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vb_man 25.05.2007 10:35

Zu diesem ganzen Bullshit über tränenreiche Geständnisse nur mal so viel über das Thema Verjährung von Ansprüchen: (schließlich musste ich diesen Kram mal büffeln :Nee: )

grundsätzlich:

Die regelmäßige Verjährung beträgt drei Jahre, § 195 BGB. Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt mit dem Ende des Jahres in dem der Anspruch entstanden ist, § 199 BGB. Folglich beginnt die dreijährige Verjährung mit Ablauf des 31.12. und endet drei Jahre später am 31.12., 24.00 Uhr

Ausnahmen:

Ausnahmsweise kann die regelmäßige Verjährung 10 oder 30 Jahre dauern.

Ist nämlich trotz Durchführung zumutbarer Maßnahmen der Gegner nicht feststellbar oder war es erst Jahre später in zumutbarer Weise möglich zu erfahren, dass ein Anspruch überhaupt besteht, beginnt die Jahresendverjährung erst mit dem Jahr der Kenntniserlangung über die fehlenden Umstände.

Spätestens nach 10 Jahren — bei Schadensersatzansprüchen teilweise nach 30 Jahren — tritt die Verjährung auch dann ein, wenn die notwendige Informationen über Anspruch und Gegner nicht ermittelt werden konnten.

Jetzt haben wir 2007. Unter Tränen werden jetzt Vergehen aus den Jahren 1995 gebeichtet, wohl wissend und wahrscheinlich mit dem Anwalt abgestimmt, daß evtl. Schadenersatzansprüche von Arbeitgeber und Sponsoren verjährt sind.

Über den Scheiß, den ich 1995 gebaut habe, lache ich heute darüber und breche nicht in Tränen aus.
Netter Versuch Ete ;)


@PMP: natürlich mögen die Fahrer arme Würstchen sein, die am Ende des Jahres bibbern, ob sie ihren Vertrag verlängert bekommen. Da geht es ihnen aber wie Millionen anderer Arbeitnehmer auch. Die Fahrer sind Teil des Systems.

Ich mag Ete und Bölts und Aldag. Aber solange die Jungs in den Talkshows rumhängen und zugeben, was sie nicht mehr belasten kann, ist das immer noch verlogen. Die Vertriebskanäle für Doping müssen transparent gemacht werden. Es muss transparent gemacht werden wer von wem abhängig ist und wie die Gelder fließen. Die Tränen auf Pressekonferenzen sind doch nur Show. Jetzt wäre die Chance, die Hosen mal richtig runterzulassen.

powermanpapa 25.05.2007 10:47

Zitat:

Zitat von vb_man (Beitrag 23328)
....
@PMP: natürlich mögen die Fahrer arme Würstchen sein, die am Ende des Jahres bibbern, ob sie ihren Vertrag verlängert bekommen. Da geht es ihnen aber wie Millionen anderer Arbeitnehmer auch. Die Fahrer sind Teil des Systems.

Ich mag Ete und Bölts und Aldag. Aber solange die Jungs in den Talkshows rumhängen und zugeben, was sie nicht mehr belasten kann, ist das immer noch verlogen. Die Vertriebskanäle für Doping müssen transparent gemacht werden. Es muss transparent gemacht werden wer von wem abhängig ist und wie die Gelder fließen. Die Tränen auf Pressekonferenzen sind doch nur Show. Jetzt wäre die Chance, die Hosen mal richtig runterzulassen.

Seh ich kaum anders als wenn se dich beim Finanzamtbescheissen erwischen

bezweifle stark das du in dem Falle "die Hosen runterlassen" tätest
bin relativ sicher, auch DU würdest nur das zugeben was man dir beweisen kann

---UND Beschiss beim Finanzamt ist ein Beschiss an denen die ehrlich sind

--------UND WEN HABEN DIE BETROGEN??

sich gegenseitig? lächerlich

DICH?

dude 25.05.2007 10:48

Zitat:

Zitat von vb_man (Beitrag 23328)
Zu.

Gefragt war nicht, wie Verjaehrung in Deutschland geregelt ist, sondern was deren soziologischer Hintergrund ist. Solange Du irrelevante Paragraphen rezitierst, wird man Juristen zu recht den fehlenden Blick ueber den Tellerrand vorwerfen.
Und bitte sag, dass Dein Avatar nicht dafuer steht, was ich jetzt vermute :Maso:

Sorry for my rambles

dude

powermanpapa 25.05.2007 10:50

Zitat:

Zitat von keko (Beitrag 23318)
....
Und die Sache mit "Wenn wir keine Leistung bringen, stehen wir am Ende des Jahres auf der Straße",..... geht uns das nicht allen so?


UND? wieviele Dinge tust du dann für die du dich irgendwan schämst?


Bevor ich Dreck auf andere werf, schau ich erstmal bei mir nach


----Sport?? das ist doch nur ne Nebensache, steht mir überhaupt nicht zu mich aufzublasen

-------UND---nichtsagen ist das eine, wie oft hast du deiner Frau schon <<<<NICHTS>>> erzählt?

etwas anderes ist sicherlich schamlos LÜGEN

keko 25.05.2007 10:57

Zitat:

Zitat von vb_man (Beitrag 23328)
Ich mag Ete und Bölts und Aldag. Aber solange die Jungs in den Talkshows rumhängen und zugeben, was sie nicht mehr belasten kann, ist das immer noch verlogen.

Der eine heult wegen seinem Sohn, der andere blubbert ohne Ende, am Ende keine Fakten, nur Geschichten auf Gefühlsebene. Einfach mal Mann sein: Fakten auf den Tisch ohne Rumwimmern und dann Mund halten. Dietz hat es besser vorgemacht.

Kampa 25.05.2007 11:01

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 23332)
Gefragt war nicht, wie Verjaehrung in Deutschland geregelt ist, sondern was deren soziologischer Hintergrund ist. Solange Du irrelevante Paragraphen rezitierst, wird man Juristen zu recht den fehlenden Blick ueber den Tellerrand vorwerfen.
Und bitte sag, dass Dein Avatar nicht dafuer steht, was ich jetzt vermute :Maso:

Sorry for my rambles

dude

nu sei ma nicht so hart - ist auch kein einfaches Thema - und im Zivilrecht läßt es sich ja noch relativ leicht erklären.

Aber KS Frage hat bei uns gestern abend noch zu einer angeregten Diskussion geführt - war echt lustich den alten Wessel wieder rauszusuchen, etc. allerdings war das alles wenig ergiebig.

Irgendwann gegen 0:00 nachdem wir über Kant / Hegel - Strafzumessungsregel, etc... müde geworden waren, kamen wir zu dem simplen Ergebnis:

Verjährung im Strafrecht bedeutet, dass es irgendwann mal "Schluß" sein muß - irgendwann sollte man alte Sachen Ruhen lassen, sie lassen sich kaum oder nur sehr schlecht beweisen. Dem Geschädigten wird es nicht mehr helfen, der Täter hat schon lange bewiesen, dass er auch gesetzeskonform leben kann - keiner hat z.B. nach 50 Jahren noch ein Interesse daran, ob eine heute arme Oma, damals im Edeka um die Ecke ne Wurscht geklaut hat...

Es ist von daher wohl eher ein Gedanke / ein Instrument aus der Praxis als aus der Theorie.

Klugschnacker 25.05.2007 11:02

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 23332)
Gefragt war nicht, wie Verjaehrung in Deutschland geregelt ist, sondern was deren soziologischer Hintergrund ist.

Und der wäre?

dude 25.05.2007 11:04

Zitat:

Zitat von Kampa (Beitrag 23340)
Es ist von daher wohl eher ein Gedanke / ein Instrument aus der Praxis als aus der Theorie.

richtig! und dafuer muss man wohl kaum juristisches halbwissen breittreten ("ich war im keller und hab's licht ausgemacht!").

mal wieder arrogant und "zu hart":

dude


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