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schnodo 06.08.2018 09:08

Heute ist mir beim Ausschwitzen übrigens eine Trockenübung für FlyLive eingefallen, mit der er sich vielleicht das Timing für den Schmetterlings-Beinschlag verinnerlichen kann. :Huhu:

Man steht aufrecht, mit geschlossenen Beinen. Dann schwingt man beide Arme kontinuierlich auf und ab. Am höchsten und am tiefsten Punkt macht man einen kleinen Hüpfer.

Im Wasser ersetzt man den Hüpfer durch einen down-kick. So einfach ist der Beinschlag beim Butterfly. :Lachen2:

schnodo 06.08.2018 09:14

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1396798)
Anatomie hier eine klare Empfehlung, da auch Bewegungen beschrieben werden, wo die Muskeln eingesetzt werden, was es verständlicher macht...

Danke schön! Nach dem Motto "viel hilft viel" habe ich einfach mal alle Bücher bestellt und werde mich dann nach Bedarf durchhangeln. ;)

FlyLive 06.08.2018 09:29

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1396800)
Heute ist mir beim Ausschwitzen übrigens eine Trockenübung für FlyLive eingefallen, mit der er sich vielleicht das Timing für den Schmetterlings-Beinschlag verinnerlichen kann. :Huhu:

Man steht aufrecht, mit geschlossenen Beinen. Dann schwingt man beide Arme kontinuierlich auf und ab. Am höchsten und am tiefsten Punkt macht man einen kleinen Hüpfer.

Im Wasser ersetzt man den Hüpfer durch einen down-kick. So einfach ist der Beinschlag beim Butterfly. :Lachen2:

:o öh genau - vielen Dank.

Ich bin zwar an machen Bewegungsmustern sehr interessiert - aber an anderen auch weniger, wie gedacht. ;)

Den Schmetterling schwimme ich inzwischen ziemlich selten, da ich hier inzwischen weiß, viel zu lahm in den Armbewegungen zu sein. Es nervt mich, wenn die Schwimmstilaufzeichnung meinen Schmetterling nicht erkennt - dafür aber meint, das mein Tollwutkraulen der Schmetterling sei.

Auch in Glasgow fliegen die Arme bestimmt doppelt so schnell, wie das bei mir der Fall ist. Ich müsste demnach, zunächst die Schlagzahl erhöhen können - weiß aber nicht, wie ich das anstellen soll. :Traurig:

Ich konzentriere mich aber auch schon immer hauptsächlich auf Kraul. Brustschwimmen habe ich bisher 1 mal korrigiert. Rückenkraul vielleicht an 3 Stellen. Beim Kraulen waren es dagegen schon mindestens 25 Stellen :Cheese:

FlyLive 06.08.2018 09:30

:Maso:

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1396802)
Danke schön! Nach dem Motto "viel hilft viel" habe ich einfach mal alle Bücher bestellt und werde mich dann nach Bedarf durchhangeln. ;)

Du bist der Beste :Lachanfall:

schnodo 06.08.2018 09:47

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1396804)
Auch in Glasgow fliegen die Arme bestimmt doppelt so schnell, wie das bei mir der Fall ist. Ich müsste demnach, zunächst die Schlagzahl erhöhen können - weiß aber nicht, wie ich das anstellen soll. :Traurig:

Das machst Du mit der genannten Übung. :Cheese:

So wie ich Deinen Schmetterling in Erinnerung habe, setzt Du den "hinteren" Beinschlag viel zu früh, was es schwierig macht, halbwegs rhythmisch zu schwimmen. Erst wenn sich Arme und Beine nicht gegenseitig behindern, sondern verstärken, kannst Du die Bewegung auch sinnvoll schneller ausüben.

Generell sollte man sich darauf konzentrieren, die Körperwelle als Basis zu nehmen und die Armbewegung einzupassen. Wenn Du die Bewegung schneller durchführen willst, musst Du im Idealfall nur die Körperwelle schneller machen.

Irgendwann wirst Du schon mal wieder Lust auf Schmetterling kriegen. Dann denke an meine Worte. :Lachen2:

FlyLive 06.08.2018 10:23

Ab und zu habe ich Lust auf Schmetterling - das ist nicht das Thema. Ich bin aber nicht versteift darauf, es perfekt zu können. Ich bin ja in anderen Dingen schon bei nahezu ..... :Cheese:

Zur Bilderreihe 1-3 und 4-6 !

So ganz verstehe ich das mit der Schulterlinie nicht. Aber beide gezeigten Variationen meine ich über längeren Zeitraum schon eingeübt zu haben.

4-6 ist, was ich meine schon immer ähnlich zu schwimmen. Sogar der abstehende Daumen ist in meinem Armzug eingebettet :Cheese: .

Das Thema, auf Schulterhöhe eintauchen und die Hand mit Arm auf dem direkten Weg nach hinten zu führen - ohne Schlenker und sonstigen Kram, hat mich zum üben veranlasst.
Der Sinn dahinter war, mich auf effiziente Weise im Wasser entlangzuziehen oder auch ohne Druckverlust, den Schwimmer nach vorne zu drücken. Das ist, was ich unter "Eisenbahnschienen entlang ziehen" verstehe. Schnurgeradeaus ziehen und drücken.

Meine Ellenbogengelenk stand bei dieser Variante immer etwas höher als sonst und die Körperrotation wurde weniger. Auch der Beinschlag glich eher dem Beine schwimmen mit Brett (also ohne viel Rotation). Ich dachte, das wäre ziemlich effektiv, bis ich dann doch feststellte, das es nicht schneller macht und auf Dauer mehr Kraft kostet.

Nun bin ich seit einigen Wochen wieder davon weg und führe die Hand bei hohem Ellenbogen wieder nahe am Bauchnabel vorbei - stelle den Unterarm früh an und rotiere gleichzeitig mit der Schulter nach innen. Das Tempo ist vergleichbar, der Kraftaufwand aber etwas geringer.
Dabei will ich nun erst mal bleiben. :)

schnodo 06.08.2018 11:14

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1396828)
Ab und zu habe ich Lust auf Schmetterling - das ist nicht das Thema. Ich bin aber nicht versteift darauf, es perfekt zu können. Ich bin ja in anderen Dingen schon bei nahezu ..... :Cheese:

Von "perfekt" war ja nicht die Rede. Ich meinte eigentlich "überhaupt erst mal irgendwie". :Cheese:

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1396828)
So ganz verstehe ich das mit der Schulterlinie nicht. Aber beide gezeigten Variationen meine ich über längeren Zeitraum schon eingeübt zu haben.

Stell Dir die Schulterlinie als Parallele zur Längsachse vor, die durch den Oberarmkopf läuft.


Bildinhalt: Schulterlinie und Längsachse

Die obere Reihe der Bilder stellt laut Sheila das dar, was man nicht machen sollen. Nämlich, à la Karlyn Pipes außen zu paddeln wie auf einem Surfboard. Stattdessen soll man nach dem Catch den Unterarm in eine diagonale Position bringen, wie auf Bild 5 zu sehen.

Das Gemeinsame an der oberen und unteren Reihe ist, dass die Hand beim Anstellen außerhalb der Schulterlinie ist. Das ist unausweichlich, wenn man sich auf zwei Punkte konzentriert:
  1. Nach der Streckung durch Innenrotation des Oberarmes den Ellenbogen nach oben bringen.
  2. Die Fingerspitzen weiter nach unten zeigen lassen.

Die einzige Möglichkeit, die Hand nicht nach außen zu führen, besteht darin, die Fingerspitzen mehr in Richtung Körperlängsachse zeigen zu lassen. Das war auch meine ursprüngliche Frage, warum man das nicht gleich so macht.

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1396828)
Das Thema, auf Schulterhöhe eintauchen und die Hand mit Arm auf dem direkten Weg nach hinten zu führen - ohne Schlenker und sonstigen Kram, hat mich zum üben veranlasst.
Der Sinn dahinter war, mich auf effiziente Weise im Wasser entlangzuziehen oder auch ohne Druckverlust, den Schwimmer nach vorne zu drücken. Das ist, was ich unter "Eisenbahnschienen entlang ziehen" verstehe. Schnurgeradeaus ziehen und drücken.

Meine Ellenbogengelenk stand bei dieser Variante immer etwas höher als sonst und die Körperrotation wurde weniger. Auch der Beinschlag glich eher dem Beine schwimmen mit Brett (also ohne viel Rotation). Ich dachte, das wäre ziemlich effektiv, bis ich dann doch feststellte, das es nicht schneller macht und auf Dauer mehr Kraft kostet.

Nun bin ich seit einigen Wochen wieder davon weg und führe die Hand bei hohem Ellenbogen wieder nahe am Bauchnabel vorbei - stelle den Unterarm früh an und rotiere gleichzeitig mit der Schulter nach innen. Das Tempo ist vergleichbar, der Kraftaufwand aber etwas geringer.
Dabei will ich nun erst mal bleiben. :)

Ich müsste mir mal anschauen, ob es wirklich eine "gerade Linie" ist. Das vorhandene Video-Beweismaterial deutet eher darauf hin, dass Du es so machst wie der schnelle Townley Haas auf den unteren Bildern, wo die Hand zuerst nach außen und dann wieder nach innen geht. :)

FlyLive 06.08.2018 16:07

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1396828)

Zur Bilderreihe 1-3 und 4-6 !


4-6 ist, was ich meine schon immer ähnlich zu schwimmen. Sogar der abstehende Daumen ist in meinem Armzug eingebettet :Cheese: .

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1396842)
Ich müsste mir mal anschauen, ob es wirklich eine "gerade Linie" ist. Das vorhandene Video-Beweismaterial deutet eher darauf hin, dass Du es so machst wie der schnelle Townley Haas auf den unteren Bildern, wo die Hand zuerst nach außen und dann wieder nach innen geht. :)

Ich schrieb ja, das ich eher wieder weg bin vom geraden Zug nach hinten weg.
Es ist kraftschonender.

Heute beim schwimmen, fiel mir auf, das ich allerlei Armzugvariationen schwimmen kann und nicht weiß, welche nun die beste für mich ist. Was sich auf der ersten Bahn super anfühlt, bekomme ich auf dem Rückweg schon nicht mehr hin. :-(( ....... Was ncht heißt, das der Rückweg schlecht geschwommen ist - anders eben.


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