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@Teuto Boy, lass dich nicht beirren. Versuch es einfach in Rotterdamm. |
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Habe am WE den ganzen Fred gelesen und ich denke da ist was dran mit dem (Nicht)Talent.
Aber wenn Thorsten sagt: Zitat:
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Meine bescheidene Meinung zu der "talentfreien" Dame:
Wenn tatsächlich das Training individuell sinnvoll ausgelegt ist (kann ich mir schon mal nicht vorstellen) und gesundheitlich auch alles in Ordnung ist, dann kommen für mich als Erklärung nur folgende Dinge in Frage: 1. Sie wiegt mehr als 3 Zentner 2. Sie ist älter als 70 Jahre 3. Sie ist kleiner als 1m 4. Sie ist z. B. Alkoholikerin, was sie dem guten Dr. M. verschwiegen hat (aber das dürfte ja mit dem Punkt Gesundheit dann nicht passen (5. Sie läuft generell nur rückwärts) Sicher denke ich auch, dass es so etwas wie "Talent" gibt, wenngleich ich auch der Meinung bin, dass es vor allem damit zusammen hängt, wie sehr man sein Talent in Kinheit/Jugend/Adoleszenz schon verspielt hat durch entsprechende Lebensgewohnheiten, aber dass so ein Faktor weit über ein Drittel der Leistung ausmacht (denn unter 50min sollte jede Frau mit Willen und Einsatz locker kommen), halte ich dann doch für ausgeschlossen. |
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Also gibt es sie ja doch, die talentfreien :)
Ich zähle mich mal dazu! |
Ein Talent läuft niemals 3h! Höchstens mal zum Spaß mit einem Freund oder als Hase für die 2:59:59-Gruppe. :)
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Kann mir mal jemand erklären was der Sänftenlaufstil und der Federweg ist.
Google sagt no :0) |
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Es wird die ewige Frage bleiben, wo Talent anfängt und was "normal" ist. Die die schneller können werden immer sagen: alles kein Problem, geht mit 3 mal um den Häuserblock laufen wärend andere gut zu kämpfen haben und sich böse abrackern müssen.
Trotzdem finde ich die Äußerung von Marquard nicht gut. Sicherlich gibt es total talentbefreite Menschen, die sich dazu noch die falsche Sportart aussuchen und dann noch Jahre brauchen um festzustellen, dass das vielleicht nix ist. Aber über wieviel Prozent sprechen wir hier? 0,01%? Irgendwie hat das für mich was von den Ausreden für Dicke: Ich kann nicht abnehmen, es gibt Beweise dafür, dass es Krankheiten gibt, bei denen ist das einfach so ist. Klar gibt es die, nur die wenigsten die so argumentieren haben diese und wenn man sich das Essen anschaut weis man auch, warum sie so dick sind. Es ändert sich übrigens mit dem Durchbrechen solcher "Schallmauern" garnix. Es gibt keinen Knall, das Leben bleibt wie es ist und man wird auch kein anderer Mensch. Sich krankhaft an Zeitziele zu klammern oder sein Lebensglück davon abhängig zu machen halte ich nicht für sinnvoll. Es soll ja Leute geben die in eine Depression verfallen weil sie es nicht schaffen unter 3h zu laufen oder unter 35min/10km oder was auch immer. |
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http://www.youtube.com/watch?v=tJWPwVF30yo |
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Die Tipps von Romanov sind trotzdem ganz gut geeignet um sich den Bewegungsablauf vorzustellen, ist nur halt physikalischer Murks. Ich glaube es kann trotzdem nicht jeder lernen, nicht jeder hat diese Reaktionsfähigkeit in der Muskulatur. Wer die nicht hat, der federt halt wie ein fully, während jemand dessen Muskulatur das kann im Vergleich wie ein Hardtail unterwegs ist (das meinte ich Mandarine). Der große Unterschied bei den Kids liegt schon alleine im Gewicht - die Kräfte sind so viel geringer, dass die Muskulatur kein Problem hat. Jeder der nicht laufen kann sollte als erstes so viel Gewicht wie möglich machen, dann fällt alles schon viel leichter. Ein 2m Mann wird aber nicht auf 65kg runter kommen, vermutlich nicht mal auf 75 - und er hat daher immer einen Nachteil, der die allermeisten davon abhalten wird unter 3h zu laufen, von 2:30 brauchen wir gar nicht reden. Als ich mal in der Sendung zu Gast war hat Arne was gemacht zum Zusammenhang zwischen Laufzeiten und Reaktionssprüngen. Die Untersuchung spielte sich auf einem sehr hohen Niveau ab, aber es gibt dieses Zusammenhang wohl. Wenn man die dazu nötige Muskulatur nicht hat, dann bekommt man den Sänftenlaufstil nicht weg. Und so einfach wie Ausdauermuskulatur kann man die nicht antrainieren. |
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Diesen "Gliding" Style habe ich letztes Jahr bei einem sehr guten Läufer auf der Tartanbahn mal beobachten können. Das hab' ich mir auch direkt ganz frech abgeguckt und dann bei mir selbst versucht, die Flugzeit zu minimieren und dafür die Frequenz hochzuziehen, mit durchaus gutem Ergebnis. Lange Läufe fühlen sich damit deutlich weniger belastend an als mit dem "Gehüpfe", das bei langsamer GA1 Pace einfach nicht nötig ist. Aber mehr als 190-195 Schritt/Minute ist bei mir auf längere Zeit einfach nicht drin. Wenn es dann schneller werden soll, geht es bei natürlich limitierter Schrittlänge dann eben nur noch über eine längere Flugzeit. ( Wer es zu Hause am PC mal simulieren will: http://simple.bestmetronome.com/ :Cheese: ) |
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Warum nicht jeder Marathon unter 3h laufen kann?
Marquard's Aussage trifft absolut zu. -Nicht jeder kann 100 kg Gewicht stemmen. -Nicht jeder kann 100 Meter sub 13 Sek. sprinten. -Nicht jeder kann Klavier spielen. -Nicht jeder kann Latein. -Nicht jeder kann geometrische Aufgaben lösen. -Nicht jeder kann empathisch sein. -Nicht jeder kann dieses Leben ertragen...... Trainierte und übte er noch so sehr, noch so viel und intensiv. Verschiedenen Menschen, verschiedene Begabungen. Lässt sich noch beliebig fortsetzten, nicht jeder muss auch all das können, mit solchen Feststellungen ignoriert man doch einfach nur die Realität, seht euch doch einfach um! |
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Die größten Hürden sind die im Kopf. Ein Beispiel: Eine Freundin lief immer gern, aber langsam. Sie jammerte, dass sie zu schwer ist, dass sie sich nicht überwinden kann, dass sie keine Luft bekommt, etc. Insgesamt führte sie aber ein zufriedenes, "rundes" Leben mit dem Partner in der netten Ikea-Wohnung. Dann ging er fremd. Ihr Leben geriet völlig durcheinander. Sie stieg von Jogging auf Laufen um. Sie lief immer mehr. Sie ernährte sich immer besser. Sie begann Trainingsbücher zu lesen. Sie begann mit Zumba, Step Aerobic, Krafttraining als Ausgleich zum Laufen. Sie veränderte sich im Beruf in Richtung mehr Bewegung. Sie spielte hobbymäßig auch noch in der Hockeymanschaft, durchaus erfolgreich. Vielleicht ist sie dann auch Marathon sub3 gelaufen. Will sagen: Oft braucht es einfach mehr als "Training". Und Sportliche Leistung definiert sich nicht nur als Trainingsinput = Tempooutput. Nik |
@nik: Guter post. Kommt halt immer drauf an, wie man seine Energie kanalisiert und wie fokussiert man wirklich ist. Zudem versetzt der Glaube an sich selbst wirklich Berge. Auch wenn, das nicht immer gut ankommt. :Lachen2:
Wie oft musste ich schon Prügel einstecken, weil ich zu optimistisch an mich geglaubt hab :Cheese: :Cheese: |
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Und die sub-3. Naja, man wird ja mal verletzt sein dürfen. :Cheese: Also, ich hab gute Ausreden. :Cheese: Ausserdem: Aller guten Vorhaben sind 3. Drum merk Dir den 14. Juli vor! Da klappt's dann endgültig. Aber ganz sicher. :Cheese: |
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Aber ich vertrau einfach mal auf die Regel, dass ne 5er Pace immer geht. :Cheese: :Cheese: |
Was soll denn "Talent" überhaupt sein?
Wenns an den Muskeln liegt, dann liegts an den Muskeln. Wenns am Laufstil liegt, dann liegts am Laufstil. Wenns an der Psyche liegt, dann liegts an der Psyche. ... Wenn jemand sagt, etwas läge am "Talent", dann heißt das: "Ich hab keinen blassen Schimmer an was es liegt". . |
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Drei gute Antworten hast du gegeben, nur die letzte passt nicht rein ;). |
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Aber Talent hin oder her, Talent hat im Grunde zwei Effekte: 1) Es gibt einen Deckel für die Leistung 2) diesem nähert man sich mehr oder weniger schnell.
2) Punkt ist sehr präsent, aber 1) meiner Meinung nach nicht wirklich, den den persönlichen Deckel erreichen nur die wenigsten, weil sie nicht bereit sind, dafür alles zu tun (was legitim, ab einem bestimmten Punkt sogar sehr sinnvoll, ist) oder von dem langsamen Fortschritt (2) zu ernüchtert sind. Aber ich denke, der Deckel ist bei den aller wenigsten schon vor der sub3 erreicht! |
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-ein weiterer Punkt, was auch gerne bei der Talentverteilung beachtet wird: Wie hast du dich im Burgunderkrieg verhalten ;) -Den Namen den du zur Indianerszeit getragen hast, ist ein weiterer Faktor, für dein jetziges Leben. |
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So stellt sich unterm Strich die Frage, wie man das Wort "Talent" definiert. Erworben oder Ererbt? Definiert man Talent als die momentane Fähigkeit inner eines definierten Zeitraum gewisse (Zeit)ziele zu erreichen, dann bin ich bei Dir. Aber aus diesem Gedanken kann man eigtl nur schlussfolgern, dass gutes Training zuerst mal zurück guggt und nachholbare Versäumnisse aufarbeitet, um die Ausgangslage eines sportartspezifischen Trainings zu optimieren (PREP-Phase) Nik |
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Das heißt ja nicht das er es auf jeden Fall schafft. Eine 1:26 auf HM ist aber auch ganz sicher keine Ausschlusskriterium für eine sub 3. |
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Bei Kids kann man natürlich noch nicht sagen wo die Reise hingeht. Aber nicht alle Kids werden als Erwachsene die Möglichkeit haben sub 3 zu laufen, und erst recht nicht alle sub 2:30. Selbst wenn sie die ganze Zeit Sport machen. So ist das Leben, Talente sind unterschiedlich verteilt. Und die Geschichte die du da aufgeschrieben hast ist ja schön und gut, aber nur weil eine Person erst keine Lust hatte sich zu quälen und später dann doch, heißt das nicht, dass alle mit quälen ne 2:15 im Köcher haben. Das wirst du ja auch sicher unterschreiben. Aber warum sollen dann alle 2:30 drauf haben? Oder alle 3h? Klar, irgendwann wird's so langsam, dass es wirklich jeder schafft, aber es sieht für mich nicht so aus, als wäre diese Grenze bei 3h. Ich kenne Leute die haben es wirklich versucht, die schaffen es aber nicht und werden es auch nie schaffen, das ist einfach so. Talent ist alles und ohne Talent ist alles nichts. Diese "du kannst alles schaffen" Mär ist doch nichts als die Verklärung des Erfolgs als der gerechte Lohn harter Arbeit - ist sehr hilfreich als Motto einer Nation, weil es die Frage nach Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft vorab klärt - die oben haben eben mehr gearbeitet. In gewissen Weise stimmt das ja auch, die Allerbesten haben immer auch viel gearbeitet, sei es im Beruf oder im Sport, aber viele sind mit viel Aufwand eben immer noch viel langsamer als andere mit sehr wenig. Ich werd's auch nicht auf 2:15 bringen, auch wenn ich das gerne schaffen würde. Und in Kenia haste in jedem Dorf einen der das kann. In Deutschland vermutlich auch, es probiert nur in den seltensten Fällen auch einer von denen die es könnten. Die spielen lieber an der Playstation - und das kann ich ihnen nicht mal verübeln. Nur weil jemand Talent hat muss er ja nicht Rennen bis die Zunge am Boden schleift, nur weil der DLV gerne mal wieder einen Weltklasseläufer hätte - da hat ja keiner was von, vielleicht nicht mal der Läufer, wenn er es denn eigentlich nicht machen will. Zitat:
;) FuXX |
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Wird Keviin irgendwann sub3 laufen können? Zitat:
a) Kenia b) Deutschland ? Zitat:
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Nik |
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