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26.11.06
Starke Leuchten am Rad, Teil 4: Kauflampen
 

Dynamo-Lampen

Die Randbedingungen der STVZO für Dynamobeleuchtung waren viele Jahre lang "6 Volt, 2,4 Watt" - und sind es nach dem Buchstaben von §67 STVZO immer nocht. Schaut man sich an, was so alles dieser Norm genügt, so stellt man fest, dass der Unterschied an mit diesen Daten erzielbarem Licht enorm ist. Die schlechten Scheinwerfer interessieren hier niemanden, drum geh ich darauf erst gar nicht ein.

 

Lumotec Oval
Lumotec Oval: Weit verbreitet, gute Leistung. Wegen des engen Scheinwerferfokus schlechte Sicht zu den Seiten. Nur für langsame Fahrer eine Empfehlung.
Einer der am weitesten verbreiteten, recht guten Scheinwerfer ist der Lumotec Oval, den ich auch selbst habe. Er produziert einigermassen akzeptables Licht: so etwa 8x2m werden so ausgeleuchtet, dass man sieht, wo man hinfährt. Wie beim STVZO-konformen Scheinwerfer üblich, hat er eine recht scharfte Hell-Dunkel-Grenze, was bedeutet, dass man seitlich praktisch gar nix sieht. Auf schmalen Wegen mit kleinen Kurvenradien (wie sie bei Radwegen und den meisten Wegen durch Parks vorkommen) ist man damit nur bei sehr langsamer Fahrt gut bedient. Für Geschwindigkeiten so zwischen 15 und 25km/h kann man damit glücklich werden.

Wenn man nur auf der Strasse fährt, ist es sicher auch möglich, mit dem Rennrad so eine Scheinwerfer zu fahren, wobei ich persönlich finde, dass so ein dunkles Licht schon sehr anstrengt und man mit was hellerem wesentlich entspannter unterwegs ist. Am Stadtrad ist der Oval in Verbindung mit Nabendynamo eine schöne Sorglos-Lösung, fürs Rennrad muss was besseres her.

 

Schmidt E6
Schmidt E6: Der wohl beste Scheinwerfer für STVZO-konformes Licht.
Der wahrscheinlich effizienteste 2,4 bzw. 3W Scheinwerfer ist von Schmidt Maschinenbau und hört auf den Namen "E6". Er benutzt den Reflektor des mittlerweile nicht mehr erhältlichen "Bisy FL" und erreicht damit einen Lichtkegel, der sehr weit in die Ferne geht und dabei sehr schmal ist. Durch die Größe von Reflektor und Streuscheibe geht dabei sehr wenig Licht verloren. Dies ist der Scheinwerfer, den Vielfahrer und Randonneure an ihre Dynamos hängen. Ich selbst habe keinen, weil mir die fast 70 Euro immer zu viel für eine 2,4W Funzel waren, aber alle, die ihn haben schwören drauf.

Diverse Aufnahmen und Messungen, die ich von Bisy und E6 gesehen haben, lassen vermuten, dass der E6 praktisch gar kein seitliches Licht liefert, der Bereich vor dem Rad aber recht hell ist. Es gibt ihn in einer zugelassenen Version mit 2,4W-Lampe und Schalter für Nabendynamo und in einer nicht zugelassenen Variante für 6V 3W Halogenlampen und einem Kurzschluss-Schalter zur Überbrückung im 2-Scheinwerfer-Betrieb. Dazu später mehr.

Dann gibt es mittlerweile noch diverse LED-Scheinwerfer für Dynamobetrieb. Bis auf eine einzige mir bekannte Ausnahme benutzen diese alle eine 1W-LED und bleiben damit (für mich unverständlicherweise) weit hinter dem zurück, was mit nur unwesentlich mehr Kosten realisierbar wäre. Die besten davon erreichen mit Müh und Not eine Helligkeit, die nur geringfügig unter der mittelmässiger Halogenscheinwerfer liegt. Ein wesentlicher Vorteil, die Tatsache, dass diese am Dynamo schon bei sehr geringen Geschwindigkeiten zu leuchten anfangen ist wohl hauptsächlich für Gelegenheitsradler interessant, denn die 15km/h, bei denen Halogenscheinwerfer schon ordentlich leuchten sind für die meisten von uns wohl auch bergauf problemlos erreichbar. Als Leuchte fürs gesehen-werden und als Backup für die fette Batterie-Leuchte, wenn ihr der Saft ausgeht oder die Birne kaputt geht allerdings durchaus eine Überlegung wert. Für mich käme da wohl am ehesten der "DLumotec Oval senso plus" von Busch & Müller in Frage.

 

DLumotec Oval Senso Plus
DLumotec Oval senso plus: Durch die LED-Technik bereits bei geringen Geschwindigkeiten gute Leistung, bei schnellerer Fahrt nur Mittelmaß.
Ein anderer sehr interessanter Dynamo-Scheinwerfer kommt von der deutschen Firma "Inoled". Diese bieten einen nach deutscher STVZO zugelassenen LED-Scheinwerfer an, der sich sowohl am Dynamo als auch an einer 6V Batterie betreiben lässt. Im Dynamobetrieb bietet er ein Standlicht für 4 Minuten und ein Rücklicht lässt sich auch anschliessen. Das eigentlich Interessante ist, dass es den Scheinwerfer auch in einer 2W-Version gibt, die deutlich heller sein sollte als die sonst üblichen 1W-Funzeln (die Messungen von Olaf Schultz bestätigen dies erstmal). Obwohl der Inoled 20+ auch eine STVZO konforme Optik hat, besitzt offensichtlich nur sein kleiner Bruder Inoled 10+ eine KBA-Zulassung. Fürs nur auf der Strasse genutzte Rennrad müsste der 20+ eigentlich ein recht brauchbarer Scheinwerfer sein - habe selbst leider noch keinen in den Fingern gehabt und halte mich daher mit Empfehlungen zurück. Es wird von großen Serienstreuungen bzgl. Helligkeit bei den Inoleds berichtet.

 

Inoled 10+
Inoled 10+: Scheinwerfer mit LED-Technik. Betrieb mit Dynamo oder Akku möglich.
In der kürzlich erschienenen Überarbeitung der "Gebetsmühle" von Olaf Schultz sind diverse kommerzielle LED-Scheinwerfer vermessen. Interessant ist, dass die vermessenen Typen offensichtlich ihre 1W LEDs mit deutlich über 1W betreiben. Dass die damit erzielte Lichtausbeute nicht besser ist als beim Halogenscheinwerfer lässt darauf schliessen, dass noch deutliches Entwicklungspotenzial bei LED-Scheinwerfern besteht. Für mehr Licht sollte man aber durchaus mehrere in Reihe schalten können. Eine Hintereinanderschaltung von LED-Scheinwerfer (für Langsamfahrt und Nahbereich) und E6 als Fernlicht wird von einigen Leuten mit Erfolg praktiziert. Allerdings ist so eine Kombination wegen der stark unterschiedlichen Lichtfarben sehr gewöhnungsbedürftig.

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