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3-rad 26.10.2010 22:57

Dann hau mal rein hunki.
Ich finde auch dass die 5m extrem grenzwertig sind.
Kann das eigentlich jeder IM machen wie er will?
ich stell mir das schwierig vor die 5m zu halten, auch fuer
die Kampfrichter das zu beurteilen.

trimuelli 26.10.2010 23:10

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 476748)
Ja, denn fuer mich ist 5m=Quasidrafting, auch wenn es Regelkonform ist. Damit MUSS man eigentlich 10min. schneller sein, als mit 10m Draftingregel. Klar ist es die Regel, deshalb sollte man es unbedingt auch voll ausreizen, wenn man sich schon den Scheiss in Zuerich antut.

Aber in meinen Augen ist es halt dort keine selbst erkaempfte Sub9, sofern es nicht Sub8:50 ist.

Wie soll ich denn 10min schneller radeln, wenn es keinen gibt, der mir Windschatten gibt? Es ist doch damals nur der Ronnie bei km 40 an mir vorbeigeflogen und bei km 165 kam dann der Stefan. Dazwischen war niemand! :(
Trotzdem kann ich ja froh, dass es Sub 8:50 waren. :Huhu:

dude 27.10.2010 00:30

Ganz im Ernst: Du schwimmst zu schnell. Entspann' Dich im Wasser oder erhol' Dich auf dem Rad bis der Windschatten von hinten kommt.

Ich sehe schon: Druck wie ein Elch aber taktisch Bezirksklasse.

ironlollo 27.10.2010 00:54

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 476819)
Ganz im Ernst: Du schwimmst zu schnell. Entspann' Dich im Wasser oder erhol' Dich auf dem Rad bis der Windschatten von hinten kommt.

Ich sehe schon: Druck wie ein Elch aber taktisch Bezirksklasse.


Wieso? Das ist doch die Faris-Taktik. Der setzt sich auch nicht in eine Gruppe und rollt dann mit, sondern versucht, von vorne zu fahren.

dude 27.10.2010 01:00

Der spielt aber in der Championsleague, nicht 2.Bundesliga.

*JO* 27.10.2010 01:00

Zitat:

Zitat von ironlollo (Beitrag 476827)
Wieso? Das ist doch die Faris-Taktik. Der setzt sich auch nicht in eine Gruppe und rollt dann mit, sondern versucht, von vorne zu fahren.

Genau das gleiche problem !:P

Helmut S 27.10.2010 08:33

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 476748)
Ja, denn fuer mich ist 5m=Quasidrafting, auch wenn es Regelkonform ist. Damit MUSS man eigentlich 10min. schneller sein, als mit 10m Draftingregel.

Hab mal kurz bei den Schweizern nachgelesen:

Zitat:

Windschattenfahren hinter oder neben einem/einer Teilnehmer/-in ist verboten. Der Minimalabstand zwischen Hinterrad des vorderen und Vorderrad des hinteren Athleten beträgt 10 Meter, seitlich sind es 2 Meter.
Quelle: http://ironman.ch/de/02_wettkampfinfos/03_reglement.htm

Hat sich was geändert?!

Hunki 27.10.2010 09:03

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 476867)
Hab mal kurz bei den Schweizern nachgelesen:


Quelle: http://ironman.ch/de/02_wettkampfinfos/03_reglement.htm

Hat sich was geändert?!

Ich glaube, dass ist seit 2 Jahren so. Deshalb finde ich auch die Diskussion müssig.

Aber anstelle von Draftingdiskussionen oder Sitzposition wären mal ein paar Trainingsansätze interessant. Egal ob 2:1 oder 3:1.

Schnellläufer 27.10.2010 09:27

Ich bin in diesem Jahr in Zürich das erste mal dort gestartet. Ich fand es grausam, soviele riesen Gruppen habe ich noch nie beim Radfahren gesehen...und es war bereits mein achter Start über die LD!

Es wird billigend in Kauf genommen erwischt zu werden, und was sind dann schon ein paar Minuten Zeitstrafe für die gesparten Körner beim Laufen?!

felix__w 27.10.2010 10:58

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 476748)
Ja, denn fuer mich ist 5m=Quasidrafting, auch wenn es Regelkonform ist. Damit MUSS man eigentlich 10min. schneller sein, als mit 10m Draftingregel. Klar ist es die Regel, deshalb sollte man es unbedingt auch voll ausreizen, wenn man sich schon den Scheiss in Zuerich antut.

Seit zwei jahren gilt in der Schweiz auf der LD die 5m Regel nicht mehr :Huhu:
Ahh, Hunki hat es auch schon geschrieben:
Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 476878)
Ich glaube, dass ist seit 2 Jahren so. Deshalb finde ich auch die Diskussion müssig.

Zitat:

Zitat von Schnellläufer (Beitrag 476888)
Es wird billigend in Kauf genommen erwischt zu werden, und was sind dann schon ein paar Minuten Zeitstrafe für die gesparten Körner beim Laufen?!

6 Minuten ist viel. Aber die meisten hoffen natürlich ohne Strafe durchzukommen.

Zum Rad 'traue' ich mich am ehesten noch ein Tipp zu geben da ich da noch ein wenig schneller bin:
Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 476518)
was mir beim radeln viel gebracht hat, war das fast ausschließliche trainieren an der aeroben schwelle, also im oberen ga1 bereich. habe zu 95% allein trainiert, so das ich kaum "quatschausfahrten" hatte, die man mit kumpel nur so abgedallert ist. bin zwar fast immer nur kette links gefahren, aber da immer mit zug, so das am ende immer rund ein 32er schnitt stand. im

So mache ich es auch oft. Aber ich fahre fast alles in einem grossen Gang (Kadenz 80-90).
Dazu mache ich dann aber auch KA-Abschnitte. Ich habe aber Probleme mich auf dem Rad ausserhalb des Wettkampfes richtig zu 'quälen'. Darum sind für mich WKs wichtige Tempotraining.

Felix

Der Dutz 27.10.2010 11:08

Radfahren kann jeder (wenn man denn Zeit hat:) ): Man muss nur möglichst hart und lang reintreten. Sprich sich im Radfahren zu verbessern ist nicht so schwer. Mein Vorschlag für eine Woche mit vier Radeinheiten wäre der hier:
Unter der Woche (wenn es denn geht): Einmal 2,5-3 Stunden so viele Höhenmeter wie es eben geht sammeln und die möglichst hart fahren. Als zweite Einheit unter der Woche kurze, harte Intervalle im Kurzdistanztempo, also Anschlag: Was in die Richtung 10x4 Minuten mit 2 Minuten Pause (würde auch auf der Rolle/Ergometer gehen) oder Minutenpyramide (2-4-...10 und wieder runter). Samstag dann die lange Radeinheit: Die 4x40 Minuten finde ich eher weniger geeignet und wenn du das sowieso schon ein paar Jahre gemacht hast, stellt es auch nicht mehr den übermäßigen Reiz dar, du könntest es mal damit probieren: Erst 100km GA1 mit 4x20Minuten KA am Berg (kann man auch mit dem Rennrad machen) und dann 50-60km im Ironmantempo oder knapp drüber (im Anschluss 5km volle Lotte laufen). Sonntag könntest du dann entweder die 3x(40+8) machen oder eben 3 Stunden progressiv fahren (letzte halbe Stunde im IM-Tempo und dann nen längeren Lauf hintendrauf.

Damit kommt man auf gut 400km und sollte für die 180km gut gerüstet sein.

Helmut S 27.10.2010 11:36

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 476878)
wären mal ein paar Trainingsansätze interessant.

Ich selbst kann Dir nur von nem Spezi (PB 8:34) berichten, der sagt, dass ihn die gaaanz langen Radeinheiten (7h rum) jedes mal nen Formschub geben. Er macht halt dann so "Tagesausflüge" - ähnlich dem Faris; isst aber keinen Burger :Cheese: Zu nem See, Schoß, Kloster usw. was weiß ich.

Ohne das ich es jetzt weiß, vermute ich (so wie ich ihn kenne) aber, dass er die 7h nicht im GA1 rum eiert sonder es sich vor allem zum Schluß schon einigermaßen besorgt.

trimac 27.10.2010 11:47

hi hunki,

wie schaut dein wintertraining aus.

Schon mal pobiert langlaufen oder va. tourengehen , was ich mache - hat mir sehr viel gebracht - gerade lange touren u viele Hm.

Bei den radsachen kann ich mich nur anschließen !

sg

FuXX 27.10.2010 12:04

Zitat:

Zitat von Der Dutz (Beitrag 476910)
Radfahren kann jeder (wenn man denn Zeit hat:) )

Das ist mehr oder weniger richtig - die Radleistung haengt wirklich sehr stark vom Trainingsumfang ab, ist zumindest bei mir so. Daher nervte es mich auch extrem, dass ich eigentlich immer nur zu 3 Radeinheiten pro Woche gekommen bin.

Der Dutz 27.10.2010 12:12

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 476948)
Das ist mehr oder weniger richtig - die Radleistung haengt wirklich sehr stark vom Trainingsumfang ab, ist zumindest bei mir so. Daher nervte es mich auch extrem, dass ich eigentlich immer nur zu 3 Radeinheiten pro Woche gekommen bin.

Für drei Einheiten ist deine Radzeit doch stark gewesen, vor allem hat es auch noch für einen super Marathon gereicht.

FuXX 27.10.2010 14:40

Naja, sind halt die Einschraenkungen fuer einen Amateur. Passt schon, ich bin ja auch mit dem Rennen zufrieden, viel mehr geht fuer mich halt nicht. Aber so ist er, der gemeine Mensch, will immer mehr ;)

Hunki 27.10.2010 14:51

Also, fassen wir mal zusammen... weniger im Grundlagenbereich rumfahren und mehr mal kräftiger reintreten... also schneller fahren... Werde ich versuchen... ich denke aber, dass zumindest bis März vorwiegend Grundlage angesagt ist... ab und an mal eine schnellere Passage, aber noch nicht in dem Umfang wie vorgeschlagen. Ab März/April wenn das Wetter dann besser wird, eine längere Einheit mit Zug auf der Kette...

Grundsätzlich kann ich 3 Radeinheiten in der Woche unterbringen... vermutlich Freitag / Samstag und Sonntag... je nachdem wie ich mich geschäftlich organisieren kann vielleicht auch mal sonst... aber grundsätzlich eher Freitag - Sonntag... Dann gibts Freitag meistens ein langes Koppeltraining. Also 3-4 Stunden Rad mit 1h Laufen... Samstag und Sonntag dann lange Radtour... eine davon mit Zug.

OK... schauen wir uns mal das Lauftraining an. Ich komme in den Spitzenzeiten auf ca. 80km in der Woche. Das ist ein mal 35km, dann 1-2 mal gekoppelt, der Rest Fahrtenspiel und lockere Läufe von 1 - 1 1/4 Stunden. Den langen Lauf laufe ich schneller als im Wettkampf... normalerweise mit einem Schnitt von 4:05 - 4:15... macht das Sinn? Oder gibts da bessere Ansätze? Der Koppellauf ist normalerweise auch schneller.

Hunki

felix__w 27.10.2010 14:55

Zitat:

Zitat von FuXX (Beitrag 476948)
Das ist mehr oder weniger richtig - die Radleistung haengt wirklich sehr stark vom Trainingsumfang ab, ist zumindest bei mir so.

Das ist jeder anders. ich habe das Gefühl mit eher wenig Aufwand ein gute Radzeit fahren zu können. Beim Laufen sieht es da ganz anders aus.
Darum finde ich (für mich) das diesen langen Einheiten zu viel Bedeutung zugewiesen wird. Aber wahrscheinlich bringt es denen die auf dem Rad mehr Mühe haben eben viel.

@trimac: das mit dem Skitouren habe ich auch schon vermutet. In den Skiferien mache ich alle zwei/drei Tage ~1300mH mit den Tourenskis (meist ziemlich zügig). Und das scheint fürs Rad gut zu sein.

Felix

trimac 27.10.2010 16:20

[quote=felix__w;477045

@trimac: das mit dem Skitouren habe ich auch schon vermutet. In den Skiferien mache ich alle zwei/drei Tage ~1300mH mit den Tourenskis (meist ziemlich zügig). Und das scheint fürs Rad gut zu sen.

Felix[/QUOTE]

ist ein gutes training für lunge und beine !!

Superpimpf 27.10.2010 16:40

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 477041)
Grundsätzlich kann ich 3 Radeinheiten in der Woche unterbringen... vermutlich Freitag / Samstag und Sonntag... je nachdem wie ich mich geschäftlich organisieren kann vielleicht auch mal sonst... aber grundsätzlich eher Freitag - Sonntag

Ich bin zwar nicht direkt so schnell wie ihr, aber...

Kannst du eine Einheit nicht auf Mittwoch schieben? 3 Tage am Stück radeln und dann 4 Tage Pause ist doch regenerationstechnisch murks, da bist du am Sonntag doch fertig. Wenn eine Einheit am Mittwoch, kannst du die - unabhängig von den Anderen - ordentlich mit zug fahren.

Hunki 27.10.2010 17:07

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 477129)
Ich bin zwar nicht direkt so schnell wie ihr, aber...

Kannst du eine Einheit nicht auf Mittwoch schieben? 3 Tage am Stück radeln und dann 4 Tage Pause ist doch regenerationstechnisch murks, da bist du am Sonntag doch fertig. Wenn eine Einheit am Mittwoch, kannst du die - unabhängig von den Anderen - ordentlich mit zug fahren.


Tja, leider nicht mehr möglich. Vielleicht ergibt sich geschäftlich was, aber das muss ich zuerst mit dem Boss klären. Und sowieso steht die anderen Tage ja noch der Longjog an.

Nopogobiker 27.10.2010 17:08

Zitat:

Zitat von Superpimpf (Beitrag 477129)
Ich bin zwar nicht direkt so schnell wie ihr, aber...

Kannst du eine Einheit nicht auf Mittwoch schieben? 3 Tage am Stück radeln und dann 4 Tage Pause ist doch regenerationstechnisch murks, da bist du am Sonntag doch fertig. Wenn eine Einheit am Mittwoch, kannst du die - unabhängig von den Anderen - ordentlich mit zug fahren.

Hm, das sehe ich genau anders: mir bringen genau diese Trainingsblöcke unheimlich viel. Klar, am Sonntag bin ich abends vollkommen fertig, aber nach vier Tagen Radabstinenz freu ich mich immer wieder auf den nächsten Block....

Nopogobiker

Helmut S 27.10.2010 17:22

Dieses Block-Building ist ja als Konzept auch nicht unbekannt. Insofern sicher auch ein Weg nach Rom.

dude 27.10.2010 17:39

Zitat:

Zitat von felix__w (Beitrag 476909)
6 Minuten ist viel. Aber die meisten hoffen natürlich ohne Strafe durchzukommen.

Ich wuerd' das als Veranstalter anders organisieren:
im Penaltyzelt Ergometer aufstellen. Wer 3km geradelt ist, darf wieder weitermachen.

Sechs Minuten Pause =/= sechs Minuten Zeitverlust!

Hunki 27.10.2010 17:43

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 477154)
Ich wuerd' das als Veranstalter anders organisieren:
im Penaltyzelt Ergometer aufstellen. Wer 3km geradelt ist, darf wieder weitermachen.

Sechs Minuten Pause =/= sechs Minuten Zeitverlust!

Ich denke auch, dass mich die 6min mehr gekostet haben als nur die 6min. Das hat mir ziemlich den Rhythmus versaut. Obwohl es kurz vor der Wechselzone war... die letzten 7km waren die Hölle...

trimac 27.10.2010 17:46

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 477154)
Ich wuerd' das als Veranstalter anders organisieren:
im Penaltyzelt Ergometer aufstellen. Wer 3km geradelt ist, darf wieder weitermachen.

Sechs Minuten Pause =/= sechs Minuten Zeitverlust!

dann würde ich aber eher vorschlagen so wie beim Biathlon eine Strafrunde einzubauen :Lachen2: , macht am meisten sinn; abgesehen natürlich wird das ein logistisches Problem darstellen (Platz usw. !!)

bort 27.10.2010 17:51

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 477155)
Ich denke auch, dass mich die 6min mehr gekostet haben als nur die 6min. Das hat mir ziemlich den Rhythmus versaut. Obwohl es kurz vor der Wechselzone war... die letzten 7km waren die Hölle...

Ich verstehe dude anders, denn die 6 Minuten die du dort Pause machst, erholt den Körper etwas und du kannst nachher wieder mehr Leistung bringen. Denn du kannst in der Zeit ja ganz gemütlich um deine Ernährung kümmern usw.

Am Ende der Radstrecke bringt sowas einen natürlich aus dem Rythmus, aber wenn es in der Mitte ist, dann kann einem das schon "helfen".

Ist es denn erlaubt, während der Zeitstrafe auf Dixi zu gehen?

Hunki 27.10.2010 17:53

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 477157)
Ich verstehe dude anders, denn die 6 Minuten die du dort Pause machst, erholt den Körper etwas und du kannst nachher wieder mehr Leistung bringen. Denn du kannst in der Zeit ja ganz gemütlich um deine Ernährung kümmern usw.

Ist es denn erlaubt, während der Zeitstrafe auf Dixi zu gehen?

Also ich würde es anders schätzen... die Pause reicht nicht wirklich um sich zu erholen... eher das Gegenteil... durch das rumsitzen oder rumstehen wird man träge und müde.

Klar, man kann aufs Dixi... jedenfalls in Zürich hätte es Dixis gehabt.

*JO* 27.10.2010 17:56

Zitat:

Zitat von Nopogobiker (Beitrag 477141)
Hm, das sehe ich genau anders: mir bringen genau diese Trainingsblöcke unheimlich viel. Klar, am Sonntag bin ich abends vollkommen fertig, aber nach vier Tagen Radabstinenz freu ich mich immer wieder auf den nächsten Block....

Nopogobiker

geht mir genau so !Seitdem ich Triathlon mache, mache ich das aber fast gar nicht mehr.

DasOe 27.10.2010 17:56

Zitat:

Zitat von bort (Beitrag 477157)
Ist es denn erlaubt, während der Zeitstrafe auf Dixi zu gehen?

Üblicherweise wird die Uhr angehalten, sobald was anderes als warten passiert. De meisten Veranstalter benutzen die Zeitstrafe als Feigenblatt ...

dude 27.10.2010 17:58

Zitat:

Zitat von DasOe (Beitrag 477163)
De meisten Veranstalter benutzen die Zeitstrafe als Feigenblatt ...

Richtig!

Klugschnacker 27.10.2010 19:47

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 477041)
Also, fassen wir mal zusammen... weniger im Grundlagenbereich rumfahren und mehr mal kräftiger reintreten... also schneller fahren... Werde ich versuchen... ich denke aber, dass zumindest bis März vorwiegend Grundlage angesagt ist... ab und an mal eine schnellere Passage, aber noch nicht in dem Umfang wie vorgeschlagen. Ab März/April wenn das Wetter dann besser wird, eine längere Einheit mit Zug auf der Kette...

Grundsätzlich kann ich 3 Radeinheiten in der Woche unterbringen... vermutlich Freitag / Samstag und Sonntag... je nachdem wie ich mich geschäftlich organisieren kann vielleicht auch mal sonst... aber grundsätzlich eher Freitag - Sonntag... Dann gibts Freitag meistens ein langes Koppeltraining. Also 3-4 Stunden Rad mit 1h Laufen... Samstag und Sonntag dann lange Radtour... eine davon mit Zug.

Klingt für mich nicht so überzeugend. Bei einigen wird das vielleicht funktionieren, je nach dem, was bisher so trainiert wurde. Für mich sieht es nicht danach aus, als hättest Du bisher zu viel im Grundlagenbereich trainiert, eher im Gegenteil. Falls das zutrifft, würde ich Dir davon abraten, das Grundlagentempo anzuheben (also jeden Kilometer einfach etwas schneller zu fahren).

Nach dem, was Du bisher über Dein Training geschrieben hast, denke ich, Dir würde eine Steigerung der Kilometerumfänge im Frühjahr etwas bringen, also langsame Grundlage. Ergänzend dazu sind fahrtspielartige Belastungen über alle Trainingsbereiche wichtig. Das kann man gut auf einem MTB machen oder in einer lebhaften Radgruppe auf abwechslungsreichem Gelände. Für alle Radfahrer Deiner Leistungsklasse bringt auch Krafttraining eine Menge. Die BASE-Phase hätte also diese Schwerpunkte:

- möglichst viele Kilometer, langsame Grundlage
- fahrtspielartige Belastungen über alle Tempobereiche
- Krafttraining

Die anschließende BUILD-Phase könntest Du in zwei Abschnitte unterteilen. Den ersten machst Du wie bisher mit langen Intervallen im Bereich des Wettkampftempos, z.B. 6-8x 20 Minuten.

Im zweiten Abschnitt ändern sich diese Intervalle. Sie werden länger und etwas langsamer. Beispiel:

1:45 h GA1, danach:
45min mit Wettkampfpuls minus 7 Pulsschläge
15min GA1
60min Wettkampfpuls minus 3 Pulsschläge
15min GA1. Wechsel zum Lauf 90 min

In der PEAK-Phase wird daraus:

1 Std. Einfahren
1 Std. Wettkampftempo minus 5 Pulsschläge
1:15 Std. Wettkampftempo
0:15 Std. locker. Wechsel zum Lauf 90 min

und später:

30 Minuten Einfahren
1 Std. Wettkampftempo minus 7 Pulsschläge
0,5 Std. Wettkampftempo minus 3 Pulsschläge
0,5 Std. Wettkampftempo
2x 10 min. Wettkampftempo plus 10 Schläge
Wechsel zum Lauf 45 Minuten

Die Aufgabe besteht darin, sich gut zu dosieren und das Wettkampftempo im Verlauf einer Einheit bewusst und kontrolliert aufzubauen.

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 477041)
OK... schauen wir uns mal das Lauftraining an. Ich komme in den Spitzenzeiten auf ca. 80km in der Woche. Das ist ein mal 35km, dann 1-2 mal gekoppelt, der Rest Fahrtenspiel und lockere Läufe von 1 - 1 1/4 Stunden. Den langen Lauf laufe ich schneller als im Wettkampf... normalerweise mit einem Schnitt von 4:05 - 4:15... macht das Sinn? Oder gibts da bessere Ansätze? Der Koppellauf ist normalerweise auch schneller.

Der lange Lauf ist eigentlich zu schnell, aber Du hast ja offensichtlich Erfolg damit. Falls Du während sehr langer Koppeltrainings die Tendenz erkennst, am Ende in ein Zuckerloch zu fallen, solltest Du mit langsameren langen Läufen experimentieren, vielleicht aufgepeppt durch einen schnelleren Mittelteil.

Grüße,
Arne

kaiche82 27.10.2010 20:49

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 477190)
Klingt für mich nicht so überzeugend. Bei einigen wird das vielleicht funktionieren, je nach dem, was bisher so trainiert wurde. Für mich sieht es nicht danach aus, als hättest Du bisher zu viel im Grundlagenbereich trainiert, eher im Gegenteil. Falls das zutrifft, würde ich Dir davon abraten, das Grundlagentempo anzuheben (also jeden Kilometer einfach etwas schneller zu fahren).

Nach dem, was Du bisher über Dein Training geschrieben hast, denke ich, Dir würde eine Steigerung der Kilometerumfänge im Frühjahr etwas bringen, also langsame Grundlage. Ergänzend dazu sind fahrtspielartige Belastungen über alle Trainingsbereiche wichtig. Das kann man gut auf einem MTB machen oder in einer lebhaften Radgruppe auf abwechslungsreichem Gelände. Für alle Radfahrer Deiner Leistungsklasse bringt auch Krafttraining eine Menge. Die BASE-Phase hätte also diese Schwerpunkte:

- möglichst viele Kilometer, langsame Grundlage
- fahrtspielartige Belastungen über alle Tempobereiche
- Krafttraining

Die anschließende BUILD-Phase könntest Du in zwei Abschnitte unterteilen. Den ersten machst Du wie bisher mit langen Intervallen im Bereich des Wettkampftempos, z.B. 6-8x 20 Minuten.

Im zweiten Abschnitt ändern sich diese Intervalle. Sie werden länger und etwas langsamer. Beispiel:

1:45 h GA1, danach:
45min mit Wettkampfpuls minus 7 Pulsschläge
15min GA1
60min Wettkampfpuls minus 3 Pulsschläge
15min GA1. Wechsel zum Lauf 90 min

In der PEAK-Phase wird daraus:

1 Std. Einfahren
1 Std. Wettkampftempo minus 5 Pulsschläge
1:15 Std. Wettkampftempo
0:15 Std. locker. Wechsel zum Lauf 90 min

und später:

30 Minuten Einfahren
1 Std. Wettkampftempo minus 7 Pulsschläge
0,5 Std. Wettkampftempo minus 3 Pulsschläge
0,5 Std. Wettkampftempo
2x 10 min. Wettkampftempo plus 10 Schläge
Wechsel zum Lauf 45 Minuten

Die Aufgabe besteht darin, sich gut zu dosieren und das Wettkampftempo im Verlauf einer Einheit bewusst und kontrolliert aufzubauen.



Der lange Lauf ist eigentlich zu schnell, aber Du hast ja offensichtlich Erfolg damit. Falls Du während sehr langer Koppeltrainings die Tendenz erkennst, am Ende in ein Zuckerloch zu fallen, solltest Du mit langsameren langen Läufen experimentieren, vielleicht aufgepeppt durch einen schnelleren Mittelteil.

Grüße,
Arne

Hallo Arne,

wieviel Watt weniger würdest du meinen entspricht Wettkampftempo minus 7 Schläge; 5 Schläge?.Wenn die Wettkampfleistung bei ca 240-250 Watt liegt,

gruß

Vinoman 27.10.2010 20:59

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 477041)
Den langen Lauf laufe ich schneller als im Wettkampf... normalerweise mit einem Schnitt von 4:05 - 4:15... macht das Sinn? Oder gibts da bessere Ansätze? Der Koppellauf ist normalerweise auch schneller.

Hunki

Das mit den schnellen langen Läufen empfiehlt ja auch der Herr Röthlin, wobei ich nicht glaube, dass er da unter das Mara Tempo geht, aber nahe ran wohl.

Machst Du das wirklich wöchentlich?? :confused:
Das geht ja schon ganz schön auf die Knochen und die Frage ist wie gut Du das wegsteckst. Zusammen mit dem restliche Programm und Deinem Job kommt mir das zu hart vor. Mich wundert es zumindest in der Form, da Du ja sicher auch sonst mal ein/zwei Tempoeinheiten pro Woche hast.

Ich würde drüber nachdenken die meisten langen Läufe langsamer zu machen und einzelne gezielt Richtung Wettkampftempo setzen.

Hunki 27.10.2010 21:16

Zitat:

Zitat von Vinoman (Beitrag 477218)

Machst Du das wirklich wöchentlich?? :confused:
Das geht ja schon ganz schön auf die Knochen und die Frage ist wie gut Du das wegsteckst. Zusammen mit dem restliche Programm und Deinem Job kommt mir das zu hart vor. Mich wundert es zumindest in der Form, da Du ja sicher auch sonst mal ein/zwei Tempoeinheiten pro Woche hast.

Ich würde drüber nachdenken die meisten langen Läufe langsamer zu machen und einzelne gezielt Richtung Wettkampftempo setzen.

Ja, den langen Lauf mache ich wöchentlich... steigernd von 2 Stunden bis 2:30... ab April vertrage ich das auch sehr gut. Am selben Tag bin ich zwar ziemlich platt, aber am nächsten Tag sind nur noch ein paar müde Beine übrig... deshalb gibts am Tag darauf meistens nur ein Schwimmtraining... von da her werde ich das vermutlich nicht ändern... ein Tempotraining gibts nur im während des Tempotrainings von Mai und Juni... Intervalle laufe ich eher als Fahrtenspiel ganzjährig... aber nur eine Einheit pro Woche. Von da her passt das alles nebeneinander vorbei...

Hunki 27.10.2010 21:23

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 477190)

Nach dem, was Du bisher über Dein Training geschrieben hast, denke ich, Dir würde eine Steigerung der Kilometerumfänge im Frühjahr etwas bringen, also langsame Grundlage. Ergänzend dazu sind fahrtspielartige Belastungen über alle Trainingsbereiche wichtig. Das kann man gut auf einem MTB machen oder in einer lebhaften Radgruppe auf abwechslungsreichem Gelände. Für alle Radfahrer Deiner Leistungsklasse bringt auch Krafttraining eine Menge. Die BASE-Phase hätte also diese Schwerpunkte:

- möglichst viele Kilometer, langsame Grundlage
- fahrtspielartige Belastungen über alle Tempobereiche
- Krafttraining

Die anschließende BUILD-Phase könntest Du in zwei Abschnitte unterteilen. Den ersten machst Du wie bisher mit langen Intervallen im Bereich des Wettkampftempos, z.B. 6-8x 20 Minuten.

Im zweiten Abschnitt ändern sich diese Intervalle. Sie werden länger und etwas langsamer. Beispiel:

1:45 h GA1, danach:
45min mit Wettkampfpuls minus 7 Pulsschläge
15min GA1
60min Wettkampfpuls minus 3 Pulsschläge
15min GA1. Wechsel zum Lauf 90 min

In der PEAK-Phase wird daraus:

1 Std. Einfahren
1 Std. Wettkampftempo minus 5 Pulsschläge
1:15 Std. Wettkampftempo
0:15 Std. locker. Wechsel zum Lauf 90 min

und später:

30 Minuten Einfahren
1 Std. Wettkampftempo minus 7 Pulsschläge
0,5 Std. Wettkampftempo minus 3 Pulsschläge
0,5 Std. Wettkampftempo
2x 10 min. Wettkampftempo plus 10 Schläge
Wechsel zum Lauf 45 Minuten

Die Aufgabe besteht darin, sich gut zu dosieren und das Wettkampftempo im Verlauf einer Einheit bewusst und kontrolliert aufzubauen.

OK, das ist ein anderer Ansatz.. noch mehr Grundlage... interessant... wieso meinst Du das mir die Grundlage fehlt? Ich habe das Gefühl, dass spätestens ab Mai ne 6 Stunden Ausfahrt eigentilch problemlos drin liegt... also ohne das ich danach Schlapp vom Rad kippe... müsstge dann nicht das Tempo in den langen Ausfahrten nicht gerenell erhöht werden und dann zusätzlich die Tempoeinheiten, wie von dir beschrieben, ergänzen?

Ich hätte ja dann 3 Radeinheiten als Block von Freitag bis Sonntag... also am Freitag beispielsweise das Koppeltraining mit schnellen Einheiten und dem langen Koppellauf. Bisher hab ich nur 60 - 70min gemacht. Hier muss ich wohl steigern... am Samstag dann eine lange Ausfahrt mit der Vorbelastung aber in Grundlage (5-6 Stunden) und am Sonntag dann etwas kürzeres (4 Stunden) mit Zug auf der Kette? So hätte ich 3 qualitativ gute Einheiten mit steigernder Vorbelastung.

Ich trainiere ohne Pulsangaben, von daher nehme ich deine Angaben einfach als Plus/Minus des Belastungsempfindens.


Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 477190)

Der lange Lauf ist eigentlich zu schnell, aber Du hast ja offensichtlich Erfolg damit. Falls Du während sehr langer Koppeltrainings die Tendenz erkennst, am Ende in ein Zuckerloch zu fallen, solltest Du mit langsameren langen Läufen experimentieren, vielleicht aufgepeppt durch einen schnelleren Mittelteil.

Ich finde es psychologisch sehr gut, wenn man weiss, dass man nen 35er eigentlich viel schneller laufen kann als im Wettkampf. Mir hat das sehr viel gebracht. Von da her denke ich nicht, dass es so falsch ist. Ich werde aber versuchen bereits früher länger zu laufen und mehr Bergläufe einbauen. Die Hügel liegen ja hier vor der Haustüre. Bei den Koppelläufen habe ich soweit kein Problem. Vor dem loslaufen ein Gel rein und dann reicht das dann meistens sehr gut. Wenns jetzt dann länger wird, würde ich vermutlich noch eines mitnehmen.

Hunki

Hunki 27.10.2010 21:26

Ach ja... Kraft-Einheiten am Berg mache ich bis April oder Mai eigentlich regelmässig.. muss aber aufpassen, dass ich damit meine Knie nicht ruiniere. Ich bin da etwas anfällig...

Das ganze wird eigentlich steigernd gemacht... ich habe da einen tollen Hügel. Da gehts 10min rauf... am Anfang drei mal, dann steigernd bis fünf mal.

Hunki

Klugschnacker 27.10.2010 21:50

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 477240)
OK, das ist ein anderer Ansatz.. noch mehr Grundlage... interessant... wieso meinst Du das mir die Grundlage fehlt? Ich habe das Gefühl, dass spätestens ab Mai ne 6 Stunden Ausfahrt eigentilch problemlos drin liegt... also ohne das ich danach Schlapp vom Rad kippe... müsstge dann nicht das Tempo in den langen Ausfahrten nicht gerenell erhöht werden und dann zusätzlich die Tempoeinheiten, wie von dir beschrieben, ergänzen?

Du hast sicher mehr als genug Ausdauer, um lange Einheiten ohne Probleme zu bewältigen. Jedoch: Wenn Du im Wettkampf schneller sein willst, muss Dein Körper mehr Energie aufbringen. Dafür kommen vor allem die Fette in Frage, denn mit der Zufuhr an Kohlenhydraten bist Du wahrscheinlich bereits am Limit. Das Training des Fettstoffwechsels wird daher wieder interessant. Da Du geschrieben hast, Du würdest bis Mai nur 2-3 lange Einheiten machen, sehe ich da noch Potential.

Das langsame Tempo schafft Raum für knackige, schnelle Sachen auf dem MTB oder der Rolle wie oben beschrieben. Sehr wichtig ist auch das Training der Kraft mit Gewichten (allerdings geht das Ausdauertraining vor). Zum Ende der BASE-Phase könntest Du mit diesem Schema ausdauernder, kräftiger und im Spitzenbereich auch schneller sein als zuvor. In der BUILD-Phase musst Du dann nur noch diese Einzelfähigkeiten Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit zusammenführen, indem Du Kraftausdauer trainierst (WK-Tempo).

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 477240)
Ich hätte ja dann 3 Radeinheiten als Block von Freitag bis Sonntag... also am Freitag beispielsweise das Koppeltraining mit schnellen Einheiten und dem langen Koppellauf. Bisher hab ich nur 60 - 70min gemacht. Hier muss ich wohl steigern... am Samstag dann eine lange Ausfahrt mit der Vorbelastung aber in Grundlage (5-6 Stunden) und am Sonntag dann etwas kürzeres (4 Stunden) mit Zug auf der Kette? So hätte ich 3 qualitativ gute Einheiten mit steigernder Vorbelastung.

Deine Monster-Wochenenden sehe ich mit Skepsis. In meinen Augen sind sie bei weitem zu hart. Falls Du dabei bleibst, würde ich auf keinen Fall den Koppellauf am Freitag auf 90 Minuten ausdehnen. Das hast Du bisher schon richtig gemacht (Respekt vor Deiner Regenerationsfähigkeit!). Könntest Du nicht während der Sommerzeit irgendwie unter der Woche eine muskulär harte Radeinheit unterbringen? 2-3 Stunden wären super...

Falls nicht, wäre das vielleicht eine Möglichkeit für die BUILD-Phase, die nicht ganz so hart ist wie Dein Monsterprogramm:

Freitag: Radintervalle GA2, kurzer Koppellauf 45-60 Min
Samstag: Zuerst Laufen, dann 3-4 Stunden Rad GA1.
Sonntag: 5 Stunden Rad GA1, Pause, 90 min Lauf GA1

Ist auch ne Menge Holz... :kruecken:

Grüße,
Arne

Hunki 27.10.2010 22:04

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 477271)
Du hast sicher mehr als genug Ausdauer, um lange Einheiten ohne Probleme zu bewältigen. Jedoch: Wenn Du im Wettkampf schneller sein willst, muss Dein Körper mehr Energie aufbringen. Dafür kommen vor allem die Fette in Frage, denn mit der Zufuhr an Kohlenhydraten bist Du wahrscheinlich bereits am Limit. Das Training des Fettstoffwechsels wird daher wieder interessant. Da Du geschrieben hast, Du würdest bis Mai nur 2-3 lange Einheiten machen, sehe ich da noch Potential.

Diesen Ansatz kapiere ich jetzt nicht ganz. Wenn die Ausdauer da ist, dann müsste doch ganz einfach das Tempo gesteigert werden, damit sich der Körper an ein schnelleres Grundlagentempo gewöhnt. Das hab ich beim Laufen ja auch immer so gemacht. Jeweils im Zeitraum von Januar - April hab ich das Grundlagentempo erhöht für die langen Läufe, damit ich dann im Frühling die langen Dinger schneller als im Vorjahr laufen kann.

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 477271)
Deine Monster-Wochenenden sehe ich mit Skepsis. In meinen Augen sind sie bei weitem zu hart. Falls Du dabei bleibst, würde ich auf keinen Fall den Koppellauf am Freitag auf 90 Minuten ausdehnen. Das hast Du bisher schon richtig gemacht (Respekt vor Deiner Regenerationsfähigkeit!). Könntest Du nicht während der Sommerzeit irgendwie unter der Woche eine muskulär harte Radeinheit unterbringen? 2-3 Stunden wären super...

Falls nicht, wäre das vielleicht eine Möglichkeit für die BUILD-Phase, die nicht ganz so hart ist wie Dein Monsterprogramm:

Freitag: Radintervalle GA2, kurzer Koppellauf 45-60 Min
Samstag: Zuerst Laufen, dann 3-4 Stunden Rad GA1.
Sonntag: 5 Stunden Rad GA1, Pause, 90 min Lauf GA1

Ist auch ne Menge Holz... :kruecken:

Grüße,
Arne

Naja, im Sommer gehen 2-3 Stunden schon irgendwie rein... von daher würde ich eine Radeinheit auch unter der Woche irgendwie reinbringen. Und ich bin auch zuversichtlich, dass ich das mit dem Arbeitgeber geregelt kriege. Ich werde das aber mal so ausprobieren. Ich habe damit schon gute Erfahrungen gemacht. Wie Nopogo auch schon geschrieben hat. Es ist zwar hart und fordernd, aber das will man ja vom Körper... danach gibts dann Montag eher locker. Dienstag wieder mehr und Mittwochs der lange Lauf... So hätte ich quasi eine Dienstag / Mittwoch steigernde Belastung und dann Freitag bis Sonntag. Optional könnte ich natürlich auch versuchen das Koppeltraining auf den Sonntag zu legen, damit nach der härtesten Einheit ein lockerer Tag folgt.

Aber es stimmt schon. Vor allem ab April / Mai ist meine Erholung meistens sehr gut. Vor allem von Koppelläufen erhole ich mich sehr gut. In diesem Jahr habe ich auch das 3 x (40/8) sehr gut weggesteckt und war am nächsten Tag wieder 4 Stunden auf dem Rad... zwar etwas müde, aber keinesfalls am Anschlag.

Hunki

Klugschnacker 27.10.2010 22:08

Zitat:

Zitat von kaiche82 (Beitrag 477214)
Hallo Arne,

wieviel Watt weniger würdest du meinen entspricht Wettkampftempo minus 7 Schläge; 5 Schläge?.Wenn die Wettkampfleistung bei ca 240-250 Watt liegt,

gruß

Das kann ich nicht sagen, mein SRM staubt seit 2 Jahren im Keller vor sich hin (leider). Du kannst Dir Wattzahlen ausdenken, z.B. 220 Watt, 235 Watt, 245 Watt. Wichtig ist,

- dass Du die letzen Intervalle einer Einheit (höchste Wattzahl) trotz der zum Teil erheblichen Vorbelastung gut durchstehst

- dass das Tempo des schnellsten Intervalls Deinem Gefühl nach Dein realistisches Wettkampftempo sein kann

- dass Du Dich in den Intervallen zum Wettkampftempo hin steigerst, also die Reihenfolge 220, 235 und 250 Watt einhältst.

Ich verfolge mit diesen Einheiten zwei Absichten: Erstens, sich recht genau mit der Höhe des möglichen Wettkampftempos auseinanderzusetzen. Da die Intervalle lang sind, macht ein um 10 Watt oder 3 Pulsschläge zu hoch gewähltes Anfangstempo bei den letzten Intervallen einen deutlichen Unterschied (bei gut trainierten Personen). Man bekommt dadurch deutliche Hinweise darauf, ob das prognostizierte Wettkampftempo realistisch ist oder nicht.

Zweitens soll es die Fähigkeit trainieren, ein Wettkampftempo über eine längere Zeit hinweg kontrolliert und bewusst aufzubauen. Denn im Wettkampf fährt man später genauso, erst etwas verhalten, später steigernd. Das soll auf diese Weise trainiert werden.

Grüße,
Arne


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