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Gut dürfte da heißen:
- signifikant schneller werden (>5% Leistungssteigerung) - nicht direkt hops gehen |
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Du sagst es selbst, der Kampf gegen Doping kann nicht gewonnen werden. Wenn man diese Annahme - wie ich - teilt, muss man entweder den Leistungssport ignorieren oder Doping legalisieren. Was andernfalls passiert, sehen wir doch die ganze Zeit. XY gewinnt Rennen Z, sofort kommen die Einwände: Der war doch gedopt! Was soll das bringen. Jeder Sieger (eigentlich jeder gute Athlet) steht unter einem Generalverdacht, den er nicht entkräften kann, egal was er anstellt. Aus meiner Sicht kann das kein Dauerzustand sein. Grüße Oli |
Der Kampf gegen Kriminalität (Diebstahl, Einbrüche, Gewaltverbrechen) wird auch nie gewonnen werden, weil es in der Natur mancher Menschen liegt zu betrügen, aber deshalb kommt doch auch kein Mensch auf die Idee, Polizei und Justiz abzuschaffen!
Mit einem konsequenten Anti-Dopingkampf wird man das Problem als solches nie beseitigen können, aber evt. zumindest den Prozentsatz an Dopern auf einem gerade noch ertäglichen Level zu halten. Und selbst wenn das nicht gelingen sollte, so vermittelt ein konsequentes Vorgehen gegen Doping (einschließlich daraus resultierender Sanktionen) den sauberen Athleten zumindest das Gefühl auf der richtigen Seite zu stehen. Nochmal der Versuch einer Analogie zum "normalem Leben": In einer Gesellschaft, in der nahezu jeder Einbrecher und Dieb straffrei davonkommt, würde es mit Sicherheit innerhalb kürzester Zeit enorm unpopulär werden, sein Einkommen mit einer regulären legalen Beschäftigung zu erzielen (und dafür dann womöglich auch noch Steuern zu zahlen). |
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Am Wochenende war ich auf einem ansonsten liebevoll organisiertem Wettkampf, bei dem fast 50.000 Dollar Preisgeld ausgeschüttet wurden. Aber es gab keine einzige Dopingprobe! Und das in der heutigen Zeit! Wenn sich das in moralisch ungefestigten Athletenkreisen oder bei Ex-Radprofis :( rumspricht... 6 Kontrollen, 3 bei den Männern, 3 bei den Frauen kosten überschlagsmäßig etwa 2500 Euro. Das ist keine Summe, die einen Veranstalter in den Ruin treibt, v. a. auch in Relation zum gebotenem Preisgeld, das man ja ohne weiteres zu diesem Zweck anteilig kürzen kann. Laut Professor Franke erwischt man mit Wettkampfkontrollen zwar nur Besoffene und Idioten, aber wenn man darauf verzichtet erwischt man nicht mal die... |
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Wenn wir also davon ausgehen... weniger Preisgelder = weniger "Stars" = weniger öffentliches Interesse = weniger hochklassige Sponsoren = weniger Einnahmen für Veranstalter und Verbände = weniger Geld zur Dopingbekämpfung = weniger kann entdeckt werden = weniger finanzieller Einsatz ist zum bescheissen nötig usw. Glaub also (inzwischen) nicht (mehr), dass sich dadurch viel ändern würde. Hab zu viel falschen Ehrgeiz beobachtet. |
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Andererseits besteht im Ausdauersport die Sondersituation (im Ggs z. B. zur Leichtathletik oder dem Kraftsport), das zumindest bei Männern das "billige" Feld-Wald-und-Wiesendoping mit Steroiden nur einen geringen leistungsfördernden Effekt hat und deshalb, damit ein Betrug auch zur Ergebnisverfälschung führt ein deutlich höherer finanzieller Einsatz erfoderlich ist. Epo oder Wachstumshormon muss man sich erstmal leisten können. Aber aus moralischer Sicht ist natürlich Doping mit Anabolika oder Amphetaminen genauso verwerflich wie Doping mit irgendwelchen "Edeldrogen"! |
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Wenn bei der Erwähnung des Wortes Rennrad an Stelle einer inhaltlichen Auseinandersetzung von vielen Außenstehenden mittlerweile nur noch "Scherze" wie "Gruß an Deinen Dealer" oder "Was nimmst Du denn für Wundermittel?" zu hören sind, ist dies schon lästig und ich würde mir wünschen, dass uns dies beim Triathlon erspart bleibt. ...und wenn man als Funsportler beim Kampf gegen den Wind gar nicht so selten (gerade von sehr schnellen Gruppen) Felge an Felge überholt wird, bekommt das Wort Vorbilder eine ganz neue Bedeutung... ;) |
Meines Erachtens muss man die Anzahl der Tests erhöhen und gleichzeitig Zielkontrollen einführen. Es ist zwar aufwändiger, da man die Leistungen der Athleten pemanent beobachten muss, aber evtl lässt sich dafür auch ein Programm nutzen, dass mögliche Doper anhand von Leistungssprüngen erkennt. Außerdem sollte man mehr Proben nehmen als man untersuchen kann (und den Rest lagern), erstens wird dadurch der Druck auf die Athleten höher und zweitens hätte man die Möglichkeit, wenn man jemanden erwischt, ihm anhand der Historie einen längerfristigen Missbrauch nachzuweisen. Bis jetzt haben die erwischten Sportler ja immer das erste Mal gedopt.
Joerg |
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Davon abgesehen ist ein Indiz kein Beweis und und jemadem die Teilnahme an einem Wettkampf zu verweigern, weil er zu schnell schneller geworden ist halte ich für genauso fragwürdig wie die momentan gebräuchlichen "Schutzsperren". |
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Das Programm sagt "ungewöhnlich - geh mal hin und zapf ab". Wenn dann alles negativ ist, sportelt der Mensch sauber. Zitat:
Tip: Camenzind. |
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Ganz tolle Leistung heute aufm Rad!;) :Peitsche: :Peitsche: :Peitsche: |
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Immerhin kein Treppchenplatz!:Cheese: |
Tja, so ist das, wenn man nicht dopt, dann kommt man nur noch mit lutschen weiter.
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Gruß strwd |
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"Und wenn man sich wirklich damit befasst, dann ist man oft erstaunt, was alles zu den verbotenen Substanzen zählt, obwohl in vielen Fällen keine leistungssteigernden Effekte vorhanden sind."
*Hirnschiss* |
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DAS ist aber lustig (finde ich): http://de.youtube.com/watch?v=qhnOpsrpz_s |
Guinness, Baileys und Whiskey auf ex in der Wechselzone. Reife Leistung.
Wie lange hatte er eigentlich noch laufen? :-(( |
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Im Paralleluniversum war das bemerkenswerte logikfreie Swoboda-Interview unter der Überschrift des dazu passenden ÖSV-Präsidentenspruchs abgelegt:
"Austria is a too small country to make good doping":) Apropos: habt ihr schon das gleichfalls beeindruckende und auf der Triathlonszene-HP verlinkte Interview mit Fräulein v. Vlercken gelesen (oder ist das jetzt offtopic)? Sie bedankt sich fuer die beeindruckende Leistung auf Hawaii bei ihrem Trainer, bei ihrem Freund und ....bei ihrem Arzt! (Sic!);) Und der Interviewer hat nicht nachgefragt, warum.:( Und das im Land von Sigmund Freud... |
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Wahrscheinlich war es ihr Arzt, der das Posting als sein erstes hier geschrieben hat...:Lachen2: |
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Stefan |
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Kenne Yvonne nicht persönlich, geschweige denn ihren LAG. |
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