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adaniya 03.01.2019 16:34

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1428432)
Meiner Erfahrung nach zeichnet sich der am häufigsten anzutreffende triathletische Schwimmer dadurch aus, dass er der Schönheit des Schwimmens nicht viel abgewinnen kann und stur nur Kraul schwimmt, gerne auch mal eine Viertelstunde oder länger am Stück. Am Ende der Einheit gönnt er sich dann zwei Bahnen Alibi-Brust oder Rücken, damit die Sache nicht zu einseitig ausfällt. :)

Das mach ich auch, immerhin will ich besser kraulen können :Gruebeln: Ein kleinerer Anteil ist Schmetterling und Rücken kaum, Brust gar nicht. Da tun mir die Knie und der Rücken nach ner Zeit weh. Nach Schwimmschluss für uns Nichtschwimmer hab ich einem Gespräch zwischen zwei Schwimmern, die sich gerade für ihre Einheit gerichtet haben, gelauscht. Die waren auch beide der Meinung, dass Brustschwimmen als Lage gestrichen werden sollte :Lachanfall:

schnodo 04.01.2019 06:20

Zitat:

Zitat von adaniya (Beitrag 1428437)
[...]Brust gar nicht. Da tun mir die Knie und der Rücken nach ner Zeit weh. Nach Schwimmschluss für uns Nichtschwimmer hab ich einem Gespräch zwischen zwei Schwimmern, die sich gerade für ihre Einheit gerichtet haben, gelauscht. Die waren auch beide der Meinung, dass Brustschwimmen als Lage gestrichen werden sollte :Lachanfall:

Bei Brust muss ich leider mogeln weil ich ein kaputtes Knie habe. Ich schleppe die Beine also entweder passiv hinterher oder mache eine Art Delphinbeinschlag, selten auch Kraulbeinschlag. Wobei mir gerade auffällt, dass ich das - Brust mit Kraul-Beine - öfter machen könnte.

Ich finde beim Brustschwimmen spannend, wie sich kleine Änderungen im Bewegungsablauf oder beim Timing entweder katastrophal oder sensationell aufs Vorwärtskommen auswirken. Das ist aus meiner Sicht bei den anderen Stilarten nicht so ausgeprägt.

DocTom 04.01.2019 10:47

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1428432)
... Ich mache beim Üben oft ausgedehnte Denkpausen und da sehe ich denen ganz gerne zu. Es hat schon was, wenn sich jemand gut im Wasser bewegen kann. :)...
:bussi:

R.,
auch das Visualisieren der Bewegungen (hier bei anderen) in Deinem Kopf kann trainieren!!!:Blumen:
T.

Russischer Bär 04.01.2019 13:48

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1428599)
R.,
auch das Visualisieren der Bewegungen (hier bei anderen) in Deinem Kopf kann trainieren!!!:Blumen:
T.

+1

ich oute mich als gar-nicht-Brust-Schwimmer. Ich habe da so eine beschissene Technik, dass der Aufwand mir zu groß wäre im Vergleich zum Ertrag. Wenn man als kompletter Schwimmer durchgehen will, dann macht es Sinn. Aber ich persönlich finde diese Lage für Triathleten obsolet, da sie auch komplett andere Ansprüche an den Bewegungsablauf stellt.

Für Schwimmverliebte gilt das natürlich nicht:Huhu:

schnodo 04.01.2019 15:25

Zitat:

Zitat von Russischer Bär (Beitrag 1428624)
Aber ich persönlich finde diese Lage für Triathleten obsolet, da sie auch komplett andere Ansprüche an den Bewegungsablauf stellt.

Es soll schon den einen oder anderen Triathleten gegeben haben, der geplant hatte durchzukraulen und sich dann den Hauptteil der Strecke brüstelnd wiederfand. Von daher ist die Übung des Brustschwimmens vielleicht gar nicht nicht so praxisfern wie sie auf den ersten Blick scheint. :Cheese:

uruman 04.01.2019 17:21

Frohes Neues an Schnodo und an alle hier,

Ich oute mich zwar als schlechter, aber sehr begeisterter Lagen-Schwimmer.

Ich glaube, mein größtes Potenzial liegt eher in der Verbesserung der Technik als woanders.
Verschiedene Lagen zu schwimmen verbessert die Koordination und das Wassergefühl.
Ich finde, dass Brustschwimmen auch sehr wichtig ist; besonders interessant finde ich den Armzug und sehr lehrreich auch für Triathleten die Körperposition bei der Streckung und das Zurückführen der Beine nach dem Gleiten.
Außerdem hat mir persönlich das traditionelle Lagenschwimmen viel Kondition gebracht.

schnodo 04.01.2019 17:43

Zitat:

Zitat von uruman (Beitrag 1428670)
Frohes Neues an Schnodo und an alle hier

Danke schön, Dir auch! Und hoffentlich bald wieder ein gesundes Neues! :Blumen:

Zitat:

Zitat von uruman (Beitrag 1428670)
Verschiedene Lagen zu schwimmen verbessert die Koordination und das Wassergefühl.

Beim Kraul bin ich mir halbwegs sicher, dass meine Technik grundsätzlich hinkommt, auch wenn es noch viele Baustellen gibt. Aber es wäre die Übertreibung des Jahrhunderts, wenn ich behauptete, dass ich verschiedene Lagen schwimme. Ich schwimme halt das, was ich für Brust, Rücken und Schmetterling halte. ;)

Dennoch merke ich, dass sich die Lagen gegenseitig beeinflussen. Vieles ist bei allen Lagen sehr ähnlich. Wenn ich in einer Lage eine Sache begriffen habe und besser umsetzen kann, stelle ich oft fest, dass dieser Punkt auch in einer anderen Lage zum besseren Schwimmen verhilft.

Zitat:

Zitat von uruman (Beitrag 1428670)
Außerdem hat mir persönlich das traditionelle Lagenschwimmen viel Kondition gebracht.

Von Kondition wollen wir bei mir gar nicht reden. Es soll ja nicht in Training ausarten. :Cheese:

Ich schwimme überwiegend Kraul, weil ich mich an einigen Technikpunkten festgebissen habe. Die anderen Lagen nehme ich gerne zum Ein- und Ausschwimmen und wenn ich das Gefühl habe, dass ich zu lange mit zuviel Druck Kraul geschwommen bin und für etwas Abwechslung und Entlastung sorgen will. Bevorzugt schwimme ich dann Rücken, sehr oft einarmig und auch viel mit Flossen, weil das für mich den ganzen Apparat wieder auflockert. Außerdem bringt es bei mir die Konzentrationsfähigkeit zurück, die beim intensiven Üben doch sehr erodiert.

Für dieses Jahr habe ich mir übrigens vorgenommen, auch wenn ich es noch nicht hier breitgetreten habe, dass ich endlich mal alle Wenden wettkampftauglich lernen will. :)

nogood 05.01.2019 10:02

Hi Schnodo,

in eigener Sache:

was ist den die Meinung zu einarmigem Schwimmen als Technikübung?

Letztens hab ich folgendes versucht:

Pullbuoy und Fingerpaddels

Beine - wirklich nur hinterherschleifen lassen.
Arme - einen Arm an der Körperseite angelegt, mit dem anderem Arm normaler Kraulzug.
Eineratmung zur Seite mit dem anliegendem Arm.
25m nur re. Arm, 25 beide Arme normal, 25 nur li. Arm
Bei Swimsmooth der sog. "unco Drill" aber noch extremer da "keine Beine".

Ich frag mich ob das ganze Sinn macht? Ziel soll es sein einen extrem sauberen Armzug zu erlernen. Falls vorne nicht sauber gezogen wird fehlt ja jegliche Korrekturmöglichkeit und Fehler würde man besser merken.
Oder ist das, da man ja nur auf einer Seite zieht unrealistisch. Beim Kanufahren würde das ja auch schlecht gehen nur auf einer Seite zu paddeln (ohne da komische Sachen zu machen um auf Kurs zu bleiben).


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