laufen ist nach längerer Verletzungspause (mal wieder) das Problemkind. Ich laufe seit 6 Wochen wieder regelmäßig und bin jetzt bei einem Tempo von 5:05 min/km stagniert, bei dem ich mich ganz wohl fühle. Tendenz steigend, doch es ist schwer, diese Tendenz wahrzunehmen. Denn in der aktuellen Trainingsphase komme ich kaum mal mit frischen Beinen in die Laufschuhe. Die Länge des wöchentlichen langen Laufs haben Peter und ich auf aktuell 2 Stunden gesteigert. Die letzte halbe Stunde ist immer zäh, doch ich bin zufrieden mit der Entwicklung. Ein Schritt nach dem anderen.

Ob ich es Ende Juli nach Vichy schaffe, um mir die Strecken vorab mal genauer anzuschauen, weiß ich derzeit noch nicht. Wir werden das dieses Wochenende im Kreis meiner Trainingsgruppe besprechen.

So long, danke für’s Lesen bzw. schlaft gut!
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
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