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Über die Komfortzone hinausgehen - es darf mal schmerzen - wie kommt man dahin? - Seite 3 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 21.11.2017, 10:54   #17
slo-down
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Registriert seit: 01.02.2007
Ort: Allgäu
Beiträge: 1.268
@Doc ich bin im März/April wieder in Hamburg, da kann ich dir dann in Hintern treten wenn de willst.
__________________
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
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Alt 21.11.2017, 13:00   #18
runningmaus
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Benutzerbild von runningmaus
 
Registriert seit: 19.10.2006
Ort: Mainspitze
Beiträge: 3.349
Hi,
Ergebnis meines "Ausbelasten" im Training war aber auch,
Dass ich erst wieder mitmachen durfte, nachdem ich von einem Sportarzt ein Gesundheits- und Sport ok bekommen hatte ....
Na, mit dem Nick "takeiteasy" macht man das ja locker
__________________
Leidenschaft ist stärker als jede Krise.
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Alt 21.11.2017, 20:11   #19
TakeItEasy
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Registriert seit: 03.03.2013
Beiträge: 127
So, ich war heute Mittag wieder auf der Bahn und musste natürlich an Euch alle denken

Auf dem Programm standen 10 x 400m in jeweils 1:29min. Eine Herausforderung für mich und ich war gespannt, wie die bei der zweiten Hälfte der 400er sein wird und ob ich die 1:29min halten kann.

Während dem Laufen hatte ich jedoch ein paar Erkenntnisse, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

1) Verklärung der kurzfristigen Vergangenheit: Mir wurde heute bewusst, dass auch mein Training auf der Bahn weh tut. Ja, es ist in einem Bereich, wo es mich fordert. Die Muskeln brennen tatsächlich. Lustigerweise ist die Erinnerung daran jedoch in den Trabpausen sofort weg, aber heute wollte ich mich ja mal besonders beobachten hinsichtlich Psyche und Physis.

2) Störung des Raum-Zeit-Kontinuums: Naja, oder so ähnlich... soll heißen, dass ich ab dem dritten oder vierten Intervall immer nach 200m an einen Punkt komme, wo es weh tut und es sich auf einmal anfühlt, als wäre meine Geschwindigkeit von 3:43min/km urplötzlich auf 5:00min/km abgefallen. Aber nein, weit gefehlt! Es sind nur wenige Sekunden, die ich langsamer wurde. In der Vergangenheit hat mich das oft völlig fertig gemacht und ich habe abgebrochen. Heute habe ich es jedoch genau beobachtet und habe einfach versucht, mich an dieser Schwelle (Synonyme dazu: Schmerzgrenze! Muskel-brennen-wie-Hölle! Puls-darf-nicht-höher-sonst-geht-mir-die-Luft-aus!) entlangzuhangeln und dabei auch noch darauf geachtet, einigermaßen die Körperhaltung aufrecht und effizient zu behalten.

Ok, das waren nun neue Erkenntnisse für mich. Danke für Euer Feedback - Ihr habt mir sehr geholfen.

Ah, meine Zeiten noch schlussendlich (Ziel waren 1:29min pro 400m):
1:27
1:27
1:27
1:27
1:30
1:27
1:32
1:28
1:32
1:32

Das passt für mich soweit, vor allem auch weil es doch recht windig war

Zitat:
Zitat von runningmaus Beitrag anzeigen
Na, mit dem Nick "takeiteasy" macht man das ja locker
Jo, immer easy! Ich verdien mit dem Rumgerenne ja nicht meinen Lebensunterhalt.


Mein Chart der Pain von heute (falls es jemand interessiert):


Geändert von TakeItEasy (21.11.2017 um 20:16 Uhr).
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Alt 21.11.2017, 20:57   #20
ritzelfitzel
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Benutzerbild von ritzelfitzel
 
Registriert seit: 08.11.2014
Beiträge: 1.370
Sauber!

Wenn du die ersten 1-2sec. langsamer angegangen wärst, dann wären wohl alle unter 1:30min gegangen.

Möchte noch anmerken, dass sich quälen auch zu einem gewissen Grad erlernbar ist, denke ich.

Edit: Wie lange waren denn deine Pausen?
ritzelfitzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2017, 21:25   #21
captain hook
Szenekenner
 
Benutzerbild von captain hook
 
Registriert seit: 15.11.2011
Beiträge: 15.838
Du könntest es auch so machen, dass Du Dich nach jeder Wiederholung fragst, ob Du Dich nach der Wiederholung massiv schlechter fühlst als nach der vorherigen, nach der Du ja schließlich noch eine weitere geschafft hast. Meistens ist die Antwort "ne, eigentlich ists garnicht so viel schlimmer". Also: "keep going".

Kleiner Tipp noch... bei 400ern ist nicht das Ziel degressiv zu laufen. Stell Dir nen Timer und versuch die Strecke gleichmäßig zu laufen. Zur Not alle 100m Piepsignal. Tempogefühl ist mindestens so viel wert wie die Eigenschaft sich quälen zu können. Das geht nicht von jetzt auf gleich, aber mit der Zeit spielt sich das ein.
captain hook ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2017, 22:02   #22
TakeItEasy
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Registriert seit: 03.03.2013
Beiträge: 127
Zitat:
Zitat von ritzelfitzel Beitrag anzeigen
Sauber!
Dankeschön.

Zitat:
Zitat von ritzelfitzel Beitrag anzeigen
Wenn du die ersten 1-2sec. langsamer angegangen wärst, dann wären wohl alle unter 1:30min gegangen.
Na, komm Du mal mit mir laufen Ne, im Ernst, danke für den Hinweis. Das "Tempogefühl" fehlt mir noch. Ich starte immer zu schnell und kann das Tempo erst nach ca. 50-100m justieren. Im Hinterkopf ist da immer ein "schneller, sonst erfüllst Du Deine Zeitvorgabe nicht". Blöd, ich weiß, aber was soll ich machen? Tipps für mich?

Zitat:
Zitat von ritzelfitzel Beitrag anzeigen
Möchte noch anmerken, dass sich quälen auch zu einem gewissen Grad erlernbar ist, denke ich.
Die meisten Ausdauersportler, die nicht nur als Freizeitläufer durch die Gegend tingeln, sind wahrscheinlich zu einem gewissen Grad Masochisten.

Zitat:
Zitat von ritzelfitzel Beitrag anzeigen
Edit: Wie lange waren denn deine Pausen?
Der Plan sagte "200m Trabpause", in der Praxis waren es bei mir 100m gehen und dann 100m antraben bzw. bereits schneller laufen.

Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
Du könntest es auch so machen, dass Du Dich nach jeder Wiederholung fragst, ob Du Dich nach der Wiederholung massiv schlechter fühlst als nach der vorherigen, nach der Du ja schließlich noch eine weitere geschafft hast. Meistens ist die Antwort "ne, eigentlich ists garnicht so viel schlimmer". Also: "keep going".
Das trifft den Nagel auf den Kopf. Total verrückt, aber wenn sich von Einheit zu Einheit hangelt, dann ist der Kopf viel freier und die Motivation höher. So hatte ich es heute selbst erlebt.

Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
Kleiner Tipp noch... bei 400ern ist nicht das Ziel degressiv zu laufen. Stell Dir nen Timer und versuch die Strecke gleichmäßig zu laufen. Zur Not alle 100m Piepsignal. Tempogefühl ist mindestens so viel wert wie die Eigenschaft sich quälen zu können. Das geht nicht von jetzt auf gleich, aber mit der Zeit spielt sich das ein.
Die Sache mit "degressiv" kam mir heute auch, als ich die Einheit das erste Mal im GarminConnect angesehen habe. Ich weiß nicht, wie stark hier auch die Trägheit/Ungenauigkeit des GPS reinfließt, denn es hat sich gar nicht so degressiv angefühlt. Aber Du hast Recht, ich muss an meinem Tempogefühl arbeiten und darf nicht so schnell loslaufen.
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Alt 22.11.2017, 07:45   #23
runningmaus
Szenekenner
 
Benutzerbild von runningmaus
 
Registriert seit: 19.10.2006
Ort: Mainspitze
Beiträge: 3.349
Prima, es geht voran

Zitat:
Zitat von TakeItEasy Beitrag anzeigen
.... Ich starte immer zu schnell und kann das Tempo erst nach ca. 50-100m justieren. ...
Das machen wir nicht geübten Bahnläufer glaub ich alle so

Zitat:
Der Plan sagte "200m Trabpause", in der Praxis waren es bei mir 100m gehen und dann 100m antraben ......
Pause ist Pause. Gut, dasss Du Dich traust auch mal zu gehen!
Wenn Du die zweiten 100m der Trabpause auch sehr sehr locker schaffen würdest, ... könnte es hinten raus die Laufzeiten stabilisieren



Ah, freut mich das, so insgesamt von Dir zu lesen ....
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Alt 22.11.2017, 08:58   #24
ritzelfitzel
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Benutzerbild von ritzelfitzel
 
Registriert seit: 08.11.2014
Beiträge: 1.370
Bezüglich meiner Frage der Pausen. Du könntest diese ja zu Beginn auch etwas länger gestalten erstmal und dann sukzessive verkürzen. Dann, wenn du die gewünschte Anzahl (bei dir wohl 10x) in der gewünschten Zeit auf die Bahn bringst.

Durch die längeren Pausen bist du zwischen den Intervallen etwas frischer (auch im Kopf). Mir fällt das dann leichter in den Intervallen mehr zu pushen und an die "Grenze" zu gehen. Mit der Zeit brauchst du dann auch weniger Pausenzeit. (Die Sache mit dem Gehen+Traben finde ich auch gut).

Bin aber im Vergleich zu anderen hier kein Experte für Intervalltraining. Nur meine Erfahrung

Edit: Achtung Missverständnis! Mit 1-2sec. langsamer angehen meinte ich deine ersten vier 1:27-er-Intervalle in 1:28/1:29 laufen (und nicht JEDES der 10 Intervalle langsamer zu starten, um es dann progressiv zu laufen!!)
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