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In Sindelfingen hat ein Schlaumeier die Deckenstrukrur diagonal zur Schwimmrichtung konzipiert, mit dem Erfolg, das trotz Leine immer jede Menge Leute in die Leinen brettern. Also ist Rückenschwimmen ohne Orietierung auch für Cracks nicht ganz so einfach. Die Rollwende ist ein Thema für sich. Ich selbst mache zugegebenermaßen erst seit einem guten Jahr Rollwende bei Kraul, einfach weil es dazugehört und ich sinkende Leistungen so vielleicht durch bessere Technik kompensieren kann :Cheese: . Rückenrolle mach ich nur im Training, da mir das im Wettkampf zu heiß ist. Ich hatte zu dem eine lange Blockade, mich im flachen Teil des Beckens mit dem Schädel Richtung Beckenboden zu drehen. Seitdem ich das überwunden habe, kann ich doppelt so viel üben. Und das ist das Zauberwort: Je öfter Du das versuchst, desto besser geht es. Lernschrittfolge ist dreigeteilt, Teil 1 und 2 kann man auch während des Einschwimmes mitten im Becken üben. (1) Ende Kraulschwimmen vor der Wand. Beide Arme dazu nach vorne und mit Beinarbeit locker weitertreiben, bis der Abstand stimmt. Wenn ich Armzüge bis zuletzt mache, ist der Abstand meist nicht nicht richtig, d.h. ich bin i.d.R. zu nah an der Wand dran. Wenn ich auf Beine umstelle, kann ich mich treiben lassen und auf den schwarzen Strich an der Wand (bzw. die Wand selbst) sehen, bis der Abstand stimmt (2) Rolle. Ich selbst öffne dazu die Arme und nicke mich mit zur Seite ausgebreiteten Flügeln wie ein Turner um diese Achse. Dazu werden einige Muskelgruppen benötigt, die man sonst nicht braucht, es ist also zu Beginn etwas mühselig. Die Rolle erfolgt, zumindest im ersten Teil, exakt nur in eine Raumrichtung, so daß ich nach der Rolle im Wesentlichen mit dem Gesicht zur Wand unter Wasser schwebe. Ich leiste mir dann den Luxus, einen Moment innezuhalten und die Wand zu fixieren. Dadurch finde ich den richtigen Punkt für einen möglichst effizienten Abstoss, der mir mehr bringt, als hastig gegen die Wand zu treten und sie dann nicht richtig zu treffen (3) Abstoss. Bei der Rückenwende natürlich in Rückenlage, bei der Kraulwende drehe ich mich nach dem Abstoss oder auch schon kurz davor, um die Körperlängsachse. Körperstreckung danach maximal. Langes Tauchen. Luft nicht pressen, sondern locker bleiben. Wenn ich von der Rückenlage komme, ist die Wende identisch, nur daß ich keine vortriebswirksamen Bewegungen mehr machen darf, wenn ich die Schultern mehr als 90 Grad über die Horizontale gedreht habe. Wenn ich dann aber noch zu weit von der Wand weg bin, verhungere ich unterwegs. Bei entsprechend guter Körperstreckung kann man allerdings auch in Bauch-(Kraullage) im ersten Teil der Wende noch einiges an Strecke gut machen und sich etwas näher heranmogeln. Aber Armzüge oder Beinarbeit bleiben tabu, wenn die nicht zur Wende dazugehören. Gruß vom Jimmi |
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Eventuell ist das auch eine Frage der Beweglichkeit im Schultergelenk. Gut möglich, das es da mehrere, fast gleichwertig Varianten gibt. Auch eine schräge Saltorolle, bei der ich mit nur einem Arm die Rolle einleite, ist nicht umbedingt langsamer als flache Wende. |
hummm. Das mit dem großen Bild muss ich noch üben.
Jetzt erst mal Essen fassen. Bis denne. LG Jimmi |
Wenn ich das richtig verstanden hab, iss die Rückenwende genauso wie die Kraulwende, nur ohne die Rolle um die Längsachse zum Schluss, wa?
Ich denke, die Rückenschwimmerei wird nie mein persönlicher Favorit werden;- andererseits hab ich nicht im biblischen Alter die Kraulerei wieder erlernt, um aufm Rücken rumzupaddeln... Die Kraulwende hab ich mir vor n paar Jahren selbst dazu beigebracht. Dass mir die niemand zeigen wollte, hat in mir den Verdacht geweckt, sie könnten Schiss haben, dass ich ihnen dann bei der wende auch noch ne halbe Sekunde abnehme und es ist klar, dass das meinen Ehrgeiz angestachelt hat. Nachdem ich jetzt aber mangels Übung nicht immer den richtigen Abstand zur Wand treffe, hab ich nen derart hammermässigen Abdruck, dasses mir dummerweise die Brille bis zum Knie runterzieht. Je nach Kopfhaltung kommt nur Wasser rein, aber insgesamt muss ich mich schon arg beherrschen, um nicht erstmal an der Leine zu hängen und die Brille zu richten...:Cheese: |
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WK 52
Montag Büroarbeit und letzte Weihnachtseinkäufe. Sowie einiges von der „to do“ – Liste abarbeiten. Dienstag Ich habe Urlaub. Gelegenheit, mal eine kleine Mountainbiketour zu veranstalten. Wie ich das immer mache, wenn ich kein konkretes Ziel habe, fahre ich erst mal jeden mir un- oder wenig bekannten Berg rauf und wieder runter. Oder umgekehrt. Das viele Laub und die Nässe machen die Piste ein wenig rutschig. Bergauf pendele ich oft zwischen vorne Abheben und hinten durchdrehen. Mangels Gewicht auf dem Vorbau kann auch von lenken keine Rede mehr sein, sondern eher von steuern. Mein Raddealer hat mich beruhigt, das Umfaller zwar häufig vorkommen können, aber, weil durch Laub gepolstert, selten sehr weh tun. Prima. Kann ich bei einem extrem steilen Stück gleich ausprobieren. Später stell mich glitischig – lehmiger Untergrund vor die Frage: Wie anfahren, wenn es steil und rutschig ist? Übersetzung zu klein, als das da noch eine nennenswerte Entfaltung und Zeit zum Ausbalancieren wäre, Hintern nur ganz schwierig, den Arsch auf den Sattel zu bekommen. Schließlich schiebe ich die paar Meter, bis ich wieder aufsteigen kann. Ein Abstecher in gänzlich unbekannte Gefilde führt mich nahe der Ortschaft Mosbach doch tatsächlich auf den „heiligen Berg“. Ein Single Trail führt bergan, links und rechts fallen die bewaldeten Flanken des Berges steil ab und ganz oben wartet ein Marterl sowie ein Hinweisschild, dass hier Muschelkalk, Enzian und Knabenkraut wachsen. Bergab muss ich schieben, da alles steil und rutschig ist. Den Weg verliere ich auch noch und bugsiere meinen Drahtesel dann quer durch den Wald, bis die Runde voll ist, und ich zurück kann. Die Kiste sieht natürlich aus wie dSau, aber Gartenschläuche gibt es hier nicht, also komm die mal drekig zurück in ihren Schuppen. Abends dann weiter im Fitness-Studio. Nur mache ich diesmal nur eine Runde Kraft-Ausdauerzirkel und widme mich dann den übrigen Maschinen. Beinpresse 2 x 20 x 120 kg. Nur falls jemand mitschreibt. Mittwoch Heiliger Abend. Nur wenig Bewegung. Am meisten werden die Kaumuskeln trainiert. Donnerstag Habe gestern eine Dokumentation über das Schloss Wilhelmsthal just auf der anderen Seite des Rennsteigs bekommen. Zusätzlich sind zwei meiner sehr guten Freunde ein Stück weiter weg bei ihrer Mutter zu Besuch. Was gibt es da schöneres, als mit dem Mountainbike über Wilhelmsthal dorthin zu fahren und kurz hallo zu sagen sowie Weihnachtsgeschenke auszutauschen? Genau: Das Ganze im Sommer zu machen. Schon die Hinfahrt ist etwas frisch und als ich nach 1:20 ankomme, dämmert es schon mächtig. Aber ich kenne ja den Heimweg und habe eine Stirnlampe mit. Also sage ich nur kurz hallo und als die Nacht hereinbricht, bin ich gerade am letzten großen Anstieg, vor, ja vor dem eigentlichen Rückweg. So kann ich schon mal Radfahren im Dunkeln üben, falls ich am Gigathlon -Samstag in die Nacht reinkommen sollte. Lasst Euch gesagt sein, liebe Brüder und Schwestern, Fahren im Dunkeln macht Spaß, aber bei Minusgraden, mit Fingerhandschuhen, böigem Wind dort, wo Cyrill vor Jahren wütete, und vereisten Stellen hier und da, ist kein Zuckerschlecken. Ich wärme meine tauben Finger wechselweise unter dem Windstopper, und entschließe mich für den allerletzten Teil die Straße zu nehmen und warte mangels Rücklicht immer im Graben der Abfahrt, bis die PKWs vorbei sind. Schnatter..... Die Bilder weiter oben zeigen mein braves Ross in dem bemitleidenswerten Zustand, in dem es sich immer noch befindet. Freitag Heute muss Karin dran glauben und mit mir gleich zum heiligen Berg rennen. Wir nehmen die Diretissima, aber es ist trotzdem nicht gerade um die Ecke und höllisch frisch, wenn der Wind geht. Oben auf dem Gipfel ein kurzer Händedruck, dann im Windschatten runter. Kaum hört der Wind auf, fängt meine Frau an, Steine zu suchen. Muschelkalk. Unbelieveable. Die 7 km bis nach Hause laufe ich mit 3 Gesteinsbrocken in den Händen. Seufz. Samstag 2 Stunden Holz umstapeln und hacken. Zählt das als Cross-Training? Sonntag In Oberhof toben zeitgleich Nordische Kombination und der Beginn der „Tour de Ski“. Also wohl eher nichts mit hinfahren, Parkplatz finden und selbst ein paar Runden laufen. Deshalb, und weil wir schon lange nicht mehr schwimmen waren, kurzer Abstecher ins Eisenacher Hallenbad, das wieder erwarten leer genug ist, um ein paar gepflegte Meter zu machen. Programm diesmal von mir, ist auch nix dolles, aber zum Einsteigen oder für zwischendurch immer gut: ES 400 (kein Kraul) 400 m K 3er Atmung 400 m K Be 400 m K Ar (Pb) 400 m K etwas flotter 200 m AS Da wir nur ein Brett dabei haben und weil ich das ganz gut kann, schwimmt Karin den 3ten 400er gesamt und ich hänge mich mit dem Brettchen in den Wasserschatten. So lasse ich mich bis 150 m mitziehen und gehe dann etwas zu Seite, um meinen Schatz nicht komplett zu deprimieren. Aber mehr als 15 m nimmt mir Karin bis zum Ende nicht ab. Mit K Be habe ich seinerzeit schon den guten Ralf Ebli in Erstaunen versetzt, als wir vor Äonen im Darmstädter Nordbad unsere Bahnen zogen. Wenn das in Gesamt auch so flott ginge, wäre ich ein glücklicher Mann. Aber man muss ja Reserven haben. Kurz bevor ich den flotten 400er angehe, kommt mir eine Schwimmerin auf der Nachbarbahn wie gerufen. Hat die ein höllisches Tempo drauf.... Kurz bevor ich zeitgleich mit ihr die Wand verlasse und mich auf ein mörderisches Wettrennen vorbereite, kann ich meinem Schatz noch „die Schlampe hat Flossen an!!!!!“ zu rufen und schon geht die Jagd los. Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben und im Gegensatz zu den ersten 1000 m Metern, wo ja gar nichts ging, kann ich mal richtig aufdrehen. Und die Schlampe dreht auf Rücken, gibt also auf. Da kann ich nur gegen Karin schwimmen und versuchen, etwas mehr Boden gutzumachen, als sonst. |
@all: Die 1000 Hits-Marke wäre geknackt. Beim letzten Blog an anderer Stelle gab es für die erste Post nach den 10.000 Hits-Marke einen netten Kleingewinn. Vielleicht mach ich das auch hier.
@sybi: Habe vergebens versucht, mehr über die Band gleichen Namens rauszufinden, vermute aber, daß Du dort für Gitarren zuständig warst. Oder? Ich war mal eine Randerscheinung der Musiker-Initiative Dietzenbach, aber das ist ja doch in nennenswerter Entfernung von Aschebersch. LG vom Jimmi |
Naja, ganz aus der welt ist Dietzenbach nicht.
N Kumpel hat da gearbeitet und wünscht sich heute noch dorthin zurück, weil er nu täglich nach Nürnberg pendelt... Sybenwurz: keine Ahnung, wie lang es die gab. Ich hab persönlich mit denen nix zum Schaffen gehabt, fand aber den Namen immer schon geil. Müsste mal Lexl Hain nach denen befragen, der weiss bestimmt mehr;- ich glaube, ich war da nichtmal aufm Konzert. Manchmal kommt mir diese Zeit aber eh vor, als wäre es in nem vorangegangenen Leben gewesen, aber "Matter Of Time" fällt da von den Lokalmatadoren noch rein, "Scaramouche", vielleicht Hot ´Lanta, auf jeden Fall "Stampede". Bei dreien dieser Interpreten hat Lexl Schlagzeug gespielt, nur bei Scaramouche sass Robby dahinter und nach seinem in die Hose gegangenen Banküberfall und als er wieder "draussen" war, hatte er den Spitznamen "Bankrobby" weg... Aber Themenwechsel: erinner mich beizeiten dran, die "Funzl" ins Handgepäck zu nehmen, wenn der Gigathlon ruft. Damit hast du drei stunden länger zeit, wenns finster wird...:Cheese: |
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Zwote Möglichkeit: was Flüssiges und wir vernichtens gemeinsam in CH oder in Aschebersch...:Lachen2: |
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Bin nu gleich mal unterwegs, daher schoma nen guten Rutsch und danach n frohes neues jahr! |
KW 1
Montag Bin den ganzen Tag in Sachen Krankenbesuch unterwegs, und tippe abends diesen merkwürdigen Fred. Ich sollte mir mehr Notizen machen, was ich die Woche über so treibe, dann geht es schneller. Karin will erst Freitag in die Fitness, also habe ich abens Zeit. Und in der Früh bin ich ja schon 3 mal meinen Hausberg in der extended Version hoch, und kann mir so eine knappe Stunde Lauf und 360 Höhenmeter gutschreiben. Dienstag Bin nach Hassfurt am Main eingeladen. Auf dem Weg dorthin will ich in Oberhof ein wenig durch den verschneiten und einsamen Tannenwald gleiten. Wie schön wäre das, wenn nicht Tausende von Deppen das selbe wollten. Der Parkplatz Richtung Grenzadler ist komplett gesperrt. Da lassen sie die Sperre anscheinend von der Tour de Ski bis zum Biathlon-Weltcup Anfang Januar drin. Oberhof selbst ist überfüllt, dito alle Parkplätze. Da Depp ich sehr spät dran bin quäle ich mich Richtung Schmücke und rangiere nach langer Sucherei in eine Parklücke am Straßenrand. Da ich nicht der allerortskundigste bin, bleibt nur, ohne großartige Haken solange geradeaus zu laufen, bis es nicht mehr weitergeht, dann den Rückweg zu finden und das Ganze in die andere Richtung zu versuchen. Komme so auf 2 Stunden und bin einigermaßen ganzheitlich platt, als ich weiter Richtung Bayern fahre. Zum Glück habe ich einer Eingebung folgend, noch Schwimmzeug dabei. Mein Date ist erst um 20.00 Uhr und ich habe zwar alles dabei, aber meine dicke Jacke vergessen und wenig Lust bei minus 8 Grad in der Kälte rumzustehen. Also Schwimmhalle in Hassfurt suchen. gibt es zwar, aber nicht öffentlich. Seltsames Land hier. Weiter nach Zeil am Main. Dort ist es mit 2,00 € erfreulich billig, aber alles andere als modern und leer. Kann man bestenfalls als authentisch bezeichnen. Trainieren geht definitiv nicht. Beim Versuch, die Schwimmhalle zumindest ein paar Mal zu durchtauchen, muss ich dermaßen auf Arme und Beine der Guppies über mir achten, dass jegliche Stromlinienform flöten geht und ich frustriert aufgeben und duschen gehe. Zum Glück habe ich Badelatschen dabei..... Mittwoch Sylvester. Karin hat morgen Frühschicht. Also noch vor Mitternacht in die Heia. Aber vorher noch einen kleinen, aber netten und privaten Sylvesterlauf. Donnerstag Drösele den ganzen Tag vor mich hin. Schatz muss abends noch mal raus, weil die Chefin vergessen hat, die Nachmittagsschicht zu belegen und so teilen sich 4 Kollegen die Patienten. Gegen halb sechs stiefele ich dann doch noch mal los: Die 23 km laufen sehr ambivalent. Fühle mich von den Beinen sehr gut und flott, die Durchgangszeiten sind nicht zwar nicht schlecht aber nicht dem gefühlten Tempo entsprechend. Und dann habe ich wohl ein paar ganz alte Schuhe gegriffen, die in Sachen Dämpfung nicht mehr die tollsten sind. Und ich hätte den Tag über mehr trinken und weniger Schokolade essen sollen. Gegen Ende wird es dann noch sehr schwer. Die Waage bringt schließlich ein wenig Aufklärung: Da schleppe ich wohl doch mindestens 2 Kilo mehr mit mir rum, als noch vor 3 Wochen. Wie war das mit den vielen Ws? Weihnachten weint wieder die Waage..... oder Warum wächst Weihnachten wieder die Wampe? Freitag Erschter Arbeitstag. Fängt gut an: Die Regionalbahn ab Bad Hersfeld fällt aus. Eine Stunde warten. Gut das ich das Buch „Beinhart“ von Carsten Jantz dabei habe. Der Typ ist in round about neun Jahren einmal rund um die Welt geradelt. Beeindruckende 101.000 km, da kann ich mit meinen 5500 nach Griechenland und zurück nicht mitreden. Aber so was wäre auch nichts für mich – die Strecke seinerzeit auf dem Landweg um Albanien rum hat mir in Sachen Abenteuer schon gereicht. Tag geht genau so weiter wie er begonnen hat: Kollege ist auch wieder da. Seufz. Abends Mukkibude. Hier ein Erratum: Habe weiter oben gepostet, ich hätte beim Lat-Zug 100 kg gestemmt. Stimme nix... Das waren 10 Klötzchen, zu jeweils 5 kg, macht also 50 kg. 100 kg wären das gesamt Paket. Dafür sind die 130 kg Beinpresse stimmig. Kriege die zwar 2 x 20 mal hoch, bin aber langsam an der Grenze meiner Fähigkeiten. Cross-Trainer und Ergometer pendeln sich auf der ersten Runde bei Werten deutlich über 250 W ein. Ich traue den Anzeigen zwar nie, ist aber ein ganz gutes Gefühl. Samstag Es war einmal ..... .... eine Herzogin, die nach Eisenach übersiedelte und zwei kleine Buben mitbrachte, welche Prinzen waren. Und weil Eisenach zwar kulturell allerhand zu bieten hatte, aber in Sachen Körperkultur, speziell Wintersport, nicht ganz auf dem Laufenden war, ließ die gute Herzogin im Mariental einen Teich anlegen, damit dieser im Winter zufröre und ihre Prinzen dort Eislaufen könnten. Dies ist lange her, aber dieser Teich existiert noch immer und trägt den schönen Namen Prinzenteich. Er liegt am Fuße des Viertels in dem ich wohne. Und er ist zugefroren. So laufen momentan zwar keine Prinzen mehr ihre Bahnen, aber die gesamte Eisfläche ist meist dicht bevölkert von Menschen. Da liegt ja nichts näher, als dass der Jimmi mal ein wenig Strecke mit Schlittis macht. Da meine alten Schuhe mehr als 25 Jahre auf dem Buckel haben, war es Zeit für ein paar Neue. Zum Glück konnte ich im hiesigen Sportartikelladen noch welche erstehen und begab mich gegen sieben Uhr abends auf die angenehm leere Eisfläche. Fleißige Hände hatten einen schönen Pfad freigeschoben und so kreiselte ich eine Stunde lang, bis mich die Lust und Haltung verließ. http://wikimapia.org/10025190/de/Prinzenteich Sonntag Schnee. Mal weniger, mal mehr. Meist sehr viel. Die Optionen heute: Laufen. Macht Spaß im Schnee. Hab ich aber schon vier mal diese Woche Schwimmen: Bin ich morgen schon wieder Fitness: War ich vorgestern erst Ski-Langlauf: Bis ich bei diesem Schneefall an der Loipe bin, wird es dauern. Außerdem ist wohl wenig Loipe zu sehen, weil zugeschneit. Rolle: hu.....nööööö..... Da muss es was besseres geben Eislaufen: Mit 20 cm Neuschnee auf der Fläche???? So gehen die Stunden dahin. Noch schnell Final der Tour der Ski sehen, dann hmmmm erst mal Wasserrohrbruch in der Firma meiner Lebensgefährtin besichtigen. Und abend dann doch noch mal auf den Teich. Inzwischen wieder viel Platz, geräumte Bahn und immer noch ziemlich gutes Eis. Kann sogar meine Händchen immer mal hinter dem Rücken verschränken, wenn ich die langen Geraden entlangfege und fühle mich wie Gunda Gnadenlos. |
Bevor sich die gleich die Tudors auf Pro 7 weiter meucheln, versuche ich noch mal den Trick mit dme Bild. Habe nämlich mal mein Klapprad geknipst, damit sich der geneigte Leser da mal ansehen kann.
http://good-times.webshots.com/photo...alt="Klapprad" Funzt nicht.... muss ich morgen früh noch mal ran Gruß vom Jimmi |
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Rechtsklick aufs Bild, "link to it", den text in dem Kästchen "post in a forum" hier reinkopieren. Wenns breiter als die standardmässig eingestellten 100Pixel werden soll, zuvor in den Reiterchen oben die gewünschte Breite auswählen (hier 425). Soll die Geschichte kein Link werden (wenn man aufs Bild klickt, landet man in deinem Bilderalbum wie oben), so wie hier: musst du die fettgedruckten Bestandteile aus dem Beitrag löschen: [ URL=http://good-times.webshots.com/photo/2905808740104589029eZGoxt][IMG ]http://inlinethumb56.webshots.com/42871/2905808740104589029S425x425Q85.jpg[/ IMG][/ URL] Es darf also nur dastehen, was zwischen [ img] und [/ img] steht. |
Ja, danke nochmal.... Ich sollte solche Sachen nicht versuchen, wenn ich eigentlich keine Zeit habe. Beim näxten Mal krieg ich das selbst hin. Denke ich.
Das oben ist also mein Klapprad, Baujahr 2007, Neupreis 90,00 Euro, made in Bangladesch. 5 Gang Kettenschaltung, V-Brakes. Klingel und Rücklicht habe ich selbst nachgrüstet, ebenso den Schwalbe Marathon hinten. Nachdem ich alle Bremszüge gekürzt habe, kriege ich inzwischen sogar hinten nenneswerte Verzögerungswerte hin. Zusammenklappen in sub 1 Minute, entfalten dito. Muss regelmäßig das Spiel im Tretlager rausmachen (alle Monate), ab und zu mal Spiel in den Achslagern. Hätte nicht gedacht, daß das so lange hält, zumal ich auf dem Heimweg einige Höhenmeter mit Marschgepäck und Freitags noch der Klampfe auf dem Rücken zurücklege und morgens immer ein Teil bergab mit Kopfsteinpflaster dabei ist. Ehemaliger Pendelkollege von mir hatte ein Brompton, das war zwar wesentlich leichter, mit 1300,00 Euro aber nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür mit SON Nabendynamo. LG vom Jimmi |
Na iss doch klasse, wenn du mit dem Ding zufrieden bist. Mir würde es wahrscheinlich die Fussnägel aufrollen...:Cheese:
Das Thema "Klapprad" iss ja derzeit sehr ergiebig, nachdem Dahon wahrscheinlich mehr Modelle anbietet als andere Hersteller normale Räder und Riese&Müller das "Birdy" gelaunched haben. Brompton iss ja eher der Aussenseiter und nur gut für Leute, die in Sachen Preis/Leistung völlig schmerzfrei sind. Wir bedienen ziemlich viele solcher exotischen Vögel im Laden (auch Pedersen und alles, was der Herr an Liegerädern verboten hat usw.) und die Ersatzteilpreise sind stellenweise absolut jenseits von gut und böse, da Einzelanfertigungen in kleiner Stückzahl, für die keine Werkstatt n Programm für ne Bearbeitungsmaschine schreibt. Da steht dann der letzte Meister, der noch ne Zeichnung lesen kann, mitm Blaumann vor der Fräse und stellt noch von Hand zu... Anyway: mit den Klapprädern der Siebziger hat das ja schon lange nix mehr zu tun und auch die Preise sind derart abgehoben, dass einem wirklich die Spucke wegbleibt. Was die Birdys zum Bleistift angeht, tut sich da unter vierstellig nix und bei Dahon gibts zu diesem Kurs n Einstiegsmodell mit bestenfalls Dreigangnabe. Ich fahre immer gerne mit allen Falträdern, wie die ja neuerdings heissen, Probe, weil ich immer noch auf die Erleuchtung hoffe, aber die Ernüchterung folgt stets auf den Fuss, denn es sind und bleiben in jedem Fall Gurken, für die mir mein Geld wirklich zu schade wäre. Mein Chef will mir ja immer noch n "Flyer" andrehen, mich würde aber eher n Faltrad für die 10km zum Bahnhof und vom Bahnhof in Regensburg in die Firma interessieren. Mag sein, dass ich dann einiges anders sähe, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich so ein schwergängiges Ding nicht am ersten Tag noch in den Graben feuern würde. Zumal alleine die Zugfahrt Bahnhof-Bahnhof schon länger dauern würde, als die Autofahrt Haustüre-Ladeneingang. Da muss schon einiges mehr passieren, um mich zum ÖPN und Faltrad zu bewegen und zwar in beiderlei Hinsicht bei Preis und Leistung... |
Hab mir in einem Anfall von Verschwendungssucht mal die Falträder von Moulton angesehen. Und wieder verworfen. Vielleicht eine geniale Technik, aber da muss man finaziell in einer anderen Liga spielen als ich.
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KW2
Montag Swimmieren 600 m ES 300 m R: 50 Ges / 50 Be 4 x 100 D: 25 Ges / 25 Be / 25 Ges / 25 Be 100 m lo 400 F, Technik, Rollwende 200 m AS Erstes reguläres Schwimmtraining nach der Winterpause. Sind auch wieder mehr Leute da, als zuletzt. Haben wohl alle schlechtes Gewissen und/oder zuviel Winterspeck. Die 400 F muss oder darf ich vorneweg schwimmen und muss mich etwas strecken, damit Ina mir nicht in die Zehen beisst. Bescheidene Rollwenden. Vielleicht sollte ich die doch mit den Armen komplett nach hinten einleiten und nicht wie oben beschrieben. Mal experimentieren. Sabine, die sowohl beim Gigathlon als auch in Roth Staffelschwimmerin ist, hat von ihrem Chef eröffnet bekommen, dass dieser just an diesen Wochenenden Urlaub machen will. Toll. Da sind wir alle gespannt, wer den längeren Atem hat. Dienstag Fahr mit der Bahn, da kannst Du das Leben in vollen Zügen genießen. Es ist schweinkalt. Trotzdem zeigt mir mein Lieblingsspielzeug, das iphone, nur 10 Minuten Verspätung an. Als ich und mein Klapprädchen den Bahnhof erreichen, habe ich erfrorene Finger, bin aber trotz der Klampfe auf dem Rücken und viel Glatteis sturzfrei durchgekommen. Der Zug vorher hat eine satte Stunde Verspätung. Super. Dann nehme ich doch den, um nach Bad Hersfeld zu kommen. Kaum sitzen wir alle drin, passieren zwei Dinge: Der reguläre Zug fährt ein und unsere Lokomotive gibt den Geist auf. Ein netter Zugführer bitte uns, im ICE auf dem Bahnsteig gegenüber Platz zu nehmen. Tun wir mit Begeisterung und kommen mit nur 15 Minuten Verspätung in Hersfeld an. Beziehungweise mit 1 Stunde 15 Minuten, für die, welchen schon um 5:52 fahren wollten. In Hersfeld steht auf dem Bahnsteig schon die Anschlussbahn und wartet. Super. Dafür muss der ICE am Behelfsbahnsteig halten, und kann wegen Überlänge und nicht angepasster Höhe nur vorne und hinten je einen Ausstieg öffnen. Als alle vorne raus sind, fährt die Kiste ein paar Meter nach vorne und auch ich klettere auf den Bahnsteig hinab. Die Anschlussbahn steht immer noch. Super. Aber dunkel. Auch hier streikt die Technik. Toll. Alles duster. Also wieder Zwangsstop bis die nächste reguläre Nahverkehrsbimmelbahn mit nur 8 Minuten Verspätung einläuft. Aber ich will mal nicht so sein. Im Auto hätte ich auch lange gebraucht und die Bahn ist sonst ziemlich pünktlich. Abends Nachdem ich aus Imagegründen das letztes Experiment mit einigen Zigaretten der Marke West-Light und den Ausdauermaschinen im Fitnessstudio verschwiegen habe, gibt es heute eine Studie zum Thema „Kälte und Ausdauerleistungen“: Karin und ich drehen bei –18° C unsere Aufwärmrunde. Mit Aufwärmen ist da nicht viel drin. Ich ermahne meine Freundin, bitte zu lächeln, bevor die Gesichtszüge einfrieren, damit nicht alle Passanten glauben, wir wären Sträflinge auf der Flucht. Lauf ABC und alles, was die Atmung beschleunigt, verkneifen wir uns aber. Meinerseits sind lediglich die Oberschenkel und Finger ziemlich unterkühlt und ich sehe mit meinem weißen Rauhreifbart und meinem Mützchen aus „wie ein Gartenzwerg“. Im Miha-Zirkel gibt es zwei Ausdauerteile mit Wattanzeige, einen Cross-Trainer und ein Ergometer. Ausgangsleistung ist individuell anders und regelt sich hoch, bis die HF so bei 145 liegt. Als ich auf dem Crosser bei sagenhaften 295 Watt und einer sehr langsam ansteigenden HF mit Endpuls von noch unter 145 UPM lande, fällt mir die Eiswestengeschichte ein, bei der Ausdauerleistungen signifikant gesteigert werden können, wenn vor dem Start der Rumpf gekühlt wird. Auch das Ergometer zeigt mehr Leistung: Wieder sehr langsamer Anstieg der HF, Endleistung 285 Watt bei ca. 145 UPM. Der selbe Effekt stellt sich bei Karin ein, wobei die subjektive Anstrengung bei Ihr deutlich größer ist. Aber ich bin da sowieso etwas schmerzfrei. Wie lange dieser Effekt aber vorhält und ob da nicht irgendwann ein dickes ende kommt, kann ich nicht sagen. Die zweite Runde bringt dann aber wieder die üblichen Werte. Da uns immer (!) noch frisch zumute ist und mir das für richtig schwere Gewichte zur riskant erscheint und ich außerdem jetzt das erste Zehnerkärtlein voll habe, steigen wir ausnahmsweise mal vorzeitig aus und gönnen uns zwei Saunagänge. Mittwoch Nur n bissl Eislaufen. War aber zu voll auf dem Prinzenteich und sehr kalt. Habe meine Zehen und Finger irgendwie den ganzen Tag nicht warm bekommen, angefangen in der Früh als ich bei –20°C mit Handschuhen, darüber dicken Socken und je einer Plastetüte auf meinem Klapprad bis zum Bahnhof geeiert bin. DB war aber fast pünktlich. Donnerstag Schwimmprogramm 600 ES 6 x 200 m R/B/K/R/B/K je 50 Be / 50 SK / 100 Ges 100 lo 4 x 50 D: 25 Be / 25 Ges je 30’Pause 100 lo 400 K/200 R/400K am Stück 200 AS Freitag Sind zu Dritt zum Eislaufen verabredet, habe mir aber am Mittwoch eine extrem schmerzhafte Druckstelle am Fuß geholt. Ist partiell richtig dick, geschwollen und ratscht ganz eklig, wenn man drüber ruckelt. Auch abpolstern hilft erst mal nicht. Also nur ein paar Runden, geschätzt maximal 5 km, auf dem Prinzenteich. Samstag Langlauf in Brotterode, diesmal zu Viert. Schöne Runde, mit gemächlichem Anstieg und schneller Abfahrt, die ich auf den schmalen Brettern bewältige, ohne mich selbst hin zu brettern. Leider teilweise viele Tannennadeln in der Spur. Zwei mal kommen uns Musher entgegen, die mit je einem vor den Körper geschnallten Huskie in atemberaubenden Tempo den Berg hinunter jagen. Nach 2:15 Stunden wieder beim Auto. Habe unterwegs nichts zu Trinken mit und vergesse in T1 ebenfalls die Versorgung mit Flüssigkeit. Das wird mir erst als Problem bewusst, als ich in der Brotteröder Schwimmhalle bei einem Kaffee sitze, mich mental auf die zweite Einheit einstimme und mich schon auf die Sauna danach freue. Da durch das Skifahren die Arme etwas müde sind, mache ich der Einfachheit 2 x 1000 m mit langem Gleiten, 3er Atmung und Rollwende. Kann dann während der Saunagänge zwar noch einen halben Liter ergattern, aber merke abends schon, dass das meinem Körper etwas zu wenig Nachschub war: Schluckbeschwerden und mittelschweres Kratzen im Hals. Mist. Steige abends dann auf die dicke Decke um. Vielleicht hilft es ja, wenn eine Erkältung im Anmarsch ein sollte. Sonntag Nichts riskieren. Abwarten, ob Infekt oder nicht. Wenn Infekt, dann ist Training ein no go, wenn nicht, dann habe ich nichts verloren. Bisher bin ich ganz gut im Fahrplan: Gewicht ist im Rahmen, habe mich immer bewegt, guten Aufbau im Fitnessstudio gemacht und mit Langlauf und Schlittschuh schön Crosstraining eingebaut, auf dass ich im März, wenn es an die Umfänge geht, möglichst heiß auf Rennrad, MTB und Inline bin. Für die Grobplanung nutze ich auch das 3:1 Schema. Fixpunkt als Umfangswoche ist das Trainingslager in Tossa del Mar, alle Einheiten davor und danach passen sich an diesen Rhythmus an. Tappering weiß ich noch nicht, werde ich nach Gefühl machen. Diese Woche ist erst mal locker, (wobei es lockerer ja fast nicht mehr geht), dann in KW 4 erste richtige Umfangswoche mit einer Einheit, auch gerne gekoppelt, über 4-5 Stunden.. |
KW 3
Montag 600 ES 6 x 200 m 2 verschieden Schwimmarten im Wechsel 100 lo 6 x 50 K Be / B Be im Wechsel 100 lo 2 x 100 La 200 AS Gesamt 2700 m Dienstag Elternabend. Läuft suboptimal, da aufgrund des anonymen Schreibens (guckst Du weiter oben) speziell bei mir die Emotionen etwas blank liegen. Die vor uns sitzende Elterngeneration kann zum großen Teil mit dem Wort „Sport“ nichts anfangen und definiert den einfach mal als Bewegung unter Anleitung. Leider ist es im Schwimmen so, dass bis zur vierten Klasse die Grundlagen drin sein müssen, sonst läuft da auch später gar nix. Und planschen bis zum Abitur bringt allerorten nur Frust. Da aber die heutige Kindergeneration nur noch in Ausnahmefällen Ihr Heil im Schwimmsport sucht, wird die Decke der motivierten Leistungsträger immer dünner und die Anzahl der mitteladipösen Bewegungsidioten immer größer. Wenn die Eltern wüssten, dass man Defizite in der Kindheit nicht mehr aufholen kann, weil das Fenster für die Ausbildung dieser Fähigkeiten einfach zu ist, würden sie vielleicht ihren Hintern eher hochbekommen. Mir tut immer Ina etwas leid, die bei uns für die Leistungsgruppe zuständig ist. Die ist generell als strenge Hexe verschrien, obwohl Helge als Co-Trainer noch härter drauf ist. Aber dem als Mann lässt man das eher durchgehen. Ich denke aber, daß wir uns momentan auf gutem Weg befinden, indem wir für gute Schwimmer aber ohne Leistungsambitionen eine weitere Gruppe aufgemacht haben. Thema ist aber wie immer die Übungsleitersituation und die Wasserzeiten. Seufz. Mittwoch Fitness. Wie üblich. Weil ich die Sporttasche nicht mit dem Faltrad mitschleppen will, bringt mir Karin diese mit. Da sie ziemlich gestresst ist, hat sie sich entschieden, heute nicht mit zu turnen. Mein Schatz ist die Beste von allen, aber immer mal zu spät. Und so warte ich eine gute halbe Stunde und schaue den anderen beim Training zu. Als Karin endlich kommt, bin ich leicht angesäuert, aber sie will dann doch noch die obligatorische Aufwärmrunde mitmachen. Auch gut. Werde beim nächsten Mal doch schon mal ein paar Klamotten mitnehmen, um Wartezeiten sportlich überbrücken zu können. Ins Lauf-ABC nehmen wir zum zweiten Mal einbeiniges Hüpfen mit auf. Zwei Tage später wird sich rausstellen, dass Karins Körper mit Muskelkater reagiert. Siehst. Hat was gebracht. Ich merke aber auch nach 2 x 8 Hüpfern, dass man diese Übung am Anfang nicht übertreiben sollte. Kraft/Ausdauerzirkel as usual, Kraftgeräte dito. Beinpresse noch bei 130 kg, 2 x 20 Wiederholdungen. Donnerstag Das Wasser ist SCHWEINEKALT. 600 ES 10 x 100 2 versch. Schwimmarten 90%, 1’ Pause 200 lo 6 x 100 K / B / R je 50 m Be 50 m Schwimmkombi, 30’ Pause 3 x 200 B / R / K, 30’ Pause 400 AS Ges 3400 m Die 100er laufen sehr gut, mit halbem Auge abgelesen kommen ich bei den ersten Durchgängen Freistil auf eine 1:30. Allerdings habe ich wieder mal zunehmend Spannungen in den Oberschenkeln, speziell bei den Rollwenden. Wenn ich weitermache, laufe ich Gefahr, wieder mal mit schmerzverzerrtem Gesicht am Beckenrand zu hängen. Zweitens habe ich ja lockere Woche. Und drittens haben wir eine Triathleten aus Erfurt zu Gast, dem ich ja mal ein Ohr abkauen kann. Also verlasse ich ausnahmsweise mal vor Ende des Programms das Becken. Und da die Beteiligung eher sehr dünn ist, ist Rene der einzige, der wirklich bis zum Schluss durchhält. Aber selbst der klagt über leichte Krampfneigung in der Wade. Freitag Mein Gitarrenlehrer liest mit mal wieder die Leviten. Ach, wenn das nur so einfach wäre, wie Radfahren: Einfach losschrubben und gut is. Habe mir da wohl eine Nummer ausgesucht, die meine spielerischen Möglichkeiten deutlich übersteigt. Liegt also wohl auf einem Level mit dem Gigathlon. Also ganz klar was für mich: Eine Herausforderung. Für alle Experten: Eine Gigue von Bach aus der berühmten Suite wo auch das Bourrée drin ist, welches dieser Flötenspieler namens Anderson so schön verpoppt hat. Dafür gleich danach die Schlitties an und um den Teich gefegt. Fuß ist fast wieder in Ordnung, gehe auch nicht ganz so tief in die Hocke. Die Eisfläche ist fast leer, nur gegen Ende läuft der Hauptradschrauber meines örtlichen Dealers auf und legt ein paar Flotte Runden hin. Danke Google Earth kann ich auch endlich ermitteln, dass ich wohl knapp 14 km geschlittert bin. Samstag Mangelndes Training kann man zu einem gewissen Grad durch besseres Material ersetzen. Stimmt für Laufschuhe allerdings nur bedingt. Aber meine sind definitiv fertig. Und da Karin frei hat, setzten wir uns Nachmittags in den Zug nach Erfurt und beehren die dortigen Laufexperten. Laufbandanalyse scheint etwas out zu sein, dafür werden meine alten Rennsemmeln genauer examiniert. Das direkte Nachfolgemodell ist nix, das jenige, welche mir am Besten passt, in einem furchtbaren schwarz-gold gehalten. Aber da ich nicht mit den Augen laufe erstehe ich dieses Paar Wundertreter (Diadora, Mythos cusion), die in limitierter Auflage von ebbes über 4000 gebaut wurden und von einem gewissen Gelindo Bordin (Olympiasieger Marathon 1988) mit designt worden sind. Der hat auch für jeden Schuh ein kleines, wirklich und wahrhaftig selbst und eigenhändig unterschriebenes, Autogrammkärtchen samt Erinnerungsmedaille beigefügt. Der Laufexperte meint, wenn die Schuhe tot wären, könnte man die immer noch über E-Bay gewinnbringend an Fans verscheuern. Wäre vielleicht ein schöner Preis für den ersten Hit nach der was-weiß-ich-Marke. Irgendwie verirrt sich noch ein zweites Paar Schuhe in meinen Einkaufsbeutel (Brooks, Defyance). Ich laufe meist 2 Schuhe im Wechsel, ein drittes Paar ist kein Fehler. Das bringt Abwechselung für den Fuß und bessere Erholung für den Schuh nach einem längeren Lauf. Und wer mehrere Schuhe zur Auswahl hat, kann die Wettkämpfe in seinem Lieblingsschuh laufen. Sonntag Da ab morgen, zumindest theoretisch, eine Woche mit größeren Umfängen ansteht, sehe ich keine Notwendigkeit darin, bei Regen draußen rumzuturnen. Karin und ich versuchen noch mal die Langlaufrunde von letzter Woche. Ober schneit es noch, aber der Schnee ist so pappig, dass er sich blitzschnell als Bremse unter die Ski setzt und wir bergab sogar noch anschieben müssen. Macht keine Spaß. Ab nach Hause. Dort Trainingsplan für eine meiner beiden Schwimmgruppen. Falls jemand wissen will, wie ich das methodisch mache, bitte mal posten. Ansonsten schenke ich mir die Mühe. |
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Hätte grad um ein Haar zwo Birdys mit Rohloff für wenige Tausend Öre haben können. Fünf Jahre alt und keine 150km an der Uhr. Rohloff vercheckt, von den Birdys eins auf Singlespeed umgebaut und das andere mit Skiern unten dran... |
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Wie löst ihr das 1. Problem? Und wie machst du das mit deinen Gruppen? :Blumen: |
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Ja gucke. Da meldet sich ja doch noch ein anonymer Mitleser zu Wort.
Das mit den TP wird, wenn es keine Fortsetzungsstory und nachvollziehbar werden soll, etwas länger. Da brauch ich noch ein paar Tage. Ist aber in Arbeit. btw: Habe vor, am kommenden WE einen Conconi-Test selbst durchzuführen. Jemand Interesse daran, wie ich das mache? Übungsleitersituation: Durch Zusammenlegung von Juleica und Trainer C Ausbildung konnten wir in den letzten Jahren ein paar Übungsleiter heranziehen, die aber aufgrund des Alters nur sehr eingeschränkt selbstständig arbeiten konnten, aber doch eine sehr wertvolle Hilfe als Co-Trainer waren und die Stunden mit abgesichert haben. Von denen sind aber bis auf eine Ausnahme alle weg zu Studium oder Lehre und werden so bald nicht wiederkommen. Besonderheit bei uns ist, dass wir die ganze Halle haben, also 3-4 Gruppen parallel trainieren und wir genau so viele Trainer brauchen. Ich bezahlter (nebenamtlicher) Trainer, der eine Gruppe nach der betreut, ist deshalb nicht möglich. Eben so wenig wie einen der Trainer „einzukaufen“ und richtig zu bezahlen. Lizenzierte ÜL erhalten von uns üppige 3,50 €/Stunde, der Rest 2,50 €/Std. Da kann ich aus Gründen der Gleichbehandlung nicht einen richtig bezahlen und die anderen machen das quasi ehrenamtlich für umme. Was bleibt ist: (1) Die Hilfe durch engagierte Eltern. Ein Vater fühlt sich ganz wohl bei uns und schwimmt als Quereinsteiger auch selbst bei den Masters mit. Seinem Sohn macht das Schwimmen auch Spaß, also kriegt der, sobald es geht, eine Ausbildung verpasst und macht vorab über den Kreissportbund die Grundlagenausbildung und steht als Co-Trainer und „Aushilfe“ am Beckenrand. (2) Dann sind Ina und ich nach über 2 Jahren wieder zwei mal die Woche dabei. Auch Rene ist über seine Tochter zu uns gekommen und managt mit Ina zusammen (die ihre 2 Kinder auch im Verein hatte) das Athletiktraining. (3) Dann gibt es die Gruppe der motivierten Leute mit Sportvergangenheit und zuviel Freizeit, wie mich und den ehemaligen Bademeister des hiesigen Freibades, der seit 3 Monaten seinen Dienst bei uns tut. Wir veranstalten jedes Jahr einen Elternabend und werben dort intensiv. Es scheint auch wieder eine Mutter hängen geblieben zu sein, die für unsere Kleinsten das Athletiktraining mitgestalten will. Das ist nämlich auch ein Problem, Altergruppen von 9-16 Jahren sinnvoll durch die Turnhalle zu scheuchen. Wasserzeiten sind vom Godwill der Standortverwaltung der Bundeswehr abhängig. Seit 15 Jahren wird immer mal gekürzt, Anträge auf Zusatzstunden werden abschlägig beschieden. Selbst der Wunsch, Montags eine halbe Stunde eher ins Wasser zu dürfen, um die Trainingszeiten für die ganz Kleinen erträglicher zu machen, war ein no go, obwohl die Halle vorher von nicht mehr als 3 Landsern benutzt wird, wie ich aus eigener Anschauung weiß. Aber selbst wenn ich 3 Wasserzeiten hätte, wüsste ich nicht, ob ich die aktuellen "Leistungsträger" motivieren kann, diese alle auch wahrzunehmen. Das ist dann nämlich schon fast richtiger Leistungssport, und Leistungssport ist bäh. Und da die Nutzungsgebühren von der Stadt bezahlt werden, habe ich auch die Verpflichtung, die Halle voll zu bekommen und kann nicht wegen ein paar Hanseln ein ganzes Schwimmbad mieten. |
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:cool:
Binsch ja immer noch 3kämpfer. Lauftest Am Samstag ist Verbandstag des Thüringer Schwimmverbandes. Dort im Landessportzentrum gibt es 4-5 große Fußballplätze, aber kein Schwimmbad. Aber immerhin eine funktionierende Stadionlaufbahn, auf der man so was machen kann (hoffe ich zumindest). Hier in Eisenach ist alles Asche und da stehst Du knöcheltief im Schlamm. Muss nur noch zusehen wie ich die Daten aus der Uhr rausbekomme. Mache seit Jahren keinen PC Abgleich mehr und verfüge auch nur über einen Infrarotsensor mit dem uralten R2/D2 Anschluß oder wie der gleich hieß. Gibt hier aber einen Kollegen, der das kann. LG Jimmi |
Ok, ich umreisse es schon: hier wie da und überall ne handvoll Hanseln, an denen alles hängt und die leider auch das Gemeckere all jener abkriegen, die nicht nur nix machen, sondern eher noch weniger.
Wir haben auch ne handvoll Übungsleiter, die nicht nur nix kriegen, sondern die Zuschüsse, die der Verein für die gehaltenen Übungsstunden bekommt, darüber hinaus für die Schwimmkartenkasse "spenden". Dazu kommt ne "Flatrate" in Höhe von 40Öre je Mitglied, und da man damit nichtmal 10Karten kaufen kann, ist ein Auffüllen der Kampfkasse über Sponsoren oder ne Veranstaltung notwendig. Selbstredend, dass die Organisation letzterer bzw. die Aquise ersterer nur an einer Person hängt, und auch die eifrigsten Schwimmer, die die nichtmal zehn via Flatrate finanzierten Eintrittskarten in weniger als nem Monat verbraten, die Ersten sind, die zum Helfen bei irgendwelchen Events "Hier" schreien. Dass ein solcherart asozialer Haufen in der Lage ist, Aggressionen bei mir zu wecken, sei nur am Rande erwähnt. Wenn dann, wie vorigen Montag, noch ein potentielles Neumitglied frei raus fragt, ob er als Vereins-/Abteilungmitglied verbilligt bei unserem Marathon mitlaufen kann oder die volle Startgebühr bezahlen müsse, kommts schonmal vor, dass mir der Kragen platzt und ich drüber nachdenke, nen Aufnahmestop zu verhängen bzw. wie ich n paar ganz spezielle Flegel, die nie emails zu lesen scheinen, aber als allerallererstes antworten, wenns zB. ne Videoanalyse für 10 Leute für umme gibt, abstreifen kann. Was könnte der ganze Sport, die Rennerei 5m ab der Haustüre, schöne Radausfahrten durch sonnengeheizte Landschaften und sogar die Teilnahme an Wettkämpfen so schön sein, wenn dieses blöde Geschiss mit dem Verein nicht wäre...:Nee: Conconi würde mich auch interessieren. Soll ja Uhren/Rollentrainer geben, die das schon intus haben, und ich habs vor ewigen Zeiten mal auf der Bahn gemacht. Schon damals konnte ich aber nicht langsamer als ne bestimmte Pulsfrequenz/Geschwindigkeit und so kam bei mir n etwas längerer Test zustande, weil der Trainer mich solange mit der unteren Herzfrequenz um die Bahn laufen lies, bis ich mit nem wechselnden Gehen und Laufen das geforderte Pulsmittel schaffte... |
Bin aktuell unter Zeitdruck und muss Prioritäten setzen. Die Geschichte Trainingsaufbau und Feinauswertung Conconi müssen leider noch ein ganz klein wenig warten.
KW 4 400 m ES 4 x 100 L, je 1 SA max Tempo 50 lo 400 K 95% 50 lo 4 x 50 K Be 20’ Pause 2 x 100 K Ar 20’ Pause 200 R locker 200 AS Ges 2100 m Ab heute gilt es. Zuzusagen Beginn von Base I. Also mal reinhängen. Auf den 400 m F kann ich Ina auf der Nachbarbahn sogar fast halten. Als die den Endspurt beginnt, bin ich allerdings erst bei 325 m mit Zählen. Die Uhr steht bei irgendwas :25 Sec. Eine 6:25 für 400 m wäre für das gefühlte Tempo ein Grund, auf Hallenhalma umzusatteln, eine 5:25 für 350 m liefen auf eine 6:10 raus. Das ist für mich ohne Startsprung schon sehr ansprechend. Ich entschiede mich für letztere Variante, zumal Sabine auch nur 350 gezählt hat und Ina auch ein wenig beißen musste und ihre Bestzeit so bei 5:50 liegt. Muss ich auch langsam mal bemühen 2 – 3 Kilo Gewicht los zu werden. Das heißt jetzt (a) mehr trinken (b) keine Prasselkuchen mehr (c) beim abendlichen Glas Rotwein nicht nachschenken (d) abends auch keine Salzstangen mehr. Heul. Dienstag Abends Leitungsversammlung an einem Ort ohne Bahnanschluss. Muss deswegen einerseits das Auto nehmen, andererseits kann ich mal wieder das Athletiktraining der Abteilung Schwimmen besuchen. Wo sonst um die 10 Kindelein herumspringen, haben sich heute satte 20 eingefunden und schmeißen das Programm der Übungsleiter ziemlich über den Haufen, da die Matten nicht reichen. Also mal ganz klassischen Athletik: 10 Minuten einlaufen, Steigerungsläufe am Schluss 20 Minuten (schwimmspezifische) Erwärmungsübungen / Dehnungen von Schulter bis Wade 30 Minuten Kraft: Halteübungen für Körperspannung – Kniebeugen – Bauchmuskulatur – Hockstrecksprünge – Liegestütze 10 Minuten Gleichgewichtsübungen (Balanceübungen auf einem Bein) 5 Minuten Klimmzüge 15 Minuten Fußball Gerade die Halteübungen für die Bauchmuskulatur hatte ich schon mal besser drauf, trotz regelmäßigem Schwitzen im Fitness. Rene beäugt dauernd meine athletischen Fähigkeiten. Die Konkurrenz schläft nie. Klimmzüge immerhin 7 Stück, habe aber eine kleine Zerrung im Ringfinger und muss die Stange verlassen, bevor ich geplatzt bin. Ebenso stelle ich Defizite in der Beweglichkeit fest. Seufz. Muss mehr dehnen. Sonst kriege ich irgendwann nur noch Trippelschritte hin. Mittwoch Warmlaufen heute ohne Karin, weil die Spätdienst hat. Weihe das erste Paar meiner neuen Treter ein. Lauf ABC und 3 lange Tempostücke. Athletik as usual mit guten Kraftwerten und schlechten Ausdauerwerten, die 30 Watt geringer sind als sonst. Signifikant. Könnte daran liegen, dass (a) heute mehr Leute als gewöhnlich rumspringen und die Luft Sauerstoff nur noch in Spuren enthält (b) das Warmlaufen etwas intensiver als sonst war (c) ich zu wenig getrunken habe. Donnerstag Ein Tag Resturlaub aus dem alten Jahr. Verbringe ich sinnvollst mir 5 Stunden Autofahren und einer Stunde Ortstermin bei einem Verwandten in Sachen Demenz oder nicht. Der anwesende Richter ist lockerst drauf, 10 Tage Bart und Dockermütze, aber der ist einiges an Härtefällen gewöhnt und Schlips und Anzug sind wohl fehl amPlatz. Seiner Ansicht nach ist die betreffende Person geistig noch gut genug auf dem Damm. Also kann ich guten Gewissens die Brocken meiner Verantwortung wieder hinschmeißen und alle Aktenordner an Ihren alten Platz stellen. Komme nachmittags sogar noch mal für eine halbe Stunde auf die Inliner. Ist aber sehr mühsam, trotz des Schlittschuhtrainings. Die Kugellager sind aber ziemlich und der Schlamm vom letzen Ausritt hängt auch noch in den Kufen. Nach dem Wendepunkt bestialischer Gegenwind, und ich nur im dünnen Pulli bei 1° plus. Schnatter. Natation (steckt in der Bezeichnung der Schwimm-Weltverbandes FINA drin: Fédération internationale de natation amateur): 600 ES 3 x 200 Lagen, je eine SA auf Tempo, 40“ Pause 150 lo 4 x 100 R: 100 R Ar / De Be – 100 R – 100 R Gleichschlag R Be - 100 R, 45“ Pause 50 lo 6 x 50 K Be Brett, 20” Pause 2 x 100 K Ar Pb / HP 2 x 100 R 2 x 100 B Ar / De Be 200 B lang 200 AS Ges. 3100 m Damit wir bei den 3 x Lagen alle Schwimmarten erwischen, schlägt Ina vor, bei einem Durchgang halt mal zwei SA auf Tempo zu schwimmen. Weil ich noch frisch bin, mache ich das halt beim ersten Durchgang mit D und F. Zu spät fällt mir ein, dass es ja nach der Pause mit D weitergeht. Aber der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Premiere bei den 100 R: Alles mit Rollwende ohne Ersauf-Anfälle. Dafür wahrscheinlich nicht regelgerecht. Freitag Regeneration. Gaaaaanz wichtig Samstag Verbandstag des Thüringer Schwimmverbandes. Finde ich immer sehr schön, wichtig und motivierend. Sonst beschäftigen wir uns nur nach unten und mit unseren eigenen Problemen. Bei diesen Verbandstagen wird deutlich, dass es anderen Vereinen genau so geht und das wir ein zwar unwichtiges, aber doch vollwertiges Lichtlein im Firmament des weltweiten Schwimmsports sind. Am allerbesten: Die Aktion ist nach 2,5 Stunden vorbei. Ich also als Läufer verkleidet Richtung Tartanbahn unterwegs. Das Gute: Kunststoffbahn und bestes Wetter. Das Schlechte: In einer Kurve auf 30 m vereist, davon 10 m ganz katastrophal. Schon beim Einlaufen schlittere ich wie Buster Keaton über diese Stelle. Nicht auszudenken, wie ich im Rahmen eines Leistungstests mit maximaler Kurvengeschwindigkeit da rüber soll. Regulären Conconi-Test schmatze ich mir deshalb ab. Aber eine geeichte Laufstrecke ist schon mal was, was ich seltenst habe. Also Planänderung. Gelaufen werden 50 Runden, d.h. gesamt 20 km. Tempo wird über mehrere Runden (3-4) immer konstant gehalten, jede Runde wird gestoppt. Damit bekomme ich eine Relation HF zu Geschwindigkeit. Ich mache dies für die ungefähren Tempi 6 / 5 / 4,5 min pro km. Geschwindigkeitsgefühl ist noch da, ich lande relativ gut bei den Vorgabezeiten pro Runde von 2:24, 2:00 und 1:48. Das geeier übers Eis ist immer sturzgefährdet und kostet ein paar Sekunden. Lege für den restlichen Teil ein gemütliches Tempo von knapp unter 6 min/km ein, und beschleunige am Ende noch mal für ein bis 3 Runden, um die Relation HF zu Tempo bei Vorbelastung zu ermitteln. Auf diese Art und Weise lässt sich lediglich die Steigung der Conconi-Geraden einigermaßen ermitteln. Der Knickpunkt ist nur bei Ausbelastung zu bestimmen. Aber den kenne ich schon, und der ändert sich IMHO auch nicht. Resultate: Feinauswertung kommt noch, dito meine Gedanken dazu. Nur kurz Korrelation HF zu Speed 6,00 min / km – 130 UPM 5,50 min / km - 140 UPM 5,00 min / km – 145 UPM 4,50 min / km – 155 UPM Das Ganze sollte eine Gerade ergeben, tut es aber nicht ganz, ist jetzt aber auch nur ganz grob gemittelt, da ich die Daten nur auf Uhr habe. Werde bei Gelegenheit mal mit den Vorjahren vergleichen. Dann wird das Ergebnis aussagekräftiger. Sonntag Koppeleinheit: Berglauf 700 HM. Heißt für mich 6 x den Hügel hier hoch, aber auch wieder runter. Da besonders im oberen Teil noch viel Eis liegt, ist das bergab fast langsamer als bergauf, besonders an den Stellen, wo die Sonne schon drauf knallt und der Reibkoeffizient gegen Null tendiert. Knalle aber nur einmal hin. Gesamt knapp 2 Stunden. Dann Mountainbike. An der ersten Steigung schon alles vereist und dann Sonne drauf. Herrlich. Schiebe mein Gerät aus dem Gefahrenbereich und überwinde den Thüringer Wald auf Asphalt. Danach biege ich wagemutig in die Pampa ein, denn außer ein paar Hügeln sollte es dort keine gefährlichen Steigungen geben. Ich weiß ungefähr, in welche Himmelrichtung der Ort liegt, wo ich hinwill, ich habe 2 Trinkflaschen dabei, es ist Winter und ich trage keine Sonnenbrille. Mit dem Sonnenstand als Orientierung schäle ich mich langsam Richtung Westen, einzig die vereiste Spur eine Kleintieres zeigt mir, dass auf diesem Waldweg vor nicht allzu langer Zeit Wirbeltiere unterwegs waren. Die Fahrerei im Schnee ist anstrengend. Merke: Solange es knirscht, ist auch etwas Grip da. Wenn es verdächtig still wird, dann könnte Eis unter den Rädern sein. Wer braucht schon Spikes? Nach einer guten Stunde übersteige ich eine umgestürzte Tanne und entdecke die ersten menschlichen Fußspuren. Kurz darauf sogar ein paar Spaziergänger, die mich auf den rechten Weg weisen. Ich bin etwas irritiert, als eine Dame fragt, wo ich herkäme, denn das tut ja nun wirklich gar nichts zur Sache. Hauptsache ich weiß wo ich hinwill und komme da auch an. Frohlockend erreiche ich das Schild Richtung Bahnhof Marksuhl, das mich zielsicher auf einen gerade aufgetauten Ackerrain zu Tale schickt. Bergab treten, sonst versinke ich im weichen Morast. Dabei war ich bis hierhin noch relativ sauber. Am Ziel reinige ich mein Radl grob mit Gießkanne, da ich Karins Auto abhole und der Schlamm sonst den Innenraum im Mitleidenschaft ziehen würde. |
Trainingsplanung Schwimmen
Das folgende ist ohne akademische Tiefe und sicher nicht allgemein anwendbar, sondern nur meine zu Papier gebrachten Gedanken. Das kann vom Weg her eine Richtung vorgeben. Vorbemerkung Ich habe in den letzten Jahren reines Anfängerschwimmen unterrichtet (Erlernen Grobform der Schwimmarten). Wir haben die Gruppe aber jetzt geteilt. Deshalb brauchte ich erst mal einen Fahrplan, an dem ich mich lang hangeln kann. Alle Überlegungen müssen entsprechend noch mal überprüft werden. Leider Gottes übernimmt mein Co-Trainer, der trotz wiederholter Aufforderungen, sich auch mal ähnliche Gedanken zu machen, dies aber bisher nicht getan hat, diese Gruppe. Es sind also vor allem Notizen für diesen, damit da vielleicht was Vernünftiges draus wird und ich kann selbst wenig direkt auswerten. Also: Erst erfolgt eine Ist-Beschreibung in Hinblick auf Trainingszeiten, Gruppenstärke, schwimmerische und konditionelle Voraussetzungen, eventuelle Besonderheiten. Aus diesen Rahmendaten kann man schon mal einen ungefähren Umfang pro Einheit festlegen. Bei hochintensivem Training oder viel Technik sind die Umfänge geringer zu wählen als bei Dauerschwimmen. Die festgelegten Umfänge müssen allerdings noch im Training überprüft werden. Analyse Ist Gruppenziele Erlernen der Feinform aller 4 Schwimmarten sowie Starts und Wenden Wettkampfteilnahme auf lokaler Ebene (Vereinswettkämpfe, keine Meisterschaften) Regelmäßige Trainingsteilnahme erwünscht, aber nicht zwingend notwendig Training ohne Druck Gruppenstärke 6-10 Trainingszeiten Donnerstag 90 Minuten, Gruppe homogen Montag 60 Minuten, zusammen mit Anfängern Schwimmerische Vorausetzungen K, R, B in Feinform D in Grobform Wettkampferfahrung „Kinder, die gut schwimmen, aber keine Leistungssportambitionen“ haben Besonderheiten wegen des kalten Wassers warmes Duschen bei Trainingshalbzeit Donnerstags ratsam Umfang ca. 2200 m / 90 min ca. 1500 m / 60 min Der nächste Schritt ist die Formulierung von zeitlich nicht all zu weit entfernten Zielen bzw. zu den Zwischenetappen eines Fernziels. In meinem Fall ist das erst mal der nächste Wettkampf, da es Saisonhöhepunkte wie Weltmeisterschaften in dieser Leistungsklasse nicht gibt. Des weiteren sind Ziele hinsichtlich der Technik ratsam. Bei mir ist das außer Verbesserungen Feinform B/R/K die Entwicklung Grobform Delfin. Da Montags ein ganz wilder Haufen zusammen ist, plane ich hier jetzt nur die Donnerstags-Einheiten. Ziel Wettkampf: Thüringer Schwimmertreffen (TST) am 14.3 Technik: Verbesserungen K, R, B, Starts, Wenden und Erlernen Grobform D Es ist förderlich, wenn das Training einen festen Ablauf hat. Selbstverständlich sind Ein- und Ausschwimmen. Gut ist es, wenn sich alle vor und nach dem Training noch mal versammeln und der Trainer ein paar warme Worte sagt. Die Erwärmung ist für alle Pflicht. Damit der allseits vorhandene Schlendrian nicht zu sehr Einzug hält möchte ich versuchen, mit meinen Kids vor dem Training immer eine gewisse Anzahl Liegestütze und Hockstrecksprünge einzubauen. Der Aufbau für so was geht in dem Alter relativ schnell, wenn es regelmäßig gemacht wird. Weiterhin unterscheide ich für diese Gruppe erst mal zwischen Technikteilen und Konditionsteilen. Natürlich kann man das etwas vermischen, aber grundsätzlich möchte ich das trennen. Zuerst Technik, damit die Muskulatur noch frisch und die Aufmerksamkeit da ist. Technische Dinge muss ich in Zukunft besser und mit mehr Zeit erklären. Lieber 50 m weniger geschwommen und dafür die Übung mit den richtigen Schwerpunkten ausgeführt. Bei uns bietet es sich an, nach dem Technikteil, sprich 45’ eine Duschpause einzulegen und dann die Kondition zu verbessern. Anteilig haben wir dann je 50 % des Umfangs Technik und 50 % Kondition. Die letzten 5 Minuten will ich „Freizeit“ erlauben, wobei ich gerne ein paar Spring- und Tauchspiele einbaue, die fordern, ohne Trainingscharakter zu haben. Montags, wenn wir nur 60 Minuten und eine inhomogene Gruppe haben, wird dann fast nur Technik gemacht. Langsam geht es an die Feinplanung. Konditionelle Sachen bestehen aus einem uptempo-Teil und aktiven oder passiven Pausen. Den Umfang im uptempo-Teil will ich von Einheit zu Einheit steigern, möglich sind z.B. 200 – 500 mtr. Das Ganze sieht dann so aus: Grundstruktur Vor dem Training m: 20 Liegestütze, w 10 Liegestütze m und w: 10 Hockstrecksprünge Ansage über Inhalt des Trainings ES 400 m Teil 1 TECHNIK: Je 2 SA Schwerpunkt, ca. 800 m Duschpause Teil 2 KONDITION: Steigerung der intensiv geschwommenen Strecke von 200-500 m, ges ca. 1200 m AS 200 m Kurze Auswertung Technik Damit die Technikteile nicht zu monoton werden, will ich je zwei SA kombinieren. D muss durchlaufen, da hier die größten Defizite sind und man das auch ganz gut mit anderen SAs kombinieren kann. Begonnen wird mit D – K, dann wird mit R und B kombiniert. Die Anzahl der Einheiten richtet sich nach dem Zyklus des Konditionstrainings. Inhalte stelle ich hier nicht rein, das ist im Schatzkästlein jedes Schwimmtrainers, über die Sportfreunde aus Limmat zu erfahren und sowieso viel zu umfangreich um das zu posten. Kann da auch auf Iris Komar verweisen, die zwar sehr viel abgeschrieben hat, aber tolle Standardwerke zum Thema Schwimmen herausgebracht hat. Bis zum TST habe ich 8 Donnerstags-TE. Wenn ich steigern will, dann z.B. so: 22. 01 TE 1 Technik D + K, Intensiv 200 m 29. 01 TE 2 Technik D + K, Intensiv 300 m 05.02 TE 3 Technik D + K, Intensiv 400 m 12.02 TE 4 Technik D + R/B, Int 200 19.02 TE 5 Technik D + R/B, Int 300 26.02 TE 6 Technik D + R/B, Int 400 05.03 TE 7 Technik D + R/B, Int 500 12.03 TE 8 Starts, Wenden, Tappering Int 200 m 14.03 Wettkampf Der Wettkampf bringt für meiner Gruppe Streckenlängen bis maximal 100 m, also schwimme ich im Training auch generell maximal 100 m auf Tempo, eher weniger, da keines meiner Kids die 100 wirklich voll durchschwimmen kann. Günstiger sind Teilstrecken bis runter zu 12,5 m, dann mit Start von unten. Längste 100% Strecken werden 50 m sein, in die Strecken bis 100 m am Stück kommt immer mal ein Tempoteil und 200 m am Stück werden lang mit viel Gleitphase oder mit technischen Übungen geschwommen. Jetzt gilt es, die Zahlen konkret zu machen. Zuerst schreibe ich nur Streckenlängen bzw. Intervalle und Pausen auf. Dann unterlege ich das als letztes mit Schwimmarten. Das könnte so aussehen: TE1 Konditionsteil 2 x 4 x 25 Be 100 % / 25 Ges locker zurück (aktive Pause = kurze Pause am Beckenrand = 30“, 1’ SP) 400 m, Intensiv 200 m 2 x 100 K, Züge verringern 2 x 100 R, Züge Verringern AS 200 Ges 1000 m / Int 200 m TE2 Konditionsteil 4 x 100 Lagen, je 100 m 2 SA 100 % D/B R/K iW, Pause 45“: 400 m; intensiv 200 m 100 locker bel 4 x 50 F/R iW : 25 m 100 %, 25 m locker : 100 m, int 100 m 2 x 100 m B – Lange Züge 2 x 100 m B Ar – De Be AS 200 Ges 1200 m / Int 300 TE 3 Konditionsteil 4 x 100 Lagen, 1xBe/1xAr/1xSchwimmkombi/1xGes; 30” P 100 lo 2 x 4 x 50 K/R + K/B im Wechsel, von oben 100%, 1’ Pause AS 200 m Ges 1100 m / Int 400 TE 4 Konditionsteil 2 x 4 x 50 Steigerung R / B, 100 % am Schluss, 400 m, intensiv 100 m 100 locker 4 x 25 m K 100% 1’Pause, 100 m, intensiv 100 m 3 x 100 R: 100 SK / 100 Be / 100 Ges AS 200 m Ges 1100 m / Int 200 m TE 5 Konditionsteil 8 x 25 K möglichst ohne Atmung, 1’ Pause 100 lo 2 x 3 x 50 m B / R, 25 m 100% 25 m locker, 30“ Pause, 1’ SP, Int 150 100 lo 3 x 50 K 100%, 45“ Pause 250 AS K 3er Atmung Ges 1100 m / Int 300 m TE6 Konditionsteil 4 x 100 alle Lagen: 25 Be / 25 Ar / 25 SK / 25 Ges 100 lo 8 x 25 m F / R 100 %, Int 200 m 100 lo 2 x 50 m B 100 %, Int 100 m 100 lo 2 x 50 m F 100 %, Int 100 m AS 200 m Ges 1300 m / Int 400 m TE 7 Konditionsteil 8 x 25 alle Lagen durch, 1’ Pause 100 lo 4 x 50 K / B 100%, 1’ Pause 100 lo 100 R 100% AS 200 m Ges 1100 m / Int 500 m TE 8 ES 600 – 800 m 3 x 4 Starts 100 % bis zur 20 m Marke, locker weiter, Wettkampfgerechte Wende Spiele 200 AS |
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Sorry, den Rest les ich mir später noch mal genauer durch.:Lachen2: :Blumen: |
KW 5
400 ES 3 x 300 K, jede 4./8./12. Bahn 100% (25 m Bahn, gell?!) 100 lo 3 x 200 R: 50 Ar Pb / 50 B Br / 50 R Gl / 50 R Ges 200 AS Schwimme seit langem mal mit meinem Schatz auf einer Bahn, da Ina und Sabine zum Skifahren sind. Der erste 300er auf 4:45 geht in Ordnung. Dienstag In der Früh ist es schon ziemlich glatt. Am Fuß unseres Hausberges hat sich gar ein Auto aufs Dach gelegt. Entsprechend entscheidet die beste Frau von allen, dass Einlaufen vor der Fitness wegen Glatteis ausfällt und stellt mich abends vor vollendete Tatsachen, indem sie nur eine ¾ lange Hose dabei hat. Gut, dass ich aus dem Schaden der letzten Woche klug geworden bin und schon Indoor-Sportzeug im Rucksack habe. Also kann ich mich, bis Karin wie immer mit üppiger Verspätung einläuft, schon mal auf den Ausdauermaschinen erwärmen und bin deshalb nicht ganz so verschnupft, dass das Laufen ausfällt. Glatteis ist nämlich wunderbar für die Feinmotorik. Vorausgesetzt, man fällt beim Laufen nicht auf diese. Der Laden ist wieder proppevoll und die Überlegung, ob Sauerstoffmangel zu den relativ geringen Wattzahlen von letzter Woche geführt haben könnte, muss ich abhaken. Heute lässt mich das Teufelszeug richtig schwitzen und pegelt sich bei 270 W ein. Wird doch hoffentlich kein Infekt gewesen sein? Nebenher läuft Handball WM, was hier auf die Fernseher übertragen wird, da die Inhaber des Studios nicht nur aktive Handballer waren, sondern weil deren Vater Trainer des ThSV Eisenach ist. Schade nur, dass wir verlieren. Mittwoch Wollte eigentlich eine Besorgung ein paar Orte weiter abends auf dem Rad erledigen, aber nachts bei Glatteis durch den Wald ist dann nicht so angesagt. Also nehme ich das Auto und habe, wieder zu Hause, ausnahmsweise mal gar keine Lust auf Sport. Also machen wir Carbo-Loading und ich genehmige mir einen Nachschlag mehr als sonst üblich. Ich bin nämlich heute ganz tapfer um alle süßen Leckereien herumgekommen, die unser Haushalt so bietet. Damit wir nicht ganz unsportlich ins Bett gehen, gibt es noch ein Power-Bridge, bei der Karin mich traditionell immer schlägt. Gut, mein Mageninhalt folgt der Schwerkraft und belastet zusätzlich, aber nur 45“ sind ganz schön dünn, finde ich. Donnerstag 600 ES 6 x 50 D: 12,5 m Be / 12,5 m Ges / 12,5 m Be / 12,5 m Ges 45” Pause 100 lo 6 x 100 R 90% 1’ Pause 100 lo 4 x 200 B: 50 B Ar / K Be – 50 B Be – 100 Ges 45” Pause 100 lo Ges 2600 m Auf dem Plan stehen noch weitere 1000 m, die wir aber heute irgendwie nicht schaffen. Außerdem schwimme ich die Brust-Strecken nicht voll (außer der letzten, da starte ich gemeinsam mit Rene, und der will immer wissen, wo die Wurst wächst. Und da der in Brust ganz gut ist und ich Besitzer einer riesengroßen Schere bin, wird das immer ganz spannend. Kann meinen Vorsprung der ersten 50 m bis ins Ziel retten) und kühle somit immer mehr ab. Dazu kommen relativ viele und lange Pausen. Und Rene übertreibt manchmal mit den Umfängen auf seinen Programmen. Also raus, warm duschen, und dann noch mal zum Türken für Salat und ein Bierchen. Freitag Gitarrenunterricht fällt aus. Dafür erst Probe mit www.madame-l.com. Das wird ein heißer Ritt, wenn ich am 14.02 mit denen auf der Wartburg auftreten soll. Ein wenig Klassik kriege ich ja noch hin, aber ich bin weder sehr taktfest, noch variabel was die Anschlaghand angeht. Gleich die erste Nummer geht Richtung Zigeunerjazz. Hilft nur viel Metronom und üben üben üben. Danach kann ich Karin doch noch zu einer kleinen 10 km Runde überreden, da wir Dienstag ja nicht laufen waren und Mittwoch Pausentag war. Wie üblich: 4 km einlaufen, Lauf ABC, 3 lange Tempostücke, auslaufen. Nicht wie üblich: Den letzten Kilometer bergauf laufe ich auf Tempo. Merke: Nur schnelles Laufen macht schnell. Und Berglauf ist besonders fordernd. Samstag Langes Ausschlafen, Einkaufen, Gitarrenunterricht nachholen. Eine ganz lange Einheit wird es heute nicht, aber 19 km Lauf im Grundlagenbereich tun es auch. Leider streikt mein Tacho, laufe einfach gefühlte 130 UPM, was auch hinhaut, wie ich später merke, als der Brustgurt endlich seinen Dienst aufnimmt. Fühle mich sehr leicht, und die Durchgangszeit bei km 5 ist tadellos. Scheint, als ob ich das erst Kilo wirklich substantiell abgenommen habe. Sonntag Auf dem Plan steht eine Koppeleinheit. MTB-Inline-MTB. Aber Schnee ist der größte Feind des Gigathleten. Zusätzlich meldet die beste Frau von allen Lust auf Langlauf an. Da Karin aber nachmittags was vor hat und wir nicht gar so früh aufstehen, reicht es nur für eine gute Stunde. Wieder zu Hause setze ich mich erst mal hinter meine Klampfe und beratschlage dann, was ich mit dem angebrochenen Nachmittag anfangen kann. Spinning im Fitnessstudio? Kostet eine Abschnitt auf meiner 10er Karte, sprich 8,00 € und 90 Minuten langweiliges Schwitzen ist jetzt auch nicht so prickelnd. Zu Hause auf die Rolle? Die steht a noch auf dem Dachboden, b halte ich von Rollentraining nicht so viel, wenn man auch anderes machen kann und c produziert die eine Menge Abrieb, der einiges an Vor- oder Nachbereitung bringen würde. Straßenrad, MTB und Inline fällt definitiv aus. Auf dem wieder gut zugefrorenem Teich liegen 10 cm Schnee, Laufen war ich gestern schon, Schwimmen ist morgen wieder. Also schnappe ich mir noch mal die Langläufer und fahre eine halbe Stunde in einen Ort namens Ruhla, wo es nicht nur 4 kleinere Ski-Schanzen gibt, sondern auch eine zum Teil beleuchtete 1,5 km Langlaufrunde. Dort kreisele ich 2 Stunden und lege so, bitte nicht lachen, ca. 15 km zurück. Als es duster wird schalt ich meine Schädellampe ein und kann so einigermaßen die Spur erkennen und komme sturzfrei durch. |
Hast du vor, dich mit deinen Kindern von Wettkampf zu Wettkampf zu hangeln oder achtest du schon auf's ganze Jahr? Normalerweise sind's ja immer die gleichen WKs, die über's Jahr stattfinden...
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Vorerst ja. Auf Meisterschaften kann ich die nicht mitnehmen. Bleiben ca. 3-4 WKs in der Halle, darunter unser eigener. Richtige Saisonhöhepunkte oder Training für die Sichtung fürs Sportgym fallen also aus.
Es ist aber durchaus sinnvoll ab nächstem Jahr trotzdem ganz einfach einen oder zwei WKs zu Höhepunkten zu erklären. Wie ich einen entsprechenden Makrozyklus gestalte, weiß ich aber noch nicht. Sollte vielleicht doch die Trainier B Ausbildung besuchen :) Werde vielleicht auch mal die Bestzeiten meiner Schützlinge aus den Archiven des DSV ziehen. So als Motivationshilfe. LG |
KW 6
Montag Seufz..... Mittags ruft mich der Hallenwart unserer Schwimmhalle an und meldet sich krank. Seine Vertretung hätte keine Erlaubnis für die Übernahme seiner Schicht bekommen. Heißt 3x Trainingsausfall. Mist. Gibt es in keinem öffentlichen Schwimmbad, sondern nur bei uns in der Kaserne. Dabei bezahlen wir unsere Stunden teurer, als der Hallenwart kostet. Und das Wasser wird ja eh nicht geheizt. Und die Nutzung durch die Landser lässt, soweit ich weiß, doch sehr zu wünschen übrig. Ich kann jetzt der Bundeswehr keinen Vorwurf machen, aber unser Hallenwart treibt mir zum wiederholten Male die Zornesfalten auf die Stirn und mir geht das Messer in der Tasche auf: Der ist nämlich in Personalunion auch Chef unseres Gesamtvereins und studierter Sportlehrer. Zwar Schwerpunkt Schießen, aber egal. In den 15 Jahren, in denen ich den kenne, glänzt er aber durch permanentes Nichtnutzen sämtlicher zeitlicher und fachlicher Möglichkeiten. Immerhin hilft er bei unserem Freiwasserschwimmen mit. Aber that’s all. Könnte jetzt noch weiter ausholen, aber wer weiß wer hier alles mitliest. J Wenn ich sehe, was andere Leute für den Verein leisten, ist das wirklich ein Grund, ärgerlich zu sein. Deshalb operativ direkt nach der Arbeit auf die Inliner. Ist zwar am Ende duster und ich tue mich auf meinen alten K2 sehr schwer, komme aber auf immerhin 16 km in einer Stunde. Zieldauerreisegeschwindigkeit sind 20 kmh auf flacher Strecke. Muss ich noch was tun, aber es ist ja noch nicht aller Tage abend. Dienstag 2 Stunden Eislaufen mit den Schwimmies. Leider nur 7 Kids am Start, aber denen macht das richtig Spaß. Richtiges Training ist das nicht für mich. Erfahre aber, das wir ein Kind auf das Sportgymnasium nach Erfurt bringen könnten. Das ist doch schon mal was. Leistungen sind zwar nicht ausreichend, aber der Bub ist motiviert bis in die Haarspitzen und so was zählt auch. Mittwoch Fitness. In einer Ecke entdecke ich einen Stepper. Goil. Ich sofort rauf. Nach einigen Momenten finde ich einen schönen Rhythmus. Ganz schön anstrengend, aber bestimmt gut für Bergläufe. Oder vielleicht mache ich doch noch mal den Mount-Everest-Treppenmarathon mit ?!? Aber nicht dieses Jahr. Dafür müsste ich mich speziell vorbereiten, vor allem was das bergab laufen betrifft. Als Karin aufläuft, alles wie gehabt: Einlaufen, Lauf ABC, diesmal Steigerungsläufe, dann 2x Miha Zirkel mit schwachen Kraftwerten, soliden Wattzahlen und danach die übliche Bollerei an den Kraftgeräten. Beinpresse immer noch bei 130 kg. Donnerstag Erster Kurzarbeitstag. Passt super, habe in meiner selbstständigen Tätigkeit einiges an Schreibtischarbeit und wichtigen Besuch, der sich freut, wenn ich auch mal da bin. Kurz bevor ich mich dem Sport zuwenden kann kommt noch ein Geschäftspartner, der mir 45 Minuten klaut. Der ist seines Zeichens Profilstahlhändler und hat vom Konzern ebenfalls Kurzarbeit verordnet bekommen. Hat auch einen mauen Januar hinter sich. Gut, wir in der Bauindustrie auch, aber das liegt zumindest für meinen Betrieb nur am Wetter. Die Auftragsbücher sind relativ voll. Endlich auf die Skates, aber es dämmert schon und die Rampe direkt hier vorm Haus ist aktuell nicht fahrbar, da ein Bauunternehmer dort Erdaushub gelagert hat und den gerade heute abtransportiert. LKW-Verkehr, viel Rollsplitt und noch mehr Lehm sind nicht für meiner einer. Fahre deshalb die Runde nicht ganz durch, sondern drehe vor der Baustelle und nehme alle Verästelungen mit, die es gibt und komme nach 27 km wieder zu Hause an. Danach Schwimmen. Freies Baden in Eisenach, wie ganz früher: Am Beckenrand die Kopf-über-dem-Wasser-Mutties, dann die Ich-kann-nur-sowas-wie-Brustschwimmen-aber-das-ganz-schön-ausdauernd-da guckst-Du Typen und schließlich neben der Leine die 2000m-Kraul-am-Stück-sind-zwar-langweilig-aber-mir-fällt-nichts-anderes-ein-Triathleten. Wir mogeln uns irgendwo rein. Da ich keine Lust auf Dresche und Ärger mit dem Aufsichtspersonal habe fallen so Sachen wie Rückenschwimmen und Tempostücke über mehr als 25 m aus. Dafür nehmen wir mal wieder das beliebte Luftmangeltraining rein. Karin 8x, ich 10x ohne Luftholen eine Bahn. Gut, um den Atemreflex zu kontrollieren (wer braucht schon Luft?), noch besser um die Gleitfähigkeit zu trainieren. Als ich den 400er angehe klemmt sich natürlich einer der wilden Kraulschwimmer an mich ran und gibt alles, nur um nicht zweiter Sieger zu sein. Das führt natürlich zu einigen Fast-Zusammenstößen und hilft hoffentlich dem Ego meines Gegners, denn ich sehe es nicht ein, mich auf Kämpfchen einzulassen. Dazu sind auch meine Beine durch die Inlinerei viel zu verspannt. Bei jeder Wende muss ich mich ganz piano abdrücken, um Füße und Oberschenkel nicht zu irritieren. Und genau aus diesem Grund schiebe ich 2 x 200 K Beine ein. 400 ES 8 bzw 10 x 25 Hypoxid, Start alle 0:45 bzw. 1:15 200 K Be 400 K 200 K Be 400 L 2 x 150 K 4er Atmung, je 150 links, 150 rechts AS 100 m Karin schwächelt vorzeitig und die 400 L sind auch nicht ihr Ding. Dafür der Italiener danach. Kenne mich dort selbst nicht wieder: Statt Pizza Maximale steht mir der Sinn nur nach Salat und auch das Weißbier bleibt länger unangetastet als sonst. Freitag Pausentag. Einkaufen fürs WE. Samstag Berglauf. 5 Anstiege a 120 Höhenmeter, die ersten 4 im oberen GA2 Bereich, der 5te etwas langsamer, weitere fallen aus, da mein Schatz etwas früher vom Dienst kommt und wir genau vor unserer Haustüre aufeinandertreffen. Langt mir auch. HR max bei 162 für Belastungsdauer von ca. 8 Minuten. Sonntag Koppeleinheit: MTB – Inline – MTB. Ich bin ja ziemlich schmerzfrei, was die Untergrund- und Wettbedingungen beim Moutainbike betrifft. Aber nachdem ich mich über zum Teil spiegelglatte Waldwege, auf denen ich noch nicht mal sicher stehen kann, bis auf die Höhe des Kamms gekämpft habe, wechsele ich doch lieber auf asphaltierte Straßen und komme nach 1:30 in T1 an. Wechsel dauert immer sehr lange, da ich auch die komplette Oberköperbekleidung austausche. Alles ziemlich verschwitzt. Dann 4 Runden a 5 km Skaten, jede Runde 3 Anstiege, diesmal mit Gegenwind und am Ende der ersten Steigung sehr schmierige Bedingungen, nämlich dort wo sie am Donnerstag den Lehm fortgefahren haben. Die Skates müssen auch unbedingt mal in die Werkstatt. Bin am Grübeln, ob ich vielleicht nicht doch in Speedskates investieren soll. Aber dann müsste ich T-Bremse lernen. Und am besten auch noch Rückwärtsfahren. Und ganz billig sind die Teile auch nicht. Und fast zu schade für meinen asphaltierten Landwirtschaftsweg. Auf dem Rückweg auf dem Rad erweisen sich die schweißfeuchten Handschuhe als erstklassiges Kühlaggregat für meine Pfoten. Nachdem ich einen Kilometer Waldweg versucht habe, drehe ich wieder Richtung Straße um. No way. Das ist was für Lebensmüde. Die Handschuhe kommen für eine Weile unter das Trikot, ohne ist fast wärmer als mit, und nach 10 Minuten wieder an die Flossen. So erreiche ich nach gesamt 4,5 Stunden und knapp 1000 HM ohne größere Erfrierungen die heimatliche warme Dusche. Jetzt eine gute Stunde relaxen, dann zweite Probe für Madame L. Geht schon besser. Werden knapp 50 zahlende Gäste anwesend sein. Schluck. Aber ich glaube, Helgard ist fast nervöser als ich. Das Lokal auf der Wartbug ist nämlich die allererste Adresse in EA und die Anwesenden latzen satte 69 Flocken für 3 Gänge Menue und Kleinkunst. |
KW 7
Eigentlich lockere Woche. Aber eigentlich waren die letzen 3 Wochen ja auch Umfangswochen. Schaun mer mal Montag Pause. Schwimmhalle immer noch zu Dienstag Lockere 10 km. Beine etwas fest. Mittwoch Fitness as usual. Nicht ganz: Total miese Kraftwerte. Schon wieder. Schwer zu erklären. Habe aber inzwischen das zweite Kilo runter. Vielleicht möckert mein Körper etwas. Außerdem zu wenig getrunken. Waage zeigt schon 3 Kilo weniger an, fehlt also so ca ein Liter. Donnerstag 600 ES 6 x 200 m K/B/R/K/B/R, je 150 m 90% und 50 m 98%, 1’ Pause 200 lo 4 x 100 D: immer 12,5 m Be / 12,5 Ges hintereinander weg 100 lo 400 AS Ges: 2900 m Wegen dringender Verwaltungsgespräche verkürzen wir das Einschwimmen auf 400 m. Kraul geht einigermaßen, über den Rest schweigt des Sängers Höflichkeit. Delle ist grenzwertig. Ausschwimmen mache ich mit meinem Freund Mario auf der Nachbarbahn über 400 F. Der schwimmt über 50 F schneller als ich und geht auf längeren Distanzen regelmäßig unter. Liegt wohl an der nicht vorhandenen Gleitphase. Aber Mario ist lernfähig und wird das hoffentlich beim nächsten Mal ausprobieren. Freitag Letzte Proben für den Auftritt morgen Samstag Die Damen haben sich ja einen schwarzen Anzug gewünscht. Anzug hab ich, aber die Sakkos stellen sich alle als dunkelblau heraus. Na gut. Kauf ich halt ein neues. Leider ist mir die schwarze Hose inzwischen einiges zu groß und die beste Frau von allen befindet, dass ich so nicht auftreten kann. Also wird es ein Zweiteiler. Das Sonderangebot für 100 EU passt gut, bis auf die Beinlänge. Und da ich die Beine nicht unter einem Tisch verstecken kann, wird das wohl nix. Also probiere ich etwas anderes an, das „ein wenig teurer werden wird“. An der Kasse ist es dann das 3fache. Schluck. Aber ich bin im Sommer auf Hochzeit eingeladen, da kann ich die Sachen gleich noch mal auftragen. Auftritt dann im teuersten Lokal Eisenachs, Fünf Sterne Hotel plus Gastronomie direkt am Fuß der Wartburg. Alle Anwesenden werden mindestens 100 EU an diesem Abend dort lassen. Das verpflichtet. Das Programm meiner Cheffinnen ist nur zum kleinen Teil jugendfrei, aber bis auf eine streng katholisch erzogene Dame der Hai-Society amüsieren sich alle köstlich. Mit der Klampfe verdrücke ich mich wenig, und so vergeht der Abend ohne größere Ausfälle. Sonntag Ausruhen. Wie Freitag und Samstag. Nicht ganz: Eine gute Stunde Langlauf. AB morgen wieder Umfänge. |
Es gibt klare Hinweise darauf, dass das Ändern des Fred-Titels nu hingehauen hat.
Wie denn? |
Stimmt!:Holzhammer: Hätte mich beinahe schon nicht
mehr hierher verirrt. :Cheese: |
Hmm jaaa... nachdem mich das fehlende Genitiv s und die blöde Abkürzung schon seit Monaten genervt haben, habe ich dank des Tipps von Sybenwurz und der Hilfe von Mauna Kea endlich den Dreh bekommen.
Das isses. Gruß |
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