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captain hook 11.03.2021 15:17

Zitat:

Zitat von Kälteidiot (Beitrag 1589793)
sorry ich will den Thread nicht ins OT schicken,

aber wenn er nicht trainiert oder nur zum Formerhalt. Und dann über diese Zeit 10 Kg abnimmt, hat sich an seiner Form nichts verändert, aber seine W/kg schon.

Das mag zwar schön für ihn sein, aber eine Aussage über seine Formverbesserung ist es nicht.

Er hat zwar einen Vorteil am Berg, aber den hätte er auch wenn er z.B. immer mit einem 10 kg Rucksack gefahren wäre, diesen aber jetzt weglassen würde.

Also wenn ich 120kg wiege und 360W (3W/kg) fahren kann, dann ist das die selbe Leistungsklasse, wie wenn ich 60kg abnehme und 6w/kg fahren kann? Ich bin dann zwar vom Anfängerniveau auf ProTour Werte gekommen, habe mich aber aus Deiner Sicht nicht verbessert?!

Necon 11.03.2021 15:24

Zitat:

Zitat von Kälteidiot (Beitrag 1589793)
sorry ich will den Thread nicht ins OT schicken,

aber wenn er nicht trainiert oder nur zum Formerhalt. Und dann über diese Zeit 10 Kg abnimmt, hat sich an seiner Form nichts verändert, aber seine W/kg schon.

Das mag zwar schön für ihn sein, aber eine Aussage über seine Formverbesserung ist es nicht.

Er hat zwar einen Vorteil am Berg, aber den hätte er auch wenn er z.B. immer mit einem 10 kg Rucksack gefahren wäre, diesen aber jetzt weglassen würde.

Das stimmt aber so überhaupt nicht.
Wenn man abnimmt nimmt man normalerweise auch immer Muskelmasse ab, damit hat er auch einen Verlust der Leistungsfähigkeit. Kann er aber trotz 10 kg weniger Masse die gleiche Leistung treten ist der deutlich leistungsfähiger geworden.
Darum muss er sich unbedingt in weiterer Folge immer die Watt/kg ansehen und nicht nur die Watt.

Es gibt Sportarten da macht die maximal Betrachtung Sinn. Zum Beispiel Rudern, für Sportarten wie Radfahren, Laufen usw ist es immer objektiver wenn man die Werte auf /kg bezieht.

captain hook 11.03.2021 15:26

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1589802)
Das stimmt aber so überhaupt nicht.
Wenn man abnimmt nimmt man normalerweise auch immer Muskelmasse ab, damit hat er auch einen Verlust der Leistungsfähigkeit. Kann er aber trotz 10 kg weniger Masse die gleiche Leistung treten ist der deutlich leistungsfähiger geworden.
Darum muss er sich unbedingt in weiterer Folge immer die Watt/kg ansehen und nicht nur die Watt.

Es gibt Sportarten da macht die maximal Betrachtung Sinn. Zum Beispiel Rudern, für Sportarten wie Radfahren, Laufen usw ist es immer objektiver wenn man die Werte auf /kg bezieht.

Beim tt sind w/kg im Bezug auf die Geschwindigkeit nur zweitrangig, aber deshalb gilt dein erster Absatz natürlich trotzdem.

KevJames 11.03.2021 15:43

Eine sehr interessant Diskussion - danke dafür. :)

Ja (Messgenauigkeit) und ja (Gewicht seitdem verloren). Die Watt / kg haben sich auf jeden Fall verbessert.

Zum Thema Wettkampf und Watt: Natürlich möchte ich auf Wettkämpfe, wenn das wieder geht und vertretbar ist. Mein erster Fokus ist aber nicht die Platzierung im Wettkampf (diese hängt ja auch von der angetretenen Konkurrenz ab - das wiederrum kann ich nicht beeinflussen und Profi bin ich auch keiner).
Für mich geht es viel auch um den Kampf mit mir selbst - die beste (sportliche) Version meiner Selbst zu sein. Da finde ich es schon interessant, wieviele Watt ich über eine gewisse Zeit treten kann. Natürlich auch, welche Geschwindigkeit ich dann draußen mit diesen Watt fahren kann, aber als Bezugsgröße zu meiner eigenen Leistung finde ich Watt bzw. Watt / kg schon ziemlich interessant.

uruman 11.03.2021 16:03

Zitat:

Zitat von KevJames (Beitrag 1589804)

Für mich geht es viel auch um den Kampf mit mir selbst - die beste (sportliche) Version meiner Selbst zu sein.

Da würde ich nix so fixiert sein auf wieviel Watt du treten kannst ,da spielen auch viele andere Faktoren mit :Blumen:

Kälteidiot 11.03.2021 16:40

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1589799)
Also wenn ich 120kg wiege und 360W (3W/kg) fahren kann, dann ist das die selbe Leistungsklasse, wie wenn ich 60kg abnehme und 6w/kg fahren kann? Ich bin dann zwar vom Anfängerniveau auf ProTour Werte gekommen, habe mich aber aus Deiner Sicht nicht verbessert?!

aus meiner Sicht schon,

ich kann leider nicht beurteilen, was die 120 kg Leute der Protour so fahren. :)

Wie du auch schreibst beim Zeitfahren ist W/kg zweitrangig.

Zu Necon, so war mein Beispiel gemeint. Jemand nimmt ab und trainiert wärend dieser Zeit auf Formerhalt, also nimmt er fast nur Fett ab.

Die Muskeln sind die gleichen geblieben.

Oder wenn er richtig hart trainiert und Muskeln aufbaut, aber nicht im gleichen Maße abnimmt. Dann hat er womöglich zwar eine höhere FTP, aber weniger Watt/kg.

Und in einer Woche passiert normalerweise bei den Watt / der FTP oder wie auch immer, nicht so viel, aber ich kann in einer Woche 2 kg abnehmen. Ist zwar fast nur Wasser, aber an der Form hat sich nix verändert. Aber meine W/kg haben sich schon verändert. Gravierender natürlich bei leichten Leuten.

Für KevJames und auch für mich wäre nur interessant, wie sich meine FTP verändert. Natürlich muss ich beachten wo mein Rennen stattfindet. In den Bergen ist es schon sinnvoll abzunehmen. In der Ebene muss das nicht sein.
Man könnte jetzt noch die Hauptwiderstände beim Radeln heranziehen. Die sind in der Ebene ziemlich unabhängig vom Gewicht. Ausser die Reibungswiderstände am Reifen oder in den Lagern. Der Rest ist Luftwiderstand. In den Bergen sieht es natürlich anders aus.

W/kg sind nett, wenn man sich vergleichen will, aber für die Beurteilung der Formverbesserung sollte man schon berücksichtigen wie die Watt und die kg zustande gekommen sind.

Aber das sind nur meine Überlegungen.

KevJames 11.03.2021 16:43

Zitat:

Zitat von Kälteidiot (Beitrag 1589817)

Für KevJames und auch für mich wäre nur interessant, wie sich meine FTP verändert. Natürlich muss ich beachten wo mein Rennen stattfindet. In den Bergen ist es schon sinnvoll abzunehmen. In der Ebene muss das nicht sein.
Man könnte jetzt noch die Hauptwiderstände beim Radeln heranziehen. Die sind in der Ebene ziemlich unabhängig vom Gewicht. Ausser die Reibungswiderstände am Reifen oder in den Lagern. Der Rest ist Luftwiderstand. In den Bergen sieht es natürlich anders aus.

Einerseits stimmt es zwar, dass in der Ebene das Gewicht nicht so entscheidend ist, andererseits steht bei mehr Gewicht auch mehr Masse im Wind. :)

Kälteidiot 11.03.2021 16:46

Zitat:

Zitat von KevJames (Beitrag 1589818)
Einerseits stimmt es zwar, dass in der Ebene das Gewicht nicht so entscheidend ist, andererseits steht bei mehr Gewicht auch mehr Masse im Wind. :)

ja das ist fast richtig. Der Luftwiderstand erhöht sich mit deiner Querschnittsfläche. Wenn du also dein Bäuchlein schön aus dem Wind hältst, dann bleibt die Querschnittsfläche gleich der meinigem. Und du kannst mich mit deinen 345 Watt lockerst abzocken. :)

Irgendwo gibt es auch Formeln, Verhältnis von Volumen zu Oberfläche bzw. Querschnittsfläche. Kann man sich ja mal raussuchen, oder Keko .... :Huhu:

:)

aber, wie gesagt, ich wollte deinen Thread nicht ins OT bringen. Wir können es ja in einem neuen Thread diskutieren. Vermutlich gibt es sogar schon einige dazu.

Vielleicht erbarmt sich ein eifriger Suchprofi.


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