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JamesTRI 14.11.2020 18:15

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1565804)
Wenn alles normal läuft, dann aus meiner Sicht ganz klar Schwarz+Grün.

vermutlich. Und da vermutlich bei der weichgeklopften CDU im Januar nix Gescheites bei rauskommt :Cheese: wird dort vermutlich der schwächste Kandidat gewinnen und das Endresultat wäre dann wohl GRÜN-Schwarz, also CDU als Junior Partner und Habeck als Kanzler. Die kreischende Baerbock wird er sicherlich geschickt vorher in die Besenkammer abschieben ähh ich meine natürlich ihr einen hochbezahlten Ministerposten zuschustern so das sie endlich ruhig ist oder zumindest nur noch gedämpft und etwas leiser zu hören ist. Also man sieht ich finde diese Frau unmöglich.

keko# 14.11.2020 18:25

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1565816)
vermutlich. Und da vermutlich bei der weichgeklopften CDU im Januar nix Gescheites bei rauskommt :Cheese: wird dort vermutlich der schwächste Kandidat gewinnen und das Endresultat wäre dann wohl GRÜN-Schwarz, also CDU als Junior Partner und Habeck als Kanzler. Die kreischende Baerbock wird er sicherlich geschickt vorher in die Besenkammer abschieben ähh ich meine natürlich ihr einen hochbezahlten Ministerposten zuschustern so das sie endlich ruhig ist oder zumindest nur noch gedämpft und etwas leiser zu hören ist. Also man sieht ich finde diese Frau unmöglich.


CDU als Juniorpartner schließe ich aus. Corona hat die CDU definitiv gestärkt. In Krisen fällt die Oposition meistens hinten runter. Wie mir eine sehr nahestehende Person berichtet hat, lernt man diese Mechanismen in einem Politikstudium. Ist dem nicht so? ;-)

JamesTRI 14.11.2020 18:34

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1565819)
CDU als Juniorpartner schließe ich aus. Corona hat die CDU definitiv gestärkt. In Krisen fällt die Oposition meistens hinten runter. Wie mir eine sehr nahestehende Person berichtet hat, lernt man diese Mechanismen in einem Politikstudium. Ist dem nicht so? ;-)

Glaubst du den Umfragen ? Sind die derzeit überhaupt repräsentativ wenn sich große Teile der Bevölkerung im LockDown oder Home Office befinden. Kann mir kaum vorstellen das die Firmenbesitzer mit geschlossenen Firmen die CDU gut finden oder Menschen in Kurzarbeit. Auch Leute die auf Jobsuche haben werden derzeit nix bekommen. Und die die ggf. planen in 1-2 Jahren zu wechseln die machen sich auch Gedanken: Der Lockdown schadet mehr als er nützt. Vermutlich sind die Umfragen derzeit etwas verzehrt.

qbz 14.11.2020 21:01

Steuersystem
 
Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1565757)
......
Bei den Steuersystemen wünsche ich mir eine massive Entlastung bei den Bürgern, also Spitzensteuersatz runter auf 39%, Spitzensteuer erst zu zahlen ab 200k€, Soli weg
-......

Da müsstest Du eigentlich SPD oder Grüne wählen. :Lachen2:

Ein Blick zurück zeigt, dass in DE von 1975 bis 1989 der Spitzensteuersatz 56 % betrug, die CDU-FDP unter Kohl senkte auf 53 %, dann SPD und Grüne (Kabinette Schröder) von 53 % auf 42 %. Also sei der SPD und den Grünen etwas dankbar dafür. ;) Die SPD blutet seither aus, während diese Politik zu den Grünen passt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tarifgeschichte_der_Einkommensteuer_in_Deutschland #Entwicklung_der_Eingangs-_und_Spitzensteuers%C3%A4tze

Unter Schöder gab es noch weitere Steuergeschenke an die Vermögenden und Kapitalbesitzer, die ich jetzt nicht aufzählen will, während in diesen Zeiträumen stattdessen die Mehrwertsteuer als nicht progressive Steuer konstant erhöht wurde. Das ist mit ein Grund, weshalb in DE die Vermögensschere immer weiter auseinandergeht. Und auch ein Grund unter anderem, weshalb die SPD die Hälfte ihrer Wähler verloren hat.

DE braucht eine Regierung und ein progressives Steuersystem (Einkommen, Erbschaft, Vermögen), welches die auseinanderdriftende Einkommens- und Vermögensschere stoppt und nicht noch weiter vergrössert.

Körbel 14.11.2020 23:56

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1565852)
DE braucht eine Regierung und ein progressives Steuersystem (Einkommen, Erbschaft, Vermögen), welches die auseinanderdriftende Einkommens- und Vermögensschere stoppt und nicht noch weiter vergrössert.

Das weiss fast jeder klardenkende Mensch, nur die, haben nichts zu sagen.

JamesTRI 15.11.2020 08:51

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1565852)
Da müsstest Du eigentlich SPD oder Grüne wählen. :Lachen2:

Ein Blick zurück zeigt, dass in DE von 1975 bis 1989 der Spitzensteuersatz 56 % betrug, die CDU-FDP unter Kohl senkte auf 53 %, dann SPD und Grüne (Kabinette Schröder) von 53 % auf 42 %. Also sei der SPD und den Grünen etwas dankbar dafür. ;) Die SPD blutet seither aus, während diese Politik zu den Grünen passt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tarifgeschichte_der_Einkommensteuer_in_Deutschland #Entwicklung_der_Eingangs-_und_Spitzensteuers%C3%A4tze

Unter Schöder gab es noch weitere Steuergeschenke an die Vermögenden und Kapitalbesitzer, die ich jetzt nicht aufzählen will, während in diesen Zeiträumen stattdessen die Mehrwertsteuer als nicht progressive Steuer konstant erhöht wurde. Das ist mit ein Grund, weshalb in DE die Vermögensschere immer weiter auseinandergeht. Und auch ein Grund unter anderem, weshalb die SPD die Hälfte ihrer Wähler verloren hat.

DE braucht eine Regierung und ein progressives Steuersystem (Einkommen, Erbschaft, Vermögen), welches die auseinanderdriftende Einkommens- und Vermögensschere stoppt und nicht noch weiter vergrössert.

Grüne und SPD und Linke erhöhen die Steuern beim Mittelstand, also bei mir. Sie weigern sich ja sogar die Einkommensgrenze im Einkommenssteuertarif, ab der der Spitzensteuersatz gilt, von ca. 54,5k€ zu erhöhen auf den CDU Vorschlag ca. 74k€. FDP geht etwas höher, ich glaube 90k€. Ist immer noch zu wenig wenn man sich mal vor Augen hält das der Spitzensteuersatz früher für echte Reiche galt. Es war quasi die "Vermögenssteuer" für echte Reiche. Heute ist er verkommen zu einer Steuer von Akademikern, Hochschulabsolventen, Fachangestellte und Meistern, usw. Also eine Mittelstandssteuer

Zudem: 54,5k ist Heute nix mehr in Ballungsgebieten wie Frankfurt. sogar 80-90k€ sind zu wenig. Wenn du einigermaßen gut Leben willst und dir eine Immobilie bauen möchtest brauchst du einen 3 stelligen Eurolohn. Aber ich sehe das bei der derzeitigen Wirtschaftspolitik nicht. Regierung betreibt sogar Politik, die die Löhne eher nach unten drückt.

Dann redest du von Vermögens- oder Einkommensschere: Die gibt es nicht. Das ist eine Lüge der Linken Parteien. Es gibt eine schlechte Wirtschaftspolitik, die die Löhne nicht mehr steigen lässt und gleichzeitig landen immer mehr Menschen im Niedriglohnsektor oder sind unterbeschäftigt oder unterbezahlt. Aber eine Schere gibt es nicht. Was du meinst sind Vorstände, Aufsichtsräte, Geschäftsführer und wichtig inzwischen auch unser Parteien- und Staatsapparat, der sich zu stark bedient, aber nix leistet. Und beim Staatsapparat meine ich nicht die unteren und mittleren Laufbahnen. Wenn ich sehe was Heute an Parlamentsabgeordnete, Staatssekretäre, Minister geht, dann muss ich sagen: zu viel. Sogar Stadtdezernenten in den Städten sind überbezahlt im Vergleich zur freien Wirtschaft.

Sprich in der freien Wirtschaft gibt es die von dir genannte Schere nicht, also im Bereich der normalen Steuerzahler, Arbeitnehmer und Bürger.

Die gibt es nur in den von mir genannten Gruppierungen. Und da sehe ich keinerlei Grund die so hoch zu bezahlen. Wieso verdient ein Vorstandsvorsitzende 1,5 mio im Jahr wenn er gleichzeitig nur Firmenbestandteile verkauft und ins Ausland verlagert. Das ist lachhafte "Ausverkauf"-Politik von Leuten, die auch niemals durch Leistung auf ihren Posten kamen. Das sind alles Spezies der Politischen Klasse, die auf ihre Posten hoch gehievt wurden um das umzusetzen was Regierung, Parteienapparat vorgegeben haben an Richtlinien und Visionen und Strategien.

NBer 15.11.2020 11:53

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1565822)
Glaubst du den Umfragen ? Sind die derzeit überhaupt repräsentativ wenn sich große Teile der Bevölkerung im LockDown oder Home Office befinden.....

hat damit nichts zu tun. das läuft über mail. ich bin zb im FORSA pool und bekomme regelmäßig anfragen für umfragen.

JamesTRI 15.11.2020 13:48

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1565921)
hat damit nichts zu tun. das läuft über mail. ich bin zb im FORSA pool und bekomme regelmäßig anfragen für umfragen.

Du bist im FORSA pool. Aha...Ich nicht....aha..und das ist dann repräsentativ ? Glaube kaum. Ich habe als Student mal für eine Meinungsforschungsfirma gearbeitet. Das waren größtenteils ganz klar LINKs gefärbte Damen, die schon ganz bewußt Umfragen in eine Richtung lenkten und auch ganz bewußt die zu Befragenden so ausgewählt haben wie es ihnen ins Zeug passte. Die Umfragen und Marktforschungsergebnisse werden danach ja meist verkauft bzw es gibt Auftraggeber: "wes Brot ich ess, des Lied ich sing".... Sprich war der Auftraggeber SPIEGEL dann kan genau auch das bei raus was die hören wollten...

Oder anders ausgedrückt: Die Meinungsumfragen sollen Meinung generieren und lenken und so auf diesem Wege kanalisieren und manipulieren.

Körbel 15.11.2020 14:01

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1565941)
Ich habe als Student mal für eine Meinungsforschungsfirma gearbeitet. Das waren größtenteils ganz klar LINKs gefärbte Damen, die schon ganz bewußt Umfragen in eine Richtung lenkten und auch ganz bewußt die zu Befragenden so ausgewählt haben wie es ihnen ins Zeug passte. Die Umfragen und Marktforschungsergebnisse werden danach ja meist verkauft bzw es gibt Auftraggeber: "wes Brot ich ess, des Lied ich sing".... Sprich war der Auftraggeber SPIEGEL dann kan genau auch das bei raus was die hören wollten...

Sehr interessant und so irgendwie dachte ich mir schon, das bei solchen Umfragen immer gemauschelt wird.

Die taugen soviel wie ein Schuss in den Ofen.;)

Also kann man oder könnte man mit solchen Umfragen auch genau die unentschlossenen Wähler sehr leicht in die eine oder andere Richtung manipulieren??

JamesTRI 15.11.2020 14:11

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1565943)
Sehr interessant und so irgendwie dachte ich mir schon, das bei solchen Umfragen immer gemauschelt wird.

Die taugen soviel wie ein Schuss in den Ofen.;)

Also kann man oder könnte man mit solchen Umfragen auch genau die unentschlossenen Wähler sehr leicht in die eine oder andere Richtung manipulieren??

Ich wäre eh dafür das man ein halbes Jahr vor einer Wahl keine Wahlumfragen mehr veröffentlichen darf, also auch kein Politbarometer mit Beliebtheitsskala und so Zeugs.

Körbel 15.11.2020 14:19

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1565950)
Ich wäre eh dafür das man ein halbes Jahr vor einer Wahl keine Wahlumfragen mehr veröffentlichen darf, also auch kein Politbarometer mit Beliebtheitsskala und so Zeugs.

Das wird aber wohl niemals passieren.

JamesTRI 15.11.2020 14:41

leider. Ich finde es eh erschreckend wie gut derzeit die Umfrageergebnisse für CDU/CSU sind. Je besser sie werden bei totalitären Maßnahmen wie Lockdown, desto größer besteht ja die Gefahr das sie noch mehr drangsalieren, mit der Hoffnung noch bessere Umfrageergebnisse zu bekommen.

aequitas 15.11.2020 15:50

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1565943)
Also kann man oder könnte man mit solchen Umfragen auch genau die unentschlossenen Wähler sehr leicht in die eine oder andere Richtung manipulieren??

Das ist einfach hanebüchener Quatsch den JamesTRI da verzapft. Es gibt seriöse Meinungsforschungsinsitute und es gibt Insitute, die hauptsächlich Marktforschung betreiben. Die jeweiligen wissenschaftlichen Methoden lassen sich nachlesen und beurteilen. Generell kann man davon ausgehen, dass die dargestellten Umfragen bei wahlrecht.de zur BTW seriös sind. Zwischen den Instituten gibt es natürlich Unterschiede, da solche Prognosen nie hundertprozentig "scharf" sein können.

JamesTRI 15.11.2020 16:58

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1565970)
Das ist einfach hanebüchener Quatsch den JamesTRI da verzapft. Es gibt seriöse Meinungsforschungsinsitute und es gibt Insitute, die hauptsächlich Marktforschung betreiben. Die jeweiligen wissenschaftlichen Methoden lassen sich nachlesen und beurteilen. Generell kann man davon ausgehen, dass die dargestellten Umfragen bei wahlrecht.de zur BTW seriös sind. Zwischen den Instituten gibt es natürlich Unterschiede, da solche Prognosen nie hundertprozentig "scharf" sein können.

Wie gesagt "wes Brot ich ess, des Lied ich sing". An der Stelle ist für mich die Diskussion über Meinungsforscher und Marktforscher beendet. Ist eben so. Wer etwas anderes glaubt, der glaubt vermutlich auch noch an den Osterhasen und/oder Christkind.

Schlafschaf 15.11.2020 17:18

Langsam triftet unser James in die Schwurbler-Ecke ab. „Informiert euch mal und wacht auf“ :Lachanfall:

NBer 15.11.2020 17:26

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1565979)
.....Wer etwas anderes glaubt, der glaubt vermutlich auch noch an den Osterhasen und/oder Christkind.

es geht nicht um "glauben". jeder, der zahlen lesen und verstehen kann weiß, dass in D die umfragen gerade und vor allem bei wahlen sehr genau sind, überhaupt nicht vergleichbar mit zb den usa.
ich habe mir einmal die mühe gemacht die zahlen der bundestagswahl 2017 zu nehmen und mit den umfragen einen monat vorher zu vergleichen. die größten abweichungen lagen bei rund 2%, bei 3 parteien waren es abweichungen im zehntelbereich. und da reden wir von umfragen.
noch genauer wird die prognose, die erst am wahltag erstellt und immer punkt 18 uhr verkündet wird. dort reichen ein paar tausend befragungen und die werte sind so genau, dass sie dann am wahlabend bei den zählungen meist nur noch im zehntelbereich schwanken. sprich die meinungsforschunginstitute wissen entgegen deiner behauptung offensichtlich sehr wohl, wen sie für ein repräsentatives (und nicht etwa linkes) ergebnis befragen müssen.
insofern glaube ich an zahlen, und nicht an das christkind.

aequitas 15.11.2020 17:37

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1565990)
ich habe mir einmal die mühe gemacht die zahlen der bundestagswahl 2017 zu nehmen und mit den umfragen einen monat vorher zu vergleichen. die größten abweichungen lagen bei rund 2%, bei 3 parteien waren es abweichungen im zehntelbereich. und da reden wir von umfragen.

Wobei ein wahren und kritischen Punkt hat JamesTRI doch angesprochen: Prognosen kurz vor Wahlen sind durchaus nicht unproblematisch, da sie tatsächlich das Wahlergebnis bzw. genauer, das Wahlverhalten beeinflussen können.

NBer 15.11.2020 17:41

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1565993)
Wobei ein wahren und kritischen Punkt hat JamesTRI doch angesprochen: Prognosen kurz vor Wahlen sind durchaus nicht unproblematisch, da sie tatsächlich das Wahlergebnis bzw. genauer, das Wahlverhalten beeinflussen können.

weswegen sie ja auch erst 18 uhr nach schließung der wahllokale veröffentlicht werden. du wirst an einem wahltag vor 18 uhr keine am wahltag erstellte prognose hören, maximal die letzten umfragewerte, wie sie jede woche erstellt werden.
man muss unterscheiden zwischen umfragen (werden wöchentlich durchgeführt), prognosen (werden aus wählerbefragungen am wahltag errechnet), hochrechnungen (bereits ausgezählte stimmen werden hochgerechnet) und dem letztendlichen zählergebnis.

aequitas 15.11.2020 18:09

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1565994)
weswegen sie ja auch erst 18 uhr nach schließung der wahllokale veröffentlicht werden. du wirst an einem wahltag vor 18 uhr keine am wahltag erstellte prognose hören, maximal die letzten umfragewerte, wie sie jede woche erstellt werden.
man muss unterscheiden zwischen umfragen (werden wöchentlich durchgeführt), prognosen (werden aus wählerbefragungen am wahltag errechnet), hochrechnungen (bereits ausgezählte stimmen werden hochgerechnet) und dem letztendlichen zählergebnis.

Es geht nicht um die Umfragen und Prognosen am Wahltag, sondern um die in den vorausgehenden Wochen und im besonderen in der direkten "Wahlwoche". Hier gibt es durchaus berechtigte Kritik. Damit werden wohl keine Wahlen entschieden, aber der Einfluss ist kritisch und es ist absolut berechtigt über die Veröffentlichung von Umfragen und Prognosen kurz vor der Wahl kritisch zu diskutieren.

qbz 15.11.2020 18:11

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1565878)
......
Dann redest du von Vermögens- oder Einkommensschere: Die gibt es nicht. Das ist eine Lüge der Linken Parteien. Es gibt eine schlechte Wirtschaftspolitik, die die Löhne nicht mehr steigen lässt und gleichzeitig landen immer mehr Menschen im Niedriglohnsektor oder sind unterbeschäftigt oder unterbezahlt. Aber eine Schere gibt es nicht.
........

Natürlich hängt es als ein Faktor auch von der Lohnentwicklung ab, ob sich die Vermögensdifferenz (ein anderer Begriff statt der Metapher Vermögensschere ;) ) zwischen den Superreichen (Millionären und Milliardären) und den anderen sich immer weiter vergrössert, weil Leute mit geringen Einkommen keine Chance haben, Vermögen zu bilden.

Ich beziehe mich auf bürgerliche Wirtschaftswissenschaftler (keine Linken notabene oder die gewerkschaftsnahe Böckler Stiftung) vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) in einer Studie im Auftrage des Arbeitsministeriums:

"Doch auch die Politik hat die ungleiche Entwicklung beeinflusst. Die Senkung des Spitzensteuersatzes durch die frühere rot-grüne Bundesregierung habe dazu geführt, dass die Bezieher hoher Einkommen mehr Geld zur Verfügung hatten, um zu sparen, sagt der DIW-Ökonom Carsten Schröder. "Dadurch sind die Vermögen am oberen Rand absolut zuletzt schneller gewachsen." Seit Ende der Neunzigerjahre fällt außerdem die Vermögensteuer weg, die die ungleiche Entwicklung gebremst hatte.

Die DIW-Forscher nennen aber noch einen anderen, entscheidenden Faktor: Den Menschen am unteren Rand war es bisher kaum möglich, nennenswerte Vermögen aufzubauen. "Viele Fördermaßnahmen wie das Baukindergeld oder die Eigenheimzulage waren Geschenke an die Mittelschicht", sagt Markus Grabka, Mitautor der Studie. "Den Menschen am unteren Rand hat diese Förderpolitik wenig geholfen." Die Folgen zeigen sich heute: Die Hälfte der Bevölkerung hat kein oder nur ein geringes Vermögen von bis zu 22.800 Euro. Im Schnitt beträgt das Nettovermögen dieser Gruppe rund 3.700 Euro."

Quelle:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-...e-ungleichheit

Alles Lüge natürlich..., auch von den Ökonomen des DIW. ;)

Man kennt jemand in den USA, der es weit damit gebracht hat, Realitäten einfach als Lüge zu bezeichnen. ;)

Die SPD hat damit (plus Hartz IV) den Verlust der Arbeiterwähler selbst herbeigeführt und sich halbiert, ohne dass diejenigen Schichten, welche von den Steuersenkungen profitieren, den Stimmenverlust ausgleichen würden.

"Reformen" wie die Senkung des Spitzensteursatzes, der Wegfall der Vermögenssteuer oder der Wegfall der Besteuerung für Veräuserungsgewinne von Firmenanteilen oder Hartz IV lassen sich mit SPD in der Regierung immer leichter durchsetzen, weil sie mit der SPD in der Regierung auf weniger bis keinen Widerstand der Arbeitnehmerschaft und der Gewerkschaften stossen.

NBer 15.11.2020 18:42

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1566000)
.....aber der Einfluss ist kritisch und es ist absolut berechtigt über die Veröffentlichung von Umfragen und Prognosen kurz vor der Wahl kritisch zu diskutieren.

hmmm, meinst du echt dass jemand seine stimmabgabe von einer umfrage abhängig macht?
und was bedeutet "kurz vor einer wahl"? wann darf man stimmungsbilder in der bevölkerung abfragen bzw wann nicht mehr? meines wissens nach wird die "sonntagsfrage" immer an einem wochenende gestellt, sprich die letzte umfrage vor einer wahl ist immer schon eine woche alt. das soll einfluß auf das abstimmungsverhalten haben?

qbz 15.11.2020 19:05

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1566005)
hmmm, meinst du echt dass jemand seine stimmabgabe von einer umfrage abhängig macht?
und was bedeutet "kurz vor einer wahl"? wann darf man stimmungsbilder in der bevölkerung abfragen bzw wann nicht mehr? meines wissens nach wird die "sonntagsfrage" immer an einem wochenende gestellt, sprich die letzte umfrage vor einer wahl ist immer schon eine woche alt. das soll einfluß auf das abstimmungsverhalten haben?

wenn ich mich mal dazu äussern darf:
Die Zuverlässigkeit von Wahlumfragen sehe ich ähnlich wie Du. Die Fehlertoleranz erhöht sich aber in der Regel bei neuen Parteien und bei vielen bis zum Schluss unentschlossenen Wechselswählern sowie bei aktuellen kurzfristig auf die Wahlentscheidung Einfluss nehmenden Ereignissen.

Es gibt eine erhebliche Anzahl Wähler, die quasi strategisch wählen, z.B. wegen der Koalitionsoptionen oder der 5% Klausel, und dann statt der 1. Wahlpartei die 2. Wahlpartei wählen. Sagen Umfragen, Partei X schafft keine 5 %, wählen manche die 2. Wahl, damit die Stimme nicht verloren geht, z.B.

keko# 15.11.2020 21:32

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1565822)
Glaubst du den Umfragen ? Sind die derzeit überhaupt repräsentativ wenn sich große Teile der Bevölkerung im LockDown oder Home Office befinden. Kann mir kaum vorstellen das die Firmenbesitzer mit geschlossenen Firmen die CDU gut finden oder Menschen in Kurzarbeit. Auch Leute die auf Jobsuche haben werden derzeit nix bekommen. Und die die ggf. planen in 1-2 Jahren zu wechseln die machen sich auch Gedanken: Der Lockdown schadet mehr als er nützt. Vermutlich sind die Umfragen derzeit etwas verzehrt.

Ja, ich glaube, dass die Umfragen i.O. sind und statistisch korrekt.
Als regelmäßiger und begeisterter Leser der sog. "Mainstreammedien" finde ich dort immmer wieder Artikel, die meinen beschränkten Horizont zu erweitern scheinen. Gleichzeitig empfinde ich es so, dass letztendlich doch vieles in die gleiche Richtung deutet (z.b. in Fragen der Wirtschaftspolitik). Entsprechend ist die Frage für mich nicht so sehr, ob die Umfragen korrekt sind (davon gehe ich aus), sondern ob sie in weiten Teilen nur die Meinung und Haltung wiedergeben, die die Menschen in Hauptsache hören.

Schwarzfahrer 15.11.2020 21:33

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1565993)
Wobei ein wahren und kritischen Punkt hat JamesTRI doch angesprochen: Prognosen kurz vor Wahlen sind durchaus nicht unproblematisch, da sie tatsächlich das Wahlergebnis bzw. genauer, das Wahlverhalten beeinflussen können.

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1566021)
wenn ich mich mal dazu äussern darf:
Die Zuverlässigkeit von Wahlumfragen sehe ich ähnlich wie Du. Die Fehlertoleranz erhöht sich aber in der Regel bei neuen Parteien und bei vielen bis zum Schluss unentschlossenen Wechselswählern sowie bei aktuellen kurzfristig auf die Wahlentscheidung Einfluss nehmenden Ereignissen.

Es gibt eine erhebliche Anzahl Wähler, die quasi strategisch wählen, z.B. wegen der Koalitionsoptionen oder der 5% Klausel, und dann statt der 1. Wahlpartei die 2. Wahlpartei wählen. Sagen Umfragen, Partei X schafft keine 5 %, wählen manche die 2. Wahl, damit die Stimme nicht verloren geht, z.B.

Was Wahlprognosen angeht, stimme ich euch beiden zu.

Allerdings sind Umfragen noch ein anderes Thema. Da sehe ich zwar auch weniger die Gefahr, daß die Ergebnisse manipuliert oder gar verfälscht werden, aber man kann sehr wohl durch entsprechende Fragestellung das Ergebnis zumindest statistisch etwas beeinflussen (z.B. Stichwort "Suggestivfragen"). Ich bin sicher, daß geübte Fachleute genau wissen, womit welche Effekte erzielbar sind. Und ein zweiter Punkt ist, daß in Zeiten von polarisierten Meinungen so mancher möglicherweise bei der Umfrage das sagt, was er meint, daß es erwartet wird, statt die eigene, möglicherweise bereits stigmatisierte Meinung zu äußern. Das soll auch ein Grund für die Unterschätzung der Trump-Wählerschaft gewesen sein: viele mochten bei Umfragen nicht zugeben, für Trump zu sein, wegen der öffentlichen Diskriminierung der Trump-Anhänger.

NBer 15.11.2020 21:44

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1566075)
....... aber man kann sehr wohl durch entsprechende Fragestellung das Ergebnis zumindest statistisch etwas beeinflussen (z.B. Stichwort "Suggestivfragen"). Ich bin sicher, daß geübte Fachleute genau wissen, womit welche Effekte erzielbar sind.....

das ist ja gar nicht die frage, natürlich kann man das. nichts desto trotz muss man konstatieren, dass die umfragen immer dicht am tatsächlichen wahlergebnis sind. und da muss man sich doch fragen, ob die umfragen manipuliert worden sind, oder ob sich die leute nicht trauen ihre wahre meinung zu äußern, wenn die umfragen doch ganz offensichtlich den wählerwillen gut abbilden.

Schwarzfahrer 15.11.2020 22:40

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1566078)
das ist ja gar nicht die frage, natürlich kann man das. nichts desto trotz muss man konstatieren, dass die umfragen immer dicht am tatsächlichen wahlergebnis sind. und da muss man sich doch fragen, ob die umfragen manipuliert worden sind, oder ob sich die leute nicht trauen ihre wahre meinung zu äußern, wenn die umfragen doch ganz offensichtlich den wählerwillen gut abbilden.

Sorry, ich war nicht präzise genug. Ich sehe dieses Problem der z.T. manipulativer Fragestellung weniger bei Wahlumfragen, (das ist eine relativ klare Fragestellung), als bei Umfragen zu aktuellen politischen Themen, die regelmäßig publiziert werden, besonders wenn sie die Regierungslinie zu unterstützen scheinen.

Körbel 16.11.2020 00:48

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1566078)
....... und da muss man sich doch fragen, ob die umfragen manipuliert worden sind, oder ob sich die leute nicht trauen ihre wahre meinung zu äußern......................

Jetzt bekommts Hand und Fuss!

Wieviele halten im Moment mit ihrer Meinung hinterm Berg?

JamesTRI 16.11.2020 07:11

Es ist wichtig bei der BTW 2021 Bürgerlich Liberal zu wählen also FDP. Die FDP sollte auf 22-25 % kommen. Das wäre dann auch das Optimum für eine moderne Demokratie, wenn also eine Liberale Partei zweistellig wäre und klar über 20%

qbz 16.11.2020 08:10

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1566110)
Es ist wichtig bei der BTW 2021 Bürgerlich Liberal zu wählen also FDP. Die FDP sollte auf 22-25 % kommen. Das wäre dann auch das Optimum für eine moderne Demokratie, wenn also eine Liberale Partei zweistellig wäre und klar über 20%

Schauen wir uns an, was die FDP bei der Krankenversicherung verlangt.
Die Liberalen wollen die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) abschaffen und durch ein privates Versicherungssystem ersetzen. Einen entsprechenden Beschluss verabschiedeten die Delegierten am 6. Juni auf dem Bundesparteitag der FDP in Dresden.

Allianz und Co. sagen schon mal :Prost: zu steignden Gewinnen und auf dem Weg zum Abbau der Demokratie bei der Krankenversicherung.

JamesTRI 16.11.2020 08:12

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1566124)
Schauen wir uns an, was die FDP bei der Krankenversicherung verlangt.
Die Liberalen wollen die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) abschaffen und durch ein privates Versicherungssystem ersetzen. Einen entsprechenden Beschluss verabschiedeten die Delegierten am 6. Juni auf dem Bundesparteitag der FDP in Dresden.

Allianz und Co. sagen schon mal :Prost: zu steignden Gewinnen und auf dem Weg zum Abbau der Demokratie.

Ich bin GKV versichert und zahle die Maximalbeiträge. Das Umlagefinanzierte System ist gescheitert. Man wird bei niedergelassenen Ärzten am Empfang abgewiesen, man bekommt 0815-LmaA Nichtbehandlung, also mal reinlassen und nach 1 Minute wieder raus ohne effektiv was zu machen. Oder man muss 80% selber zahlen (Zahnersatz) oder bei sogar 100% (Brillen, usw.). Das GKV System, umlagefinanziert, ist gescheitert.

qbz 16.11.2020 08:23

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1566127)
Ich bin GKV versichert und zahle die Maximalbeiträge. Das Umlagefinanzierte System ist gescheitert. Man wird bei niedergelassenen Ärzten am Empfang abgewiesen, man bekommt 0815-LmaA Nichtbehandlung, also mal reinlassen und nach 1 Minute wieder raus ohne effektiv was zu machen. Oder man muss 80% selber zahlen (Zahnersatz) oder bei sogar 100% (Brillen, usw.). Das GKV System, umlagefinanziert, ist gescheitert.

Wenn ich einen Termin einhole bei einem Facharzt, beim Hausarzt oder ein Krankenhaus brauche, hat bisher bei der telefonischen Terminvergabe keiner nach meiner Versicherung gefragt. Und wer als Freizeitsportler hat nicht schon mal ein Belastungsekg als Kassenleistung erhalten, z.B.

Das FDP-Modell deckt die von Dir genannten Zusatzleistungen mit den Pflichtbeitragen auch nicht ab, es sei denn, du schliesst, was auch heute möglich ist, eine Zusatzversicherung ab.

Das Reformbedarf bei der KV, der Gesundheitsversorgung, der Pflege in DE besteht, würde ich nicht infrage stellen, aber mit Privatisierung der KV wählt man die teure, unsoziale, undemokratische Variante zugunsten von Allianz und Co.

Ps: Ich zahlte auch mein Leben lang während meiner Berufstätigkeit die Höchtbeiträge in die GKV. Übernimmt der Staat die Kosten für die weniger Wohlhabenden, bezahlt die Allgemeinheit es halt über die Steuern (FDP-Modell), mit dem Nachteil, dass die Versicherungskonzerne bzw. Aktionäre profitieren, wie ich schrieb. Da soll Herr Lindner mal erklären, wie das zusammen passt: Steuern senken und Staat soll für die weniger verdienenden Beschäftigten die KV-Beiträge an die Versicherungskonzerne durch Steuern ausgleichen.

JamesTRI 16.11.2020 09:07

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1566132)
Wenn ich einen Termin einhole bei einem Facharzt, beim Hausarzt oder ein Krankenhaus brauche, hat bisher bei der telefonischen Terminvergabe keiner nach meiner Versicherung gefragt. Und wer als Freizeitsportler hat nicht schon mal ein Belastungsekg als Kassenleistung erhalten, z.B.

Das FDP-Modell deckt die von Dir genannten Zusatzleistungen mit den Pflichtbeitragen auch nicht ab, es sei denn, du schliesst, was auch heute möglich ist, eine Zusatzversicherung ab.

Das Reformbedarf bei der KV, der Gesundheitsversorgung, der Pflege in DE besteht, würde ich nicht infrage stellen, aber mit Privatisierung der KV wählt man die teure, unsoziale, undemokratische Variante zugunsten von Allianz und Co.

Ps: Ich zahlte auch mein Leben lang während meiner Berufstätigkeit die Höchtbeiträge in die GKV. Übernimmt der Staat die Kosten für die weniger Wohlhabenden, bezahlt die Allgemeinheit es halt über die Steuern (FDP-Modell), mit dem Nachteil, dass die Versicherungskonzerne bzw. Aktionäre profitieren, wie ich schrieb. Da soll Herr Lindner mal erklären, wie das zusammen passt: Steuern senken und Staat soll für die weniger verdienenden Beschäftigten die KV-Beiträge an die Versicherungskonzerne durch Steuern ausgleichen.

Wie gesagt: Das sind die Realitäten hier in Frankfurt am Main und auch Bad Vilbel und Bad Homburg. Viele Ärzte behandeln auch nur noch PKV und die GKV Behandlung ist mehr als oberflächlich, pro forma also dürftig. Es ist ein marodes und rationiertes Mangelverwaltungs-System.

Ich bin für eine Sozialversicherungsreform. Wie ich mir diese vorstelle, habe ich ja oben beschrieben. In dem Punkt stehe ich politisch zwischen FDP und CDU und SPD. Ich habe da einen besseren Ansatz und eine bessere Idee die Probleme in den Griff zu bekommen.

Du kannst ja zurückblättern. Da habe ich meine Indeen zur Kranken- und Rentenversicherung formuliert.

Stefan 16.11.2020 09:20

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1566127)
Man wird bei niedergelassenen Ärzten am Empfang abgewiesen.......Das GKV System, umlagefinanziert, ist gescheitert.

Ich teile Deine Erfahrung mit Kassenärzten nicht und nach sehr intensiver Auseinandersetzung mit dem deutschen Sozialversicherungssystem (und auch dem Vergleich mit anderen Sozialversicherungssystemen in Europa und dem US-System) hätte ich zwar ein paar Verbesserungsvorschläge, aber sehe nicht, dass ein umlagefinanziertes System für das Land ungeeignet/gescheitert ist.

NBer 16.11.2020 09:35

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1566103)
Jetzt bekommts Hand und Fuss!

Wieviele halten im Moment mit ihrer Meinung hinterm Berg?

in D vll im alltäglichen gespräch, weil es ihnen peinlich ist.
in den wahlumfragen, und um die ging es ja, offensichtlich niemand, weil, und da wiederhole ich mich jetzt glaube ich zum fünften mal, die wahlumfragen dicht am wahlergebnis sind, also dort das geäußert wird, wofür dann später in der geheimen wahl auch tatsächlich gestanden wird.

qbz 16.11.2020 09:55

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1566155)
.....
Ich bin für eine Sozialversicherungsreform. Wie ich mir diese vorstelle, habe ich ja oben beschrieben. In dem Punkt stehe ich politisch zwischen FDP und CDU und SPD. Ich habe da einen besseren Ansatz und eine bessere Idee die Probleme in den Griff zu bekommen.
.....

Mein Ausgangspunkt war, dass Du der FDP 20 % wünschst, was eben nachteilige Folgen für die KV und das Gesundheitswesen hätte. Du stehst ja vermutlich nicht zur Wahl. ;)

JamesTRI 16.11.2020 10:04

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1566181)
Mein Ausgangspunkt war, dass Du der FDP 20 % wünschst, was eben nachteilige Folgen für die KV und das Gesundheitswesen hätte. Du stehtst ja vermutlich nicht zur Wahl. ;)

CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke sind nachteilig für das Gesundheitswesen.
Das zeigen die letzten 40-50 Jahre.

qbz 16.11.2020 10:11

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1566185)
CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke sind nachteilig für das Gesundheitswesen.
Das zeigen die letzten 40-50 Jahre.

Mir ist nicht aufgefallen, dass die Linke im Bund regiert hätte. Kennst Du ihre Forderungen für die KV, das Gesundheitssystem und die Pflege?

Seyan 16.11.2020 11:34

Zitat:

Zitat von JamesTRI (Beitrag 1566185)
CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke sind nachteilig für das Gesundheitswesen.
Das zeigen die letzten 40-50 Jahre.

Die Linken waren in der Bundesregierung nie an der Macht,
Die Grünen waren sieben Jahre unter Trump.... äh, Schröder an der Macht.

Die FDP dagegen, die du als Heilsbringer darstellst waren in dem Zeitraum, den du nennst, über 30 Jahre Teil der Regierung.

Wo war nochmal dein Argument?

El Stupido 16.11.2020 11:37

Ist / war nicht eines der Lieblingswörter der FDP "Digitalisierung"?

https://www.berliner-zeitung.de/news...tand-li.118891

Hieraus auszugsweise:

Zitat:

(...) Trotz der Corona-Pandemie hielten die Liberalen an einem Präsenzparteitag in Dahlem fest, allerdings mit gestrafftem Programm. Ursprünglich waren zwei Tage vorgesehen.(...)

qbz 16.11.2020 12:28

Zitat:

Zitat von El Stupido (Beitrag 1566226)
Ist / war nicht eines der Lieblingswörter der FDP "Digitalisierung"?

https://www.berliner-zeitung.de/news...tand-li.118891

Hieraus auszugsweise:

der Berliner FDP-Parteitag überschreitet sowieso nicht die vorgeschriebene Personenobergrenze von 50 für Versammlungen in Räumen. ;) SCNR.


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