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HerrMan 14.08.2021 08:55

"Olaf Scholz kann sich Saskia Esken als Ministerin vorstellen"

Titelt der Spiegel. Zum Glück ist der Artikel hinter der Bezahlschranke und alle weiteren Info zu meiner Lieblingspolitikerin (ist das frauenfeindlich?) bleiben mir erspart. :Maso:

sabine-g 14.08.2021 09:11

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1616974)
Kinderstube?

Wird auch Laschet gehabt haben.

merz 14.08.2021 09:19

Zitat:

Zitat von HerrMan (Beitrag 1616981)
"Olaf Scholz kann sich Saskia Esken als Ministerin vorstellen"

Titelt der Spiegel. Zum Glück ist der Artikel hinter der Bezahlschranke und alle weiteren Info zu meiner Lieblingspolitikerin (ist das frauenfeindlich?) bleiben mir erspart. :Maso:

die Überschrift ist ärgerlicher Click bait, Interview ganz okay, viel über Strom und Klima, am Ende die Frage ob Esken ministrabel sei, Antwort: Ja ( was soll er sonst sagen)

m.

aequitas 14.08.2021 16:15

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1616960)
Mit den Grünen, SPD, CDU/CSU, FDP bekommt DE einfach die Fortsetzung von Angela Merkel aussenpolitisch, d.h. weitere Aufrüstung, weltweite Bundeswehrkriegseinsätze an der Seite der NATO, europäische Rüstung und etvl. eine europäische Armee.

Das klingt ja richtig gut! Wird Zeit die Beziehungen in dieser Hinsicht auszubauen und eine europäische Armee aufzubauen auf einem Weg in Richtung einer „europäischen Republik“ oä.

Dein Beiträge zeigen allerdings, weshalb die Linke absolut regierungsunfähig ist und es deshalb auch zu keiner RRG/GRR-Koalition kommen wird.

qbz 14.08.2021 17:07

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1617035)
Das klingt ja richtig gut! Wird Zeit die Beziehungen in dieser Hinsicht auszubauen und eine europäische Armee aufzubauen auf einem Weg in Richtung einer „europäischen Republik“ oä.

Hier die aktuellen Zitate von Annalena Baerbock dazu:
Zitat:

Das grüne Grundsatzprogramm schlägt vor, "EU-Einheiten" mit gemeinsamer Kommandostruktur zu schaffen. Ist das der Entwurf einer europäischen Armee?

Das sind Schritte in diese Richtung. Aus meiner Sicht müssen wir unsere Fähigkeiten als Europäer stärker bündeln. Die Militärausgaben Europas sind drei- bis viermal so hoch wie die Russlands, unsere Fähigkeiten aber sind begrenzt, weil wir vieles doppeln. Das ist nicht effizient. Ich halte es für sinnvoll, die Europäische Sicherheits- und Verteidigungsunion weiterzuentwickeln.
........
Wer sollte eine europäische Armee kontrollieren? Das Europaparlament?

"Mein Vorschlag ist, hier das Europäische Parlament zu stärken."
https://www.gruene.de/artikel/mit-dialog-und-haerte
Ich hoffe inständig, es wird nie dazu kommen. Ich fände das eine furchtbare (im wahrsten Sinne des Wortes) Entwicklung, soviel Macht in wenigen Händen in der EU. Das wäre auch ein Weg für DE, über die Hintertür an A-Waffen zu gelangen. Ich baue darauf, die anderen kleineren EU-Länder lehnen das grundsätzlich ab. Soviel militärische Macht in einer Hand birgt einfach riesige Gefahren. Die Bundeswehr ist eine nationale Verteidigungsarmee und das sollte auch so bleiben.

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1617035)
Dein Beiträge zeigen allerdings, weshalb die Linke absolut regierungsunfähig ist und es deshalb auch zu keiner RRG/GRR-Koalition kommen wird.

Zum einen bin ich kein Vertreter der Linke oder einer anderen Partei, zum anderen ist eine Wertung ohne Argument sinnlos, ausser dass wir jetzt wissen, aequtas findet die Linke regierungsunfähig. Diese Deine Meinung war uns aber schon vorher bekannt.

1. Das Desaster in Afghanistan ist wohl nicht gerade der aussenpolitische Qualitätsnachweis für alle beteiligten Parteien.

2. Die Linke tritt für Abrüstung ein, mit vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen gemeinsam auch ausserhalb vom Parlament, während alle anderen Parteien den Rüstungesetat in Zukunft erhöhen werden. Die These, DE muss am Hindukusch verteidigt werden (weil DE nach dem GG eine Verteidigungsarmee hat), erwies sich als totaler Schwachsinn.

keko# 14.08.2021 17:25

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1616903)
...


Noch weiter das Ziel verfehlen (zusammen mit der NATO und der USA) kann man eigentlich nicht. ...


Mich, der sich schon aktiv gegen den Vietnamkrieg engagierte und den die Evakuierung aus Kabul auch wieder an die aus Saigon erinnert, wundert es schon, weshalb diese fehlgeschlagene interventionistische Aussenpolitik von CDU/CSU, SPD, FPD, Grüne nicht mehr Kritik im Bundestagswahlkampf hervorruft und offensichtich die Wahlentscheidung entweder nicht oder sogar zustimmend beeinflusst, wie man an der Abstimmung auch hier im Forum sehen kann.

Profitiert vom langjährigen Afghanistankrieg hat in erster Linie die Rüstungsindustrie.

Der Gipfel wäre wohl, wenn am 11. September 2021, also am 20. Jahrestag von 9/11, Al-Kaida und die Taliban die amerikanische Botschaft in Kabul niederbrennen.

Ich vermute, natürlich ohne es zu wissen, dass die mediale Resonanz größer wäre, wäre Trump noch Präsident. Biden spricht die naive Hoffnung aus, dass sich die Taliban um ihr internationales Ansehen sorgen könnte. Geradezu absurd!
Die USA betreiben Politik in Eigeninteresse, egal wer gerade Präsident ist.

So überlasst man Afghanisten nun wohl sich selbst. Neben dem alles in den Schatten stellenden Impfen und Klima, sieht man, dass das Problem der weltweiten Migration und Flucht nach wie vor völlig ungelöst ist.

qbz 14.08.2021 17:32

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1617043)
Der Gipfel wäre wohl, wenn am 11. September 2021, also am 20. Jahrestag von 9/11, Al-Kaida und die Taliban die amerikanische Botschaft in Kabul niederbrennen.

Ich vermute, natürlich ohne es zu wissen, dass die mediale Resonanz größer wäre, wäre Trump noch Präsident. Biden spricht die naive Hoffnung aus, dass sich die Taliban um ihr internationales Ansehen sorgen könnte. Geradezu absurd!
Die USA betreiben Politik in Eigeninteresse, egal wer gerade Präsident ist.

So überlasst man Afghanisten nun wohl sich selbst. Neben dem alles in den Schatten stellenden Impfen und Klima, sieht man, dass das Problem der weltweiten Migration und Flucht nach wie vor völlig ungelöst ist.

China gibt den Taliban und Afghanistan wirtschaftliche Hilfe und im Gegenzug sichern die Taliban zu, dass keine Islamisten in China in den Grenzregionen Unruhe stiften (z.B. die Uiguren von Afghanistan aus unterstützen).

keko# 14.08.2021 17:38

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1617045)
China gibt den Taliban und Afghanistan wirtschaftliche Hilfe und im Gegenzug sichern die Taliban zu, dass keine Islamisten in China in den Grenzregionen Unruhe stiften (z.B. die Uiguren von Aghanistan aus unterstützen).

Und die zu erwartenden Kriegsflüchtlinge dürfen dann nach Europa? China würde sicher mit Wohlwollen die Diskussionen und Streitereien, die dies zur Folge hätte, beobachten.


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