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Duafüxin 19.03.2013 11:30

Zitat:

Zitat von pinkpoison (Beitrag 883976)
Was bedeutet denn für Dich denn dann der Begriff "ökonomischer"?

Das "ökonomische Prinzip" sagt aus, dass man mit gegebenen Mittel ein höheren Zielerreichungsgrad erreicht (Maximalprinzip) oder ein gegebenes Ziel mit weniger Mitteleinsatz (Minimalprinzip).

Auf die Stoffwechselökonomisierung bezogen bedeutet die Ökonomisierung des Grundumsatzes, dass die elementare Lebenserhaltung mit weniger Energieverbrauch erreicht wird, d.h. es werden weniger "Kalorien verbrannt" um die Grundfunktionen des Lebens wenn du faul rumliegst zu bewerkstelligen.

Deswegen können meine Kollegen auch wesentlich mehr futtern als ich und bleiben konstant bei ihren 10 kg zu viel. Würde ich das essen was die essen, würde ich 20 kg auf lange Sicht zu nehmen, auch wenn ich mich so weiter bewegen würde wie ich es im Moment tue.
Ist doch ein ganz einfaches Prinzip. Der Körper ist halt darauf ausgelegt mit Reserven zu haushalten.

Ser-761 19.03.2013 12:22

Entweder bin ich eine Person die gegen sämtliche solcher Erkenntnisse verstößt, oder es ist einfach gar nicht so viel an diesen Vermutungen dran. Ich mache wirklich viel Sport: Ausdauer, aber auch Krafttraining. Dabei habe ich aber das Gefühl mit den Jahren immer mehr essen zu müssen um nicht an Gewicht zu verlieren. Wenn's zwischenzeitlich Phasen gibt in denen ich gar keinen Sport treibe, geht das Gewicht tendenziell eher nach unten, von Zunahmen kann da nicht die Rede sein.
Fazit für mich: Alles, was in diese Richtung geht ist für mich over-analyzing.

MattF 19.03.2013 12:26

Der Grundumsatz hängt von der Muskelmasse ab.

Je mehr Muskeln desto mehr Umsatz.

TheRunningNerd 19.03.2013 12:52

Dass der Grundumsatz mit dem niedrigerem Ruhepuls bei Trainierten korreliert erscheint mir nicht ganz schlüssig. Der Ruhepuls sinkt soweit ich weiss zu einem grossen Teil durch das geänderte Herzschlagvolumen und nicht primär durch geringeren Energieverbrauch der Muskulatur im Ruhezustand. Kann mich natürlich irren.

lyra82 28.03.2013 16:14

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 884063)
Der Grundumsatz hängt von der Muskelmasse ab.

Je mehr Muskeln desto mehr Umsatz.

So habe ich das auch gelernt.

Eber 29.03.2013 00:32

Zitat:

Zitat von lyra82 (Beitrag 887305)
So habe ich das auch gelernt.

Ellington Darden schrieb mal:
Für jedes Pfund Muskelmasse die man zufügt brauchst man 37,5 Kalorien, für jedes Pfund Fett lediglich 2. Pro Tag.
Also fast Faktor 20.
Das sind aber nur abstrakte Zahlen- aber immerhin Zahlen.
Da würde mich natürlich interessieren warum die Muskelzelle so verschwenderisch ist - und die Fettzelle so "klimafreundlich".

Für jedes Pfund mehr Muskelmasse musst du immer mehr Eisen stemmen ... dabei verbraucht dein Körper immer mehr Energie die "Schäden" durch das Training zu regenerieren...
Vielleicht ist das der Grund der "Energieverschwendung", die "Biester" schrumpfen wenn man sie nicht gebraucht. Vielleicht kann eine Muskellzelle ja auch mit zwei drei Kalorien pro Pfund überleben.

Sicher haben andere individuelle Prozesse noch einen großen Einfluss:
ich kenne da jemanden der muss eine (möglicherweise "medikamenteninduzierte") Schilddrüsenüberfunktion haben, der sitzt am liebsten bei 16 Grad Raumtemperatur im T-Shirt am Computer (Fenster sperrangelweit offen - im Winter). Würde mal gerne dessen Körpertemperatur messen.

Ein Bär im Winterschlaf wird sicher seine Kerntemperatur drosseln,
wie auch jeder Hungernde Mensch ...

Eber 29.03.2013 00:55

Zitat:

Zitat von Ser-761 (Beitrag 884061)
Entweder bin ich eine Person die gegen sämtliche solcher Erkenntnisse verstößt, oder es ist einfach gar nicht so viel an diesen Vermutungen dran. Ich mache wirklich viel Sport: Ausdauer, aber auch Krafttraining. Dabei habe ich aber das Gefühl mit den Jahren immer mehr essen zu müssen um nicht an Gewicht zu verlieren. Wenn's zwischenzeitlich Phasen gibt in denen ich gar keinen Sport treibe, geht das Gewicht tendenziell eher nach unten, von Zunahmen kann da nicht die Rede sein.
Fazit für mich: Alles, was in diese Richtung geht ist für mich over-analyzing.

Viel Sport viel Verbrauch. Da ist kein Verstoß gegen gängige Ansichten.
Vielleicht bist du ja noch im Wachstum :Cheese:

Wer schneller Fett aufbaut als Muskeln, und Muskeln schneller verliert als Fett, kann gar nicht genug analysieren. Gerade dann wenn das Gewicht ansteigt ist Analyse erforderlich und wenn es abnimmt ebenso.

werner 29.03.2013 11:42

Zitat:

Zitat von Eber (Beitrag 887467)
Da würde mich natürlich interessieren warum die Muskelzelle so verschwenderisch ist - und die Fettzelle so "klimafreundlich"....

Das ist doch logisch. Eine Muskelzelle ist durch den Muskeltonus ständig aktiv, auch wenn man sich nicht bewegt. Fett ist ein passiver Energiespeicher. Eher wundert mich, das Fettzellen überhaupt Energie verbrauchen sollen.


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