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schnodo 11.11.2019 15:06

Zitat:

Zitat von Schlumpf2017 (Beitrag 1492301)
Spannend!!!!! Ich lese nicht nur, sondern mache am Arbeitsplatz gerade die Kopfsprungtrockenübung mit....

Nicht verletzen dabei! :Lachen2:

Zitat:

Zitat von Schlumpf2017 (Beitrag 1492301)
Zum Chiemsee LSS: Es sind alle 500 m sehr gut sichtbare Bojen (ich bin wirklich kurzsichtig) gesetzt. Kannst Du also supergut Deine Abgangszeiten einteilen. Wahrscheinlich wird es sich etwas schneller ausgehen, weil sich das Wasser weich und gut schwimmt. Der Start ist etwas wühlig bei 300 Leuten, entweder bleibst Du hinten oder vorn, aber dann verteilt es sich hervorragend.

Danke für die Tipps! :Blumen:

Momentan plane ich, mich eher hinten einzusortieren. Aber wer weiß, vielleicht will ich auch triconer ärgern, lege mich vor ihm aufs Wasser und versaue ihm die Siegchancen. :Cheese:

schnodo 11.11.2019 21:03

So, mittlerweile habe ich auch die Videos bekommen. Um besser beurteilen zu können, ob sich denn überhaupt was getan hat, habe ich mal November 2018 und November 2019 vorher/nachher aneinandergereiht.


Bildinhalt: schnodo schwimmt - Swim Camp Karlsruhe 2019 video frame

Es ist wirklich bemerkenswert, wie lange ich brauche, um Technikänderungen umzusetzen, aber immerhin ist Fortschritt erkennbar, auch wenn man dafür sehr genau hinschauen muss. :Cheese:

Unglaublich auch, wie ich teilweise bei der Atmung zur Seite abdrifte und wieviel Vertikalbewegung der Kopf ausführt. Ich sollte mich auch mal um eine etwas geschmeidigere und offene Hüfte kümmern. Es bleibt viel zu tun. :Lachen2:

Schlumpf2017 11.11.2019 21:55

Mal ganz abgesehen von der wirklich stylischen Badehose sieht 2019 optisch sehr gut aus (2018 bemüht, aber unrund) und sorgfältig , was schon allein schwierig ist, sich über lange Strecke immer wieder zu konzentrieren und Du bist flott unterwegs.

schnodo 11.11.2019 22:04

Zitat:

Zitat von Schlumpf2017 (Beitrag 1492449)
Mal ganz abgesehen von der wirklich stylischen Badehose sieht 2019 optisch sehr gut aus (2018 bemüht, aber unrund) und sorgfältig , was schon allein schwierig ist, sich über lange Strecke immer wieder zu konzentrieren und Du bist flott unterwegs.

Danke schön! :Blumen:

Ja, die Badehose hatte beim Camp schon fast eine eigene Fanbase. :Cheese:

Eigentlich entschäuschend, weil ich auch noch meine selbst designte "schnodo schwimmt" Hose getragen habe. Die hat aber keinen interessiert. :Weinen:

schnodo 12.11.2019 00:06

Als ob sie geahnt hätten, dass es ein guter Zeitpunkt ist, mir mein mangelndes Bewegungstalent vor Augen zu führen, sehe ich gerade ein aktuelles Video von TYR:

TYR | The Best Stroke In Freestyle Advice

Die Schwimmerin, die ich leider nicht erkenne, macht alles ziemlich super, was ich ziemlich grottenschlecht mache. Fieserweise sieht es bei ihr dann auch noch ganz unangestrengt und geschmeidig aus. :Lachen2:


Bildinhalt: TYR best stroke advice

Schlumpf2017 12.11.2019 07:59

"Eigentlich entschäuschend, weil ich auch noch meine selbst designte "schnodo schwimmt" Hose getragen habe. Die hat aber keinen interessiert.".. SO WEIT habe ich im Blog nicht zurückgelesen, die Designphase ist an mir vorbei gegangen.

Die junge Dame schwimmt geschmeidiger als Du. Natürlicher Bewegungsablauf in ganz jungen Jahren verinnerlicht. Da kommen wir nicht mehr hin, und manchmal überlege ich auch, ob ich einfach die Balance finde zwischen schön schwimmen und "meinen Stil" :( so perfektioniere, dass ich in einem passablen Tempo lange Strecken zurücklegen kann. Wenn eine Schwachstelle verbessert wird, tut sich daraus eine neue auf.... Viel Spaß beim Üben diese Woche !

Klugschnacker 12.11.2019 09:13

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1492416)
Unglaublich auch, wie ich teilweise bei der Atmung zur Seite abdrifte und wieviel Vertikalbewegung der Kopf ausführt. Ich sollte mich auch mal um eine etwas geschmeidigere und offene Hüfte kümmern. Es bleibt viel zu tun. :Lachen2:

So unglaublich finde ich das gar nicht. Viele Feinheiten, die im Pool interessant sein mögen, sind bei einem Triathlonschwimmen eh hinfällig. Da hat man Wellen und Orientierungsaufgaben, die einen zwingen, den Kopf höher zu halten und immer wieder ganz aus dem Wasser zu heben, außerdem Gegner usw. Weißt Du ja alles selbst.

Was mir bei dem Video auffällt, ist Deine Wasserlage. Ich habe jetzt nur dieses eine Video gesehen von Dir, aber mir scheint, sie ist Deine größte Baustelle. Mit den Schultern bist Du meistens bereits recht hoch (gut), aber der Beinschlag versaut es dann wieder, sodass Du hinten recht tief im Wasser liegst. Dein Beinschlag ist IMO tendenziell zu stark für einen Triathleten, vor allem aber sind Deine Füße immer wieder zu wenig gestreckt. Siehe Sekunde 56, wenn Du mit dem linken Arm vorne bist und dann den Zug einleitest (Catch). Da steht Dein rechter Fuß rechtwinklig zum Wasser. (siehe Anhang).

Als Dein Leidensgenosse würde ich versuchen, den Beinschlag zu reduzieren, und die Beine möglichst strömungsgünstig mit kleiner Amplitude hinter Dir herzuziehen. Das bringt etwas mehr Ruhe in die gesamte Bewegung. Konkret mache ich das so:
Während des GA-Schwimmens immer wieder mal mit minimalem Beinschlag schwimmen. Währenddessen darauf achten, dass die Beine nicht absinken, und auch nicht seitlich hin und her schlingern. Das ist schwierig und klappt nur, wenn man vorne mit den Armen sauber (gerade) zieht und man die Hüfte einigermaßen ruhig hält.
Wenn man mit den Füßen "ankert", bremst das wirklich saumäßig. Ansonsten wäre ich schon ganz zufrieden mit Deiner Technik.
:Blumen:

chris.fall 12.11.2019 09:15

Moin,

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1492283)
[/list]Dann noch Punkte, bei denen ich nicht sicher bin, ob ich sie unbesehen übernehme:
  • Blick relativ weit nach vorne richten und die Wasserkante am Haaransatz halten
  • (...)

diese Kopfhaltung sollte ich immer einehmen, als ich damals (vor fast 45 Jahren;-) das Kraulen gelernt habe. Da gibt es mitllerweile ja auch anderere Lehrmeinungen zu und "Kopf runter" wird hier ja als Allheilmittel für Probleme bei der Wasserlage angesehen.

Ich persönlich merke da keinen großen Unterschied, finde diese Kopfhaltung im Freiwasser aber sehr angebracht. Denn da ist es wichtiger, die guten Füße vor einem auch zu sehen und ohne großen Aufwand auch mal ab und zu schauen zu können wo die Reise denn hingeht.

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1492283)
Ich habe mich bei der variablen Station für den Startsprung entschieden, mit nur einer weiteren Interessentin und konnte tolles Feedback von Anto mitnehmen:
  • (...)
  • Die Arme nicht vor dem Sprung vom Block in Richtung Körper anheben, sondern unten lassen.

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen: Mit den Händen die Vorderkante des Blocks umklammern, Füße in Schrittstellung, bewusst nach hinten lehnen. Beim Pfiff kommt der erste Impuls für den Absprung aus den Armen, was die Reaktionszeit verbessert, weil die Leitung dahin nicht so lang ist. Das hat bei mir immer sehr gut funktioniert. UND man steht bis zum Pfiff stabil auf dem Block, was die Gefahr eines Fehlstarts verringert.


Viele Grüße,

Christian


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