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... hello again...
... zurück nach 4 Monaten "Internet-Pause".
Dazu später mehr. Bin gerade gespannt wie ne Fahrradkette bei Bergintervallen: Mein erster richtiger Triathlon steht bevor. Und wohl gleich ein Regenwettkampf... |
Viel Erfolg! :Blumen:
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22. Waldenburger Triathon - 17. Juli 2011...
... und mein erster!
Lief alles super. Das Wetter war Sch... lecht, aber das war mir unglaublich egal. Im Wasser hab ich einen Kinnhaken bekommen und mich die letzten hundert Meter mit einem Neopren-Zombie gekloppt, aber das hat auch Spaß gemacht. Auf dem Rad vergingen die 20 km wie im Flug (und am meisten Spaß macht es, Leute mit Zeitfahrrädern und Scheiben am Hinterrad zu überholen- das sensibilisiert mich dann doch etwas für den Material-Overkill) und im Laufen konnte ich in etwa die 4:30/km halten. Was will man mehr? MEHR!!! |
News aus Build 2....
... wie sich die Phase in den Tri-Szene-Trainingsplänen nennt.
Aber eigentlich ist es eine "modifizierte Build 2-Phase mit einem Aufbau für den Marathon gemischt" - und damit vermutlich eigentlich totaler Quark :Cheese: . Im Ernst: Anfang September ist die OD in Köln, Ende September der Marathon in Berlin. Und ich merke immer mehr, dass das nicht unbedingt ideal zusammen geht. Im Grunde mach ich den 8-Stunden-Kurzdistanzplan und bohre ihn um einen langen Lauf auf. Aber das bringt natürlich den Plan ziemlich durcheinander. Vor allem die Laufgeschwindigkeiten bringen mich ziemlich durcheinander. Mein Schützling für den Marathon hat sein Sub-4-h-Ziel jetzt aufgegeben und wir werden wohl auf 4:15 anrennen. Das heißt, ich muss mir ums Tempo nun wirklich keine Sorgen machen. Wäre das mein alleiniger Saisonhöhepunkt und ich würde ihn allein machen hätte ich mich an der 3:30er-Marke versucht. Dementsprechend langsam und entspannt kann ich die langen Läufe angehen. Für den 10er in der OD hab ich mir aber eigentlich schon was vorgenommen. Nachdem ich auf der Volksdistanz neulich nen 4:30er Schnitt durchgehalten habe wäre ich über, naja, sagen wir 4:45er Schnitt auf der OD ziemlich zufrieden. Mit den langen Läufen in den Knochen ist das Tempo aber dann als Ziel für die schnellen Läufe unter der Woche gar nicht so ohne. :kruecken: Ich glaube ich beuge mich, nehme das Messer aus den Zähnen, denke an den Thread-Titel und nehme mir für den Zehner 50 Minuten vor. Ist ja nicht so schlecht... |
wer lesen kann..
... ja, ja, ihr wisst schon...
Ich bin ein Trottel. Ich hab mir grad mal die 10km-45Minuten-Pläne bei Steffny angeschaut. Was ich grade versuche bei Tempoläufen und Intervallen zu laufen ist weit über den Zeiten die er bei seinen Trainingsplänen vorschlägt. Wenn ich mich da also mal wieder von meinen viel zu schnellen Zeiten verabschiede, dann könnte mein Plan ne 4:45/km durchzulaufen vielleicht doch klappen. |
Noch fünf Wochen bis Köln...
... und acht bis Berlin.
Und eigentlich geht im Moment alles bemerkenswert glatt. Ich bin mit meinen 8 bis 10 Wochenstunden scheinbar im sicheren Bereich, hab wohl auch genug "Luft nach oben" um solche Intensitäten-Fehler wie zuletzt beim Laufen auszustanzen - also alles gut. Heute hab ich den langen Lauf für Berlin mit meiner Frau als Fahrrad-Begleiterin gemacht. Da gingen die 2,5 Stunden doch erheblich angenehmer rum. Was mich gerade (wieder mal) beschäftigt ist das Thema Neoprenanzug. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die Anschaffung für mich lohnen würde und ich nehme die Tipps hier im Forum, sich so ein Ding NIE ohne Testschwimmen zuzulegen absolut ernst. Leider hab ich am Wochenende wenn die Testschwimmen sind nie Zeit (Augen auf bei der Berufswahl) und weiß deshalb nicht, wie ich noch vor Köln an einen Neo kommen könnte. Vielleicht entspann ich mich am besten einfach, schwimme und trainiere ohne Neo, und verschiebe das Projekt auf den Herbst. Wäre doch was schönes zum Geburtstag! |
Rassel-Lunge arbeitet das Forum auf...
... und das kann dauern!
Mann, Mann, Mann, unglaublich wie viele interessante Threads in den letzten vier Monaten geschrieben wurden. Ich bin gestern mitten in der Nacht noch mal aufgestanden, weil ich nicht schlafen konnte ohne zu wissen wie Bellamarthas Inselschwimmen ausgegangen ist... Und in den mir bekannten Threads ist auch ganz schön was passiert. Bei Sybenwurz bin ich ein wenig spät dran um ihn zu bemitleiden, bei Rather-Lutz wohl auch. Wirklich schön, mal wieder die Zeit zu haben einfach mal ne Stunde zu stöbern.... |
Das nächste Jahr spukt schon in meinem Kopf rum...
... aber vielleicht versuch ich erst mal meine aktuellen Jahresziele zu erreichen.
Die Kombi Montags langer Lauf und Dienstags Intervalle auf dem Rad ist wirklich nicht ohne. Aber Mittwoch ist Ruhetag, ich scheine mich damit nicht (völlig) abzuschießen und es passt so am besten in meinen momentanen Wochenrhythmus. Und das nächste Jahr wirft seinen Schatten sehr früh voraus, weil ich seit kurzem weiß, dass ich nächstes Jahr mit ziemlicher Sicherheit nicht in Schwäbisch Hall als Schauspieler arbeiten kann. Das beißt sich mit meinem Frankfurt/Stuttgart/Heilbronn-Job. Aber der bringt mich so weit übers Jahr, dass ich ihn kaum absagen kann. Jetzt hoffe ich, dass ich trotzdem wieder die Leitung des Jugendclubs übernehmen kann. Dann wäre es ein (ziemlich) perfektes Jahr. Aber die sportliche Planung wird wohl eher kompliziert. Ich wäre gerne im Frühjahr nach Kandel - ist leider eher ungünstig wenn ich am Abend noch eine Vorstellung habe. Vielleicht finde ich ja einen anderen Frühjahrsmarathon der für mich günstiger liegt. Dann hatte ich mit der Challenge Walchsee oder dem Breisgau-Triathlon im Herbst geliebäugelt - um den Dreh wird aber wohl meine kleine Schwester in Norwegen heiraten. Und die redet (völlig zu recht) kein Wort mehr mit mir wenn ich da nicht auftauche. Vielleicht verschiebe ich das Thema Mitteldistanz auch noch um ein Jahr und teile das Jahr in Frühjahrsmarathon und ab dann Schwerpunkt Rad. Der Megathlon in Radolfzell würde vielleicht noch passen. Naja, noch ist ja viel Zeit! |
Mein liebster Feind:
der Tempodauerlauf!
Heute waren 45 Minuten Tempodauerlauf dran. Wie heißt es im Plan "Mittelhart, hart, sehr hart". Ich würde sagen das war die härteste Trainingseinheit für dieses Jahr. Und wenn ich so auf den Plan schaue wird es wohl auch nicht schlimmer. Nachdem ich letzte Woche noch dachte ich müsste das Tempo steigern um "Mittelhart, hart, sehr hart" hinzukriegen (um dann den Lauf vorzeitig abzubrechen) bin ich heute konstant 5 min/km gelaufen. Nach ner halben Stunde wurde es ganz ohne Temposteigerung "sehr hart". Dazu kamen (relativ) warme Temperaturen. Das vertrag ich ja auch nicht so gut. Aber ich hab es geschafft! 9 Kilometer im 5er-Schnitt. Letztes Jahr wäre das noch ein Rennen für mich gewesen (und kein schlechtes). :liebe053: Jetzt noch die letzten drei Tage durchziehen (2X schwimmen, 1X Rad+Koppeln) und dann dürfte das meiste überstanden sein. Die Woche drauf ist Entlastungswoche und dann beginnt die Peak-Phase. Edith meint gerade, dass Formulierungen wie "das meiste überstanden haben" so klingen, als ob ich mich durchquäle und es nicht erwarten kann den Sch... endlich hinter mir zu haben. Dem ist definitiv nicht so. Ich genieße das Training gerade in vollen Zügen! |
Zitat:
Wieviele Minuten über welche Distanz? Schwimmen auch bei Arscheskälte oder haste da eh keinen Bock aufn See? Ich schwimme grad ab und an mit so ner zarten Blume und am liebsten immer noch ohne Neo, manchmal aus, ich sag mal "gesundheitlichen Gründen", mit. Mal ist sie trotz Neo schneller, mal ich ohne. Ne Erfahrung, die ich auch im Wettkampf schon gemacht hab. Mal flutschts ohne, mal auch mit nicht, so what? Aber selbst, wenn ich mit Neo in die Brühe steig, sind irgendwelche eisenharten Naturen ohne unterwegs und ich schäme mich förmlich, das Weichei zu spielen, obwohl ich genausogut ohne schwimmen könnte. Ja gut, wie auch immer. Das Ding hab ich nach Grösse/Gewicht im I-Net bestellt. Man muss dabei beachten, dass Fett schwerer als Muskeln ist und die Hersteller keine fetten Sportler im Sinn haben, wenn sie die Angaben machen, wenn du weisst, was ich meine...:Cheese: Letztlich war der erste Schuss n Treffer und das Ding wanderte als ehemaliges Quintana-Roo-Spitzenmodell für 150Öre in meinen Besitz, n leicht gebrauchter Neo für ne Vereinskollegin für nen Hunni ebenso. Bei solchen Tarifen gibts nix zu Überlegen;- dennoch wäre ich mir nicht sicher, ob ich mir als MOP´ler -um den "Begriff", der ja grad in gewisser Weise hipp zu sein scheint, zu verwenden- nochmal so ne Pelle kaufen würde. Tendiere gerade dazu, "nein" zu schreiben. Wassn mit Frankfurt? Komme seit Tagen nicht dazu, den betreffenden Fred mal anzuklicken, wollte aber, glaub ich, für Geld und gute Worte nicht da hin. Auch nicht für drei Monate. |
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Frankfurt ist ein Job ab Herbst. Ich spiel da in der "Komödie Frankfurt" ein Stück bis Mitte Januar "en suite" d.h. jeden Tag außer Montag. Das Stück wird dann nach Stuttgart an die "Komödie im Marquardt" übernommen und hat im Sommer dann noch ein paar Gastspiele in Heilbronn. Ich bin mit dem Stück also so gut wie versorgt fürs nächste Jahr. |
Zu viel...
... Schwerkraft...
Ich krieg mein Hinterteil nicht hoch. Eigentlich wäre heute ne Radtour mit Koppellauf dran gewesen aber es hat nicht sollen sein. Die letzten Tage hat sich ne mentale Erschöpfung eingeschlichen. Gar nicht so sehr im Sport, eher privat und beruflich. Privat hatten wir einfach zu viel Besuch. In den letzten drei Monaten war ich nur an zwei Tagen wirklich allein mit meiner Frau zu Hause. Das ist mir gar nicht aufgefallen, weil ich so viel auswärts war um zu arbeiten. Aber in dieser Woche war es der berühmte Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte. Dann hab ich noch schlecht geschlafen, habe heute ne Doppelvorstellung und -wenn ich mal ehrlich bin- hab ich ja auch die letzten Wochen meistens nur eine Schwimmeinheit gemacht. Also fliegt die Schwimmeinheit morgen wieder raus und stattdessen wird die Rad und Laufeinheit nachgeholt. |
Ruhewoche!
Und das nächste Jahr nimmt Form an.
Die Ruhewoche hat zwar erst mal mit einem langen Lauf über 23 km begonnen, aber seit dem war gestern Ruhetag, heute lockeres joggen und morgen schwimmen und Sauna. Tut ganz gut. Und ich hab es glaube ich zum ersten Mal geschafft, dass die Ruhewoche wirklich da ist, wo es der Plan vorsieht. Sonst kamen immer irgendwelche Ereignisse dazwischen die mich dazu gezwungen haben den Plan umzustellen. Fürs nächste Jahr wird es wohl tatsächlich Kandel und der Megathlon. Die Vorstellung am Abend nach dem Marathon werd ich schon schaffen und vielleicht nehme ich mir für den Herbst dann noch was vor, der Megathlon wird mich mit seinen 10km Lauf am Schluß vermutlich nicht killen. Ist ja eher eine Olympische Distanz + Inliner und viel längerer Radstrecke. Aber es könnte ganz gut ins Jahr passen. Im Frühjahr versuch ich mich an der 3:30er-Marke und dann ist der Schwerpunkt Rad. Das hört sich nach Spaß an! |
Winterpläne...
... wie wär´s mit ner Cross-Serie?!
Bin gestern nacht über die Wintercrosslaufserie vom TV Goldbach gestolpert. Das wäre doch was für den Winter. Jeden zweiten Sonntag volle Pulle und die anderen Sonntag als langen Lauf zwei Runden. Das bringt einen doch über den Winter ;) . Edith hat mich gerade angemeldet... |
Beim Megaghlon sehen wir uns wahrscheinlich :Huhu:
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:cool: |
Mein erstes Radtraining im 30er-Schnitt...
... und das über 60 km.
Ich kann mein Ziel (über 30km/h auf der OD in Köln) wohl etwas höher ansetzen. Heute waren es (leicht hügelig, etwa 600 Höhenmeter) auf ziemlich genau 60 Kilometern ziemlich genau 30 km/h. Und das bei einem Durchschittspuls von 136. Der anschließende Koppellauf ging mir dann nicht mehr so leicht von der Hand, aber da habe ich vielleicht auch ein wenig dem fehlenden Frühstück (auf dem Rad zwei Radflaschen mit Malto-Plörre) Tribut zollen müssen. Eine Ideal-Vorstellung für Köln wären: 25 min schwimmen, 1:15 radeln, 45 min laufen. Mit 5 Minuten wechseln käme ich dann auf 2,5 Stunden. Mal schauen wie weit ich nachher davon weg bin. Kann ja viel passieren. Zu viel gekloppe im Wasser, Radzeit doch zu optimistisch, dann alle Körner verschossen... Aber wie habe ich hier gelernt: Wenn der Startschuss fällt, sollte man alle Zeitziele vergessen!:) |
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Ich bin früher da regelmässig gestartet, als ich da noch gelebt hab. Später, die erste Zeit hier, hab ich (ua.) anhand der Ergebnisliste dem Finanzamt den Nachweis geführt, dass ich wirklich jedes Wohenende in die Heimat gefahren bin. Aber gut, da kostete Diesel noch ne Mark oder unwesentlich mehr und noch nicht 1,45€... Ja gut, wie auch immer, der Crosslauf n Goldbach iss ne 10km-Runde, schön auf und ab, mittlerweile leider aber auch zunehmend ausgebaut und stärker frequentiert. Als ich noch regelmässig dabei war, war das anschliessende Frühstück in der "TV Ranch" einer der Höhepunkte des Wochenendes. Weiss gar nedd, wie das heute läuft. Könnt mir aber vornehmen, das kommenden Winter mal rauszufinden... |
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Ich hab heute den langen Lauf vorgezogen, weil ich mein Auto eh zur Reparatur bringen musste und die Werkstatt so in etwa die 27 Kilometer von zu Hause weg ist. Da kann man ja mal das Unangenehme mit dem Anstrengenden verbinden. :Cheese: Es wurden dann 30 Kilometer und ich hab mich ziemlich gut dabei gefühlt. Geschwitzt habe ich wie ein Schwein obwohl es gar nicht so warm schien. Dafür schön schwül. Aber insgesamt war es der beste von den vier langen Läufen im letzten Monat. Allerdings war die Pulskurve ziemlich hoch. Praktisch nie im GA1-Bereich. Ich schieb es mal auf die Koppeleinheit gestern, aber wenn es daran nicht liegt wäre das einzige was mir sonst als Erklärung einfällt ein beginnender Infekt. Aber eigentlich fühle ich mich nicht so. Ich klopf auf Holz.... |
Durchwachsende Woche...
.. und noch 2 Wochen vor mir.
Diese Woche ist irgendwie der Wurm drin. Irgendwas hat sich gegen mich verschworen und will mein Training boykottieren. Am Dienstag wollte ich mein Auto aus der Werkstatt holen (es ist schwer krank und wird bald sterben, die Kolbenringe sind undicht, es verbraucht mehr und mehr Öl... aber davon bald mehr) und hab mir dazu meine Inlines geschnappt und bin mit der S-Bahn zu einer Station in der Nähe gefahren. Meine Schwimmsachen hatte ich im Rucksack und wollte auf dem Rückweg in der Schwimmhalle vorbei. Die Inlines-Fahrt zur Werkstatt hat Spaß gemacht, aber als ich um 18:20 vor der Tür stand musste ich feststellen, dass die nur bis 18 Uhr aufhatten....:( Also alles wieder zurück, mein Schwimmtraining konnte ich dann natürlich vergessen. Warum ist es eigentlich immer das Schwimmtraining??? Gestern musste ich dann für meine Verhältnisse EXTREM früh aufstehen um das Auto zu holen und rechtzeitig in Schwäbisch Hall bei der Vorstellung zu sein. Die Aussicht so früh aus den Federn zu müssen hat mich scheinbar so durcheinander gebracht, dass ich es erst gar nicht geschafft habe einzuschlafen. Nach stundenlangem Herumwälzen bin ich dann endlich eingeschlafen um nach nur 2,5 Stunden schon wieder geweckt zu werden. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass der Tag nicht unbedingt zu den angenehmsten meines Lebens wurde. Trotzdem habe ich es noch geschafft, mich am Abend aufs Rad zu schwingen. Darauf bin ich dann doch stolz! Die Trainingseinheit gehört sicher nicht zu meinen besten und von den geforderten 6 X 5 Minuten "Voll-Stoff"-Intervallen ist eins ohne schlechtes Gewissen in einem Bergabstück verloren gegangen, aber die Woche hat sich Trainingstechnisch nicht schon zu Beginn in Luft aufgelöst. Zitat:
:Huhu: |
Zitat:
ne, gemacht habe ich den noch nicht. War nur dieses Jahr zum Zuschauen. Allerdings kenne ich die Strecken, da ich früher in Radolfzell und auf der Höri gewohnt habe. Für die Inlinestrecke brauchst Du nicht unbedingt Speedskates, wobei die mit schnellen Skates auch schnell gefahren werden kann... ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass ich ohne Speedskates mit Schuhen die weniger drücken... schneller bin ;) Richtige Speedskates muss man halt etwa 5mal die Woche tragen, damit sich die Füsse dran gewöhnen. Ich habe nun eher Fitnesskates mit grossen Rollen, die laufen genausoschnell wie meine Speedskates aus Carbon früher... eben nur ohne Schmerzen. |
Kurz und gut:
Du hast dich aufgerafft und deinen Schweinehund überwunden! Das ist schon einmal die halbe Miete! Gruß! |
Urlaubsgrüße!
Zitat:
Die Woche blieb übrigens durchwachsen. Ich kann berichten von: einem überfüllten Schwimmbad (früh übt sich was ne Treibmine werden will), Intervallen bei denen ich nachher die Achillessehne gespürt habe (aber nix schlimmes) und einem Koppellauf den ich wegen Unterzuckerung und Hitze vorzeitig abrechen musste. Und das war sie: meine letzte echte Trainingswoche vor der OD in Köln! :( Seit gestern sind wir am Bodensee. Fünf Tage Urlaub bei Traumwetter. Die Familie meiner Frau hat in Ludwigshafen eine kleine Ferienwohnung direkt am See die wir nutzen können. Wirklich ein Traum. Gestern bin ich dann erst mal ne Runde im See geschwommen. War herrlich (wirklich sehr viel schöner als im Schwimmbad). Mein Rennrad steht im Keller und heult, weil es SOFORT die Radwege ausprobieren möchte und die Laufschuhe stehen nervös im Gang. Leider hatte ich gestern ein wenig Halskratzen. Ich hoffe da wird nichts schlimmeres draus, wäre aber der Klassiker nach einem Jahr Arbeit ohne größere Pausen. Aber selbst wenn da was käme: Bis Köln bin ich definitiv fit! |
Viele Grüsse an den Bodensee und schönen Urlaub!
Um Ludwigshafen gibt es auch schöne Inline-Strecken...wirst Du mit dem Rad ja geniessen können. Geniess es und erhol Dich gut bis Köln! |
Heute ist erst mal Pause. Ich hoffe dass sich das Halskratzen dann verabschiedet und ich ein wenig die Gegend erkunden kann. Vier Tage hab ich noch.
Die Inliner liegen übrigens auch im Auto :Lachen2: Das letzte mal war ich hier vor vier Jahren. Damals noch rauchend und viel Wein trinkend.... |
Krank...
... Und das im Urlaub!
Heute Mittag war es dann soweit- ich hab mich ins Bett gelegt und bin erst mal nicht mehr aufgestanden. Aber es hat gut getan bzw. es tut immer noch gut. Wenn ich Glück habe war's das schon. Gut wenn man nichts hat was einen treibt.. Aber ich bin gerade ziemlich glücklich über diese Wohnung hier am Bodensee. Das ist gerade zum Sport machen nahezu ideal. Vielleicht bin ich ja morgen schon wieder fit! |
Oh, gute Besserung!
Scheint so als wolle Dein Koerper richtig Urlaub machen... |
Zitat:
So ganz bin ich noch nicht wieder auf dem Damm. Heute früh war ich ne Stunde locker Rad fahren und bin am Nachmittag mindestens 300m im Bodensee geschwommen, aber so richtig gut ging es mir dabei noch nicht. Und jetzt am Abend kratzt es plötzlich wieder im Hals....:Weinen: Morgen werde ich hier in Ludwigshafen mal das Sportgeschäft aufsuchen. Hab jetzt erst gesehen dass die auf Triathlon spezialisiert sind. Und haben auch noch nen Neo Ausverkauf.... Köln ist jetzt wirklich langsam in Reichweite. Umso blöder, dass ich mich gerade fühle wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Aber jetzt nicht nervös werden. Das Training ist gemacht. Wenn jetzt was ausfällt ist es nur noch halb so schlimm. Und eine Bestzeit wird es (wenn ich im Ziel ankomme) eh. |
... schlimmer geht immer...
... ich könnt :Kotz:
Heute ist das Halskratzen (verbunden mit einer allgemeinen Schlappheit, ein wenig Schnupfen ist auch noch dabei) wieder schlimmer als gestern. Was bedeutet dass ich mir mit der lockeren Radtour gestern einen Bärendienst erwiesen habe. Meine Geduld wird echt auf ne Probe gestellt. Wenn ich den abgebrochenen Lauf am Sonntag dazu zähle (und ich glaube das sollte ich) dann bin ich jetzt den 6. Tag krank. Und selbst wenn morgen alles gut wäre sollte ich vielleicht lieber nicht den Fehler von gestern machen und gleich mal wieder versuchen was geht. Natürlich hab ich mich überfordert. Allerdings glaube ich nicht, dass das Training das Problem ist. Problematisch ist, dass ich seit letztem Jahr im Oktober nicht einmal loslassen konnte. Und jetzt holt sich der Körper eben alles zurück. Ist vermutlich gut so. Und im Moment gefährdet es ja auch den Triathlon in Köln noch nicht. Ich war heute in dem Triathlon-Laden hier und bin mit einem Einteiler von Zoot für 50 € wieder rausgekommen. Aber ohne Neo. Der Junge der bedient hat hatte nicht wirklich Ahnung und hat mich an den Besitzer verwiesen. Mit dem hätte ich für morgen einen Termin machen können, aber da reisen wir schon ab... Tja, sollte wohl nicht sein. Im Moment scheint das alles eine Probe in Gelassenheit zu sein. |
...back on the track...
... noch nicht 100%, aber das wird...
Eigentlich ging es mir gestern schon relativ gut, aber den Fehler von letzter Woche wollte ich jetzt nicht wiederholen. Also hab ich noch einen Tag gewartet und war heute das erste Mal nach einer gefühlten Ewigkeit wieder joggen. Im Grunde hat es ich gut angefühlt, allerdings waren die Steigerungen am Schluß etwas "unrund". Aber was erwarte ich... Ja, was erwarte ich eigentlich- für Köln? Nach der Woche bin ich mir ziemlich unsicher wo ich stehe. Auch ohne die Krankheit wäre es ja ein erster Versuch, aber so tendiere ich gerade dazu alles noch ein wenig ruhiger anzugehen. |
... Kölner Chaostage...
... ist ja nicht so, dass man nicht gewarnt wurde...
Der Wettkampf liegt hinter mir und ich bin aus drei Gründen ziemlich angefressen: - Das Ergebnis ist durch die vieeeeeeel zu kurze Radstrecke ziemlich schwer einzuordnen. - Bei etwa 32 Grad gab es nach vier Kilometern beim laufen keine einzige Verpflegungsstelle mit Wasser mehr. - Scheinbar bin ich (jedenfalls laut Ergebnisliste) eh nie im Ziel gewesen, was aber definitiv nicht stimmt. Und zwar mit Chip und allem was dazu gehört. Ich warte jetzt mal bis morgen. Wenn mein Ärger dann etwas verraucht ist, schreibe ich einen kleinen Bericht. |
Es ist spät, aber ich komm noch nicht so recht runter. Und zu warm zu schlafen ist es auch noch. Vielleicht werd ich ja beim tippen langsam bettschwer.
Nachdem ich mich jetzt ne Weile über dies und das aufgeregt habe würde ich gerne zu einem für mich versöhnlichen Blick auf den Wettkampf kommen. Also erstens: Hey, ich hab ne olympische Distanz gefinished und bin mit meiner eigenen Leistung ziemlich im reinen. Das ist doch was. Der Thread-Titel "Time doesn´t matter" sollte ja Programm für dieses Jahr werden und irgendwie ist das bis jetzt aufgegangen. Ich hab mich nicht furchtbar gestresst und bin viel souveräner darin geworden den Sport mit meinen anderen Lebensbereichen zu verflechten. Die Zeit ist, völlig unabhängig von Streckenlänge, Wasserknappheit und Rad-Gruppen völlig egal. Bei 32 Grad kann ich eh nicht volle Leistung bringen. In Esslingen machte solches Wetter letztes Jahr auf 10 Kilometer Lauf etwa drei Minuten aus. Es würde also auch nix bringen die fehlenden Kilometer dazu zu rechnen und.... Das wäre ja eh Schwachsinn... Ich bin etwa im vorderen Drittel gelandet, da kann ich in jedem Fall zufrieden mit sein. Aber der Reihe nach. Das Neoverbot war für mich natürlich wie eine Fügung Gottes. Als ob er mir sagen wollte "siehste, warum beschäftigst du dich überhaupt so lange mit der Frage <kaufen, oder nicht kaufen>" Für dieses Jahr war die Entscheidung also erst mal richtig. Das schwimmen selber fand ich dann sehr angenehm. Im Nachhinein bin ich wohl zu vorsichtig angegangen. Ich kam schon sehr entspannt aus dem Wasser. Und es hat richtig Spaß gemacht. 29:22 war etwas über meinem Idealziel aber auf jeden Fall noch voll innerhalb meiner Vorstellung. Auf dem Rad war ich dann erstaunt wie gut es ging. Die erste Runde verging wie im Flug - natürlich auch, weil sie so kurz war. Etwa ab der Hälfte der Strecke fing ich dann an die Hitze zu spüren. Ich hab viel getrunken und hab ein wenig rausgenommen um mich nicht abzuschießen. Aber ich war auch absolut innerhalb meines erhofften Schnitts. Auch den hätte ich - bei kühleren Bedingungen - ruhig etwas ambitionierter wählen können. Aber so war es absolut richtig. In der letzten Runde musste ich dann beißen, wobei mein größtes Problem mein Rücken war. Der fing irgendwann an weh zu tun. Meine Beine haben mich im Blick auf das laufen auch ein wenig bekümmert, aber das war nachher kein Thema mehr. Nach 1:05:09 bin ich dann auf die Laufstrecke. Und das war kein Spaß. Anfangs ging es noch ziemlich, aber die Hitze wurde schlimmer und schlimmer. Bei den zwei Verpflegungstellen bin ich kurz stehen geblieben und hab jeweils zwei Becher getrunken und mir einige über den Kopf geleert. Aber ab Kilometer vier war damit dann ja auch Schluß. Und mein Schnitt wurde langsamer und langsamer. Mit "Rennen laufen" hatte es am Schluss wirklich nicht mehr viel zu tun. Das fühlte sich an wie lockeres joggen, aber mehr wäre auch nicht gegangen. Die kurzen Anstiege bin ich gegangen und habe es nicht bereut. Wirklich schade finde ich aber, dass ich am Schluss nur noch über das fehlende Wasser geflucht habe und den Zieleinlauf dadurch gar nicht richtig geniessen konnte. Insgesamt müsste ich laut eigener Messung knapp unter 2:30 geblieben sein. Vermutlich werde ich es nie wirklich erfahren, da ich scheinbar die letzte Matte nicht ausgelöst habe. Nach dem laufen bin ich SOFORT wieder ins Wasser gewankt um mich abzukühlen. Das hat wirklich geholfen. Nach etwa 10 Minuten fühlte ich mich wie neu geboren. Edith meint gerade dass für die umfassende Cologne-Triathlon-Schelte ja der andere Fred reicht. |
... the days after...
... fühlen sich gar nicht so schlecht an...
Eigentlich sogar überraschend gut. Liegt zum Teil vermutlich auch an dem langsamen Lauf am Samstag. Muskulär war das dann nicht so die Hammer-Belastung. Heute war ich mit dem Rad in der Stadt und hatte dabei nicht das Gefühl mich furchtbar schonen zu müssen. Und morgen geht es dann mit dem Lauftraining für Berlin weiter. Ich bin wirklich gespannt ob meine Rechnung da aufgeht. Ausdauer müsste ich haben, Tempo spielt so gut wie keine Rolle aber ob ich auf die muskuläre Belastung richtig vorbereitet bin wird schon noch spannend. Die langen Läufe habe ich "im Sack", aber einfach unglaublich wenige Gesamtkilometer dieses Jahr. In der Nachbetrachtung des Triathlons vom Samstag bin ich übrigens auf folgenden Schluss gekommen: Schwimmen ist zwar nicht doll aber sicher nicht meine schlechteste Disziplin. Aber im Radfahren ist ganz schön Luft nach oben. Ist ja auch kein Wunder, mach ich ja auch nicht wirklich lange. Und das Laufen.... darüber kann ich nach Samstag nicht wirklich was sagen :Cheese: . Und dafür ist mein Plan für 2012 doch gar nicht so schlecht. Mit dem Megathlon hab ich doch eigentlich eine "radlastige Kurzdistanz". Das dürfte mir den richtigen Fokus fürs nächste Jahr bringen. |
Wenns bei ner Veranstaltung und gerade bei Hitze kein Wasser gibt, iss das bitter.
Mir habense aber auch einmal bei durchaus mehr als 32°C und auf glühendem Asphalt Mineralwasser mit Kohlensäure gereicht: glaub mir, das iss nedd besser! |
Zitat:
Ich hatte heute meinen längsten Lauf für den Berlinmarathon. 32 km, davon die letzten 16 etwas flotter. Ich merke, dass ich dieses Jahr mehr Rad, und dadurch weniger Laufkilometer hatte. Am Samstag hatte ich noch ne etwas längere Radtour (für meine Verhältnisse) mit einem Abstecher zur Pfullinger Berg-Zeitfahr-Strecke Zitat:
Die Entscheidung, erst heute den Lauf zu machen, war wohl richtig. Erstens waren meine Beine immer noch müde genug von der Radtour am Samstag und außerdem war das Wetter seeeehr viel angenehmer - wenigstens als ich losgelaufen bin. Mit Trinkgürtel bewaffnet habe ich mich also auf den Weg gemacht. Die ersten 10 km waren relativ ereignislos, abgesehen von ziemlich starkem Gegenwind auf den ersten 6 km. Hinter Leonberg ging es dann aber unerwartet konstant bergauf. Und zwar bis zu meinem Wendepunkt. Aber bis dahin war es noch so kühl, dass ich meinen Trinkgürtel erst beim Wendepunkt um zwei Flaschen erleichterte. Zurück war ich am Anfang etwas zu schnell, ging ja plötzlich bergab. Und in das Tempo hab ich mich nachher wohl eingegroovt, so richtig langsamer wurde es dann gar nicht mehr. Das nächste Fläschchen ging bei Kilometer 22 weg und ab da merkte ich dann meine Beine immer mehr. Bei mir sind das (war letztes Jahr beim Marathon schon so) dann die Adduktoren und die Waden. Und dann hab ich mich wieder erinnert, um was es beim Marathonlaufen geht: Weiterlaufen wenn die Beine nicht mehr wollen. Herzkreislauf ging es die ganze Zeit ziemlich gut. Mittlerweile war es aber wärmer geworden und ich merkte, dass meine Trinkstrategie knapp werden könnte. Bei Kilometer 27 war das letzte Fläschchen weg und leider auch der Schatten. Eigentlich hätte ich jetzt gerne jeden Kilometer was getrunken. Aber es "rollte" noch - bis Kilometer 29. Da war plötzlich alles vorbei. Mein Puls ging dramatisch hoch und ich merkte schnell, dass meine Glykogenvorräte jetzt wohl weg waren. Der Körper stellte auf Notversorgung und fand das nicht gut. Aber für drei Kilometer wollte ich mir das zumuten und das Gel in der Tasche lassen. Ich hab wirklich um jeden Schritt kämpfen müssen. Ich sah wohl nicht sonderlich gut aus, als ich nach Hause kam.... Nach Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr und etwas Ruhe ging es mir dann aber ziemlich schnell besser. Ich merke meine Beine jetzt schon, denke aber, dass es morgen in Ordnung sein wird. Vielleicht geh ich schwimmen und in die Sauna. |
Berlin Marathon...
... oder: das geht schneller ;)
4:39:50. Das war so nicht geplant. Trotzdem bin ich relativ zufrieden. Über die Umstände des Tages (ziemlich perfektes Wetter, vielleicht zu warm, etc.) wurde ja schon viel geschrieben, das erspar ich mir und euch. Im Grunde war das ja nicht "mein Lauf", sondern der meines Laufpartners. Sein erster Marathon nach einem Jahr konzentriertem Training (allerdings nicht von 0 auf 42, er konnte vorher schon ne Stunde joggen). Wir zielten ursprünglich auf Sub-4, wollten den Sub-3:45er-Plan von Steffny dazu benutzen, mussten aber nach den Testrennen auf den Sub-4er-Plan wechseln. Mein Freund wollte trotzdem ganz gerne die 4 Stunden angreifen, was ich ihm -Gott sei Dank- zwei Tage vorher ausreden konnte. Wir einigten uns darauf ungefähr im 5:40er-Schnitt zu starten und uns dann keinen Stress zu machen, wenn wegen dichtem Verkehr oder Versorgungspunkten der Schnitt bis etwa 5:50 sinkt. Das klang in meinen Ohren recht vernünftig und das klappte auch bis zum Halbmarathon relativ gut. Die Zeit beim Halbmarathon war mit 2:04:28 deutlich über ner 4-Stunden-Zielzeit, aber mir schien das alles noch relativ entspannt. Mein Partner sah das wohl anders. Ab Kilometer 25 bekam er Probleme und ging das erste Mal ein Stückchen bei einem Versorgungspunkt. Und ziemlich schnell danach saß er am Straßenrand und zweifelte daran das Ding bis ins Ziel zu bekommen. Ganz ehrlich, mit so was hatte ich schon gerechnet, aber vielleicht 10 Kilometer später. Wir redeten ein paar Minuten und ich nahm erst mal den Druck raus. Zeiten waren mittlerweile eh egal (ich hatte schon ne Weile vorher die Durchschnittsgeschwindigkeit von der Anzeige der Uhr verbannt) und ich bot an auch den Rest mit ihm zu wandern wenn er das will. Und auch aussteigen war eine SEHR realistische Option zu diesem Zeitpunkt. Aber wir versuchten es noch mal und er kam tatsächlich wieder ins Laufen. Wir gingen jetzt konsequent bei jeder Verpflegungsstelle und irgendwann auch immer mal zwischen drin. Dass er es trotz dieser Krise ins Ziel geschafft hat war für ihn dann ein riesiger Erfolg, ein irres Erlebnis und der Gewinn überstrahlte die kleine Niederlage deutlich. Für mich war es interessant, dass es nicht so ganz einfach war, so lange auf den Beinen zu sein. Die 45 Minuten die ich in diesem Jahr länger unterwegs war fanden meine Beine dann auch nicht wirklich lustig. Andererseits war ich entspannt genug um Kinderhände abzuklatschen, mich immer wieder beim Publikum und den Bands zu bedanken und die Helfer an den Verpflegungsstationen ausreichend zu würdigen. Insgesamt kann man sagen, dass meine Saison durch eine olympische Distanz mit absurder Radstrecke und zuviel Hitze auf der Laufstrecke und diesem Marathon meiner Zielsetzung von "Time doesn´t matter" absolut gerecht geworden ist. Jetzt darf dann wieder mal ne Zeit des Tempos kommen! :Huhu: |
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... Fazit...
Die Saison ist vorbei und ich kann mal langsam ein Fazit ziehen.
Im Moment bin ich in Norwegen und zum zweiten Mal in diesem Jahr bin ich am ersten Urlaubstag krank geworden. Der Anspannungsbogen (nicht der sportliche, eher der berufliche) war wohl etwas zu lang. Aber das nächste Jahr scheint im Moment ruhiger zu werden. Das Jahr hat meine Erwartungen so ziemlich erfüllt. Meine ersten beiden Triathlons haben unglaublich viel Spaß gemacht und ich freu mich auf mehr. Der Marathon war zwischenmenschlich ein großer Erfolg, auch wenn ich über die Zeit den Mantel des Schweigens decken sollte. Und das Training zu dem allen hat sich ziemlich gut in meinen Alltag integriert. Das ist wohl die beste Nachricht. In den ersten beiden Jahren hat es noch sehr viel mehr unnötige Energie aus allen anderen Lebensbereichen abgezogen. Das wird grad alles selbstverständlicher. Es ging zwar dieses Jahr ausdrücklich nicht um Zeiten, aber Köln hat mir da fürs nächste Jahr sicher einen Fingerzeig gegeben. Unterm Strich ist die größte Baustelle sicher das Radfahren. Da haben mich knapp 100 Leute überholt, und dass, obwohl ich da echt zufrieden war. Dass ich dann beim völlig verkorksten Lauf sogar noch Plätze gutgemacht habe erzählt wohl vor allem was über die Verhältnisse. Hätte ich meinen Platz beim Radfahren halten können wäre es ein (für mich) exzellentes Debüt geworden. Dafür haben mir 2:30 Minuten gefehlt. Gar nicht so viel auf 34,5 km... Das sind grad mal 4,5 Sekunden auf den Kilometer. Eigentlich wäre dann ja für das nächste Jahr der Schwerpunkt klar: Rad, Rad, Rad... Mach ich aber nicht. Nach meinem ersten relativ lockeren Marathon in 3:56, dem diesjährigen in recht gemütlichen 4:39 möchte ich da im nächsten Frühjahr mal sehen was geht. 3:29 sind ambitioniert aber sollten machbar sein. Die Radform soll dadurch steigen, dass ich mich so langsam auf ein Leben ohne Auto einrichte. Diesen Winter gibt es ein neues Winter/Alltags/Allround-Bike. Mit Schutzblechen und Gepäckträger und der Option auf nen Nabendynamo dürften meine Wege zur Arbeit dann ein wenig mehr Spaß werden. Wenn ich das konsequent mache und die ein oder andere Tour noch drauflege dürfte ich zu mehr Kilometern als letztes Jahr kommen ohne ausdrücklich zu trainieren. Außerdem fange ich sobald ich wieder gesund bin wieder mit Core-Performance an. Und dieses Jahr will ich es dann das Jahr über auch durchziehen. Ich hab ja ein wenig mit 100/100 geliebäugelt, aber vermutlich ist das einer zu viel. Mein Plan mit der Winterlaufserie dürfte mich auch so ganz gut über den Winter bringen. Das ist der Plan bis März, dann soll die 3:30 in Kandel fallen und dann wird mit dem MD-Plan bei dem ich ein wenig vom Lauftraining fürs Inlinen abzweige für den Megathlon im Sommer trainiert. Und dabei wird dann endlich wirklich der Schwerpunkt aufs Rad gerichtet. |
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