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Anfang Juni entschloss ich mich, nach rund 2 jähriger eigener Trainingsplanung wieder nach Trainingsplänen zu trainieren.
Der Start war gerade bei einem Wettkampfblock, wo ich 4 Wochenende nacheinander je einen Wettkampf hatte. Diese waren sehr zufriedenstellend mit viermal AK Podium. Der Trainingsumfang war dort nicht so gross, das hiess das richtige Training begann erst nachher. Hier ein Bericht von den 2 Bergläufen, Mannschaftszeitfahren und einem MTB Duathlon: Am 20. Juni startete ich eine Wettkampfserie mit dem Bannalp Berglauf. Die nicht so steilen Anstiege und den Downhill hatte ich gut im Griff, bei den 2 folgenden KM mit über 21% Steigung hatte ich zu wenig Kraft vom Tag zu vor absolvierten Team Zeitfahrtraining bei diesem abwechslungsreichen Berglauf. Als 2. in der Kategorie und 11. Overall absolvierte ich die 10.7km lange Strecke mit rund 1200 Höhenmeter in 1:09 Eine Woche später stand ein Mannschaftszeitfahren in Sulz mit Swiss Duathlon Age Group Kollegen auf dem Programm. Das vor während und danach machte mächtig Spass und wir absolvierten mit einem schönen Speed (43.7km/h) den 53 km langen Rundkurs. Mit dem 2. Kategorienrang konnten wir den tollen Tag abrunden. Wieder eine Woche später stand der Stanserhorn Berglauf auf dem Programm. In den vorderen Positionen waren die gleichen Läufer am Start, wie schon beim Bannalp. Ich versuchte so lange wie möglich dem Kategoriensieger vom Bannalp zu folgen, doch etwa nach einem Drittel musste ich ihn ziehen lassen. Im Mittelteil brauchte es auf dem Weg eine gute Konzentration und am Schluss war es ein reiner Kraftakt für die 10.9km lange Strecke mit 1416 Höhenmeter. Das Ziel erreichte ich bei angenehmen Lauftemperaturen nach 1:16,41 als dritter in der AK und 14. Overall. Es gelang mir nochmal eine Steigerung gegenüber dem Bannalp, hatte ich doch bei mehr Höhenmeter, weniger Rückstand auf die meisten vorderen Läufer. Nach drei neuen Rennen, die ich zum ersten Mal absolvierte stand ein mir bekanntes Rennen auf dem Programm. Der MTB Duathlon Roggwil ein kleiner feiner Freitagabend Anlass mit lockerer Atmosphäre. Auf dem MTB ging der Start los wie die Feuerwehr. Edi und Dani machten mächtig Gas und ich versuchte meinen Abstand in Grenzen zu halten. Bergauf und flach fuhr ich nicht so schlecht, doch im Downhill hatte ich die meiste Zeit verloren. Als 4. stieg ich knapp hinter meinem Trainingskollegen Sahel auf die Laufstrecke. Mit der schnellsten Laufzeit schaffte ich es dann als dritter Overall im kleinen aber feinen Feld einzulaufen. Hier noch mit -> Fotos: Die Woche darauf bestand aus einem INSYD Test mit 20sek, 3min, 6min und 12min Wobei ich bei 3min 421 Watt erreichte, bei 6min 378 und bei 12min 340 Watt. Beim 5min Test erreichte ich eine neue PB Alltime über 5min und beim 12min eine PB Alltime über 10min. Beim 12min Test brach ich in den letzten 2min ziemlich ein. 3 und 6min Test konnte ich mit Hilfe der Power Duration Kurve ziemlich pushen und habe dort rund 5% mehr angepeilt als mein Bestwert und dies ging gut auf. Jetzt ist der Fokus die VLA max zu senken und mit einem 2 wöchigen Trainingslager @ Home habe ich gut Zeit und vorhandene Energie. Nachher folgt Duathlon Schweizermeisterschaft Sprint und Mitteldistanz und später die Duathlon WM in Zofingen. Die meisten lockeren Einheiten sind nach Herzfrequenzangaben geplant, ein befreiendes Gefühl, da ich auch Geschwindigkeit und Wattangaben mir beim Training gar nicht anzeigen lasse. Fokus liegt sehr auf dem Radfahren, beim Laufen kann ich ja eh machen was ich will, dort läuft es immer ;-) |
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Das Sommertrainingslager über 2 Wochen ging gut über die Bühne.
In der ersten Woche kamen rund 19 Std. Training zusammen. Mit schon 17 Std. Wochenstundentraining in den Beinen gab es am Sonntag 5x 1km in 3'20 und dann am folgenden Tag eine 5 Std. 40min. Ausfahrt. Am nächste Tage folgte ein Nüchternlauf von 1 Std. wo noch mehr die leeren Glykogenspeicher angeknabbert wurden. Gefolgt von ein paar Std. Pausen mit 4x 12min 50er Cadenz Kraft am Berg mit 90% FTP. Nach einer ruhigeren Woche folgte die Sprintdistanz Schweizermeisterschaft im Duathlon. An einem warmen Tag lief ich die ersten 5km in 3'27 Pace, gefolgt von rund 20km Radfahren. Dort konnte ich mit 291 Watt und 98% Herzfrequenz max fahren. Beim Lauf fehlte dann etwas die Kraft, doch ich konnte meinen Vorsprung noch in das Ziel retten und konnte die Altersklasse knapp gewinnen und somit einen weiteren Schweizermeistertitel holen. Diese Woche und die letzte war auch noch mal taff. 2x Radintervalle von rund 4x 15min um die Schwelle. Ich war dann am Freitag ziemlich platt. Doch gestern gingen die 5Std Rad GA1 mit 45min Koppellauf gut über die Bühne. Heute morgen eine Std. Nüchternfahrt und 3 Std später einen längeren Lauf mit 22km in 4'42 Pace, gefolgt von 5km mit 3'46 Pace, welche hart aber noch mit Reserven waren. Hier gibt es noch ein paar Bilder vom Duathlon: https://www.instagram.com/p/CSrwyaZKl2E/ |
Tip-top richtig stark
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Zitat:
Letzten Sonntag stand die Duathlon Schweizermeisterschaft in Locarno auf dem Programm. Auf tollen Strecken und mit vielen Zuschauern auf der Laufstrecke, war ein letzter Formtest vor dem Powerman Zofingen angesagt. Der erste Lauf, wo ich ein tolles Laufgefühl hatte, ging mit 35'52 (10km) über die Bühne. Melanie Maurer Wordranking Duathlon NR.1 war meine schnelle Begleiterin, wie auch auf dem Rad. Auch auf der Radstrecke hatte ich gute Beine und die knapp 60km das Maggia Tal hinauf und hinab vergingen mit 39km/h (269 Watt) wie auf Schienen. Beim zweiten Lauf lief ich zügig aber nicht mehr am Limit, da mich auch mal kurz ein Muskelkrampf plagte und der Vorsprung komfortabel aussah. Die zweiten 10km gingen dann in 39'13 im Süden der Schweiz über die Bühne, bis es zum Zieleinlauf als erster der Kategorie M40-44 kam. Somit konnte ich meinen Schweizermeistertitel vom 2019 in Tramelan (auch Mitteldistanz) in der AK verteidigen und den Rückstand von 11.6% auf hier in Locarno mit 8.5% auf den Tagessieger verkürzen. Hier gibts noch mehr Fotos: https://www.instagram.com/p/CTnTiU4sKux/ |
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Eine Woche ist es bisher her, sein meinem Weltmeistertitel
Schon am Montag rief mir einer von der Zeitung an und es gab einen schönen Zeitungsbericht. Am Donnerstag machte ich schon einen ersten Lauf danach und die Beine fühlten sich gar nicht so schlecht an. Wahrscheinlich durch die kräfteraubende Radfahrt (durch die Kälte) war nicht mehr so ein hohes Lauftempo möglich, so das man sich auch schneller davon erholt. Gestern habe ich den Sonnenschein richtig genossen bei der Radfahrt und heute gabs mal eine Wanderung auf rund 2500m (von 1800m aus) Einfach toll in den Bergen mit der schönen Stille. Ich habe mir vorgestellt, das sich das Leben nach einem Weltmeistertitel sich ändert. Das ist aber ein Irrtum. Man ist der gleiche geblieben. ;) Kommt aber sicher auch auf den Charakter an. Aber eigentlich finde ich es gut so. Jetzt gilt es sich neue Ziele zu setzten. Auf eine Art bewundere ich die Mehrfach Weltmeister, man könnte sich ja auch sagen, jetzt ist genug, ich lasse mal die anderen ran. |
Zitat:
Herzlichen Glückwunsch, bin mal gespannt wie du damit Motivationstechnisch umgehst sowas erreicht zu haben. Aber erstmal genießen. Genial. |
Super! Ja, dann auch von mir noch herzlichen Glückwunsch, Herr Weltmeister! :Lachen2: :Blumen:
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Besten Dank euch.
Motiviert bin ich schon. Und mit dem Coach, wo ich anfangs Sommer gestartet bin, liegt mit einem optimierten Winter und Frühlingstraining schon noch was drin. Werde jetzt gut einen Monat das Wetter noch nutzen und noch eine längere Ausfahrt von ca 250km anstreben. |
Hier noch ein Video ca 500m vor dem Ziel:
https://youtu.be/yu9zhNkumtU Und hier der Zieleinlauf: https://youtube.com/shorts/vUxplA2FFa8?feature=share Diese Woche bin ich mental ein bisschen in ein Loch gefallen. Auch von Olympiasieger habe ich gehört, das nach dem erreichen eines grossen Zieles, eine Leere entstanden ist. Aber da komme ich wieder raus. Aber ich denke es darf auch so sein. Beim Powerman und den 2x Schweizermeisterschaften habe ich beim Wettkampf schon viel Mentalpower gebraucht. Vom Trainingsumfang her habe ich gar nicht so viel gemacht. Ich muss mich mit 42 Jahren ja auch noch steigern können. ;) |
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Zitat:
Von einem Kollegen habe ich gestern noch eine schöne Holztafel bekommen. Ich würde sagen, schöner als die Holzschale, die man in Hawaii für eine Top Platzierung bekommt. |
Nach 2 Wochen fast Trainingspause (je 1x Yoga) ging es wieder mit leichtem Training los.
5, 5, 6 und 9 Stunden waren die folgenden Wochenumfänge. Mit lockeren Lauftrainings, ab und zu ein paar Steigerungsläufe eingebaut, das heisst das längste Intervall, war mal 100m. Ging es in der letzten Woche zu einer zu Hause durchgeführten Leistungsdiagnostik (INSYD) Der 20sek Test (mit 2min Stehpause davor) ging mit einer 2'33 Pace über die Strasse. Ein paar Minuten später konnte ich rund 750m eine 3er Pace halten, dann wurden die Beine schwer und nach 3min kam eine 3'08 Pace raus. Damit kann ich zufrieden sein, hatte ich doch auch vor der Saisonpause, fast nie in diesem Bereich trainiert. Wenn ich fleissig Intervalle laufe, ist eine 3'/km Pace immer gut möglich. Das ich eine neue max Herzfrequenz über 1min im 2021 erreichte, sagt, das ich mich nicht geschont habe. Die Temperatur war um die 0 Grad Am nächsten Tag waren die Beine schon nicht mehr so frisch. Die ersten 200m beim 6min Test fühlten sich gar nicht so schlecht an. Den ersten KM absolvierte ich in 3'18. Ich versuchte die Ausatmung weiterhin zu optimieren. Doch es war nicht so einfach. Die letzten 1.5min fühlten sich sehr lange an und brauchte nochmal viel mentale Stärke. Die Beine wurden auch schwerer und so gab es eine 3'21 Pace über die 6min. Am Sonntag ging dann der 12min Test über die Strasse. Da ich tagsüber noch etwas vor hatte, war dieser recht früh am morgen. Bei so hochintensiven Abschnitten und auch sehr kurzen Wettkämpfen bis um die 35min pusht oft den Hormonspiegel ordentlich auf, so das der Schlaf oft nicht so qualitativ ist. Die erste Hälfte ging mit 3'30 und am Schluss stand eine 3'36 Hier noch was für die Statistiker: 3min Test Pace 3'08 Schrittlänge 1.52m Schrittfrequenz 210 6min Test Pace 3'21 Schrittlänge 1.46m Schrittfrequenz 203 12min Test Pace 3'36 Schrittlänge 1.38m Schrittfrequenz 200 Radfahren war bis auf zwei kurze Recovery Einheiten immer draussen. Neben dem Yoga habe ich noch Pilates entdeckt. Besuche dies je abwechselnd pro Woche. Ein sehr gutes Training. Ich finde es sehr effektiv und in der Gruppe geht es viel leichter als ein Programm selber zu machen. Ich bin verwundert das dies nicht mehr Männer machen, bin meist der Hahn im Korb. Diesen Winter gehe ich es etwas behutsamer an und steigere das Training immer nur leicht an. Vor allem im letzten Winter habe ich den Fehler gemacht, das ich zu früh und zu intensiv wieder reingegangen bin, so dass im Januar schon auf einem hohen Level war, so das ich mich fast nicht mehr steigern konnte. Ein Körper reagiert nun mal nur auf neue Reize, und wenn diese nicht mehr kommen stangiert er. |
Seit meinem letzten Posting war ich immer draussen Rad fahren. Meist lockere Fahrten mit teilweise Frequenzspielchen. Je ein Nüchternlauf pro Woche, lockere Läufe, kurze und mittlere Hillreps und dann auch ein paar Ausflügen auf den Langlaufskis.
Das erste Radintervall seit sicher rund 2.5 Monate ohne Intervall startete am 24. mit 5x3min à rund 336 Watt. Aber es ging erstaunlich gut. Die lockeren Radeinheiten waren ziemlich locker (nach HF gesteuert gab es 150-170 Watt). Und auch mal ein einem aktiven Erholungstag fuhr ich auch mal mit 110 Watt. Nach den Weihnachtstagen hatte ich 2 Wochen Arbeitsferien und so machte ich erstmals, für rund 4 Tage eine "Ruhewoche" in den Ferien. Sowas habe ich noch nie gemacht, aber es hat gut getan, sich Ruhe zu gönnen, meditieren. Denn ich wusste was in dieser Woche auf dem Plan stand. 1 Lauf und 4x Radintervalle. Am Di 4x 600m im 5km Bestzeittempo Mi 7x 3min Do 2x ((5x(30/30)+5) Fr aktive Erholung Sa 4x4min So 3x 6x 40/20" Ich bin alles Outdoor gefahren und es ging erstaunlich gut mit der Erholung. Habe aber auch teilweise bis zu 9 Std. geschlafen. Nächste Woche steht dann viel Ausdauer und 1x Intervall auf dem Plan. Bin gespannt wie sich dies auswirkt auf die Performance. |
Anfangs Februar hatte ich mir eine Schnittwunde in der Handgelenkfalte zugezogen, beim Arbeiten. Dort musste ich für 2 Wochen eine Schiene tragen und dort war ich ausnahmsweise auch mal auf der Rolle zu finden.
Kurz darauf folgte eine intensive Trainingswoche mit 3x Radintervall und 1x Laufintervall. Gefolgt von 2.5 Wochen mit viel Umfang. Nach einer Ruhewoche startete der spezifische Aufbau für die Duathlon EM in Alsdorf, welche am 10. April stattfindet. In der letzten Woche hatte ich von FR-SO einen starken Block: Fr: 4x 6min bei rund 310 Watt mit 3min locker dazw. Gefolgt von 40min Fatmax (Total 1:46) Sa: 4 Std Grundlage Rad gefolgt von einem Koppellauf (1km easy 4'35, gefolgt von 6km mit 3'51 Pace/km, gefolgt von 1.5km cool down) So: Morgenlauf 14km easy und am Nachmittag Fahrrad 4x 12min (260 Watt) mit einer Frequenz um die 50 Diese Woche wird das ganze noch leicht gesteigert. Erstaunlich wie gut es beim Laufen funktioniert. Ich habe bisher 187 Laufkilometer gemacht (im 2022). Dabei waren 6 Wochen, mit nur 1x Laufen pro Woche. Dafür habe ich mehr auf dem Rad gemacht. Und ein paarmal auf den Langlaufskis. Bin gespannt was in Alsdorf rausschaut. Auf der Startliste der Altersklasse kenne ich 4 Starter, welche schnell unterwegs sind unter anderem auch Christian Haupt. |
Am letzten Sonntag fand die Duathlon EM in Alsdorf statt, nachdem sie 2x verschoben werden musste.
Trotz Wintereinbruch bei der Fahrt in den Norden (Schneefall in der Gegend Karlsruhe), war es im Gegensatz zum Rennen im 2019 dann bei "angenehmen" Temperaturen. Es fanden verschiedene Distanzen statt unter anderem war auch die deutsche Meisterschaft involviert. Das Starterfeld war gross und stark besetzt. Der erste Lauf gelang mir nach meinen Vorstellungen über die knapp 10km (3'39"/km). Leider war meine Spezialdisziplin (Downhill) nicht dabei. Als 47. vom EM Feld (der Agegrouper) kam ich dann in die Wechselzone und in meiner Altersklasse waren erst 5 Fahrräder auf der Radstrecke unterwegs. Auf der Radstrecke hatte ich ein gutes Gefühl und auf der leicht coupierten, windigen und abgesperrten Strecke konnte ich auch mein Potential abrufen. (6. schnellste Radzeit in der AK). (38.1km/h) Der zweite Lauf startete etwas zäh. Nach und nach konnte ich das Tempo noch etwas steigern und dann als 5. in der Kategorie die Ziellinie durchqueren. (3'57"/km) Besten Dank an den Veranstalter, Helfern, Zuschauern, meinem Trainer und Sponsoren und für die Gespräche am Streckenrand. Die Ak wurde von Christian Haupt gewonnen (war schon schnellster Agegrouper auf Hawaii) Fotos findet man hier: Jetzt mache ich bis Freitag ein Trainingspause, welche tut gut, für die 2. Saisonhälfte |
Nice, gute Erholung :-)
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Zitat:
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Hier noch ein Video vom bekanntesten Duathlon Youtuber Deutschlands über den Powerman Alsdorf:
https://www.youtube.com/watch?v=uzEbCtXyXGY |
Heute war ich auf einer tollen Wanderung. Nahe an meiner Haustür. Habe ein paar Gemsen gesehen und ein Wasserfall wurde mit Schnee überdeckt, wo ich ein Loch zum runterschrauben gefunden habe.
Es war eindrücklich. Hier gibt es Fotos und Videos https://www.instagram.com/p/CccvXxbs...d=YmMyMTA2M2Y= |
Letzten Freitag lief es rund beim Intervalltraining.
In den 18 Tagen zuvor hatte ich nur 27 Laufkilometer gemacht. Die 1000er lief ich alle in 3'22 mit 3min easy (rund 5min/km). Am Samstag folgte dann eine 4.5 Std Grundlagenausfahrt. Sonntagmorgen ein Nüchternlauf und um die Glykogenspeicher noch mehr zu leeren am Nachmittag noch 3 Std mit 3x 30min Fatmax. |
Was für ein Tag. Am 4. September startete ich beim Powerman Zofingen: World Championship und konnte dort viele Emotionen und mit viel Lockerheit, Spass meinen stärksten Wettkampf zeigen. In der Kategorie M40 erreichte ich den Vizeweltmeistertitel und im Overallfeld den 14. Rang.
Die Vorbereitungen liefen gut. Das Training lief stark mit einem 3-wöchigem Trainingslager, welches ich zu Hause absolvierte und fast jeden Tag im Swissholidaypark im Mineralsalzhaltigen Pool relaxte. Auch mental stellte ich mir die verschiedenen Abschnitte vor mit einem guten Gefühl, dass ich dort fühlen möchte. Der erste Lauf führte über 2 Runden auf einer coupierten Waldstrecke bei besten Bedingungen. Ich war schon bald in den vorderen Positionen dabei, vom Agegrouperfeld, welches 2min hinter der Elite gestartet ist. Die Beine liefen wirklich toll und vor allem bergab konnte ich es schön rollen lassen. Am Streckenrand, waren reichlich Zuschauer und auch viele bekannte Gesichter. Als Führender der Kategorie, gefolgt von wenigen Sekunden, von meinen späteren Podestpartner kam ich mit einer Pace von 3'49/km über die 8.7km mit rund 210 Höhenmeter. Der Wechsel gelang mir perfekt (9. Overall) und so ging es auf die Radstrecke. Ich fuhr mein eigenes Tempo und plante eine gleichmässige Fahrt über die 3 Runden. An den Anstiegen etwas zügiger von der Belastung her und bei den Abfahrten weniger. Sowie das vermeiden von längeren Spitzen. Schon auf dem ersten Anstieg wurde ich von einigen ziemlich mit Tempoüberschuss überholt, doch ich fuhr mein Tempo weiter und vertraute meiner Planung. Ich wusste in dieser Zeit jeweils über meine Position und beim längsten Anstieg auf den Wiliberg war ich in der 4. Position der Kategorie. Ende der1. Runde bekam ich Gesellschaft vom bekanntesten Duathlon Youtuber und wir fuhren dann rund 2 Runden mit dem geforderten Abstand über den Kurs. Die Pacingstrategie sowie das Ausschöpfen der Kohlenhydrat-Aufnahme zahlte sich aus. Es war ein tolles Gefühl, in der dritten Runde noch schön Power zu haben, ganz anders als bei meinen vorherigen Starts. Mit drei ziemlich gleichmässigen Runden hatte ich in der ersten Runde die 37. Overallzeit und die dritte Runde fuhren nur 13 Duathleten schneller. Die gut 143km mit 1700HM fuhr ich mit einem Schnitt von 34.3km/h und war so 14min schneller als im Vorjahr, wo Dauerregen und rund 11 Grad herrschten. Mit einem guten Gefühl ging es auf die Laufstrecke. Der erste Anstieg ist steil, doch die Beine fühlten sich gut an und viel besser als bei einem Koppellauf am gleichen Ort, eine Woche zuvor. In der Kategorie befand ich mich auf dem dritten Rang hatte rund 90sek Rückstand auf Rang 2. Bei km 3 bekam ich zum ersten Mal einen Krampf und so war für ein paar Sekunden keinen Rennen möglich. Ich wusste aus der Vergangenheit, das sich dies innert paar Sekunden wieder auflösen konnte und so war es auch. Bei den Verpflegungsposten lief ich ein paar Schritte und schnappte mir meist 2 Becher Wasser um auch meine erhöhte Kohlenhydrataufnahme beim 2. Lauf gut zu meistern. Eine Woche zuvor beim Koppellauf auf der gleichen Strecke, meldete sich die Bauchgegend so stark, so das vor allem ein flüssiges Laufen bei den Downhills nicht möglich war. Beim 2. Lauf versuchte ich möglichst immer locker zu bleiben und sagte zu mir: "Stefan locker bleiben, Relax" und machte das Gegenteil von dem was die Zuschauer mir zuruften, aber das war mein kleines Geheimnis Ende der 1. Runde kam ich auf den 2. AK Platz, bis es eine weitere Krampfspazierpause gab, wo ich gleich wieder auf dem 3. Platz war. Dieser Abstand von gut 20m war dann gut für eine halbe Runde. Dann konnte ich den Italiener überholen. Das ich schnell unterwegs war, sah ich, als ich 2-3 schnelle Eliteathleten an der ziemlich gleichen Stelle kreuzte, wie eine Runde davor. Später wurde ich vom Führenden Elite Athleten überholt. Ihm konnte ich rund 1.5k direkt hinter ihm folgen (wahr mehrheitlich Downhill) und der Abstand wurde auch später nicht viel grösser. Bei ihm sah es sehr locker aus und er schaute mehrmals zurück, ob nicht plötzlich ein anderer Schweizer (Michael Ott, 3. Overall) hinter ihm ist. Kurz nach ihm kam ich zum Zielbereich, wo zuvor innerhalb kürzerster Zeit der Männersieger und die schnellste Frau ins Ziel einlaufen konnte. Es war dort eine tolle Stimmung. Ich nahm diese mit für meine letzte Runde. Das Laufgefühl war gut. Ich lief mein Tempo und versuchte Spitzen zu vermeiden um nicht wieder einen Krampf zu kriegen. Dies klappte und mit der 11. schnellsten Zeit auf der dritten Runde, konnte ich das Nähern der Ziellinie geniessen. Der zweite Lauf ging vom Gefühl sehr schnell vorbei, danke vor allem den kräftigen Zurufen an der Strecke. Der Kurs vom 2. Lauf war rund 2.3km länger (Schlaufe auf einem mehr oder weniger flachen Abschnitt), doch ich war nur rund 1min langsamer. Das Ziel erreichte ich als 14. Overall der WM Wertung (mit Top 15 ist man in der Schweiz für das nächste Jahr für das Elite Feld qualifiziert) und als 2. schnellster der Kategorie M40-44. 2 Starter die nicht in der Elite starteten waren schneller. Dies ist mit klarem Abstand mein stärkster Wettkampf meiner Sportkarriere. Viel höher einzustufen als der Alterklassenweltmeistertitel vom Vorjahr. Dort war jedoch die mentale Leistung bei den kalten und nassen Wetter sehr hoch. Dieses Jahr war es mehrheitlich ein Flow und es lief mehr oder weniger immer von alleine. Ich bin gespannt, ob ich dies bei weiteren Rennen noch optimieren kann. Besten Dank an alle, die mich dabei unterstützt haben, in verschiedenen Formen. Der starken Organisation mit ihren Helfern. Den Fans und Zuschauer und den Sponsoren des Events. Fotos findet man auf dem unten verlinkten Instagram Kanal |
Zitat:
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Sehr schöer Bericht!
Danke und Glückwunsch!!! :Blumen: |
Danke euch. :Blumen:
Ein paar Absätze hätte es noch etwas leserlicher gemacht. ;) |
Der drittplatzierte in der Ak 40 ist letztes Jahr bei einem Ironman eine 2:48 gelaufen. Hat eine Marathonbestzeit von 2:28 und war früher mal Elite Radfahrer.
Und ich war beim ersten und zweiten Lauf schneller. Beim Rad 3min langsamer. So kann ich meinen 2. Rang gut einordnen. Ich werde mein Training jetzt wieder selber planen. Im Oktober laufe ich einen Trailmarathon mit 1800 HM in der Rheinschlucht. Das wird toll. |
Anfangs Oktober machte ich einen kurzen Berglauf als Vorbereitungswettkampf.
Dort hatten die Overallpositionen 2-7 eine Markierung nicht gesehen. Ich befand mich dort an der 6. Stelle mit teilweise Sichtkontakt auf den 2. Nach rund 2km falscher Strecke wurden wir von einem Bauer darauf aufmerksam gemacht. Ich machte den Lauf doch noch fertig, bis wir wieder an der richtigen Stelle waren, und dann den richtigen Weg hoch. Den Downhill gab es dann noch als Dessert. 2 Wochen vor meinem ersten Trailmmarathon gab es am Samstag einen Lauf über rund 20km und 1300 Höhenmeter am Stück mit Forumsmitglied rundeer. (2:35) Am folgenden Tag fühlten sich die Beine noch ziemlich ok vom Downhill und so lief ich nochmal hüglig. 2:35 mit 1300 Höhenmeter. Mit 15min Racepace und am Schluss 8x 1min mit 3'45 Pace, dazw. 30sek easy Danach merkte ich die Beine aber schon 3 Tage lang. 6 Tage vor dem Marathon gab es eine Run/walk Einheit über 2:20 und es gab dort nochmal eine tolle Aussicht. https://www.instagram.com/tv/CjxhGRR...d=YmMyMTA2M2Y= Der Trailmarathon startete mit Intervallstart durch die wunderbare Rheinschlucht. Anfangs war es durch den vorherigen Regen noch nass. Und bei einer überschwemmen Stelle musste man über ein paar Bänke und einen Picknickstisch über das nasse Element retten. Es war sehr abwechslungsreich und ich konnte stark laufen. In der Mitte fehlte auch eine Markierung. Etwa 200m liefen wir falsch. Ein Mitläufer schaute auf dem Handy nach der richtigen Strecke. Am Schluss wurde es nochmals hart. 3 steile Rampen gab es Schluss. Wovon einem ein Abschnitt von 20% über 200m war. Das Ziel erreichte ich als Dritter der Kategorie M40, was für den 5. Overallrang reicht bei meinem ersten Trailmarathon. 1800 Höhenmeter in einer Zeit von 3:47 https://www.instagram.com/p/CkJqEwpL...d=YmMyMTA2M2Y= Dies hat Spass gemacht. Da ich in einer tollen Trainingsgegend wohne, wird das in nächster Zeit häufiger meine Passion sein. Von den "Nachrichten" habe ich mich völlig getrennt. Ich habe noch mehr die Kraft der Gedanken kennengelernt. Meist gehe ich einmal pro Woche ins Freie Tanzen (Estatic Dance oder 5 Rhythmen. Das tut mir recht gut. Einmal pro Monat gehe ich in einen Kuschelabend, das hat meine Einstellung recht verändert. Kraft werde ich vermehrt einbauen in mein Training. Merke mittlerweile gut, was mich weiterbringt. |
Gestern lief ich überraschend eine PB über 10km in 34'14
Der Kurs war nicht flach und hatte auch ein paar Naturstrasseabschnitte. Es lief wie von alleine. Zuvor war ich paarmal bei Roy Hinnen im Intervalltraining. Der Rest habe ich selber geplant. Und gar nicht soviel Umfang und Intensität gemacht. |
Letzten Sonntag lief ich einen 10km Lauf auf vermessener Strecke. Es war echt toll die letzten 2.5km mit einem Trainingspartner zu laufen. Der letzte Kilometer ging mit 3'17 über die Bühne. Die Finisherzeit betrug 34min30sek. Mit so rund 40 Laufkilometer eine recht gute Zeit und mit 46 Jahren.
Mit Chat GPT habe ich noch über den Wettkampf diskutiert und wir haben ein paar Zitate erstellt: „Der Wettkampf ist kein Wettkampf gegen die Zeit – er ist ein Tanz mit deinen eigenen Grenzen. Wenn du glaubst, du bist am Ende, dann bist du erst am Anfang. Der Körper schreit, der Kopf zweifelt, doch das Herz weiß: Weitergehen ist die einzige Option. Der Berg wächst nicht, weil er will, sondern weil er muss. Der Fluss fließt nicht, weil er kann, sondern weil es seine Natur ist. Und du? Du kämpfst nicht, um zu gewinnen. Du kämpfst, weil du lebendig bist.“ „Es geht nicht um die Geschwindigkeit, sondern um die Beständigkeit. Wie der Wind, der sanft über die Felder streicht oder als Sturm über die Gipfel fegt – er bleibt immer in Bewegung. Die wahre Kraft zeigt sich nicht in einem explosiven Moment, sondern in der Fähigkeit, immer wieder aufzustehen. Der Baum im Sturm lässt sich nicht brechen, sondern wächst mit jedem Hindernis tiefer in die Erde hinein. Der Athlet, der seine Erschöpfung akzeptiert, wächst über sich hinaus.“ „Jede Ziellinie ist nur der Beginn einer neuen Strecke. Die Sonne geht nicht auf, um bewundert zu werden, sondern weil es ihre Bestimmung ist. Der Adler erhebt sich nicht in den Himmel, weil es leicht ist, sondern weil er die Weite kennt. Du startest nicht, weil du sicher bist zu gewinnen – du startest, weil du lernen willst, wer du wirklich bist, wenn du nichts mehr hast außer deinen Willen.“ „Und wenn du fällst? Dann erinnere dich: Der größte Sieg ist nicht, niemals zu straucheln, sondern niemals liegen zu bleiben. Die Wellen brechen an den Felsen, doch das Meer bleibt unendlich. Der Sandsturm tobt in der Wüste, doch die Dünen bewegen sich weiter. Und auch du wirst weitergehen, nicht, weil du musst, sondern weil du es kannst. Weil du es willst. Weil du es bist.“ Und noch ein zweites wo es um die innere Kraft ging: „Der Wettkampf ist mehr als ein körperlicher Wettkampf – er ist ein Tanz zwischen Körper und Seele. Du kämpfst nicht nur gegen die Uhr, sondern gegen deine eigenen Ängste, Zweifel und die Grenzen, die du dir selbst gesetzt hast. Doch der wahre Sieg kommt nicht mit dem Überqueren der Ziellinie, sondern mit der Erkenntnis, dass du aus der tiefsten Erschöpfung heraus wieder auferstehst – als eine stärkere, klarere Version von dir selbst.“ „Es geht nicht darum, schneller zu werden oder härter zu kämpfen, sondern in den Momenten der Stille und des Zweifels auf die Weisheit in deinem Inneren zu hören. Wie der Fluss, der sein Ziel erreicht, weil er ständig in Bewegung bleibt, so wirst auch du dich transformieren, wenn du nicht gegen den Strom kämpfst, sondern ihn annehmen kannst.“ „Der wahre Wettkampf findet nicht nur in deinem Körper statt, sondern in deinem Geist. Es ist der Weg des Loslassens – loszulassen, was dich zurückhält, und zu erkennen, dass der größte Schritt nicht nach vorne, sondern nach innen geht. Dein wahres Potenzial entfaltet sich nicht in der Anstrengung, sondern in der Verbindung zu deiner inneren Kraft.“ „Die Natur lehrt uns Geduld: Der Baum wächst nicht über Nacht, sondern lässt sich von den Jahreszeiten leiten. Und so wirst du, wenn du dich selbst erkennst, über die Jahre hinweg immer stärker. Du wirst entdecken, dass der wahre Wettkampf nicht gegen andere ist, sondern gegen die Person, die du gestern warst.“ Es ist ein Moment, in dem du zu deinem wahren Selbst findest. Wenn du aufhörst, gegen dich selbst zu kämpfen, wenn du die Transformation im Inneren zulässt, wirst du spüren, wie du aufblühst, wie die Natur nach einem Sturm wieder zum Leben erwacht.“ Morgen gibt es 3.5 Std Rad mit 7.5km Koppellauf, davon 5km in rund 3'50"/km. Am Sonntag Nüchternlauf und 4x12min low Cadence etwas unter der Schwelle. |
Lebst ja auch noch. Und wie. Die Menschheit ansich, besonders die Philosophen, werden aber offensichtlich nicht mehr gebraucht.
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Nach 5 Kategoriensiegen in Serie bei 5 Rennen(regionaler Duathlon, Duathlon Schweizermeisterschaft Sprint, Alp d'Huez Duathlon, Duathlon WM Zofingen und regionaler Berglauf) den Kategoriensieg holen konnte und gut 1 Monat nach dem Weltmeistertitel beim Powerman Zofingen -> Rennbericht
Ging es heute in den Süden der Schweiz zum Halbmarathon. Ich konnte das Tempo in der zweiten Hälfte leicht steigern und bei KM 21 ging ich nochmal allout. Welcher in 3'25 über den Asphalt ging. Und die letzten 30sek mit 3'05 Pace. Der Lauf war echt kurzweillig, weil ich immer jemand in Blickkontakt hatte, den ich kannte und ihn am Schluss auch noch leicht abhängen konnte. Im Ziel nach 1:15,39 Strava Ich hatte rund 40 Laufkilometer in den letzten Wochen. So jetzt ist Saisonpause und als nächster Höhepunkt gibt es im Januar ein Hyrox Rennen in St. Gallen. Für den Sportsparadise Newsletter konnte ich auch noch zwei Expertenberichte schreiben. Nr. 1 Warum entspannte Athleten erfolgreicher sind Link Nr 2 Erreiche dein Ziel warum Glaube und Überzeugung wichtig sind Link |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:06 Uhr. |
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