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welche Übersetzung auf´m Tria-Rad
Servus Freunde, entshculdigt aber ich habe schon wieder eine Wissenlücke/Technische Frage und kann mir da nicht weiterhelfen...
Ich war beim Bikefitter und da spricht man über vieles, den habe ich gefragt wie er die Übersetzung auf meinem neuem Soctt Plasma findet. Diese ist 53-39 MD. Bei meinem altem Cervelo P2 war diese 50-34. Ok ich habe Anstiegen schon gemerkt, das ich beim P2 "leichter" hochgekommen bin. Aber der Fitter meinte für FFM und für mich überhaupt wäre wieder eine 50/34 besser, aber eine 50/34 von DuraAce kostet bereits wieder 350 EUR... Wiederum ein "kenner" hat gesagt die 53-39 ist Standart für TriBikes??? Was meint ihr? Bzw. was fährt ihr so?? Besten Dank und noch einen schönen Sonntaag |
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Und was nützt es Dir, dass ich immer und überall 53-39 fahre, sonstwer aber was anderes? Musst Du doch selbst wissen, ob/wie Du damit klar kommst. Hängt ja nicht zuletzt auch von den Ritzeln hinten ab. "Berge" in Frankfurt sind jedenfalls undramatisch. |
Aufm Rennrad fahr ich auch 50-34, aufm Tri-Rad aber ne 53-39, du verlierst einiges an Speed mit ner Kompaktkurbel.
Für FFM ist die 53-39 kein Problem, bei den meisten anderen LD-Kursen m.E. auch nicht (Roth, Ostsee etc.). Du willst ja schnell fahren mit dem Ding, nicht klettern. :Cheese: |
Die Übersetzung muss zu deinen Möglichkeiten passen.
Die Kettenblätter sind ja auch nur ein Teil des Ganzen und die Kassette hinten der andere. Ich habe es bisher nicht verstanden, warum Triathleten vorne 53 oder 54/42 draufpacken, weil sie glauben das große Blätter sportlich aussehen und dann hinten 27er Kassetten montieren. Ich fahre vorne 52/38 und hinten 12-23 (10fach), weil ich die kurzen Gangsprünge bevorzuge. Bei 11fach hätte ich 12-25 drauf. Interessant, auch für eine eher nicht zu harte Strecke wie Frankfurt, fände ich evtl. 52/36 mit 12-25 anstatt 50/34. |
Viel wichtiger als die Kurbel ist doch der Zahnkranz, was ist da dein größtes Ritzel?
Ein Ultegra 11-28 Zahnkranz kostet €55,-, damit solltest du auch die längsten Berge in FFM schaffen.:Huhu: :Cheese: |
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53/39 auf dem Wettkampfrad. Kassette 11-25 Es ist im Wettkampf ordentlich Speed gefordert. Die Compactkurbel kannst du dir da aber sowas von sparen! Erst beim Alpentriathlon kann dann auch die 50/34 drauf. |
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Einfach erstmal ausprobieren, dann wirst ja sehen, ob's passt! Und wenn nicht: ne andere Kassette ist günstiger als ne neue Kurbel! Falls du aber Statistikdaten magst: bei mir sind's 52-36 (Anm: ich fahre auch ganz gerne mit eher höherer TF) |
Die Aussage 53/39 ist ohne Angabe dessen, was du hinten drauf hast, nur die Hälfte wert. Wenn du hinten eine eng gestufte 11-23 fahren willst, bist du mit 50/34 ähnlich gut bedient wie vorne 53/39 und hinten 11-28. Fürs megaschnelle Bergabdrücken mit > 60 km/h fehlt dir bei 50 Zähnen halt ein Gang gegenüber 53, wenn man hinten jeweils von 11 Zähnen ausgeht. Für etliche (mich eingeschlossen) spricht auf normal-hügeligen Kursen der große Sprung von 34 auf 50 gegen die Kompakt. In echten Bergen dagegen überwiegt der Vorteil des extra Berggangs. Da bin ich aber eher mit dem Rennrad als dem Triathlonrad unterwegs. Auf dem Rennrad habe ich Kompakt und dabei das 34er gegen ein 36er ausgetauscht. Das 34er kann ich vor einem Urlaub in den Bergen in wenigen Minuten draufmachen.
Wie ist denn deine Fahrweise (hoch-/niederfrequent) und dein Leistungsniveau (Radzeit in Frankfurt Sub-5 oder Sub-7 angepeilt)? |
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Ich fahr vorne 55/39 und hinten 11/25 (11x).
Da ist definitiv alles dabei, was man auf normalen Triathlonstrecken wie Roth oder FFM braucht. Bergab kann man dank des 55ers noch ein wenig länger effizient treten. Und sollte man doch mal in etwas bergigerem Terrain antreten (z.B. Nizza) kommt hinten halt 11-28 drauf. Kost'n Fuffi und die Montage dauert 5min. |
Man kann da ausrechnen was man will. Bei richtig Zug auf der Kette fühlt es sich anders an wenn man mehr als weniger Zaehne ketten kann. Warum?! Keine Ahnung. Ist trotzdem so.
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Na bei 54/x liegen trotz gleicher Uebersetzung mehr Zähne an als bei 50/x. Man hat ja nicht nur vorne weniger Zähne, sondern muss hinten ja auch kleiner schalten.
Jemanden am tt Bike für einen flachen Kurs wie ffm eine Kompaktkurbel zu empfehlen ist entweder ein Hinweis auf einen extrem geringen zu erwartenden Speed oder Schwachsinn. Und ist der Speed so gering, dass man trotz passender Kassette hinten nur links fahren kann, dann versuche ich es mal diplomatisch... Dann ist es vom Prinzip her eigentlich eh egal. Draufsetzen und Spaß haben. Und die theoretischen Ueberlegungen einfach mal abhaken, nicht so viel denken und einfach mal reinhauen. Auch wenn es schwer fällt. 350€ für ne andere Kurbel in diesem Bereich?! Was ein Unfug. Leg ein kleines bisschen drauf wenn du unbedingt Geld ausgegeben musst und kauf einen Powermeter. Den nimmst du mit 110er Lochkreis und kannst montieren wonach dir grade ist. Insbesondere trainierst du dann ordentlich und trittst einfach mehr Zähne. So einfach ist das. Wenn du das Geld, was du diesem Typen inzwischen bezahlt hast und dem du offenbar nicht vertraust diesem Forum gespendet hättest, wäre es vermutlich sinnvoller gewesen. |
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Kann man auch ausprobieren. Es gibt ja Gangkombinationen die mit dem großen KB die gleiche Übersetzung haben als wie mit dem kleinen KB. Wenn man zwischen diesen einmal hin und her schaltet merkt man das man am großen KB leichter die Geschwindigkeit hält. Ich erkläre mir das mit den Hebelgesetzen und das sich die Kette weniger eng um die Kettenblätter "biegen" muss. Dem gegenüber steht zwar eine etwas höhere Reibung, insgesamt ist es aber ein Vorteil. Ich weiß das sind alles fast schon esoterische Überlegungen, aber um bei EZF schneller zu werden befasst man sich auch mit so etwas:Huhu: |
Ja, ich finde auch irgendwie, dass sich ein gößeres Blatt anders anfühlt.
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Guten Morgen zusammen!
Vielen Dank euch! Ich lass mich leicht von SzeneKennern verunsichern noch dazu habe ich technisch keine Ahnung. Natürlich möchte ich in FFM Speed mach in Klagenfurt mit dem P2 bin ich 5:10 gefahren und dann 3:22 gelaufen. Für FFM, sofern alle anderen Parameter wie Wind, Wetter etc. passen) würde ich gerne unter 5 fahren. Habe gerade die Daten vom Plasma gegoogelt und hinten ist drauf: Kassette Shimano CS-9000 / 11Speed 11-25 T Antrieb/Übersetzung 2 x 11 Relativiert sich nun wieder alles? Fahre ich dann eine Kompaktkurbel oder? Und wenn ich euch richtig verstanden habe, ist eine Kompakte für die Flach streck "langsamer"? Mich ärgert mein Unverständnis wirklich , echt? Merci euch nochmals |
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http://www.triathlon.de/wp-content/u...rsetzungen.pdf
http://www.ritzelrechner.de/ Evtl könnt ihr mit diesen Link´s was anfangen und kennt diese bereits. Soviel ich aber rausgefunden habe, ist das alles eine große Wissenschaft..... Mich würde nur interessieren ob ich mit meiner Übersetzung gut bedient bin(Kassette 53-39 und Kassette 11-25) ich fahre überwiegend flache Strecken und unsere Anstiege sind nicht dramatisch (hügelig). Mir wäre wichtig das ich im "flachen" nicht unnötig Zeit verschenke. Auf LD war mein Schnitt ein 36er Danke euch nochmals |
Für jemanden der im Bereich 5 h unterwegs ist, sollte auf "normalen" Kursen (wellig, hügelig, kein Hochgebirge) keine Notwendigkeit für eine Kompaktkurbel bestehen :Blumen:. Da ist genügend Druck, um mit 39/25 durchzukommen. Anders sehe das bei sehr schwachen Radfahrern aus, für die es nicht um das "wie schnell" sondern das "ob" geht, wenn ein mittelsteiler Hügel kommt.
Also lass die 53/39 drauf und wenn es mal ein Powermeter werden sollte, den Rat vom Captain beherzigen und mit 110er-Lochkreis die volle Freiheit haben. |
Ich würde an Deiner Stelle die normale Kurbel behalten und eine 11/12-28er Kassette montieren. Damit müsstest du auf einem flachen Kurs wie ffm unter normalen Umständen alles vom großen Blatt fahren können ohne sinnfreien Schräglauf. Ultegra reicht völlig aus. Kassette kostet Online um die 50€. Werkzeug für rauf und runter kostet vielleicht 20€ und begleitet Dich ein Leben lang (und befreit gleichzeitig von Warten und Transport was eine Werkstatt angeht). Im Laden kann dabei gerne auch mal das Doppelte rauskommen. :Lachen2:
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Evtl. "verstehe" ich es etwas mehr als Eingangs: Ich versuchs mal
unabhängig von der Kassette nur vom Verständnis her: --Kompakt : 50-34 kleinere KEttenblätter besser für Berge --Standard : 53-39 "besser" auf´m flachen. So mal sehen ob ich richitg liege: Habe mir gerade ein anderes Tribike angesehen welches Standardmäßig folgende Übersetzung drauf hat Kassette 11-25 und Kettenblätter 52-36 (Mein Soctt 11-25 53 -39) Ist dann dass "andere" etwas besser für Berge geeignet? Und "meine" Übersetzung etwas "besser" für Speed auf der flachen???? |
Am extremsten Berg hat der mit 52/36 bergauf noch einen kleinen Gang (+ ca. 10%)extra und der mit 53/39 hat bergrunter noch einen marginalen Gang (ca. +2%) mehr zur Verfügung.
Auf den meisten Kursen, wo man seinen kleinsten Gang ("Rettungsring") gar nicht und den größten total selten benutzt, ist das also völlig wurst. |
Mir ist etwas schleierhaft, wie man einen 36er Schnitt auf der LD fahren kann, ohne zumindest ein Grundverständnis für Übersetzungen zu entwickeln.
PS: Man müsste doch merken, wenn einem gelegentlich bergauf oder bergab der passende Gang fehlt - oder andererseits wenn man Gängeln hat, die man gar nicht benutzt. |
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Hier wurde doch der Ritzelrechner genannt. Zitat:
52/11oder 53/11: Das große Kettenblatt und das kleine Ritzel sind entscheidend für flache Strecken. Das kleine Kettenblatt und das größte Ritzel sind der Begrenzer für Berge. Dazwischen ist meist Heute mit 11 Rtitzeln genug um alles abzudecken, gerade wenn man bedenkt, dass man früher mal 5-fach Ritzel gefahren ist. Der Unterschied von 52/11 zu 53/11 ist bei der Entfaltung (wei weit kommt man mit einer Umdrehung der Kurbeln 9.35 m zu 9.17 m. Das sind 2% Unterschied, bzw. in der Geschwindigkeit bei 85 Umdrehungen 47.7 zu 46.8 km/h Wobei man ja immer auch noch schneller al 85 treten kann wernn es sein muss, also locker über 50 fahren kann. |
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Als FFM noch meine Heimstrecke war bin ich die IMMER mit 53/39 und hinten 11-25 (10-fach) gefahren. Auch am Saisonbeginn. Und ich bin jetzt nicht unbedingt ein besonders guter Radfahrer (Roth 5:45h)
So lange man nicht in den tiefsten Taunus oder Odenwald fährt braucht man in der Gegend nirgendwo eine Compact-Kurbel. Wenn Du wirklich schwache Beinchen hast, dann halt 52/36 auf Compact und hinten 11-28. Dann haste aber wirklich ALLE Eventualitäten abgedeckt und kannst auch IM Nizza o.ä. damit fahren. ;) Solche Fragen von einem 5h Radler... also echt... :Maso: |
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So die Praxis (von einem, der eigentlich lieber dicke Gänge tritt). :Huhu: |
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:Cheese: |
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Mein Fazit, die Übersetzung nehmen mit der ich mich wohl fühle und drauf pfeifen was andere darüber denken. |
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Er fragt aber ja wohl, ob und was er sich kaufen soll :) Klar kann man sich erstmal 3 Kurblen und 10 Ritzelpakte kaufen und dann schauen mit was man sich am wohlsten fühlt. oder mal versuchen zu verstehen, wieso man sich auf der einen so oder so fühlt :Huhu: |
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Soweit die Theorie. In der Praxis kann das daran scheitern, dass für eine/n 39 vorne 28 hinten am Berg zu schwer ist. Ein Haken an diese Theorie ist auch, wie ich schon erwähnte, dass wenn man nicht mehr leichter Schalten kann mit 53 vorne, weil die Kette dann zu schräg wird, man runter muss auf den 39-er wobei man wenn man 50/34 fährt man die Kette noch fein auf dem 50-er liegen lassen kann. Ist jedenfalls meine Sicht, ich kann daneben liegen. |
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