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schnodo 10.11.2017 15:59

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1341952)
Mein Zeitsprung ist mit dem Comeback der alten Badehose zurück. Das Wasser war auch wieder etwas frischer als zuletzt und der schwimmfreie Donnerstag kam einem Reset gleich.
...
Bin sehr zufrieden :)

Alter Schwede, da geht was! Vermutlich dauert es nicht mehr lange, dann schwimmst Du den Kilometer unter 16 Minuten. Bravo! :Blumen:

PS: Und da soll mal einer sagen, Fokus auf Technik bringt nix. ;)

FlyLive 10.11.2017 16:21

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1341958)
Alter Schwede, da geht was! Vermutlich dauert es nicht mehr lange, dann schwimmst Du den Kilometer unter 16 Minuten. Bravo! :Blumen:

PS: Und da soll mal einer sagen, Fokus auf Technik bringt nix. ;)

Technik ist die Basis würde ich sagen. Die 5 Sekunden auf 100 habe ich auch Dir zu verdanken ! Danke :Blumen:
Die Sub16 dürfte ich schon drin haben.....denke ich.

Ich frage mich wo man stehen könnte, mit perfekter Technik und mittelmäßigen Kraftverhältnissen (auf 1000) ?

Vielleicht kann ein TopSchwimmer hier eine Einschätzung geben. Ich stelle mir vor, das ein Schwimmer der irgendwann die 1000m in 12 Minuten schwamm, kaum technische Einbußen hat und sich nur aufgrund der Kraft und Fitness verschlechtert, wenn er sein Training vernachlässigt. So könnte man vermuten das er von z.B. 12min. auf 13:30min. zurück fällt.

Für mich wäre eine Sub15 auf 1000m die absolute Endvorstellung meiner Schwimmfähigkeiten. Diese aber nur mit absolutem Hardcoregekeule und viel Übung und Kraftausdauer zu erreichen wäre . Eigentlich unvorstellbar :Lachanfall:

schnodo 10.11.2017 17:04

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1341964)
Technik ist die Basis würde ich sagen. Die 5 Sekunden auf 100 habe ich auch Dir zu verdanken ! Danke :Blumen:

Gerne aber das ist zuviel der Ehre. Ansonsten komme ich noch auf die Idee, den Leuten anzubieten, sich mit mir ins Becken zu setzen und eine Stunde zu quatschen, damit sie schneller werden. So ähnlich wie man sich in Lourdes ins Wasser hockt, wenn man gesund werden will. :Cheese:

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1341964)
Für mich wäre eine Sub15 auf 1000m die absolute Endvorstellung meiner Schwimmfähigkeiten. Diese aber nur mit absolutem Hardcoregekeule und viel Übung und Kraftausdauer zu erreichen wäre . Eigentlich unvorstellbar :Lachanfall:

Ja, von 16 auf 15 ist natürlich noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Da traue ich mir keine Prognose zu, wäre aber nicht überrascht, wenn Du das mittelfristig packst. Der Sprung von 1:36 auf 1:30 min/100 m scheint mir bei jemandem mit Deinem Potential und Trainingsfleiß nicht abwegig zu sein.

Allerdings gebe ich gerne zu, dass ich da nur ins Blaue hinein spekuliere. Da gibt es Leute, die anhand von Erfahrungswerten besser beurteilen können, wieviel Aufwand das bedeutet.

bentus 10.11.2017 18:14

Also ich schwimme auf der 50m Bahn 12:45min auf 1000 und auf der kurzen Bahn sicher <12:30min.

Hab im September Offseason gemacht und war dann mit Krankheit 5Wochen nicht im Wasser quasi und bin dann nach 1-2Einheiten ohne größere Probleme 1500m in <20min geschwommen.

1min ist schon sehr viel Zeit über 1000m auf der Kurzdistanz. 6sec/100m ist fast der Unterschied zwischen Renntempo und GA1. Und Sachen wie Rollwende und saubere Übergänge, die wahnsinnig viel Zeit auf der 25m Bahn bringen verlernt man nicht

Mirko 10.11.2017 20:03

Wahnsinn bentus! Wo kommen die Zeiten her? Wie viel müsstest du dafür machen? Also wie viel Jahreskilometer über wie viele Jahre?

Flylive: bei dir das gleiche: wie lange schon und wie viel schwimmst Du? Denke wir haben etwa das selbe Niveau. :Blumen:

FlyLive 10.11.2017 20:30

Zitat:

Zitat von bentus (Beitrag 1342006)
Also ich schwimme auf der 50m Bahn 12:45min auf 1000 und auf der kurzen Bahn sicher <12:30min.

Hab im September Offseason gemacht und war dann mit Krankheit 5Wochen nicht im Wasser quasi und bin dann nach 1-2Einheiten ohne größere Probleme 1500m in <20min geschwommen.

1min ist schon sehr viel Zeit über 1000m auf der Kurzdistanz. 6sec/100m ist fast der Unterschied zwischen Renntempo und GA1. Und Sachen wie Rollwende und saubere Übergänge, die wahnsinnig viel Zeit auf der 25m Bahn bringen verlernt man nicht

Schulterklopf für die beneidenswerten Schwimmzeiten :Blumen: echt sauschnell !
Verrätst du uns dein Alter ?
Ich denke das hilft nochmal, deine und die eigene Leistung einzuordnen.

Ich dachte mir schon das ein Sprung unter 15 min. für mich, eine schier unmögliche Herausforderung sein könnte. Ich habe es aber auch nicht ernsthaft vor, dafür zu kämpfen. Ich nehme auch kleine jumps gerne an.

@Mirko
ich habe vor 11 Jahren im zarten Alter von 38 Jahren begonnen. Ich versuchte einigermaßen unauffällig ans andere Ende der 50mBahn zu kraulen. Das gelang halbwegs und nach einigen Minuten Pause, schaffte ich sogar den Rückweg.
Ich versuchte im Alleingang meine Fehler zu erkennen und auszubessern. Das reichte schon nach einem trainingsreichen Winter für eine 17er Zeit auf 1000. Das war ordentlich und deshalb gab es fortan nur noch geringe Auf und Abs.
Die letzten zwei Jahre macht mir das Schwimmen sehr viel Spaß und so gehe ich mindestens drei, viermal pro Woche. Durch Schnodos Tipps motivierte ich mich wieder mehr auf die Technik zu schauen und nun sitze ich da, mit neuer Bestzeit :Lachen2: .

maotzedong 10.11.2017 20:42

[quote=schnodo;1341835]Diesen Zusammenhang hätte ich nicht erkannt aber da vertraue ich Deinem geschulten Auge. :)

Welche positive Auswirkung hätte Deiner Meinung nach eine verbesserte Kopfhaltung? Weniger Beckenrotation? Bessere Wasserlage?



/QUOTE]

Meiner Ansicht nach eine verbesserte Wasserlage und eine stabilere Längsrotation weil er nicht so stark in die Beckenkippung kommt. Das heißt er könnte seine Längsrotation viel besser kontrollieren und müsste nicht seinen Arm långer liegen lassen, was seinen Zugweg verlängern würde.

@Flylive
Tendenziell ist es nicht egal ob der Körper strömt oder das Wasser. Selbst gute Schwimmer verändern ihren Unterwasserarmzug leicht um das Wasser dementsprechend anders fassen zu können.

schnodo 11.11.2017 13:12

Gestern kam die neue Garmin-Uhr, eine Vivoactive 3 in der Variante "schiefergrau". Heute ist es an der Zeit, mich etwas auszuheulen.

Einsatzbereich - Uhr fürs Schwimmen

Eigentlich brauche ich fürs Schwimmen nur eine Uhr, die mich die Bahnen zählen lässt, damit ich Buch darüber führen kann, wie weit ich geschwommen bin. Und ab und zu wäre es gut, wenn Sie mir für ein paar Bahnen die Zeit nimmt, mir hinterher die Pace anzeigt und das Ganze speichert.

Die Vorgänger

Super geklappt hat das früher mit der Garmin Swim, die aber halt nur die Schwimmfunktionen hat, die Uhrzeit anzeigt und sonst nichts kann. (Diese habe ich irgendwann durch die 920XT ersetzt, die mir für den täglichen Gebrauch als Uhr zu auffällig war.)

Später habe ich mir die Pebble Time zugelegt. Für meine Schwimmwünsche gibt es zwei unterschiedlichen Apps, "swim.com" und "swim counter". Leider wurde letztes Jahr die Firma Pebble von Fitbit aufgekauft. Weil keine Firmware-Updates mehr erstellt werden und die Server demnächst offline gehen, werden lästige Bugs nicht mehr gefixt und das Gerät wird langsam obsolet.

Bei der Pebble 2, die ich aus Liebhaberei günstig nach dem Verkauf der Firma erworben habe, und die eigentlich eine fantastische Uhr ist, können z.B. aufgrund eines Fehlers in der Firmware die swim.com-Schwimmdaten nicht zum Handy übertragen werden.

Warten auf eine Alternative

Ich habe also immer mal wieder geschaut, was denn eine Alternative sein könnte aber nichts Brauchbares gefunden. Entweder sind die Uhren zu schwer oder sie müssen täglich geladen werden oder sie sind nicht wasserdicht oder kommen ohne Schwimmfunktion.

Meine Anforderungen in Kürze:
  • Unauffällige Optik für den Alltag
  • Display permanent angeschaltet
  • Leichter als 50 g und vergleichsweise klein
  • Akkuladung hält mindestens 5 Tage
  • Smartwatch-Funktion (SMS, Whatsapp, Anrufe... anzeigen/beantworten/ablehnen etc.)
  • Schwimmen: Bahnenzähler und Zeitnahme + Logbuch
  • Kein Apple-Produkt ;)
Irgendwann kam Garmin mit der Vivoactive 3 ums Eck. Eigentlich mag ich Garmin und der Papierform nach unterstützt die Uhr die Funktionen, die ich regelmäßig brauche - zudem hätte ich damit auch wieder eine Laufuhr mit GPS gehabt. Also habe ich das Gerät bestellt. Natürlich hat mir die Farbe gefallen, die zuletzt lieferbar wurde...

Der Test

Gestern habe ich sie nun nach langem Warten ausprobiert und bin enttäuscht. Was ist damit nicht in Ordnung?

Die Sportart wird ausgewählt über den Touchscreen. Der Touchscreen ist allerdings vermutlich resistiv, weshalb nicht nur die Finger ihn bedienen, sondern auch Wassertropfen. Schon beim Duschen muss man aufpassen, dass die Touch-Funktion gelockt ist, sonst geht die Post ab. Im Becken ist dann das Starten des Schwimm-Modus eine Herausforderung, weil man ja darauf achten muss, dass keine Tropfen die Uhr fehlbedienen. Deswegen ist auch beim Schwimmen der Touchscreen ausgeschaltet und es wird nur eine Seite angezeigt ohne die Möglichkeit während der Aktivität zur Anzeige anderer Werte zu wechseln.

Die Uhr hat nur einen Knopf, mit dem kann man das Schwimmen starten (drücken), ein Intervall starten (nochmal drücken) oder beenden (nochmal drücken), pausieren (lange drücken) und beenden (nochmal lange drücken). Fürs Bahnenschwimmen soweit alles okay.

Ich dachte mir, dass ich zum Bahnenzählen ohne Zeitnahme (als für Drills) z.B. eine der Kraftsport-Aktivitäten verwenden könnte. Prinzipiell ist das möglich, allerdings ist hier das Problem, dass die "Lap" Taste nicht der Knopf ist, wie man es vielleicht vermuten würde. Stattdessen muss man doppelt auf den Touchscreen tippen. Wasser, Tropfen etc. - man kann sich vorstellen, was dabei herauskommt.

Der Rest

Lange Rede, kurzer Sinn: Für meinen Zweck taugt die Uhr nichts. Ich brauche ein Gerät, das von mir fast unbemerkt den Dienst verrichtet und keine Diva, die ich mit ausgefallenen Verrenkungen bei Laune halten muss - und das für 330 Euro.

Und auch bei den sonstigen Funktionen bin ich durch meine Pebble so verwöhnt, dass ich es mir nicht antun will, mich umständlich durchzuhangeln, nur um einen Alarm zu setzen, einen Timer für meinen Tee zu starten oder den Bahnenzähler aufzurufen; alles Funktionen, für die ich meine Pebble so eingestellt habe, dass sie mit einem langen Tastendruck erreichbar sind.

Das Ende

Ich hatte gehofft, dass die Vivoactive 3 mir meine Pebble ersetzen und diese übertreffen kann. Als Fitness-Uhr ist sie, glaube ich, ganz brauchbar. Aber die Überwachung meiner Herzfrequenz und meiner Aktivität ist das, was mich leider am wenigsten interessiert. Ich werde sie schweren Herzens wieder zurückschicken.

Was zu kurz kam

Ach ja, geschwommen bin ich gestern auch, allerdings war die Hölle los Freitag Abend im Bad und ich habe mit der Uhr gekämpft und rumprobiert. Deswegen wurden es geschätzte 2000 m, die auch nicht besonders befriedigend waren, weil mich das Garmin-Gerät zu sehr abgelenkt und geärgert hat.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:37 Uhr.

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