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7.06.07
Der längste Tag – erfolgreich finishen für Zuschauer
 

13:30 Uhr – Um den Zieleinlauf zu verfolgen, muß man sich nun sputen. Mit Höchstgeschwindigkeit geht’s entlang dem Kanal Richtung Roth. Ich kann auf meinem MTB gut Druck machen und komme gut voran. Meine Frau muß allerdings abreißen lassen, so dass ich am Auto warten muß. Die Parkplatzsuche in Roth gestaltet sich schwierig und ich befürchte schon, den Zieleinlauf zu verpassen.

14:30 Uhr – Die Topleute kommen nacheinander ins Ziel. Als die Männer bis zum 10. Platz durch sind, wird wieder eine Brotzeit eingelegt. Ein Bierchen, Hähnchen, Kartoffelsalat, Laugenbrezel. Mein Energiespeicher ist wieder voll und das Finish der Topfrauen wird ohne Probleme gemeistert.

15:30 Uhr – Jetzt heißt es sich um die restlichen Starter aus meinem Verein zu kümmern. Die eigentlichen Helden eines Ultras sind ja ohnehin die Breitensportler. Was bedeutet, daß der Wettkampf eigentlich erst jetzt in seine heiße Phase kommt. Normale Zuschauer sind jetzt schon fix und fertig, ich nicht! Keine Schwächen zeigen, die Teilnehmer können auch nicht pausieren. Wir setzen uns wieder aufs Rad und fahren auf der Laufstrecke den Athleten entgegen bis zum Verpflegungsstand auf dem Kanal an der "Lände". Hier muß jeder insgesamt dreimal vorbeikommen. Die Chance einen von uns zu treffen ist hier am größten. Die 8 km gehen auch noch.

17:30 Uhr – Die Sensation, meine Frau zeigt Schwäche und muss eine Pause im Biergarten einlegen. Ich immer noch nicht. Mit einem Weizen in der einen und der Kamera in der anderen Hand stehe ich auf der Laufstrecke und fahnde nach Vereinsstartern. Ein paar haben auch das hässliche rote Hemd mit den blauen Punkten an, was das Wiedererkennen spürbar verbessert. Teilweise sehen einige schon ganz schön alt aus. Das darf man aber keinem sagen. „Bravo, siehst gut aus, mach weiter so!“ ist der Standardspruch. „Die sind bekloppt. Gut, das ich nicht mitgemacht habe“ der Standardgedanke. Hier werden Helden gemacht.

18:30 Uhr – Meine Frau sitzt immer noch im Biergarten. Wir beschließen aber, wieder nach Roth zu fahren und uns das Finish aller Starter über 12 Stunden anzusehen. Also wieder zurück.

19:30 Uhr – Die Stimmung ist noch nicht berauschend, weshalb wir diese Phase nutzen, um nochmal was zu essen. Ein Grieche in Roth ist unser Favorit. (Cola light, Eis, Cappuchino meine Wahl, da ich das Hähnchen doch noch spüre).

20:30 Uhr – Jetzt bricht die entscheidene Phase des Wettkampfes an, bei der ich schon zweimal gescheitert bin. Die Müdigkeit macht sich langsam bemerkbar und der Rücken beginnt zu schmerzen. Wir beziehen aber unsere Stellung auf der Tribüne und schauen uns das Treiben an. Das Stadion ist gut zur Hälfte gefüllt und die Stimmung ist sehr gut. Jeder Finisher wird mit Beifall begrüßt und stellt auf den letzten 50 m noch mal neue Geschwindigkeitsrekorde auf und läuft topfitt über die Ziellinie. Was haben die eigentlich die vorangegangenen 15 Stunden gemacht?)

21:30 Uhr – Party Time! Das Stadion ist jetzt bis zum Rand voll. Teilweise bekommen die Teilnehmer, die jetzt nach ca. 15 – 16 Stunden ins Ziel kommen mehr Beifall als die Topathleten. Die Stimmung steigt immer weiter.

22:30 Uhr – Der letzte Teilnehmer hat das Ziel erreicht. Die Stimmung ist auf dem Höhepunkt. Wunderkerzen werden angezündet und ein Feuerwerk erhellt den mittlerweile tiefschwarzen Himmel. Wer das sieht, ist auch als Zuschauer am Ziel.

Ich hab's geschafft! 

Ich bin am Ziel, ich hab's geschafft! 16:30 Stunden zuschauen, ohne nennenswerte Einbrüche. Eigentlich müsste man dafür auch ein Finisherhemd bekommen „Ironspectator“ wäre nicht schlecht! Oder soll ich mir im nächsten Jahr doch nochmal so ein echtes Finisherhemd verdienen? Sollen doch die Anderen zuschauen.
Text: Dirk Lahn

Über den Autor
Dirk Lahn ist Spinningtrainer und bildet IndoorCycling Trainer und Power Pilatestrainer aus. Er ist seit 20 Jahren aktiver Triathlet und war bei bayer als Triathlontrainer tätig. Im Forum steht er unter dem Namen mauna_kea für Fragen zur Verfügung
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