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Rezepte für die Paleo-Ernährung - Seite 22 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 17.12.2011, 11:17   #169
pinkpoison
 
Beiträge: n/a
Hähnchenbrust in Walnuß-Petersilien-Pesto

Heute mal wieder was "Fleischiges", damit mir keiner nachsagt, ich würde hier eine Vegetarier-Variante der Paleo-Ernährung propagieren ;-) Wie Ihr es inzwischen bei meinen Rezepten gewohnt seit, ist der Zeitaufwand überschaubar und das Ergebnis gemessen daran, durchaus überzeugend. Selbstredend handelt es sich auch hier um ein maximal gesundes und nährstoffreiches Gericht. Genau das Richtige für das anstehende Wochenende!

Zutaten (für 2 Personen):

  • 2-3 Hähnchenbrüste (Bio-Qualität)
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 handvoll Walnusskerne
  • 1 Bund Petersilie
  • 15 schwarze Oliven (entkernt)
  • 2-3 Sardellenfilets (optional stattdessen: Salz)
  • 2-3-TL Zitronensaft
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 3-4 EL Walnussöl
  • 2-3 Blätter Radiccio


Los gehts:
  1. Pfanne heiß werden lassen
  2. Hähnchenbrüste in mundgerechte, möglichst gleich große Stücke schneiden
  3. Olivenöl in die Pfanne geben
  4. Knoblauchzehe mit dem Messerrücken andrücken und ins Öl geben
  5. Hähnchenstücke ungewürzt zugaben und anbraten
  6. In der Zwischenzeit das Pesto zubereiten:
  7. Petersilie, 5 Oliven, Sardellen, Walnussöl, Zitronensaft und die Walnüsse bis auf ca. 5 Stück, die später zur Deko verwendet werden, in einem kleinen Mixer oder mit einem Pürrierstab zu einem glatten Pesto verarbeiten. Wer einen Mörser hat, kann auch diesen verwenden.
  8. Hähnchen kurz bevor die Stücke durchgebraten sind, mit wenig Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. Pfanne vom Herd nehmen.
  9. Radiccio in feine Streifen schneiden und zum Hähnchen in die Pfanne geben.
  10. Pesto über dem Hähnchen verteilen und alles gut durchschwenken
  11. Oliven und Deko-Walnüsse grob mit dem Messer hacken und unter die Hähnchen-Pesto-Masse heben oder einfach nur zur Deko drüberstreuen.
  12. Ein wenig Pfeffer aus der Mühle drüber. Fertig!

Weinempfehlung, Variationstipps und FOTO gibts hier
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Alt 18.12.2011, 09:17   #170
pinkpoison
 
Beiträge: n/a
Loup de Mer, "gebauchpinselt"

Eigentlich wollte ich ja gestern beim "Fischhändler meines Vertrauens" eine schöne Forelle kaufen, aber wider Erwarten waren die ausverkauft. Was also tun?
"Wie wäre es mit einem Loup de Mer - auch als Wolfsbarsch bekannt?" fragte er mich - "Wolf klingt prima, klingt nach Paleo. Also her mit dem elegant-stromlinienförmigen Fisch". Mein Fischhändler lächelte nur verschmitzt. Er kennt meinen Spleen... .
Mein erster Loup de Mer. Den wollte ich nicht wie eine gemeine Forelle behandeln. Womöglich würde er mir das übel nehmen. Scharf nachdenken, Robert - was würde ihm schmeicheln? Ich beschloss, dass es nicht verkehrt sein könne, dem Loup de Mer "den Bauch ein wenig zu pinseln"... und so entstand die Idee zu diesem Fischrezept. Ich hoffe, Ihr habt Freude dran.

Zutaten (für 2 Personen):
  • 2 Loup de Mer (Wolfsbarsche) von ähnlicher Größe wegen der Garzeit, ausgenommen und geschuppt.
  • 2 Knoblauchzehen
  • einige Thymianzweige
  • 2 Zweige Salbeiblätter
  • 1 EL Tafelmeerettich aus dem Glas in Bioqualität (oder frisch geriebener Kren)
  • 1/2 TL Honig
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl
Los gehts:
  1. Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen
  2. Die Fische unter fliessendem kalten Wasser innen und außen gut reinigen und mit Küchenpapier trockentupfen.
  3. Fische mit reichlich Zitronensaft in der Bauchhöhle einreiben
  4. Mit einem kleinen Mixer (oder mit einem Pürrierstab oder im Mörser) aus Meerettich, Knoblauch, Honig, Salz, Pfeffer, einem Spritzer Zitronensaft sowie einem guten Schuß Olivenöl eine sämige Sauce anrühren.
  5. Die Sauce großzügig in der Bauchhöhle der Fische verteilen und mit den Fingern einmassieren. Einen kleinen Rest aufheben.
  6. Abschließend je ein paar Zweige Thymian und einen Zweig Salbei in die Bauchhöhle jedes Fisches legen.
  7. Fische auf ein mit Backpapier oder mit Öl bepinselter Alufolie belegtes Backblech legen. Die Oberseite der Fische mit den Resten der Sauce oder ein wenig Olivenöl dünn bepinseln, leicht salzen und pfeffern.
  8. Für ca. 25-30 Minuten in den Ofen (Die Garzeit richtet sich nach der Größe des Fisches. Wenn man die Rückenflossen ohne Anstrengung rausziehen kann, ist er gar. Auch das Gelieren der Augen dient als Anhaltspunkt. Meine Fische waren etwa 25 cm lang, es gibt aber auch Loup de Mers bis 45 cm)

FOTOS, Weinempfehlung und Variationstipps findet ihr HIER
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Alt 20.12.2011, 08:44   #171
pinkpoison
 
Beiträge: n/a
Gelber Weißkohlsalat mit Rosinen

Wenn's kalt wird, ist Kohlzeit. Weißkohl ist ein Klassiker unter den Wintergemüsen aber so wirklich kreativ sind wir "Krauts" , wie uns die Angelsachsen ja gern ein wenig abschätzig nennen, im Umgang mit diesem Gemüse traditionell nicht gerade. Das muss sich ändern! Ich trage die "Fakel der Erneuerung" mal entschlossen voran und zeige Euch heute mal, was ich als einen meiner Beiträge zur Weißkohlrevolution beizusteuern habe. Wie die meisten meiner Rezepte - Ihr wisst, dass ich in der Küche ein fauler Hund bin und nicht länger als ne halbe Stunde dort zum Kochen verbingen will - seit ihr damit in weniger als 30 Minuten fertig. In diesem Fall ist die Arbeit sogar in gut 15 Minuten erledigt. Dann muss der Salat aber noch ne Weile ziehen, damit er richtig reinknallt. In der Zeit habt Ihr aber längst frei... .

Zutaten (für 2 Personen als Beilage):
  • 1 kleiner Weißkohl
  • 50-70g Rosinen oder Sultaninen
  • 1 rote Chillischote (oder Chilli-Flocken) (nicht strikt paleo, da ein Nachtschattengewächs)
  • 2-3 Schalotten (oder eine andere milde Zwiebel gleicher Menge)
  • 1-2 EL Curcuma (Gelbwurz)
  • 1 kleiner Bund Petersilie
  • 1 TL Honig
  • Salz
  • Saft einer Zitrone
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 EL Rapsöl (optional stattdessen: Leinöl)


Los geht's:
  1. Weißkohl mit einer Gemüsereibe oder mit einem scharfen Messer so fein wie möglich hobeln bzw schneiden.
  2. Schalotten fein würfel
  3. Petersilie grob hacken
  4. Chillischote entkernen und fein würfeln
  5. Rosinen grob mit dem Messer durchhacken
  6. Alles bis hierher in eine große Schüssel geben. Möglichst kein Plastik, denn der Curcuma kann das Plastik verfärben.
  7. Curcuma und etwas Salz drübergeben. Hände mit Einweghandschuhen schützen und dann das Ganze mit Kraft für gut 1 Minute durchkneten.
  8. Zitronensaft, Salz, Honig und Öl zu einer glatten Emulsion verrühren oder mixen und über den Salat geben.
  9. Nochmals für mindestens eine Minute mit Kraft durchkneten. Je kräftiger ihr den Salat knetet, desto besser wird er.
  10. kurz abschmecken und ggfls. nachwürzen.
  11. Salat für mindestens eine Stunde abgedeckt ziehen lassen und vor dem Servieren nochmal durchrühren und abschmecken. Fertig!


FOTO, Variationstipps und Weinempfehlung findet Ihr HIER
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Alt 20.12.2011, 19:00   #172
coffeecup
Szenekenner
 
Benutzerbild von coffeecup
 
Registriert seit: 11.02.2009
Beiträge: 1.562
glaubt ihr das der dude auch schon mitkocht
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coffeecup ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2011, 20:02   #173
mic111
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.08.2008
Beiträge: 684
Zitat:
Zitat von pinkpoison Beitrag anzeigen
...


...
Servus.
mic111 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2011, 22:56   #174
Lui
Szenekenner
 
Registriert seit: 03.11.2009
Beiträge: 4.755
Zitat:
Zitat von coffeecup Beitrag anzeigen
glaubt ihr das der dude auch schon mitkocht

Glaub ich nicht. In New York gibt es schliesslich die besten Pizzen
Lui ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2011, 15:51   #175
pinkpoison
 
Beiträge: n/a
Hirsch im bunten Gewand

Heute stelle ich euch mal ein für meine Verhältnisse eher aufwändiges Gericht vor. Ein Sonntagsgericht, wenn man so will, das prima in die kalte Jahreszeit passt. Ideal geeignet ist dazu Hirschfleisch, das man im Wildhandel zu recht günstigen Preisen bekommen kann und nicht so arg trocken wird wie z.B. Reh. Man kann es aber problemlos auch gegen andere Fleischsorten austauschen. Achtet drauf, dass Ihr die Garzeit nicht wesentlich unter- oder überschreitet, da sonst das Fleisch zäh bleibt, oder aber dazu neigt trocken zu werden. Ein Gericht, bei dem einem schon beim Anblick der farblichen Pracht das Wasser im Munde zusammenläuft. Lasst es Euch schmecken!

Zutaten (für 2-3 Portionen):
  • 500 g Hirschgulasch
  • 1 kleiner Rotkohl
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 3-4 Schalotten (oder 2 größere Zwiebeln)
  • 2 Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 0,2 l Rotwein
  • 1 EL Kreuzkümmel, ganz
  • 1 EL Koriandersamen, ganz
  • 5 Wacholderbeeren
  • 1 EL Schwarzkümmel, ganz
  • 1 TL Anis, ganz
  • 1 EL Fenchelsamen, ganz
  • 1 TL Zimt
  • 5 Gewürznelken
  • Olivenöl
  • Salz
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Saft einer halben Zitrone



Los gehts:
  1. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  2. Kreuzkümmel, Koriandersamen, Wacholderbeeren, Schwarzkümmel, Anis, Fenchel, Gewürznelken und Zimt im Mörser oder einem kleinen Mixer (Mr. Magic z.B.) fein vermahlen.
  3. Zwiebeln, Karotten und den Rotkohl grob in mundgerechte Stücke schneiden
  4. Knoblauch fein hacken
  5. Ofenfesten Bräter oder Schmortopf (ideal: Gusseisen) auf dem Herd heiß werden lassen
  6. Gewürzpulver trocken anrösten, bis es zu duften beginnt
  7. Olivenöl zugeben
  8. Hirschgulasch (in mundgerechte Stücke zerteilt) zugeben und unter Rühren von allen Seiten scharf anbraten
  9. Knoblauch zugeben und durchrühren
  10. Gemüse zugeben, salzen und durchrühren
  11. Rotwein angiessen, durchrühren, Deckel drauf und
  12. Ab in den Backofen für zunächst 50 Minuten
  13. In der Zwischenzeit den Kürbis entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden (Schale kann man beim Hokkaido mitessen). Kürbiswürfel leicht salzen und mit ein wenig Olivenöl nappieren.
  14. Ingwer schälen und in feine Würfeln schneiden
  15. Nach 50 Minuten Gericht aus dem Ofen holen, Ingwer zugeben und gut durchrühren
  16. Kürbiswürfel obenauf geben, aber nicht unterrühren - der Kürbis soll nicht die Farbe des Rotkrauts beim Garen annehmen, sondern nach Möglichkeit seine orange Farbe behalten und erst am Schluss, wenn er gar ist untergehoben werden!
  17. Deckeln drauf und für weitere ca. 15-20 Minuten in den Ofen. Der Kürbis sollte noch etwas Biss haben.
  18. Vor dem Servieren abschmecken, grob gehackte Petersilie, Saft einer halben Zitrone sowie schwarzen Pfeffer aus der Mühle zugeben und alles gut durchrühren.Fertig!

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Alt 22.12.2011, 08:04   #176
Campeon
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Lui Beitrag anzeigen
Glaub ich nicht. In New York gibt es schliesslich die besten Pizzen
Das lass keinen Italiener lesen!

N.S. dat heisst : Pizze!
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