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Hi Laktatsäule!
Schonmal auf www.swimsmooth.com gewesen? Schöne Veranschaulichungen, gute Tipps und Videos. Surf auf der Site immer gern etwas rum wenn ich Motivation brauch. Ansonsten: einfach weitermachen! Wie Du ja siehst, der Weg war für Viele schwer, die das Schwimmen nicht schon als Kind lernten. Bin jetzt quasi auch im dritten Jahr und so langsam wirds bei mir für mich annehmbar. ciao |
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Und beim Brustschwumm am Besten darauf achten, dass Du in der Gleitphase den Hintern anspannst und die Beine übertrieben zur Wasseroberfläche hebst. Das ist der Körperspannung massiv zuträglich. Probier's mal. Grüße vom Glaurung, der schon wieder mit Frauchens Account surft. :Cheese: |
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Klar wollen wir Triathleten meist ganz schnell ganz viel trainieren, richtige Programme und nicht so ein pille-palle-Rumgebade. Aber das klappt eben nicht bei jedem auf Anhieb. Und so Sachen wie hoher Ellenbogen und toller Beinschlag (wie schon gesagt beim Triathlon eh nur für den Auftrieb wichtig, ansonsten verschleudert man hier viel zu viel Energie) sind am Anfang wirklich irrelevant. Atmung, richtige Koordination mit derselbigen, sonst geht nichts! Vielleicht würde ein Personaltrainer, der wirklich Ahnung davon hat, auch weiterhelfen... Aber den muss man erstmal finden (und bezahlen). Viel Geduld weiterhin! :) |
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Wichtig ist nur regelmäßig ins Wasser und so oft wie möglich am Kraulen arbeiten. Anfangs besser öfter als länger. |
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25 mtr kraulen 25 mtr brust. Pause 25 mtr kraulen 25 mtr brust. Pause (Pause so ca. 20 - 30 Sekunden) das dann so 10 x / Schwimmen. Dann auch mal 50 / 50 mtr je nach Laune. Erst als ich es dann etwas besser konnte habe ich mich ins Vereinstraining getraut. Da bin ich ganz brav hintennach geschwommen. Aber mit der Zeit wurde es immer besser. Geduld ist beim Schwimmen ganz wichtig. Sich nicht anstecken lassen wenn auf der Nebenbahn einer (oder eine) vorbeizieht. Noch schlimmer ist das überholt werden auf der eigenen Bahn. :Cheese: Das ging dann langsam immer besser. Aber wenn ich versucht habe schnell zu schwimmen verfiel ich sofort in die alten Fehler. Bei den 25 mtr Etappen habe ich versucht immer ganz sauber, ruig und langsam zu schwimmen. Für jede 25 mtr hatte ich einen kleinen Schwerpunkt. Z.B. Eintauchen oder Wasserfassen oder Armstrecken nach hinten etc. Beim Abstossen versuche ich immer ganz gerade und gestreckt im bzw. auf dem Wasser zu liegen. Dann lasse ich mich solange treiben bis ich fast stilliege. Diese Spannung versuche ich bis auf die andere Seite des Beckens zu retten. Beim Brustschwimmen genauso. Den Bobbes und die Beine schön hoch halten. Oder mal bewust ganz verkehrt machen. Wie viele andere schon geschrieben haben Technik und Geduld. Die Geschwindigkeit und die Ausdauer kommen dann automatisch. Wenn du nur eine halbe Stunde Zeit hast. Dann gehe halt nur kurz schwimmen. 10 saubere ruige Bahnen sind besser als nix. Die meisten die erzählen sie sind wieder 3- 5 km geschwommen die lügen eh. :Cheese: Als letztes noch: ich habe einen guten Schwimmer gefragt ob er mir mal 5 minuten zuschaut und ein paar Tips gibt. Das hat der auch gemacht. Manchmal frage ich auch unsere Trainerin. Dann schaut sie auch 1-2 Bahnen und sagt was. (klingt son bischen nach fürntrianichschlecht) Dann versuche ich nicht alles gleichzeitig zu verbessern sondern nur eine Baustelle zu bearbeiten. Bleib dabei. Es lohnt sich. Viele Grüße Wolfgang |
Bezüglich Technik und Tipps ist viel gesagt.
Dein Ausgangspostig hätte von mir sein können. Ich habe extrem lang gebraucht, bis ich mehr als 2,3 Bahnen schwimmen konnte und hab heut noch Tage, da will es nicht gut gehen. Da leg ich mich nur aufs Wasser (Schweben) und dann schubs ich mich leicht mit den Armen ab und versuche, Beine und Arme bewusst zu entspannen und dann mit minimalem Krafteinsatz loszuschwimmen. Früher hab ich alle Muskeln angespannt, auch die nicht benötigten. Das Selbstvertrauen hab ich letztendlich im Neo gewonnen - allein in irgendeinem See. Der trägt einen und man kann bewusst entspannen. Und das ist wirklich richtig: immer eine Bahn konzentriert und ohne Sauerstoff-Not, dann Pause und wieder los und probieren, Varianten austesten, fühlen. Gerade, wenn sich falsche Muster eingeprägt haben, muss man sie auch wieder löschen und das braucht Zeit. Viel Erfolg!! :Huhu: |
nabend Loite;
tnx nochmal, echt gute Tips dabei. Also, das mit dem Brust-Kraul-abwechselnd werd ich auf alle fälle mal probieren. Auch das mit dem "Spannung halten", möglichst bis ende der Bahn. Hab das Gefühl dass ich durch das ganze Abgemühe im Bad im Laufen unnd Radfahren besser geworden bin, nur beim Schwimmen hat sich nix getan. und grad jetzt morgen wieder um 7 hoch, mit Schwimmlehrer, 10min Trockentraining dann um 8 im Becken stehen und "so Jungs, ersma 8 Runden "einschwimmen", "ganz locker" ... :( und dann zum Aufwärmen wahrscheinlich wieder Hühnerflügelschwimmen und dergleichen.. nachting, Ralf |
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:Cheese: :Cheese: |
ja spätestens wenn du dann vom Rad absteigst haste den Ball in der Wade :(
ansonsten danke ich nachmal für die Tips. Hab auch sonst mal quergelesen in den Unterforen; z.B. der Tip mit dem "Abschlagschwimmen" und "immer schön den Poppes hoch :Cheese: " und "gleiten lassen" sind auf mich zugeschnitten. ich krieg jetzt immerhin die Atmung auf beiden Seiten gleichmäßig im dreier-Takt hin man gehe als Anfänger nicht auf die Schnellschwimmerbahn wenn da noch 4 Ironmänner drauf sind die grad 8 x 200m Intervalltraining mit Vollspeed machen. Die jagen dich durch die Bahn dass du hinterher gar nix mehr geregelt kriegst. Oder jeweils immer warten bis die vorbei sind am Ende. Oder besser noch langsam nebenan quer durch die Seerosen- und Aqua-Jogger gleiten. Gruß, Ralf |
Noch eine kleiner Tipp zur Atmung. Wir sind uns einig, dass dreieratmung im Wettkampf besser ist wgn. der Orientierung (falls ich wem damit vor den Kopf stoße, sorry! nicht meine Absicht!!).
Ich habe am Anfang auch krampfhaft versucht mir die dreieratmung anzutrainieren. Da ich aber nicht genügend Sauerstoff bekommen habe, bin ich automatisch irgendwann zur Zweieratmung übergegangen. Hat mir auch sehr geholfen. Viel Erfolg weiterhin |
my 3 cents
ich habe auch ca 6 Monate gebraucht um 200m durchkraulen zu können. Brust -Kraul ist ne gute Kombi , ab und zu mit Pullbuoy schwimmen, lange Pausen machen(alle 25m),2er atmung auf der Sahneseite(vergiss für den anfang alles andere) und regelmässig mal 50m am stück probieren. beim abstossen lange gleiten(körperspannung) und schön viel tk schwimmen anfangs immer nur solange das man es noch schwimmen nennen kann ^^. dran bleiben ist alles . wenn du schwimmst, schwimm nicht zu lange 500m sollten reichen, dafür lieber öfter in der woche, LG tatze |
NEUE SWIM-Homepage
Bin durchs TRI-Mag draufgestossen
Ne' NEUE HOMEPAGE --> swim.de der Name macht Programm Die Seite ist einfach und unkompliziert, soweit ich das beim ersten, schnellen Stöbern beurteilen kann. Was ich gut finde, hier werden z.B. Technikübungen per Video erklärt. So ähnlich wie auf der DVD "schneller schwimmen" swim.de http://swim.de/ :Huhu: |
Was mir sehr geholfen hat war eine Videoanalyse – vor allem Unterwasseraufnahmen zeigen Dir die ganze Wahrheit … bei mir war sie sehr bitter … aber es geht ja darum eigene Fehler zu erkennen damit man weißt woran man arbeiten muss.
Und dann immer wieder eine Videoaufnahme – im Wasser merkst Du nicht alles, oft hast Du sogar das Gefühl korrekt zu schwimmen … bis Du dein Video nicht gesehen hast … ;) Viel Technik aber langsam und nicht alles auf einmal – es wird schon ! |
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Und ein paar Stunden beim Einzeltrainer bringen deutlich mehr als Monate "Selbststudium" oder irgendwo mittrainieren. Nachdem ich ca. 1,5 Jahre rumprobiert habe, hat mich das ruck zuck in nen Stand versetzt, in dem ich keine Probleme hatte, 2 km durchzukraulen. Wir reden nicht von Zeiten, das "möchte ich auch jetzt noch nicht". Aber die Strecke an sich war auch auf meinen 2 LDs kein Problem. Also: auf jeden Fall dranbleiben und vielleicht mal über'n Einzeltrainer nachdenken. Vielleicht auch zu 2 oder 3 mit in etwas gleichem Leistungsstand. Es reicht m.E., wenn der Trainer sich das ne Viertelstunden anschaut und 1 (in Worten: eine) Sache sagt, die man dann - mit verschiedenen Übungen - in der nächsten Woche übt. Dazu braucht man keine volle Stunde. Zumindest nach den ersten paar Stunden, wenn man einfach ein paar Bahnen kraulen kann und es langsam um Stil und nicht um's Überleben geht. |
Aus eigener Erfahrung: Mach mal ein Schwimmseminar bei Ute Mückel. Da gehen einem viele Lichter auf und man bekommt Spaß am schwimmen, auch wenn es dann immer noch ein langer Weg ist. Die Filme hier sind zwar sehr gut, in Echt und in Natura bringts aber mehr, weil sie besser auf Dich eingehen kann.
Beste Grüsse Nabenschalter |
Schwimmseminar kommt nach der Saison, mal sehen.
@Rhing: hab ich gemacht "Überwasserfilm", dabei sah man auch dass ich nicht vernüftig gleite. Arm, sinkt ab, vor allem der rechte beim Luftholen. Habs versucht zu verbessern, klappt aber nur minimal. kleiner Zwischenbericht gestern abend war Testschwimmern Upstadt-Weiher 1,5km - 1,9km für Kraichgau Challenge / s-Distanz. (war vielleicht der ein- oder andere von hier dabei) War ich als einziger "Nichtschwimmer" dabei, hat noch nie 1,5k durchgekrault zudem in 16° Wasser und Neo. Hatte nicht richtig mitbekommen von wo die aus starten wollen, dachte, die gehen noch mal aus dem Wasser dass sichder Neo "setzt". Ich war noch nicht eingeschwommen und kam gar nicht erst auf Starthöhe. Das eiskalte Wasser im Gesicht machte meine Atmung panisch, und auch später noch war das unruhig und und immer "unter Not". Es war ekelig, alles kalt und grün :( Nachdem die lossbrausten hab ich versucht hinterzukommen, und nach ca. 200m aber schon kein Mensch mehr gesehen, die waren wesentlich schneller und ich kreuz- und quer geschwommen, die Brille beschlagen und "nach vorne atmen" kann ich auch noch nicht. Zum Glück hatte einer viel Geduld und an der 2. Boje gewartet und gezeigt in welche Richtung es überhaubt zurück geht. Auf dem Rückweg wieder nach rechts gedriftet und wieder schätzungsweise 100m Umweg gemacht. Zum Schluß nur noch dahingeplanscht, unter Mißachtung sämtlicher und gelernten Schwimmregeln. raus kam ich dann taumelnd-schwindelig wie besoffen. Heute morgen Arme wie Blei gehabt. |
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:cool:
ausser bei McCormack und Riedle, ne.. :Cheese: am Samstag in Bruchsaalfreibad übrigens noch Thomas Hellriegel getroffen. Dachte nee, kann nich sein. Die andern meinten aber, doch das isser. der machte da mal eben 4 Bahnen Deflin-Regischwimmen oder so und danach Rücken, wie nen Lineal liegt er da auf dem Wasser und die Arme wie Propeller und Lineal. OHNE Neo, versteht sich. :( |
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Wenn Du willst, wir treffen uns Montags um 18:00h immer am Hardtsee (gleich in der Nähe des Eingangs) und schwimmen eine Runde um den See. Heute sollten 4 Teilnehmer dabei sein, keiner sehr schnell :( , alle sehr nett :), und wärmer sollte das Wasser auch sein |
mh, hab ioch jetzt zu spät gelesen Wolf; aber tnx, eventunell nächsten Montag..
Montag is normal Pausentag, aber der Termin 5.6. rückt bedrohlich näher.. das muss schwimmtechnisch noch einges geschehen bei mir.. :cool: |
Schön so ein Top-Thema!
Ohne einen großartigen Hilfsbeitrag leisten zu können, möchte ich Dir nur auf den Weg geben, dass Du nicht alleine bist. Schwimme seit Anfang des Jahres, anfangs mit Flossen, dann diese trügerischen Dinger beiseite gelegt und gemerkt, dass ich allerhöchstens 50 Meter am Stück kraulen kann. "Liege" vertikal im Wasser und kämpfe ebenfalls ums Überleben. Weiterhin viel Erfolg! Du bist nicht allein ;-) ...und ich zum Glück auch nicht. Das macht Mut! Schöne Grüße aus Uerdingen Friedel |
also mein geheimtip(p) ist - am anfang 200 m beine, 400 arme, 400 ganze lage, dann jeweil steigern ( 300-600-600, 400-800-800 bis auf 1000-2000-1000), als übungen jede 2. abschlag, dann läufts auch. Falls am anfang zu schwer dann in jedem(!!!) training mind 4 x 25m(dann 4 x 50, 4 x 100, 4 x 200) beine schwimmen, um einfach die wasserlage zu verbessern da sich der körper ja anspannen muss :Huhu:
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Kraultraining ist am Anfang immer frustig und jeder denkt, er lernt es nie. Irgendwann geht es dann, und man kann sich garnicht erinnern wieso es früher so schwer war.
Mein Tipp: üben, üben, üben. |
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Mir hat geholfen, nicht so stark zu drehen, d.h. auf die Seite zu legen, sondern zum Luftholen mehr den Kopf zu drehen. Und den Kopf höher zu halten bzw. insgesamt mehr Körperspannung Richtung Hohlkreuz aufzubauen. Da muß man allerdings vorsichtig sein, das die Beine nicht "zum Ausgleich". absinken. |
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naja, kann man dennoch mal ohne Schnorchel probieren, zumindest die kurze Variante, Friedel. Aber erst nächsten Winter :Cheese:
die 1,5km / Kraichgau hab ich gepackt in ( 38min :( ) ohne abzusaufen, wenn auch etwas chaotisch; Nasenklammer verloren ca. 200m vor Ziel und dann Wasser in die Nebenhölen, ausserdem wurde der Start verschoben wegen Gewitter und die Startgruppen dann nur 5min hintereinander gestartet (schlecht für die 2. und 3. Gruppe, konnten sich kaum einschwimmen) schlecht für mich da die gelben Kappen mich ab der 2. Boje mehr oder weniger "untergepflügt" hatten, rechts-links-oben-unten plötzlich nur noch gelbe Kappen anstatt rote; :confused: ich wollte mich schon einhaken bei denen :( aber egal jez moin, Ralf |
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Vierfüßlerstand, diagonal Arme und Beine waagerecht strecken und halten Bauchlage, Arme gestreckt seitlich/nach vorne heben und halten Nicht im Wasser erzwingen. Dadurch ändert sich die gesamte Wasserlage. An Land bleibt die Spannung da wo sie sein soll, weil Du am Boden haftest. Im Wasser aber drehst Du Dich einfach weg und bugsierst die Hüfte in Regionen, wo die nicht hin soll. |
Hallo Ralf,
beim Schwimmen kann ich dich gut verstehen. Ich kämpfe auch schon ca. ein 3/4 Jahr damit kraulen zu lernen. Ich habe dafür auch einen Anfängerkurs gemacht. So lange mein Kopf im Wasser ist, ist alles prima. Leider sind wir ja Landtiere und dann wird es schwierig. Ziemlich schnell ist dann Schnappatmung angesagt und es geht gar nichts mehr. In 2 Wochen möchte ich meine erste OD machen und war kurz davor wegen des nicht vorhandenen Kraulens zu kneifen. Brust kann ich ewig schwimmen. Mit Köpfchen unter Wasser und keine Probleme mit dem Ausatmen unter Wasser und Einatmen über Wasser. Diese Reihenfolge klappt beim Kraulen nicht immer ;-) So ca. 38 Minuten brauche ich dann auch. Ich habe schon 11 Volksdistanzen gemacht und dann immer einige auf dem Rad wieder eingefangen. Dein Beitrag macht mir nun Mut doch bei der OD anzutreten und "gemütlich" einzuschwimmen ;-) Aber Ziel ist, die letzte Volksdistanz dieses Jahr (Riesenbeck) komplett zu kraulen. |
@Jimmy: der Vierfüsslerstand ist knackig.. :( aber wir arbeiten dran.
ich hab auch irgendwie ne asymetrie drin, nach recht klappt das einigermaßen mit dem langen Arm + Atmen im Wasser, nach links eher nicht @trianov: exakt so is das hab alles schon querbeet angetestet, 2er,3er,4er - Atmung, nichts passt richtig, jedenfalls auf den ersten 100-500m. Am ehesten die 2er Atmung. du kannst mal probieren mit Neo im Freiwasser 1km zu schwimmen, erstmal so mit mehreren Anläufen. Also einschwimmen bis Luftnot, Pause oder gaz aus dem Wasser raus, dann wieder rein und nochmal bis wieder Luftnot, etc,. u.s.w. irgendwann schaffste mehr auch wenn´s sich noch nicht so toll anfühlt und immer noch etwas Luftnot ist. Mach am Anfang ne 2er Atmung. Nach 500m tritt eine Gewöhnung ein, oder besser ein Takt, dann kannste auch mal ne 3er Atmung probieren. Da kommt so ein "Ah-jetzt-ja" Gefühl. Nach 1000m haste den Takt dann langsam drin. Es geht also, kannste ruhig mal die OD machen, ich rate aber vorher so 4-5 mal die Strecke abzuschwimmen, möglichst mit anderen. Im Schwimmbad kannst das alles vergessen, weil du immer aus dem Takt und Atemgewöhung kommst wenn Beckenende ist. Dadurch dass du ein Amtemdefizit kriegst wird deine Schwimmbewegung dann auch immer schlechter. Ich hatte im Schwimmbad teilweise noch nicht mal die 50m gepackt. Leider aber hast du im See ein Problem, du hast keinen schönen Streifen am Boden und kommst wiederum ausm Takt um alle 5 Züge das Ziel auszumachen. Wenn jetzt noch Gegenwind und Wellen hinzukommen, links und recht ein paar mehr oder weniger gewollte "Bodychecks" von Mitstreitern, dann wird´s noch mal knackig :Cheese: Gruß, Ralf |
hallo,
also das mit der Luftnot hat doch entweder den Grund, ihr schwimmt zu schnell los, oder ihr atmet unter Wasser nicht aus. Auch wenn es schwer fällt. Versucht so langsam wie möglich zu schwimmen. Ganz ruig einen Armzug nach dem anderen. Schön unter Wasser ausatmen. Sobald der Kopf im Wasser ist ausatmen. Das wurde hier schon zig mal geschrieben. :) Die 3 Weisheiten des Ausdauerschwimmen: Geduld, Ruhe, saubere Technik und unter Wasser ausatmen. (Konfuzius Phelps) (gilt auch für Rücken) Die Geschwindigkeit kommt dann von ganz alleine. Wir haben fast alle so angefangen wie ihr. weiter sind wir auch nicht. Grüße Wolfgang |
@ralf
Isch abe keine Neo ;-) Es muss also ohne gehen. Ich schwimme schon seeehr langsaaaaam. Machmal klappt es eine Bahn wunderbar, dann wieder gar nicht. Die 2er-Armung probiere ich. Ich selber habe machmal das Gefühl das ich einfach nicht einatmen kann, da noch zuviel drin ist. Daran arbeite ich. Die Luft vollständig im Wasser rauszublasen. Dazu kommt, dass es oft passiert, dass ich die Luft schlucke statt atme, wie auch immer ich das hinkriege ;-) Aber aufgeben ist keine Option. Beim Tria in Münster (VD) will und werde ich die ganze Strecke kraulen. So nun gehe ich wieder mal eben Kampfschwimmen ;-) |
Nur mal kurz zum Verständnis: Der Luftholreflex wird durch zu viel CO2 im Blut ausgelöst und nicht durch zu wenig Sauerstoff. Also ist Abatmen unter Wasser der einzige Weg, den Atemrhytmus unter Kontrolle zu bringen.
Andersrum: Hyperventillation vor dem Tauchen bringt eine Verschiebung des Atemreflexes. Das kann zu bedrohlichen Sauerstoffengpässen im Schädel führen und ist tunlichst zu unterlassen. Mehr als VO2max geht nicht ins Blut. Auch wenn ich noch so schnappatme. Gruß aus Eisenach |
hi,
danke. Das könnte evtl. helfen. Dann versuche ich mich mal noch mehr aufs Ausatmen zu konzentrieren. Ich hatte selber schon das Gefühl, dass da was schief läuft. Genau das meinte ich, als ich schrieb, dass ich einfach nicht mehr einatmen kann. Also schöne Blubberbläschen machen, diese dann laaange ansehen und weiter blubbern und dann über Wasser einatmen:) Panik habe ich keine. Ich will es nur unbedingt lernen. www.vondomzudom.de |
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Hab auch letztes Jahr mit dem Kraulen angefangen (ein paar Mal auch mit Trainer)...
Mir ging es auch wie Dir. Auch momentan schaffe ich (da ich verletzungsbedingt über ein halbes Jahr pausieren musste und es gerade schon wieder muss...) keine langen Strecken. Dennoch denke ich ich komme da wieder rein. Mir hat geholfen: -seeeehr langsam schwimmen, je mehr Hektik, je mehr Atemnot zudem hat man mehr Konzentration auf die Technik -wie die anderen schon schrieben: wenn Du k.o. bist eine Bahn Brust zum Erholen einschieben -Blick nach UNTEN, nicht nach vorn verbessert sofort die Wasserlage -mein Trainer (Leistungsschwimmer nicht Triathlet) meinte immer ich soll mich so laaang strecken wie es geht und dann das Wasser mit dem Armen dicht am Körper (unterm Bauch) nach hinten schieben, so als wenn ich durch eine enge Röhre schwimme -anfangs mit 2er Atmung üben, dann kommt man nicht so doll außer Atem und kann sich auf die Bewegung konzentrieren Ich hoffe ich kann auch bald wieder :( , muss warten bis meine tiefe Wunde am Arm verheilt ist. 3 Wochen sagt der Arzt. Viel Erfolg! LG Marion |
Klasse Thread hier,
ich denke mir immer, ich bin der einzige "Trottel" im Schwimmbad, der mit dem ausatmen bzw. mit der dazugehörigen Schnappatmung Probleme hat. Danke für die Tipps! Gruß |
Nee, biste nicht. Ich habe auch nun gemerkt, wenn man sich outet kommen immer mehr und das hilft auch :Huhu:
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Bin auch Kraulnovize. Was mir hilft: Erfahrene Leute, die mir Tipps geben. Ein Kraul-Technik Kurs an der Uni. http://swim.de/training/schwimmtechn...echnikuebungen Übungen machen und vor allem immer und immer wieder ins Schwimmbad und sich einfach zwingen die Dinge zu machen, die auf den Plänen hier im Forum stehen.
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Möchte auch mal meinen "Senf" dazu abgeben und meine "Erfahrung" posten :Lachen2: .
Ich habe auch Anfang letzen Jahres mit dem Kraulen begonnen. Bin gleich in einen Anfängerkurs eingestiegen und habe mich langsam hochgearbeitet. Und am Anfang war es eine Katastrophe:Cheese: . Bin nach 25m fast gestorben :Nee: . Und ich war wirklich auch total gefrustet. Es hat sicher über ein Jahr gedauert bis ich 100er und 200er gemütlich schwimmen konnte. Mich persönlich hat ein Mix aus Technik, aber auch Dauerschwimmen weitergebracht. Mein Fehler war am Anfang nur Technik zu schwimmen. Durch das Dauerschwimmen, darunter verstehe ich mal 500er oder 750er, bin ich einfach auch ruhiger und entspannter geworden. Ich war einfach viel zu hektisch und das hat mir unnötig viel Luft gekostet. Durch die langen Einheiten habe ich den "Respekt" abgelegt und bin viel entspannter geworden. Was ich auch lernen musste war nicht die Luft unter Wasser anzuhalten. Letzte Saison bin ich alle Wettkämpfe (alle auf der Sprintdistanz) im Bruststil geschwommen. Und heuer bin ich meinen zweiten Wettkampf, eine olympische Distanz, komplett durchgekrault. Und das in 30 Minuten und ein paar Sekunden :) . Was ich euch damit sagen will ist das es geht wenn man dran bleibt und an sich arbeitet. Wünsche euch ein schönes WE |
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