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qbz 12.07.2021 07:54

Zitat:

Zitat von Weißer Hirsch (Beitrag 1610717)
......
Sie war einfach besser und durchsetzungsstärker als andere. Und konnte das in einem Ministerium auch unter Beweis stellen. Also der klassische Weg von unten nach oben. Einstieg ganz oben, dafür müssen halt ein paar besondere Skills vorhanden sein... Und hier habe ich bei Baerbock begründete Zweifel ;-)

Beruflich hat Angela Merkel vor ihrer politischen Karriere und der Wiedervereinigung ca. 12 Jahre ab 1978 als Physikerin in der Forschung gearbeitet und auch promoviert (magna cum laude).

Weißer Hirsch 12.07.2021 07:59

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1610719)
Beruflich hat Angela Merkel vor ihrer politischen Karriere und der Wiedervereinigung ca. 12 Jahre ab 1978 als Physikerin in der Forschung gearbeitet und auch promoviert (magna cum laude).

Genau. Studium, Forschung, Promotion, Bundestag, Ministerium, Kanzleramt. Grob zusammengefasst.

iaux 12.07.2021 08:17

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1610687)
Ich wünsche den Grünen wirklich dass sie es schaffen und die Politik zumindest wieder ein kleines bischen ehrlicher machen.

Dem ersten Halbsatz stimme ich. Der zweite Widerspricht allerdings dem ersten!:Huhu:

Hafu 12.07.2021 08:47

Zitat:

Zitat von Weißer Hirsch (Beitrag 1610717)
.. Also der klassische Weg von unten nach oben. ...

Das war keineswegs der klassische Weg von unten nach oben, sondern ein Hochgeschwindigkeitsfahrstuhl direkt ins Umweltministerium, maßgeblich begründet durch Herkunft und Geschlecht.

Merkel war in den 90ern jung, weiblich und ostdeutsch. Genau das, was der Union damals und auch heute immer noch gefehlt hat. Erst danach (als sie als ostdeutsche Quotenfrau den ersten hochrangigen Regierungsjob ergattert hatte, konnte sie auch ihre zweifelsfrei vorhandene Kompetenz nachweisen).

Aber der enorm schnelle Aufstieg in den 90er wäre undenkbar gewesen, wenn sie aus einem westdeutschen Unions-Ortsverband gekommen und ein Mann gewesen wäre. Da hätte sie noch so viel forschen und promovieren können.

qbz 12.07.2021 09:11

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1610729)
Das war keineswegs der klassische Weg von unten nach oben, sondern ein Hochgeschwindigkeitsfahrstuhl direkt ins Umweltministerium, maßgeblich begründet durch Herkunft und Geschlecht.

Merkel war in den 90ern jung, weiblich und ostdeutsch. Genau das, was der Union damals und auch heute immer noch gefehlt hat.
.....

"Ostdeutsch" und "Weiblich" hat damals der CDU eigentlich nicht gefehlt. Es existierte doch schon eine CDU in der DDR, nämlich die frühere CDU-Blockpartei, welche noch vor der Wiedervereinigung ihr Pogramm mit der CDU-West synchronisierte und sich mit der CDU-West zusammenschloss. Lothar de Maiziere z.B. der letzte DDR-Ministerpräsident war da Mitglied und CDU-Ministerinnen gehörten dem letzten DDR-Kabinett an. D.h. Merkel hatte durchaus zahlreiche mögliche Mitbewerberinnen aus dem Osten in der CDU um den von Dir charakterisierten Platz als "Quotenfrau" im Kabinett Kohl, vor denen sie aus Gründen, die ich nicht kenne, aber für Historiker interessant sein könnten, den Vorzug erhielt.

HerrMan 12.07.2021 11:01

An der Zeit Sonneborn zu zitieren:

https://www.amazon.de/Ich-will-auch-...at=4&de pth=1

Matthias75 12.07.2021 13:40

Reden wir doch mal über Armin Laschet

Zitat:

Selbst die Union befasst sich aktuell lieber mit der Kanzlerkandidatin der Grünen als mit Armin Laschet. Dabei sagt der oft faszinierende Dinge – vor allem zu seiner Klimapolitik. (Eine Kolumne von Christian Stöcker)
Durchaus lesenswert, wenn auch vermutlich wenig Neues, wenn man seine Aussagen der letzten Wochen/Monate verfolgt hat.

M.

Rälph 12.07.2021 14:05

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1610655)
Akzeptier doch einfach, dass ich eine andere Meinung zum Tempolimit habe als du.

Das akzeptiere ich! Ich tu mir nur mit der "Argumentation" schwer.

Ein Kfz hat bei 220km/h einen höheren Schadstoffausstoß, als bei 120km/h. Das ist doch keine Meinung, sondern eine schlichte Tatsache. Ob du insgesamt weniger oder mehr als andere Leute fährst, tut dabei gar nichts zur Sache.

Selbstverständlich kann man dann die Einstellung haben, dass das einem egal ist und man aus Gründen der Lebensfreude oder warum auch immer trotzdem viel schneller fährt als erforderlich. Es ist und bleibt aber ein unnötiger, zusätzlicher Ausstoß.

Am Ende werden wir wohl alle schmerzhafte Opfer bringen müssen...


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