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Es geht mir ja auch (besonders dieses Jahr) nicht darum weit vorne zu landen.
Es ist ein Kampf gegen meine selbst gesteckten Zielzeiten. Ich bin im Großen und Ganzen echt gut durch die Vorbereitung gekommen und hätte gerne die 9h angegriffen. Aber ich werde mich damit abfinden müssen. So ist jetzt das Ziel halt sub 8:30. Schwimmen ist sicher meine stärkste Disziplin, aber Angst und Bange braucht mir vor einem 2. Lauf nicht sein. So what?! Jetzt ist es so und ich werde mir beweisen dass ich kein Schwimmen brauche um ein geiles Rennen zu haben. |
Heute morgen war ich nochmal gemütliche 6,5 km laufen.
4:50er schnitt mit 2x90 sek 4 er Tempo. Wie immer am Tag zuvor schwere Beine. Aber irgendwie muss das ja am Tag vor Tag X. :dresche Ich Weiss immer noch nicht wie ich die ersten 6 km laufen soll. :confused: |
Genauso wie die letzten 42? In der "Theorie" gehts ja darum, über den ganzen Tag in einem Bereich zu bleiben, wo der Fettstoffwechsel noch halbwegs ordentlich mitarbeitet. Wenn man darüber hinaus geht steigt der KH unverhältnismäßig. Da ist ja auf den ersten 6 km nicht anders und am Ende müssen die Reserven ja trotzdem ziemlich lang reichen, zumal dir bei einem Duathlon das in der Muskulatur der Arme gespeicherte Glykogen wenig helfen wird.
Wenn du weit hinten bist und weit nach vorn willst, um auf dem Rad deine Ruhe zu haben, kanns natürlich trotzdem Sinn ergeben schneller zu laufen. Aus meinen Duathlon Erfahrungen kann ich aber nur sagen, dass Radfahren nach dem Laufen wesentlich härter ist als nach dem Schwimmen. Da würde ich persönlich mir lieber 3-4 Minuten beim Laufen gönnen, um dann wirklich frisch aufs Rad zu steigen. Auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg morgen :) |
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Die Wechselzone ist auch elend lang! Du wirst das Rennen auf den ersten 6km nicht gewinnen können, aber : VERLIEREN |
Auf jeden Fall einen extrem lockeren Dauerlauf machen.
Hab in meinem Leben bist jetzt 1 Duathlon gemacht und der war sehr fordernd. Bin da die ersten 5 km recht flott gelaufen. Am Bike hab ichs dann gleich gemerkt... der abschließende Lauf war dann eine ganz harte Nummer Würde im 6er Schnitt einfach gemütlich loslaufen. Du wirst dann alle anderen die im 4rer Schnitt losbrettern im laufe des Tages einholen. |
ich glaube 6km/km kann er nicht laufen, da hat er anschließend Muskelkater :Lachanfall:
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Ich weiß nicht genau, aber ich glaub das ist für die Rakete tatsächlich noch einigermaßen locker. Die ersten 40 km dann im 39er Schnitt durch. Schaut gut aus, aber sagt natürlich noch nicht viel aus. UPDATE: Mit lässigen 37,5 km/h über die 180 km geknallt in 4:44h. Und nun die ersten 4 km mit 4:25 min/km losgelaufen. das schaut doch ganz ordentlich aus... |
8:42h
Lauf 0:25:16 T1 0:03:27 Rad 4:44 T2 0:03:54 Lauf 3:25 |
Kurz und knapp, ich war leider zu undiszipliniert auf dem Rad und habe mich von Lutscher provozieren lassen und 10 min bei 300 W gefahren um eine Lücke zu reißen. Habe dafür einfach büßen müssen. Laufen war so lala.
Grundsatzlich:Radstrecke und zielberpflegung meines Erachtens bei dem startgeld stellenweise eine unverschämtheit. Es wurde ab der zweiten Runde ziemlich sauber gefahren zumindest soweit möglich. Es war mindestens vorne möglich. Meiner Meinung nach waren aber die häufig leeren Penalty Boxen unverständlich. Laufen geile Stimmung. Später mehr. |
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Glückwunsch erstmal. :) Hatte mal zwischendurch in den Ticker geschaut und schon gehofft, dass du noch in die Top 10 läufst ;)
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Hocheuphorisch trainiert, dann eine erstklassige Mitteldistanz abgeliefert, dann den Bogen überspannt, danach viele Fragezeichen im Kopf, dann das Rennen. 1. Lauf weiß ich nicht 2. Radfahren: Ziel deutlich nicht erreicht, vor allem nicht wenn man die anderen Ergebnisse so betrachtet 3. Lauf Ziel auch deutlich verfehlt insgesamt nach der ganzen Bloggerei eher ernüchternd. => so wäre meine Zusammenfassung. |
Falls dem so sein sollte, was ich (aus eigener Erfahrung) auch verstehen könnte:
Kopf hoch. An den Trainingsergebnissen siehst du, das du insgesamt einen Schritt nach vorn gemacht hast. Damit das auf der LD optimal passt braucht es halt auch viel Glück oder viel Erfahrung (im Wk und auch um trainignstechnisch die richtige persönliche Balance in der direkten Vorbereitung zu finden). Dein Tag wird noch kommen:Blumen: (red ich mir zumindest selbst immer ein ;) ) |
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Sorry Leute....
Ich werde hoffentlich die nächsten 1, 2 TAge etwas die Zeit finden etwas ausführlicher zu schreiben. Ich brauch(t)e etwas Zeit um das Rennen für mich einzusortieren und dann habe ich am Mittwoch noch eine neue Ausbildung begonnen, der ich die letzten/nächsten Tage natürlich etwas mehr Aufmerksamkeit widme. Ich denke aber morgen, oder spätestens am Wochenende wird sich die Zeit für einen ausführlichen Bericht finden. |
Kein Stress, ich wollte nur sagen, dass ich auf Deinen Bericht gespannt bin. Gerade aus den Rennen, die nicht optimal laufen lernt man am meisten. Viel Erfolg bei der neuen Ausbildung! :Prost:
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So, dann werde ich mich hier mal endlich ausführlicher melden.
Im Grunde könnte ich Sabine Beitrag zietieren und ganz simpel als: Passt so stehen lassen. Aber ganz so einfach ist es in der Summe einfach nicht. Die letzten Tage vor dem Start war mir eigentlich schon klar, dass es auf ein Rennen ohne Schwimmen hinausläuft. Und ganz ehrlich gesagt: Ich hatte da einfach keine große Lust drauf. So hat sich das noch verstärkt als es dann fest gestanden hat, dass ein Duathlon aus dem Ironman wird. Den Samstag zuvor war ich natürlich nervös, aber bei weitem nicht so wie sonst. Fast noch weniger als 2 Wochen vorher, als ich dachte es wird noch ein Ironman. Ich denke hier fing das versagen schon an. Den ganzen Tag war ich quasi auf den Beinen. Mal hier hin, mal da hin. Sehr lange auf der Expo, aber nie wirkliche Zeit zum ausruhen genommen. Dann wollte ich mir nochmal neue Ziele setzen. Ich habe aber ehrlich gesagt nichts vernünftiges gefunden. Mein Ziel hatte nunmal dieses Mal rein gar nichts mit Platzierung zu tun, dem entsprechend waren meine (zeitlich gesetzten) Ziele hinfällig. So what. Irgendwie muss ich da morgen trotzdem durch. Vorteil: Ich konnte noch nie so entspannt und gut vor einer Langdistanz schlafen. Morgens ging es dann früh raus. Wie immer mein LD Frühstück aus Milchbrötchen mit Agavendicksaft und Kaffee. Mit den neuen Schuhen (von der Expo:Cheese: )in der Hand zur Wechselzone. Dort nochmal alles präpariert und Rennfertig gemacht. Alles nach Plan. Dann versucht recht weit vorne einzusortieren und beim Start versucht so zu laufen, dass ich mit einem Kumpel so renne, dass wir beide noch ohne durchpusten zu müssen reden können. Hat in dem Sinne funktioniert und ich denke hier habe ich auch nicht überzockt. Der Wechsel aufs Rad lief routiniert, aber auch hier einfach mit ungewohnt (zu) viel Ruhe. Auf dem Rad kam dann kurz nach dem Start diese Dreckskopfsteinpflasterpassage. Ich weiß dass die im Forum angesprochen wurde, aber die hätte meiner Meinung nach entschärft werden können oder zumindest gekennzeichnet werden müssen. Mir hats den Lenker nach unten verbogen, alle Flaschen aus den Haltern gerissen (ich habe vorher noch nie eine verloren)und selbst der Garmin ist aus der Halterung geflogen. Um das noch einmal zu verdeutlichen: Mein Garmin ist so zwischen den Extensions, dass ich ihn nur noch in der Halterung laden kann, oder aber inkl. Platte abschrauben muss. Also abgestiegen, alles wieder eingesammelt, Lenker gerichtet und weiter. Spätestens hier war der Kopf aber schon im Modus: irgendwie diesen Mist zu Ende bringen. Lust war hier erstmal keine mehr da. Je länger es auf dem Rad ging, lief es aber immer besser. Ich konnte ziemlich genau meine geplante Belastung fahren und habe eigentlich auch nur Athleten kassiert. Bis dann bei km 40 ca. hinter mir eine Traube Mitstreiter ausgemacht wurde, die mich gerne als Zugpferd genutzt hat. Das war dann zuviel. Immer wieder bin ich kleine Attacken gefahren, die aber immer nur für 1, 2 min genützt haben. Also hieß es dann in etwa bei km 65: jetzt mal 10 min gut reintreten und die Säcke los werden. Hat super funktioniert, aber eigentlich wusste ich schon vorher dass das langfristig eine sehr dumme Idee sein wird. Die 3 noch kommenden Kopfsteinpflasterpassagen habe ich meine Werkzeugflasche in den Einteiler gesteckt und meine Gelflasche gut festgehalten. Wasser habe ich vorher einen Schluck genommen und drauf verzichtet. War danach auch jedes Mal weg, aber egal. Das letzte Viertel wurde schwer. Ich habe einfach für die 10 min gebüßt. Was gut war: Ich konnte wirklich die 178 km im möglichen Bereich ausschließlich in Aeroposition fahren. Die Pace war im Grunde auch richtig gewählt, aber halt ohne Verschärfung mitten drin. Wechsel war dann wie beim ersten Mal. Ab auf die Laufstrecke: Wie beim ersten Lauf die nagelneuen Schuhe. Ich bereue die Entscheidung nicht, geile Schuhe. Es lief dann einfach zu gut. Ich hatte den Nachteil, dass es in Summe um keine Endzeit für mich ging und ich einfach viel zu viel Risiko gegangen bin. Immer wieder der Blick auf die Uhr: Viel zu schnell, aber fühlt sich easy an. Naja wenn du platzt, dann platzt du halt. Geht sich eh um nichts. 4:21 auf den ersten 15 km, bzw 4:24 auf den HM konnte nicht gut gehen. Ab km 25 habe ich einfach dafür gebüßt ein zweites Mal in dem Rennen DUMM gewesen zu sein. Ich bin ziemlich eingegangen. Die Stimmung auf der Strecke war stellenweise sehr infizierend, was mir eindeutig zwischendurch auch wieder Energie gegeben hat. Neu gestecktes Ziel war es dann, den Marathon wenigstens noch sub 3:30h zu finishen um zumindest nochmal aus diesem Tief raus zu kommen. Das konnte ich dann wenigstens noch, indem ich dafür noch das nötigste getan habe. Nochmal ganz übersäuern wäre hier das Ende gewesen. Am Ende waren es 3:25h für den Marathon. Fazit Leistung: 1. Lauf: Alles ok Rad: Leistung hätte gepasst wenn ich nicht so blöd gewesen wäre. Verpflegung ist auch Top aufgegangen. 2. Lauf: Genau wie Rad Dem entsprechend bin ich mit dem Training zufrieden, aber der Kopf hat mir ein Rennen, das echt geil hätte werden können, total zerstört hat. Fazit Strecken: 1. Lauf: Aus der Not geboren, das beste draus gemacht. 2. Rad: Ich finde die Strecke an sich geil. Man kann sauber fahren. (wurde hauptsächlich auch) Stimmung und Abwechslung war nichts, aber auf dem Rad gilt sowieso nur: Kopp runter. KSP kann man bei der dicken Kohle erwarten, dass hier entschärft wird. 3. Lauf: Super Strecke, die meiner Meinung nach aber nicht anspruchslos ist. Viele Zuschauer, die zumindest in der Stadt mega Stimmung machen. Außerhalb auch gute Stimmung, aber stellenweise merkt man die ruhige norddeutsche Menthalität. Jetzt ist es doch ein wenig länger geworden, als ich wollte, aber ich hoffe ihr habt ein kleines Bild davon wie es mir erging und teils immer noch geht. Ich habe auf jeden Fall etwas gut zu machen.:dresche |
Danke für den Bericht :)
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Da mit dem Drafting ist immer blöd. Ich bin dazu Übergegangen, mich nach den ersten fehlgeschlagenen Ausreißversuchen einfach mal nach hinten durchreichen zu lassen und mir das aus 50-100m mal anzugucken und mir einfach die Zeit zu nehmen mich zu verpflegen. Ist zwar auch suboptimal, aber man lässt sich von den Pfeifen nicht komplett das Rennen kaputt machen. Oft findet sich nach einer Weile ein anderer "Dummer" der von hinten kommend die Gruppe mitnimmt, oder sie wird durch interne Ausreißversuche/Antritte schneller. Falls nicht, hoffen, dass irgendwann ein Kari kommt oder mal an einer Verpflegungsstelle attackieren, wo man selber nichts brauch, die Lutscher aber stark bremsen und langsamer werden (weil da ja "viel zu wenig Helfer" stehen um allen Trinkflaschen anzureichen). "Lustig" ist, wenn solche Gruppen wegfahren, später auseinanderfallen und man auf einmal nach und nach wieder Leute überholt, die man irgendwo her kennt. Meist verliert man dabei gar nicht sooo viel, da die andern ja trotzdem auch weiterfahren. Man darf sich halt nicht dazu verleiten lassen dann später bei freier Fahrt wieder die Zeit rausholen zu wollen, weil man sich ja ausgeruht hat. Ansonsten erstmal gute Erholung :) |
Ich kann das total verstehen. Ich glaub ich hätte ohne Schwimmen auch Motivationsprobleme, auch wenn beim Schwimmen nicht meine Stärke liegt. Hast Du denn schon neue Pläne?
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Neue Pläne bestehen zumindest auf kurzfristiger Basis.
Es stehen noch 2 Ligastarts an. Ab morgen wollte ich dafür kurze und sehr knackige Radeinheiten trainieren. Dazu werde ich parallel ab kommender Woche in die Marathon Vorbereitung für Frankfurt starten. Ziel hier ist sub 2:50h. Ich bin aktuell noch auf der Suche nach dem richtigen Plan, falls also noch jemand einen Rat hat, gerne her damit. Ansonsten werde ich einen der mir bekannten durchziehen. Für nächstes Jahr weiss ich noch nichts konkretes. Da ich aber keine Wochenenden mehr arbeiten muss würde ich gerne nächstes Jahr mal versuchen über viele Mitteldistanzen die Tempohärte zu steigern und vielleicht nebenbei dann eine LD:Cheese: |
Nachdem ich jetzt ein paar Mal drauf angesprochen wurde, warum es hier nicht weiter geht.:dresche :dresche
Hier gehts weiter:Cheese: |
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