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Jimmi 17.02.2026 13:47

Es ging gestern noch ein wenig hin und her, da nur 25% der Kinder zum Training erscheinen wollten. Ferien halt. Da gab es früher Trainingslager.

Mit der Mutter des daheimgebliebenen Kindes habe ich telefoniert. Wir haben selten so verhaltensauffällige Kandidaten am Start und ich habe mir erlaubt, das auch klar zu artikulieren. Die Eltern haben manchmal einen sehr falschen Blick auf Ihre Kinder.

Der Betreffende war dann auch bei Telefonat anwesend :cool: und hat wohl vieles auf den Trainerwechsel geschoben. Da fehlt halt jetzt die schützende Hand. Es kann nicht sein, dass ein Kind sich nicht einen Hauch von Mühe gibt oder auch geben kann, was weiß denn ich, Bewegungen richtig nachzumachen und auszuführen.
Möglicherweise kommt er ab sofort zu den Breities. Aber auch da gilt: Wir sind zusammen, um Schwimmen zu lernen und nicht zur Selbstfindung.

Heute Abend nehme ich einer meiner neuen Enkeltöchtern das Seepferdchen ab. Und kann danach hoffentlich noch ein paar Meter selbst schwimmen.

Jimmi 19.02.2026 09:44

Jesses!

Den Mittwochstrail mit Karsten gebe ich ja in der Regelvor und ich habe mich bei der gestrigen Runde schon mal gewaltig verschätzt. Statt 17±1 km hatte Karsten am Ende 24/330 auf der Uhr, dazu war es dann doch recht frisch unterwegs.

Ich persönlich leide unter fliegender Hitze und werfe schnell alles ab, was warm hält. Meine besser Hälfte war schon extrem besorgt, als ich statt nach 1:45 erst nach 2:20 wieder auftauchte. Wir hatten oben am Clausberg mit viel Restschnee zu kämpfen und nach 20 km im Gelände bei Null Grad ist dann auch irgendwann die Luft raus.

Gefühlt war es nur mit Armlingen und Shirt obenrum nicht zu kalt. Zu Hause musste ich aber mit lauwarmen Wasser erst mal die Hände zum Leben erwecken und habe im Kuschelbettchen sehr lange gebraucht, um wieder warm zu werden. Außerdem war das rechte Sprunggelenk nicht einverstanden mit der Einheit und hat deutlich protestiert.

Heute Notbesetzung in der Schwimmhalle. Mal sehen, wer so kommt.

Jimmi 20.02.2026 11:25

Viel zu tun am WE:

Die Vorbereitung der Mitgliederversammlung steht an. Leider muss (oder sollte) der Vorstand (das bin ich) einen Rechenschaftsbericht in schriftlicher Form abgeben. Ich bin leider eher der freie Redner und tue mich schwer, so was vorher zu verschriftlichen und dann später auch noch abzulesen.

btw: Der Blog hier war unter dem Motto "der SSV im Zyklus der Jahreszeiten" geplant. Ein Jahr ist durch.

sybenwurz 20.02.2026 13:49

Zitat:

Zitat von Jimmi (Beitrag 1799310)
Ich persönlich leide unter fliegender Hitze und werfe schnell alles ab, was warm hält. Meine besser Hälfte war schon extrem besorgt, als ich statt nach 1:45 erst nach 2:20 wieder auftauchte. Wir hatten oben am Clausberg mit viel Restschnee zu kämpfen und nach 20 km im Gelände bei Null Grad ist dann auch irgendwann die Luft raus.

Gefühlt war es nur mit Armlingen und Shirt obenrum nicht zu kalt. Zu Hause musste ich aber mit lauwarmen Wasser erst mal die Hände zum Leben erwecken und habe im Kuschelbettchen sehr lange gebraucht, um wieder warm zu werden. Außerdem war das rechte Sprunggelenk nicht einverstanden mit der Einheit und hat deutlich protestiert.

Ich bin ja früher auch ohne gross drüber nachzudenken bei jedem Wetter und auch im Tiefschnee mit dem halt Laufen gegangen, was man so trägt, damit man sich nicht zu Tode schwitzt.
Passieren hätte mir dabei nix dürfen.
Nachdem ich mittlerweile oft genug Verletzte aus der Botanik gepflückt und dabei gesehen hab, wie arg man schon nach ner halben Stunde verletzt im Wald bei 16°C aussehen kann, hab ich neberm Händi mindestens ne Rettungsdecke dabei.
Nutzt in manchen Fällen, in denen man am Boden liegen muss, auch nur gegen den Wind und Auskühlung nach oben, iss aber besser als nix und schützt, wenn man die Joppn auszieht, um sich draufzusetzen oder -legen.

Jimmi 20.02.2026 15:43

Ich laufe immer mit einem Windbreaker los, der aber dünn genug ist um ihn mir nach 2 km um den Wanst zu binden. Was ich immer trage, sind Handschuhe, meist dünne weiße Baumwollhandschuhe, ich habe aber gerne in Reserve noch ein paar dickere mit dabei. Vorgestern hatte ich noch Armlinge an, diese aber am Arm behalten. Dafür obenrum darüber hinaus halt nur das dünne Funktionsshirt. Solange man läuft, passt das auch.

Karsten hat im Trailrucksack immer eine Rettungsdecke dabei. Im Stadion wird mein Klamottenberg am Rand schnell immer größer, aber sofort nach dem Erreichen der 3-Punkte-Marke für den Winterpokal wieder an den Mann gebracht.

Beim Inferno-Triathlon hatten wir so eine Lage: In Mürren war das Wetter noch wirklich gut, etwas weiter oben geisterten plötzlich Gerüchte von Rennabbruch durchs Feld. Noch weiter oben wurde es dann erst finster, dann kalt und dann begann der Niederschlag. Das war kein Spaß, so ausgesetzt im dünnen Leibchen und als Wetterschutz nur mit einer Leihjacke eines überausgerüsteten Sportfreundes um, bei leichtem Hagel durchs Hochgebirge zu joggen.

Wir sind damals zur Seilbahnstation unterhalb des Schilthorn geführt worden und von dort sicher zu Tale gekommen. Ich bin also nur moralischer Inferno-Finisher.

jannjazz 20.02.2026 19:19

Waaas? Kein Infernofinish?


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