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Campeon 18.09.2012 16:33

Zitat:

Zitat von Pascal (Beitrag 806728)
Die Frage die sich aber stellt ist doch, inwiefern sich das Verhältnis Hund Hundehalter im Verlauf der letzten 50 oder 100 Jahre auch geändert hat. Früher war der Hund Bestandteil des ländlichen Lebens. Er hatte natürlicherweise Auslauf. Er hatte oft einfach eine Schutzfunktion.

Na ich denke mal grundlegend!
Hier in Spanien werden Hunde noch als echte Aufpasser eingesetzt.
D.h. gehe ich aufs Grundstück hängt das Viech am Bein. Stehe ich auf der Straße, passiert garnichts.
Freie Hunde sieht man nur ganz selten, außer die beiden Drecksviecher von meinem deutschen Nachbarn, die durften völlig ungeschoren meine Hühner totbeißen und wegschleppen und meine Katzen verjagen. Man bekommt immer nur ein Schulterzucken. Zaun um sein Grundstück: Fehlanzeige, kostet zu viel Geld. Also habe ich einen Zaun gezogen, kostet ja nur mein Geld.
Und trotzdem schaffte es ein Viech aufs Grundstück, da hatte er dann meine Luftgewehr zu spüren bekommen.
Tja, das hat den Menschen aber auch nicht gestört und so habe ich den Zaun jetzt noch etwas besser gemacht und jetzt ist Ruhe.
Sollte es wieder passieren kaufe ich mir ne Schnappfalle und dann ist Ruhe.

Hunde haben für mich schon einen Sinn, aber sie müssen entweder richtig erzogen werden, oder gehören halt hinter einen Zaun, fertig.

Meine Katzen fallen ja auch keine anderen Menschen und Tiere an, außer Maus und Vogel vielleicht!

In Städten sind Hunde halt des öfteren ein Problem!

kupferle 18.09.2012 17:27

Als Hundehalter meld ich mich auch mal zu Wort....

ich persönlich seh ein ganz großes Problem in Anschaffung der versch. Rassen.

Leute holen sich ne Hunderasse ins Haus, die zum arbeiten gezüchtet wurde und wundern sich dann bei Nichtauslastung, warum der Hund spinnt....

Ist doch klar, wenn ein ursprünglicher Arbeitshund nicht ausgelastet wird, dass er z.B. meint nen Jogger jagen/hüten zu können....

Wir haben auch Arbeitshunde daheim...wir stellen immer wieder fest, dass unsere Mädels ausgeglichen sind, wenn sie im Herbst Winter Frühjhar sauber trainiert werden.Im Sommer bei Temperaturen über 20 Grad und "nur" spazieren gehen, spinnen die manchmal schon ein bissl...auch untereinander...


Zusätzlich seh ich ein weiteres großes Problem in der Vermehrung(bewußt nicht Zucht) der Hunde...jeder Depp meint seine Hunde zu vermehren, weil sie so süß sind...dass da oft Mist raus kommt ist auch klar...

bonnsport 18.09.2012 18:11

Schlimm das alles hier zu lesen.
Und hier leider mein Beitrag dazu.
Am 4. Geburtstag meines Sohnes sind wir mit den 9 "Geburtstagsgästen" in Zweierreihe durch die Fußgängerzone unseres Stadtteils gegangen. Wir kamen an einer "lebenserfahrenen" Frau mit Hund vorbei. Der Hund war angeleint. Dennoch schaffte es der Hund einen Satz nach vorne zu machen und erfolgreich nach dem Arm meines Sohnes zu schnappen. Alle Kinder waren natürlich sehr aufgebracht. Selbstverständlich haben wir die Frau zur Rede gestellt. Dabei hat sie den Hund nicht an die kurze Leine genommen. Also hat er gleich nochmal zugeschnappt. Und zwar in den geliebten Nuckeldaumen meines Sohnes. Es floss aber kein Blut. Also kommt auch keine Polizei. Das hat uns die nette Kollegin von der Duisdorfer Wache mal schnell am Telefon gesagt. Das weitere "Gespräch" zwischen der Frau und uns verlief sehr unschön. Eine Anzeige beim Ordnungsamt erbrachte, dass man die Dame anrief und mündlich verwarnte. Ihre Begründung war: Der Hund sei ein Angstbeißer und die vorbeiziehende laute Kindermeute habe ihn einfach aus der Fassung gebracht.
Der Vorfall war wochenlang DAS Gesprächsthema im Kindergarten.
Dann ein Jahr später wird er ohne Vorankündigung von so nem Dobermann von hinten umgesprungen. Nur weil meine Frau mit der Handtasche wild rumfuchtelte, hat er sich verdrückt. Wochen später wiedr das gleiche. Diesmal von vorne. Dobermänner werden übrigens als Familienfreiundlich bezeichnet (Siehe Charakter).
Ich habe mich dann hingesetzt und einen bitterbösen Brief an den Oberbürgermeister und (fast) alle Parteien geschrieben mit der Schilderung der Vorfälle verbunden mit der Forderung sofort einen Leinenzwang für alle Hunde in unserer Umgebung zu erlassen und durchzusetzen.
Hab die Mail dann aber widerrufen, weil ich Angst hatte, als rücksichtsloser Hundehasser öffentlich verschriehen zu werden.
Ein Parteivertreter hat sich dann doch bei mir schriftlich gemeldet. Das rechne ich diesem Volksvertreter wirklich hoch an.

Mein Sohn hat bis vor kurzem vor jedem unbekanntem Hund reißaus genommen. Rad fallen gelassen und weg durch den Wald. Erst jetzt, so mit 10 Jahren, kann er sich beherrschen. Sein Trick ist, den Hund ganz böse anschauen.

Insgesamt bin ich sehr entäuscht von Politik, Verwaltung und Polizei. Diese Ohnmacht sein Kind nicht beschützen zu können, weil man es auch mal alleine zur Schule fahren lassen muss (aus tatsächlichen und pädagogischen Gründen), weil man es mit den sonstigen Gefahren/ Herausforderungen den Lebens konfrontieren muss. Aber das mit den Hunden, die - wie ich finde - in der Stadt keine Funktion haben, kann ich einfach nicht verarbeiten.

So, jetzt hab ich meinen Frust hierzu geschrieben. Diejenigen, die sich das aus meiner Sicht zu Herzen nehmen sollten, werden das nie lesen. Hat also wieder nichts gebracht. Selbstjustiz gegen diese Hunde zu verüben traue ich mich nicht, weil ich Angst vor der dann evtl. folgenden Bestrafung habe. Also belässt man es halt dabei und hofft, dass die Kinder schnell gross werden.

Raimund 18.09.2012 18:43

es ist wie immer, in unserem land:

es gibt nur zwei möglichkeiten veränderungen per gesetz herbeizuführen:

1. die betroffene/benachteiligte gruppe ist klein oder/und einflusslos (kampfhundbesitzer, nichtwähler...)

2. es wird zwar ein großer teil der bevölkerung betroffen. die einsicht bei denen ist jedoch groß (rauchergetze, mineralölsteuer)

was sagt uns das?! - nun, entweder muss man gebissen werden, damit der staat sagt "OK, das müssen wir bestrafen!" oder die hundebesitzer müssen weniger werden...:Huhu:

Vinoman 18.09.2012 19:12

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 806714)
Es kommt immer wieder auf den Standpunkt an:
- Als Läufer bin ich von Hunden attackiert worden.
- Als Radfahrer haben mich Autofahrer oft genug fast umgebracht.
- Als Fussgänger und Vater von kleinen Kindern haben mich Rentner beschimpft, MTB-Fahrer fast über den Haufen gefahren, Reiter fast über den Haufen geritten.
- Als Hundebitzer sind meine angeleinten (!) Hunde von Läufern getreten worden.
- Als Reiter haben sich Autofahrer, Fussgänger, Radfaher, MTB-Fahrer einen Spass daraus gemacht, mein Pferd zu erschrecken.
- und, und, und......
Was ich damit sagen will:
Es gibt in allen Fraktionen Idioten. Fussgänger, Radler, Rentner, Autofahrer, Hundebesitzer, Reiter, Triathleten.....
Rücksichtnahme und Verständnis für den jeweils "Anderen", dann würde einiges besser funktionieren.

Das ist natürlich völlig richtig, ändert aber leider nichts an der Ohnmacht, mit der man zuschauen muß, wie die Idioten immer mehr werden. Und mit Idioten meine ich die leiben egozentrische Mitbürger, die sich einen Scheißdreck darum scheren, wie ihr Verhalten sich auf ihre Umgebung auswirkt oder auswirken könnte.

Campeon 18.09.2012 19:13

Zitat:

Zitat von Raimund (Beitrag 806919)
.... oder die hundebesitzer müssen weniger werden...:Huhu:

Nicht schlecht, aber es würde schon reichen wenn Hundebesitzer einsichtig, umsichtig und verantwortungsvoll sind.

Und bei einem Spaziergang in ungewohnter Umgebung des Hundes, das Tier anleinen.
Das ist keine Persönlichkeitsbeschneidung des Hundes, das ist einfach Rücksichtnahme gegenüber anderen Menschen.
Und der Mensch ist nun mal wichtiger!!!

Aber leider ist es wie im Anfangsthread steht:

Viele Hundebesitzer sind intolerant und unbelehrbar!

ironmansub10h 19.09.2012 09:34

Pfefferspray und ganz klare Ansage an den Halter seinen Hund anzuleinen, wenn er nicht auf ihn hört.
auf meiner MTB Rubde kam mir immer wieder der gleiche "will nur spielen" wild auf mich zugerannt . Die Info an den Halter , daß er sehr gefährlich lebt( der Hund) , war diesem egal. der macht nichts( hörte aber auch nicht ) und ist doch nur ein Hund.....
einmal holte er mich fast vom Rad, weil er mir quer reinlief und wild bellte. Den Tritt mit ausgeklicktem Pedal hat er dann verstanden. Seitdem fahre ich stets voll auf den Hund zu, wenn die zwei wieder auf mich zukommen. Klicke schon vorher aus.Kürzlich noch " ich tue nichts, ich will nur spielen " , dabei gerufen. Okay der Halter bekam schier einen Herzinfarkt. Hund verzieht sich seither in den Wald. Pawlowsches Training hilft meist.
Um es klar zu machen. Ich bin kein Hundefeind. Die einseitige Toleranz und das nicht verstehen wollen einzelner Hundehalter, daß man nicht stets vor ihren Hunden Angst haben möchte nervt mich.
Ich laufe oft an Hunden vorbei, die meisten kenne ich und habe ein gutes Gefühl auch wenn sie mitrennen, spürt man doch, daß sie auf ihre Halter hören. Manche leinen ihre an wenn jemand kommt. Die Probleme machen die, die meinen ihre Hunde machen nichts, aber selbst keine Kintrolle über selbige haben. Wild rumschreien um ihre Hunde zurückzupfeifen. Dieser aber in keinster Weise reagiert.
Ich bin nicht das Ersatzwild, welches dm Hund seinen angeblichen Naturtrieb zur Verfügung steht. Da es bei uns auch keinen Leinenzwang gibt, nehme ich mir das Notwehrrecht heraus. Ist für mich Gefahr in Verzug, wird verteidigt. Zähne des Hunde stellen für mich eine Gefahr dar.

Campeon 19.09.2012 10:07

Zitat:

Zitat von ironmansub10h (Beitrag 807103)
Pfefferspray und ganz klare Ansage an den Halter seinen Hund anzuleinen, wenn er nicht auf ihn hört.
auf meiner MTB Rubde kam mir immer wieder der gleiche "will nur spielen" wild auf mich zugerannt . Die Info an den Halter , daß er sehr gefährlich lebt( der Hund) , war diesem egal. der macht nichts( hörte aber auch nicht ) und ist doch nur ein Hund.....
einmal holte er mich fast vom Rad, weil er mir quer reinlief und wild bellte. Den Tritt mit ausgeklicktem Pedal hat er dann verstanden. Seitdem fahre ich stets voll auf den Hund zu, wenn die zwei wieder auf mich zukommen. Klicke schon vorher aus.Kürzlich noch " ich tue nichts, ich will nur spielen " , dabei gerufen. Okay der Halter bekam schier einen Herzinfarkt. Hund verzieht sich seither in den Wald. Pawlowsches Training hilft meist.
Um es klar zu machen. Ich bin kein Hundefeind. Die einseitige Toleranz und das nicht verstehen wollen einzelner Hundehalter, daß man nicht stets vor ihren Hunden Angst haben möchte nervt mich.
Ich laufe oft an Hunden vorbei, die meisten kenne ich und habe ein gutes Gefühl auch wenn sie mitrennen, spürt man doch, daß sie auf ihre Halter hören. Manche leinen ihre an wenn jemand kommt. Die Probleme machen die, die meinen ihre Hunde machen nichts, aber selbst keine Kintrolle über selbige haben. Wild rumschreien um ihre Hunde zurückzupfeifen. Dieser aber in keinster Weise reagiert.
Ich bin nicht das Ersatzwild, welches dm Hund seinen angeblichen Naturtrieb zur Verfügung steht. Da es bei uns auch keinen Leinenzwang gibt, nehme ich mir das Notwehrrecht heraus. Ist für mich Gefahr in Verzug, wird verteidigt. Zähne des Hunde stellen für mich eine Gefahr dar.

Daumen hoch! So isses!
:cool:

sutje 19.09.2012 10:10

Zitat:

Zitat von bonnsport (Beitrag 806907)
Mein Sohn hat bis vor kurzem vor jedem unbekanntem Hund reißaus genommen. Rad fallen gelassen und weg durch den Wald. Erst jetzt, so mit 10 Jahren, kann er sich beherrschen. Sein Trick ist, den Hund ganz böse anschauen.

Hallo bonnsport,
blöde, wenn man solche negativen Erfahrungen mit sich rumschleppen muss wie dein Sohn. Hoffe, sein Verhältnis zu Hunden kann wieder besser werden. Allerdings: Einen Hund böse anzuschauen, ist keine gute Idee. Kleine Hunde kann man ggf. damit erschrecken (hab' auch schon mal geknurrt bei so einem kleinen Kläffer), aber bei größeren kann das Gegenteil der Fall sein und sie fühlen sich angegriffen.

Es gibt Seminare für den Umgang mit Hunden (und damit meine ich nicht für Besitzer von Hunden) Mein Sohn hat im Kindergarten (Vorschulalter) mal so ein Hundetraining mitgemacht. Dort wurde gelehrt (und das funktioniert verblüffend gut), wenn ein Hund auf dich zukommt und du die Situation nicht abschätzen kannst, aufrecht hinstellen, Hände hinter den Rücken halten und stur geradeaus gucken, nicht den Hund ansehen. Die allermeisten Hunde halten dich dann für 'Luft'. So ein Seminar kann ich nur empfehlen (vielleicht in Absprache auch für ganze Schulklassen). In der Regel ist da natürlich auch ein 'echter' Hund dabei und man lernt, wie man sich einem Hund am besten nähert, worauf zu achten ist, was man tun kann, wenn ein Hund auf dich zuläuft und du nicht weißt, ob in böser Absicht. Und so ganz nebenbei wird auch die Schwellenangst abgebaut.

Ob man das mag oder nicht: Hunde gehören nun mal zum Straßenbild und man muss sich mit ihnen (und ihren Besitzern) arrangieren.

Liebe Grüße, sutje :Huhu:
(der keinen Hund hat, aber als Kind auch schon gebissen wurde)

Duafüxin 19.09.2012 10:22

Zitat:

Zitat von sutje (Beitrag 807119)
Allerdings: Einen Hund böse anzuschauen, ist keine gute Idee. Kleine Hunde kann man ggf. damit erschrecken (hab' auch schon mal geknurrt bei so einem kleinen Kläffer), aber bei größeren kann das Gegenteil der Fall sein und sie fühlen sich angegriffen.

Richtig, den Hund einfach ignorieren, nicht hektisch werden, nichts sagen, nicht anguggen.

Bodhi47 19.09.2012 11:12

Zitat:

Zitat von ironmansub10h (Beitrag 807103)
Pfefferspray und ganz klare Ansage an den Halter seinen Hund anzuleinen, wenn er nicht auf ihn hört.
auf meiner MTB Rubde kam mir immer wieder der gleiche "will nur spielen" wild auf mich zugerannt . Die Info an den Halter , daß er sehr gefährlich lebt( der Hund) , war diesem egal. der macht nichts( hörte aber auch nicht ) und ist doch nur ein Hund.....
einmal holte er mich fast vom Rad, weil er mir quer reinlief und wild bellte. Den Tritt mit ausgeklicktem Pedal hat er dann verstanden. Seitdem fahre ich stets voll auf den Hund zu, wenn die zwei wieder auf mich zukommen. Klicke schon vorher aus.Kürzlich noch " ich tue nichts, ich will nur spielen " , dabei gerufen. Okay der Halter bekam schier einen Herzinfarkt. Hund verzieht sich seither in den Wald. Pawlowsches Training hilft meist.
Um es klar zu machen. Ich bin kein Hundefeind. Die einseitige Toleranz und das nicht verstehen wollen einzelner Hundehalter, daß man nicht stets vor ihren Hunden Angst haben möchte nervt mich.
Ich laufe oft an Hunden vorbei, die meisten kenne ich und habe ein gutes Gefühl auch wenn sie mitrennen, spürt man doch, daß sie auf ihre Halter hören. Manche leinen ihre an wenn jemand kommt. Die Probleme machen die, die meinen ihre Hunde machen nichts, aber selbst keine Kintrolle über selbige haben. Wild rumschreien um ihre Hunde zurückzupfeifen. Dieser aber in keinster Weise reagiert.
Ich bin nicht das Ersatzwild, welches dm Hund seinen angeblichen Naturtrieb zur Verfügung steht. Da es bei uns auch keinen Leinenzwang gibt, nehme ich mir das Notwehrrecht heraus. Ist für mich Gefahr in Verzug, wird verteidigt. Zähne des Hunde stellen für mich eine Gefahr dar.

+1
Tiere lernen durch Erfahrung. Und wenn die Erfahrung darin liegt dass ein MTB Schuh mit Cleats verdammt weh tun kann, dann wird der Hund sich dass für die Zukunft eher merken als durch blödes Gerufe. Klingt hart, ist nunmal so.

Achja, die Schwester meiner Freundin ist Hundeliebhaberin. Ihr Hund hört auf ihre Wort- und Handzeichen. Sie geht auch ziiiiiiemlich oft in Hundeschule, Training und "Auslastungsprogramme" wie "Hunde Agility".

Aber wenn er was falsches macht, dann bekommt er eine gewischt, sofort!

Hatte hier keiner Bio in der Schule? :Cheese:

FinP 19.09.2012 11:21

Mal wieder was aus dem Kampf Jogger/Hundebesitzer.
Südgeschmier

DirectX 19.09.2012 11:33

Zitat:

Zitat von FinP (Beitrag 807152)
Mal wieder was aus dem Kampf Jogger/Hundebesitzer.
Südgeschmier

Interessant sind auch die Kommentare. Es finden sich sofort Hundebesitzer, die sich zusammentun gegen die aggresiven Jogger.

Natürlich wollte der Jogger zuerst zuschlagen, deswegen hat er ja auch eine Platzwunde, mehrere Prellungen und Hämatome. Er wollte vermutlich immer wieder den Hundebesitzer angreifen und der hat sich eben mehrfach verteidigen müssen. :Cheese:

Duafüxin 19.09.2012 11:38

Zitat:

Zitat von Bodhi47 (Beitrag 807147)
Hatte hier keiner Bio in der Schule? :Cheese:

Doch, einfachste Erziehungsprinzipien (Wasserspritze)funktionieren sogar bei meinen Karnickeln, die wissen genau was sie dürfen und was nicht. Sogar der taube Widderbock läßt sich mit Handzeichen dirigieren :Cheese:

Viel schlimmer finde ich immer noch den Gedanken, dass solche Hundebesitzer womöglich noch Kinder haben. Da mag ich mir immer gar nicht vorstellen, wie die drauf sind, wenn die Eltern noch nicht mal nen Hund gesellschaftsfähig erziehen können ...

gollrich 19.09.2012 11:51

Zitat:

Zitat von ironmansub10h (Beitrag 807103)
Zähne des Hunde stellen für mich eine Gefahr dar.

Dann wunder dich aber nicht wenn dich der nächste Hundebesitzer niederstreckt und auf deine Cleats verweist , da du sie ja offensichtlich vorsätzlich als Waffe einsetzt....

Sorry, ich bin auch für gut erzogene Hunde und will nicht angefallen werden, aber nur weil er dir im Weg rumsteht und du ja sogar schreibst das du weiß das er unerzogen ist, du also trotz des Wissens nicht §1 der stvo angewand hast, als ausgleich das Tier vorsätzlich verletzen zu wollen... geht gar nicht....

wenn echte Gefahr in Verzug ist, geht Menschenleben vor,... aber nur weil ein Hund Zähne hat grundsätzlich nach Tieren treten zu wollen :Nee:

Bodhi47 19.09.2012 11:52

:Lachanfall:
Sehr cool!!! :D
Da muss ich an den Kunden von meinem Kumpel denken, der einen Hund hat der ausschließlich auf Handzeichen hört. Wurde glaub ich für stumme ausgebildet. Jedenfalls sieht er mittlerweile nichtmehr so gut. Und manchmal bekommt er dann das Ende einer "Anweisung" nichtmehr mit :Lachanfall:

Arrakis 19.09.2012 12:15

Zitat:

Zitat von gollrich (Beitrag 807167)
Dann wunder dich aber nicht wenn dich der nächste Hundebesitzer niederstreckt und auf deine Cleats verweist , da du sie ja offensichtlich vorsätzlich als Waffe einsetzt....

Sorry, ich bin auch für gut erzogene Hunde und will nicht angefallen werden, aber nur weil er dir im Weg rumsteht und du ja sogar schreibst das du weiß das er unerzogen ist, du also trotz des Wissens nicht §1 der stvo angewand hast, als ausgleich das Tier vorsätzlich verletzen zu wollen... geht gar nicht....

wenn echte Gefahr in Verzug ist, geht Menschenleben vor,... aber nur weil ein Hund Zähne hat grundsätzlich nach Tieren treten zu wollen :Nee:

+1
Ich finde auch, einige hier sollten sich mal ein wenig locker machen. Die Probleme haben komischerweise meistens die Leute, die anscheinend nur drauf warten, dass ein Hund ihnen in die Quere läuft (damit sie den Besitzer anmachen können!?).

la_gune 19.09.2012 12:38

Letztens bin ich auf einer nicht mal 10km langen Runde durch den Stadtwald etwa einem Dutzend Hunden begegnet. Der erste war schon wenige Meter nach unserer Haustüre, noch in der Stadt. So eine Fußhupe, kleiner als eine ausgewachsene Katze. "Gebellt" als wenn es kein Morgen mehr gäb, und hinter mir her. An der langen Leine, Frauchen war aber mit dem Smartphone beschäftigt. Ich hatte erst überlegt, ob ich nach dem Viech treten solle, hab mich dann aber dagegen entschieden, weil mir die Gefahr, das Viech dabei komplett um zu machen doch zu groß war. Auf den folgenden Kilometern schien der Wald ausschließlich für die Hundebseitzer reserviert gewesen zu sein. Bis auf einen gut erzogenen UND angeleinten Hund, mußte ich mich vor jeder dieser Tölen in Acht nehmen. Es kam zwar zu keinem Zwischenfall, das schreibe ich aber auch einer gewissen Grundkenntnis im Umgang mit Hunden meinerseits zu. Da fehlen mir echt die Worte... Diese immer weiter um sich greifenede Rücksichtslosigkeit ist echt zum :Kotz: .

Ich habe nichts gegen Hunde, mit gut erzogenen Hunden von Freunden spiele ich gerne mal. Oft sind es ja auch nicht die Hunde sondern die Halter, die das Problem dar stellen. Da kann ein Hund noch so gut erzogen sein, wenn ich z.B. mit dem Rad daher komme und er "neugierig" ist, dann kann es passieren, dass er mir vor´s Rad läuft. Blöd gelaufen, aber kann man dann dem Besitzer einen Vorwurf wegen mangelnder Erziehung machen ? Das passiert ja selbst Menschen, dass sie sich beim Umdrehen (um zu sehen was da kommt) auf meine Ideallinie bewegen und ich ausweichen muß. Andererseits sollte der Halter wissen, dass sein Hund so reagiert und ihn in solchen Situationen anleinen.

Ich denke für ein vernünftiges Miteinander sollte ALLE Rücksicht nehmen. Wenn ich sehe, dass der Hund auf meinen Weg läuft, dann mache ich halt ein paar Schritte beiseite. Andersherum MUSS der Halter seinen Hund aber auch an die kurze Leine nehmen, wenn er das Viech nicht unter Kontrolle hat oder nicht weiß, wie es reagiert, sobald ein Jogger / Radler kommt. Doch ich habe leider immer öfter das Gefühl, dass die Hundehalter das meinen, sie sind die "Stärkeren", denn sie haben einen großen Hund zur Unterstützung dabei, sind also nicht alleine. Und deswegen muß der vermeintlich "Schwächere", also der Jogger/Radler/Frau mit Kleinkind nachgeben und selbst sehen, wie er sich in "Sicherheit" bringt. Das kann es ja nun wirklich nicht sein. :Nee: Besonders schlimm sind Hundehalter im "Rudel". Für die gelten die Gesetze der Rücksichtnahme dann gar nicht mehr...

Der nächste Punkt ist ja, dass es die Ordnungsämter herzlich wenig interessiert, was da im Stadtwald oder sonstwo mit den Hunden abgeht. Die schreiben hier lieber Knöllchen und machen fett Kasse anstatt mal ein paar depperte Hundehalter zurecht zu weisen. Und wie soll ich einen Hundehalter anzeigen ? Ich schleppe beim Joggen üblicherweise mein Smartphone nicht mit. Und Fotos darf ich ja eh nicht machen... Meist hat man es auch nicht schnell genug zur Hand. Nummernschilder gibt es nicht und einen "großen Mann mit Trainingsanzug und Goldkettchen sowie ein großer brauner Hund" reicht als Täterbeschreibung normalerweise nicht aus für eine weitere Verfolgung der Tat. :(

marlaskate 19.09.2012 13:01

Ab und zu kommt es mir vor, als wenn die Rücksicht hier aber auch nur einseitig einzuhalten ist... Jedenfalls macht es manches Mal den Eindruck. In der Regel fahre ich relativ gut damit, wenn mir Hundebesitzer entgegen kommen, dass ich mit dem Fahrrad abbremse und nicht mit voll Speed an dem Hund vorbeipresche. Man stelle sich die Situation auch mal umgekehrt vor: Der Radfahrer ist um einiges größer als der Hund und kommt dann an dem Tier vorbeigeschossen, z.T. auch noch von hinten. Das sich da ein Hund erschrickt und schon mal unberechenbar reagiert, kann man da nachvollziehen. Das ist für ein nicht-radfahrendes Herrchen oft nicht unbedingt zu erahnen. Auf meinen Hausstrecken kenne ich mittlerweile viele Hundebesitzer und wir grüßen uns. Die nehmen das durchaus wohlwollend zur Kenntnis, wenn man 5 m langsam macht. Gleiches gilt auch für Fußgänger, Kinder o.ä. Das versaut mir den Schnitt nicht.
ABER: Es gibt durchaus unverantwortliche Hundebesitzer, die nicht belehrbar sind. Das gebe ich zu und da hält sich dann meine Rücksichtnahme auch in Grenzen. Gerade erst letzten Winter erlebt: Wir gehen im Dunkeln spazieren, plötzlich rennt ein rotes Blinkhalsband auf uns zu (keine Laterne irgendwo) und bleibt knurrend und kläffend irgendwo vor uns stehen. Man sah von dem komplett schwarzen Hund wirklich nur das Halsband. Das Herrchen lief irgendwo 100 m weiter weg rum und reagierte gar nicht. Da wurden wir dann auch etwas ungemütlich.... Aber Herrchen meinte auch nur: der macht doch nichts. Einsicht = 0. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, habe sicherlich keine Angst, aber vor unbekannten Hunden, die bellend und knurrend vor mir stehen, habe ich doch zumindest einen großen Respekt! Und das muss ein Hundebesitzer einfach einkalkulieren und auch erwarten, dass es Leute mit richtig Angst gibt.

kupferle 19.09.2012 13:12

Zitat:

Zitat von la_gune (Beitrag 807185)

Der nächste Punkt ist ja, dass es die Ordnungsämter herzlich wenig interessiert, was da im Stadtwald oder sonstwo mit den Hunden abgeht. Die schreiben hier lieber Knöllchen und machen fett Kasse anstatt mal ein paar depperte Hundehalter zurecht zu weisen. Und wie soll ich einen Hundehalter anzeigen ? Ich schleppe beim Joggen üblicherweise mein Smartphone nicht mit. Und Fotos darf ich ja eh nicht machen... Meist hat man es auch nicht schnell genug zur Hand. Nummernschilder gibt es nicht und einen "großen Mann mit Trainingsanzug und Goldkettchen sowie ein großer brauner Hund" reicht als Täterbeschreibung normalerweise nicht aus für eine weitere Verfolgung der Tat. :(


Bei uns ist das anderst...

ohne Leine kostet innerorts 10 Tacken...
Hundekot nicht entfernen kostet 25 Tacken...

wird sogar regelmäßig kontrolliert

la_gune 19.09.2012 13:25

Zitat:

Zitat von kupferle (Beitrag 807198)
Bei uns ist das anderst...

ohne Leine kostet innerorts 10 Tacken...
Hundekot nicht entfernen kostet 25 Tacken...

wird sogar regelmäßig kontrolliert

Ich habe im Stadtwald noch nie das Ordnungsamt gesehen... :Nee:

Strafzettel am Auto haben wir bzw andere hier in der Straße mindestens 1x wöchtentlich.

(Aber ich wohne auch erst seit etwa einem Jahr hier... :Lachanfall: )

Faul 19.09.2012 14:06

Zitat:

Zitat von kupferle (Beitrag 807198)
Bei uns ist das anderst...

ohne Leine kostet innerorts 10 Tacken...
Hundekot nicht entfernen kostet 25 Tacken...

wird sogar regelmäßig kontrolliert

Ist bei uns nochmal ordentlich teuerer:
1. bis zu 360 EUR
2. bis zu 2000 EUR

Da sieht man aber auch mal die Wichtigkeit. :)

DeRosa_ITA 19.09.2012 14:38

Zitat:

Zitat von Faul (Beitrag 807222)
Ist bei uns nochmal ordentlich teuerer:
1. bis zu 360 EUR
2. bis zu 2000 EUR

Da sieht man aber auch mal die Wichtigkeit. :)

cool, wusste ich nicht...
sollte ich dann demnächst wieder mal mit dem "Laufen" anfangen, werd ich daran denken :Huhu:

Rhing 19.09.2012 16:14

Zitat:

Zitat von marlaskate (Beitrag 807192)
Ab und zu kommt es mir vor, als wenn die Rücksicht hier aber auch nur einseitig einzuhalten ist... ...

Natürlich hab ich als Radfahrer keinen Anspruch auf die Ideallinie. Und ob der Schnitt kaputt geht, wenn ich 2-3 Mal auf ner Ausfahrt abbremsen muß, ist irrelevant. Ist ja auch egal, Hauptsache, ich bin im Wettkampf schnell. Nur seh ich kaum Hundehalter, die nur versuchen, ihren freilaufenden Hund zu kontrollieren, wenn sich Radfahrer nähern. Und auch ich abbremse, kann da was passieren. So auch geschehen: Ich fahr über einen Rad- und Fußweg, der über einen Golfplatz führt. Freilaufender Hund läuft schön am linken Rad. Ich überhole ihn langsam rechts und völlig unvermittelt quert das Tier den Weg, läuft mir natürlich direkt ins Rad. Folge: Sturz, Hose und Jacke kaputt, Hand verstaucht, aber ordentlich m. Trainingsausfall für 3-4 Wochen. Und das kann m.E. mit jedem Hund passieren, die Hundehalter stört's aber überhaupt nicht.

Beim Laufen hab ich damit kein Problem, kleiner Bogen gelaufen oder drüber weg gesprungen und gut. Auf dem MTB sitz ich tiefer und hab im Zweifel die Beine auf dem Boden. Auf dem RR fühl ich mich extrem unsicher, wenn Hunde frei rumlaufen. Da trete ich natürlich nach den Hunden, wenn sie zu nahe kommen. Die meisten trollen sich dann. Die Halter sind natürlich entrüstet: "Sie treten meinen Hund?" Ich sag drauf: "Hamm se recht, eigentlich müßte ich Sie treten, der Hund kann ja nix dafür." Und so isses eigentlich auch.

Für einseitig halte ich das nicht, wenn ich eine Gefahr abwehre. Und warten tu ich schon gar nicht drauf. Im übrigen haben meine Eltern, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, nacheinander 3 Hunde gehabt und komme regelmäßig gut mit denen auf. Daher weiß ich eben auch, dass die die StVO nicht kennen. Da ist Herrchen gefragt.

bommys 19.09.2012 18:43

1. Satz: "Der tut nichts!"

2. Satz: "Das hat er noch nie gemacht!"

Necon 19.09.2012 18:51

Ist halt Schade das in den meisten Fällen über die Hunde geschimpft wird und alle Hundeführer in den gleichen Topf geschmissen werden!

Ich glaube es dabei wie bei Autofahrern und allen anderen Verkehrsteilnehmern! Es fallen immer die wenigen schwarzen Schafe auf! Es gibt so viele Hunde die auch gut abgerichtet sind.

Ich bin mit einem Schäfer aufgewachsen, den mein Opa abgerichtet hat. Der Hund ist nie weiter als 1 m von unserer Seite gewichen (auch ohne Leine) sofern man ihm nicht das Kommando gegeben hat! Natürlich kann ein Hund immer aus der Reihe tanzen, ist auch ein Tier, aber meistens ist der Führer das Problem!

Rhing 19.09.2012 21:04

Sicher ist richtig, dass es "sonne und sonne" gibt. Die einen fallen halt mehr auf als andere. Wie im Straßenverkehr: 1000 Autos fahren problemlos an einem vorbei und beim 1001 paßt kein Blatt Papier mehr zwischen Ellenbogen und Fenster. Deshalb bedanke ich mich auch immer artig, wenn jemand den Hund kontrolliert an die Seite nimmt, wenn ich mit dem Rad vorbeifahre. Bricht mir ja kein Zacken aus der Krone, motiviert hoffentlich, da nicht nachzulassen, und spricht sich rum.

Troedelliese 20.09.2012 09:37

Zitat:

Sicher ist richtig, dass es "sonne und sonne" gibt. Die einen fallen halt mehr auf als andere. Wie im Straßenverkehr: 1000 Autos fahren problemlos an einem vorbei und beim 1001 paßt kein Blatt Papier mehr zwischen Ellenbogen und Fenster. Deshalb bedanke ich mich auch immer artig, wenn jemand den Hund kontrolliert an die Seite nimmt, wenn ich mit dem Rad vorbeifahre. Bricht mir ja kein Zacken aus der Krone, motiviert hoffentlich, da nicht nachzulassen, und spricht sich rum.
Genau hier liegt das Problem. Meine Tochter hat einen Hund, der schon drei Mal von anderen Hunden angegriffen wurde.
Als er klein war, in der Welpenschule von einem angeblich abgerichteten Schäferhund, der ihn ohne Vorwarnung im Genick packte und daraufhin von den anderen Hundebesitzern weggetreten wurde. Schäferhunden geht er heute noch aus dem Weg.

Als er schon erwachsen war, von einem angeleinten Pitbull, der plötzlich beim Vorbeigehen die Richtung wechselte und zuschnappte, und von einem nicht angeleinten Bernhardiner, der sich überhaupt nicht um die Rufe seines Frauchens kümmerte. Er konnte damit umgehen, hat sie unterworfen und die Beiden machen jetzt einen Bogen um ihn.

Man weiß eben nie, was im Kopf eines anderen (Hundes) vorgeht. Wenn unterwegs kein Kontakt zwischen Hund und Herrchen oder Frauchen besteht und sie schon angeleint ein großes V auf der Straße bilden, weil das eine Ende der Leine nach vorne zieht und das Andere nach hinten, dann kann das in Gefahrensituationen nicht gut gehen.

Ich selbst bin glücklihherweise noch nie beim Laufen von einem Hund attackiert worden.
Anscheinend rieche ich nach großem Rüden (ja, ich dusche jeden Tag mehrmals und wasche meine Klamotten nach dem Training)und so machen die meisten Hunde einen Bogen um mich.
Für Hunde trage ich wohl ein Schild mit der Aufschrift: wenn Du mich nicht in Ruhe lässt, hole ich meinen großen Bruder.
:Lachanfall:

TrInfected 20.09.2012 22:25

Ich bin Anfang des Jahres auch von einem kleinen Kläffer (Jack Russel) angesprungen worden. Der war zwar an der Leine, aber das Kind war mit dem ollen (fast unsichtbaren) Flexiteil total überfordert. Irgendwie zwackte das kurz in der Kniegegend, ich hab's auf die Krallen an der dünnen Lauftight geschoben. Hose war ja heile, also weiter. Zuhause hab ich gemerkt, dass das Vieh mich gebissen hat... Seit dem mache ich nen Bogen um Kinder mit Hunden, die ich nicht kenne.

Bei Hundehaltern, die ihre Hunde an die Seite oder an die Leine nehmen, bedanke ich mich, wenn ich als Radfahrer oder Läufer unterwegs bin. Übrigens auch, wenn der Hund im Dunklen "ordnungsgemäß" beleuchtet ist.

Wenn ich mit meinem Pflegehund unterwegs bin, wird sich an den Wegesrand gesetzt oder gelegt, wenn uns ein Läufer oder Radler oder Reiter oder sonst-was entgegen kommt. Wenn wir im Feld sind und die Kleine ohne Leine läuft, wird sie angeleint, wenn jemand kommt.
Wir üben aber bei jedem Spaziergang auch verschiedene Dinge aus der Hundeschule und ich bin die ganze Zeit mental beim Hund bzw. meiner Umgebung. In der Hundeschule sind wir 1x die Woche (wo übrigens auch zwei Chihuahuas trainieren!) und 1x pro Woche machen wir Agility auf dem Hundeplatz. Demnächst machen wir die Begleithundeprüfung. Mir ist wichtig, dass der Hund so unauffällig wie möglich ist, das bedeutet auch, dass ich die Hinterlassenschaften beseite. Doof ist nur, dass man dabei so oft in Haufen von anderen Hunden tritt...

Übrigens hab ich mich bis vor kurzem tierisch über die blöden Rennradfahrer auf der Strasse aufgeregt. Was wollen die auf der Strasse, wo es doch daneben Radwege gibt? Und warum fahren die ausgerechnet auf der Bundesstrasse, wo es keine Radwege gibt? Und dass die in Gruppe mit Begleitfahrzeugen fahren, geht ja mal gar nicht.
Tja, jetzt habe ich mich mit dem Thema mal auseinander gesetzt... :Lachen2: Und wenn die Jungs jetzt mal wieder vor mir fahren, studiere ich Trikots und Fahrtechnik. :Cheese:

Troedelliese 21.09.2012 09:16

Zitat:

Wenn ich mit meinem Pflegehund unterwegs bin, wird sich an den Wegesrand gesetzt oder gelegt, wenn uns ein Läufer oder Radler oder Reiter oder sonst-was entgegen kommt. Wenn wir im Feld sind und die Kleine ohne Leine läuft, wird sie angeleint, wenn jemand kommt.
Wir üben aber bei jedem Spaziergang auch verschiedene Dinge aus der Hundeschule und ich bin die ganze Zeit mental beim Hund bzw. meiner Umgebung. In der Hundeschule sind wir 1x die Woche (wo übrigens auch zwei Chihuahuas trainieren!) und 1x pro Woche machen wir Agility auf dem Hundeplatz. Demnächst machen wir die Begleithundeprüfung. Mir ist wichtig, dass der Hund so unauffällig wie möglich ist, das bedeutet auch, dass ich die Hinterlassenschaften beseite. Doof ist nur, dass man dabei so oft in Haufen von anderen Hunden tritt...
So macht es meine Tochter auch, es ist der einzig vernünftige Weg für Hund und Mensch.
Ich selbst gehe mit Hundie nicht alleine weg, der Gewichtsunterschied ist zu gering und er hat einen technischen Vorteil durch seinen Vierradantrieb. Er müsste nur mal vor irgend etwas erschrecken und unkontrolliert losrennen, dann lägen wir evtl. beide auf der Straße. In einem solchen Fall nutzt es auch nichts mehr, wenn er eigentlich aufs Wort hört (so weit man das von einem Ambull erwarten kann). :Lachanfall:

JENS-KLEVE 21.09.2012 11:15

interessanter Kommentar in unserem Lokalteil



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TrInfected 21.09.2012 13:40

Ha, das muss ich mir merken...

In meinem Fall ist es ja dann auch gar nicht MEIN Hund. :Cheese:


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