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Hi Arne!
Interessant. Suchst Du Dir für die Intervalle sowas wie "Runden" oder Pendelstücke? Irgendwie soll das ja vergleichbar sein. Einfach auf der großen Schleife n paar Stücke Intervalle einstreuen bringt's da wohl nicht? LG H. |
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Hunki |
Also ich bin kein Freund von viel Grundlage.
Meine Erfahrungen: Die letzten 10 Wochen vor dem WK: Laufleistung hat sich bei mir durch Minutenläufe statt Intervalle stark verbessert. (Wird auch Tempoflextraining genannt) hat der Timo Bracht mal in nem Film hier bei Triathlon-szene erklärt. Dann noch nen 35er inkl. Teilstücke schneller als Renntempo. (In der heißen Phase der Saison bis zu 70% der Distanz schneller als Renntempo) Dieser 35er am Tag nach "DER" langen harten Radeinheit Bin dadurch von 3:11 auf 3:02 im IM- Marathon gekommen. Finde du solltest zumindest Intervalle trainieren. Radleistung verbessert sich definitiv durch "DIE" lange harte Radeinheit wöchentlich so um die 160km. Hatte Probleme, dass ich lange Zeit bei 5h Radzeit im IM hängen geblieben bin. Habe dann die Ganze Woche eher kurze knackige Radeinheiten gemacht (ca 40-60km), auch kurze Intervalle (5-10x ca 4-6km). Habe im Zweifelsfall die Kräfte aber immer auf die "EINE" Radeinheit am Samstag aufgespart. dann gings aber mit nem 35er Schnitt 160km duch Rheinhessen jeder Roller, jeder Träcker.... alles wird verfolgt! Bin dadurch auf ne Radzeit von 4:35 gekommen. zwar in ner Staffel, dafür aber beim Ostseeman aus dem Training heraus und ~25min schneller als die bis dahin stagnierende 5h Radzeit. Aufm Radl haben mir die ganzen Intervallsachen nix gebracht!!! Krafttraining: Maximalkrafttraining bzw. Intramuskuläre Koordination min. 1x die Woche, besser 2 mal Dafür kein Kraftausdauertraining aufm Radl mehr, denn dafür ist ja das Eisenstemmen da! Und!! auch die harte 160km Radeinheit. Anstatt des Grundlagentrainings mache ich lieber nen Trainingsfreien Tag!!!!!!!! Habe in den letzten 10 Wochen im Schnitt 18 Stunden Training pro Woche, dabei aber trotzdem 2 komplett!!! freie Tage. Sonntag ist mir Heilig.... nie Trainiert. Also 3-1 , 2-1 Alle 3 Wochen eine Woche Regeneration (nur um die 3-7 Stunden Training). Sicherlich ist die Variante von Fuxx mit 16-5 besser, aber Planungstechnisch bei mir zu aufwendig. Die Vorbereitungsphase: nicht langer als 16 Wochen: lange lockere Läufe, Lange lockere Radausfahrten auch an die 7 Stunden ran. kleine Sprints um die 6sec -2min auf Radl und zu Fuß. Krafttraining: im Winter Aufbautraining min. 2x die Woche im Frühjahr dann wiegesagt zunehmend Maximalkrafttraining bzw. Intramuskuläre Koordination min. 1x die Woche, besser 2 mal. bin bisher am besten mit nur einem Testwettkampf gefahren, war ein Duathlon 10-40-5 Habe mich mal gezielt mit Trainingswettkämpfen vorbereitet, hatte Super Ergebnisse, aber dann ne Pleite auf der LD.... Tapering besser 3 Wochen als 2!!!! |
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Für den Athleten bedeutet das, er integriert nach Jahren des Ausdauertrainings nun auch Einheiten zur Entwicklung der Kraftausdauer in seinen Trainingsplan. Das hast Du ja alles längst hinter Dir. Deine Frage ist, wie Du jetzt noch schneller werden kannst, und zwar im Wettkampf. Wenn Du das Grundtempo, das bei Dir ja bereits sehr ordentlich ist, erhöhst, besteht die Gefahr, dass Du im Training weniger Fett und mehr Kohlenhydrate als bisher verbrennst. Dein Tempo wird höher und die Form auf allen Unterdistanzen besser, aber Deine Fähigkeit, Fett zu verbrennen, könnte leiden. Dadurch steht Dir im Rennen weniger Energie zur Verfügung als bisher. Gegen Ende des Rennes wird es dann eng. Da Du in dem Dir bevorstehenden Rennen mehr Energie benötigen wirst als bei allen Deiner Rennen bisher, sehe ich eine deutliche Erhöhung des Grundtempos kritisch. Steigere zunächst Deine Fähigkeit, Fett zu verbrennen, indem Du die Zahl der GA-Kilometer erhöhst. Parallel dazu trainierst Du Kraft. In der BUILD-Phase bringst Du beides zusammen. Um es auf den Punkt zu bringen: Ganz gleich, welches Training Dich in eine Sub9-Form bringt, am Wettkampftag wirst Du nur dasjenige Tempo schaffen, das Du mit Energie versorgen kannst. Dass Du nicht bereits in diesem Jahr 8:55 Stunden geschafft hast, hat ziemlich sicher vor allem energetische Gründe. Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer hattest Du in den Einzeldisziplinen genug. Deswegen fokussiere ich so auf den energetischen Aspekt. Grüße, Arne |
--Arne: Ein ganzes Seminar an Trainingslehre in einen Post gepackt. Das is grosser Sport. Gilt im uebrigen auch fuer andere wirre sub ziele etc.. der ganze langdistanz quatsch ist reines energiemgmt, vor allem wenns flott wird. kenne ich vom radfahren
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:Cheese: Ansonsten vergleiche ich keine Leistungsdaten, fordere meine Mitfahrer aber stets zu einer Manöverkritik auf. Ich will wissen, wie gleichmäßig und "rund" mein Tempo in den Intervallen war. Ich: Und? Wie war es, als ich vorne fuhr? Er: Naja. Erst etwas zäh, dann gingst Du ab wie ein Zäpfchen. Ich: Mist. Ehrlich? Mir kam es gleichmäßig vor... Er: Fand ich nicht. Ich: Verdammt. Und der Wind? Er: Bei Gegenwind war es ok, bei Rückenwind für mich zu schnell. Wie war ich? ... Ich vergleiche diese Manöverkritiken über die Wochen miteinander. Ich schule damit mein Gefühl für das Renntempo. Ich habe zwar einen Pulsmesser vor der Nase, aber ich lasse mich allein von meinem Gefühl leiten, denn ich bin in diesem Intervallen auf der Suche nach meinem Rennpuls. Wenn ich denke, ihn gefunden zu haben, fahre ich nach Puls und beobachte mein Gefühl. Sorry, Hunki, für das Kapern Deines Threads. Zurück zum Thema. Grüße, Arne |
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Hunki |
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Grüße, Arne |
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Danke für den Tipp |
Mich würde mal interessieren, wie oft Du, Hunki, in der Woche schwimmst, und welche Inhalte in etwa...
kommst Du vom Schwimmen? |
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Schwimmen ist aber meine Hassdisziplin. Das ist das erste Training das gestrichen wird wenns mal irgendwo eng wird oder die Motivation leidet. Da gehe ich sonst auch schon mal lieber ne Stunde Laufen als ne Stunde ins Wasser. Hunki |
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....sicherlich, komplett außer acht lassen sollte man es nicht, aber zu deinem test vor Frankfurt gibt es ja 2 Ansätze wo der Fehler lag. 1. Zu schnell trainiert 2. Zu viel gessen dabei (Nie Engerie auf Fetten gehohlt) ich glaube das es eher der 2. te Punkt war und das genrell nichts an deiner/unserer Theorie falsch ist einfach immer 1km/h schnell fahren um sich zu verbessern. Beweis: Thomas Hellriegel meine er fährt immer zu schnell....Isst dafür auf den Rad aber nichts & Trinkt nur wasser.... Fettferbrennung soll ja die beste sein die es gibt.... :) |
Hassdisziplin?
wie kommst du dann auf ne Zeit von 48min?? Träume davon nächste Saison mal an die 55min ranzukommen.... |
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Jo, könnte schon sein. Ich sage daher auch nicht gerne, so oder so ist es. Es gibt viele Wege zum Ziel. Hunki soll sich alle möglichen Meinungen und Konzepte anhören und sich dann das passende heraussuchen. So oder so ist es ein Experiment.
LG, A. |
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Dude hat auch recht. Alle haben sich lieb, gute Nacht ! |
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45km TDL am Sa vorm Marathon ? Sinnvoll ? (...mit welchem kostüm) |
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mein laufender mitbwohner meint ...Foster... richtig ?
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Uhmmm...
Jajaja, so aehnlich! |
nagut dann geben wir auf....er meinte 2:31 is ein interessantes Ziel..:)
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Frank Shorter München '72
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Oh, dann hab ich wohl irgendwo was falsch gelesen oder verwechselt...
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Mir hat das lange Zeit auch gefehlt, da ich einen Trainer hatte, der mich pro Woche mehr oder weniger zweimal Intervalle(einmal Bahn/einmal Gelände) und einmal TDL hat machen lassen. Ich konnte so aber nie die Zeiten auf 10k/HM erreichen, die sich aus meinen 1000/2000m Intervallzeiten ableiten würden. Hatte auch das Gefühl das ganz gut zu vertragen, aber der Ertrag stimmte unter dem Strich nicht. Und da wie Arne ja schon sagte sub9 viel mit Energiemanagement zu tun hat, würde ich mal so in den Raum stellen, dass an der Stelle weniger mehr ist. Also langsamere lange Läufe das effektivere Training, was auch weniger Regeneration bedarf und so mehr Raum für mehr Umfang läßt. Und für den Kopf solltest Du mittlerweile genug Selbstbewusstsein haben ;) |
@Hunki: muss es eigentlich M-Dot sein? Also doch wieder Kona...
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Betreffend der Regeneration... ist ja kein Problem... ich könnte den Tag nach dem 35 wieder locker ne halbe Stunde oder 45min laufen gehen wenns sein muss... von da her denke ich nicht, dass die Regeneration nach diesem Lauf ein Problem ist. Spätestens der übernächste Tag ist alles verflogen. Hunki |
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Wie verteilen sich die übrigen 45k in der Woche bei Dir, bei welchen Tempi? |
Scheiss Studenten.. wollte ich schon lange mal loswerden. Geh gefälligst mallochen wie andere Leute auch und dann unterhalten wir uns mal in Ruhe noch mal..:Cheese:
In meiner Studentenzeit war ich verletzt, oder hatte wirklich viel um die Ohren um das ganze zu packen und dann in dem einen Jahr hab ichs versemmelt.. egal, old Story. Viel Erfolg jedenfalls dabei. :) |
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Probieren kann man ja alles, vorher kann man nichts sagen, aber die Frage ist, ob Du diesem Hammerreiz, besonders bei den schnellen Sachen positiv verarbeitest oder schnell im Übertraining bist. Also ich find's zumindest gewagt... |
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Das Problem ist bei mir ja eher das Radfahren... und ich denke, da wäre eine Kombination aus den beiden Ansätzen mit dem Grundlagentempo und dem gesteigerten Fettstoffwechsel und der Erhöhung des Grundtempos ein guter Ansatz, den ich verfolgen werde. Vor allem mein Fettstoffwechsel ist nicht ganz optimal. Die Tempi der restlichen Läufe in der Woche ist unterschiedlich... es gibt Fahrtenspiel, dann gibts Koppelläufe, welche ich auch generell schneller als WK-Tempo laufe. Und natürlich auch lockeres Laufen, vor allem dann, wenn ich vor dem Frühstück unterwegs bin, als Auftaktlauf. Hunki |
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Ajo Sorry mach ich lieber so
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