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Alt 10.01.2022, 13:58   #29601
Mitsuha
Szenekenner
 
Registriert seit: 22.06.2021
Beiträge: 256
Zitat:
Zitat von Matthias75 Beitrag anzeigen
- In der Schule geht aktuell viel Unterrichtszeit für die Tests drauf. Bis alle getestet und die Testergebnisse geprüft sind, ist die erste Unterrichtsstunde gelaufen. In der Schule geht das halbwegs, weil alle Kinder einer Klasse zur gleichen Zeit kommen. In KiTa/KiGa ist das selten der Fall. Du musste also ein Testprocedere bereitstellen, bei dem die Kinder bis zum Testergebnis nicht mit den anderen Kindern in Kontakt gelangen. Idealerweise müssen die Eltern so lange warten, damit sie ihr Kind im Fall eines positiven Tests gleich wieder mitnehmen können. Wie soll das funktionieren? Die meisten Einrichtungen dürften dafür weder das Personal noch die Räumlichkeiten haben. Vor allem soll ja nicht die reguläre Arbeit mit den Kindern (nicht mehr als dies sowieso schon der Fall ist) darunter leiden.

- In der Schule testen sich die Kinder unter Aufsicht selbst. Klappt bei kleineren Kindern auch nicht. Also müssten das die Erzieher machen. Diese sind aber nicht medizinisch geschult. So schnell wie die ersten Klagen von Eltern reinkommen, dass ihr Kind durch einen falsch durchgeführten Test verletzt/traumatisiert ist, kannst du gar keinen Anwalt suchen.

M.
Dir ist nicht bewußt, wie die Lolli-PCR-Tests funktionieren, oder? Ich hoffe nicht, dann mit dem Wissen fällt doch deine ganze Argumentation in sich zusammen...

-> Testung erfolgt parallel per Lolli, das ist deutlich weniger Aufwand als beim Poppeln in der Nase oder beim Rachenabstrich (ergo: weniger Aufwand, keine extra Räumlichkeiten notwendig, etc.)
-> da werden keine sofortigen Testergebnisse ermittelt, sondern es gibt einen Sammeltest, der bis zum Abend ausgewertet ist. Falls der positiv ist, werden Einzeltests gemacht (ergo: Eltern müssen nicht warten)
-> damit es keine Verzögerung gibt, zwei Lollis pro Kind, d.h. wenn der Sammeltest positiv war, werden die Einzeltests durchgeführt (und zwar nur dann) (ergo: mehr Sicherheit)
-> es ist ein PCR-Test, folglich deutlich sensitiver (ergo: mehr Sicherheit für alle)
-> die Tests werden in der Einrichtung gemacht (ergo: kein Betrug seitens der Eltern möglich)
-> Testergebnisse kommen per App (ergo: kein Bloßstellen der Kinder vor der Menge)

Der einzige Grund für die Schnelltest-Option ist, weil man die Arbeit an die Eltern auslagert, die dann zum Teil bescheissen (entweder, weil sie die Kinder einfach loswerden wollen oder weil sie selbst Corona-Leugner sind). Dass Schnelltests das Ergebnis schneller liefern, stimmt, dafür sind die Schnelltests halt zu spät sensitiv, und dann sind Ansteckungen in der Regel längst geschehen.

Ich habe lieber einen PCR-Test, der erst nachmittag / abends ein Ergebnis liefert, dafür aber 2-3 Tage, bevor der Schnelltest zuschlägt.
Mitsuha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2022, 14:01   #29602
El Stupido
Szenekenner
 
Benutzerbild von El Stupido
 
Registriert seit: 12.07.2019
Beiträge: 1.309
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Aber du wirst doch eine Impfung nicht so normal ansehen wie Essen und Trinken?
Wenn wir dauerhaft eine Impfung benötigen sollten, möglicherweise liegt das Problem dann bei der Impfung oder der Strategie, die man fährt.
Das war doch quasi bloß eine Metapher von LIDL, das mit dem Essen und Trinken.
Natürlich vergleicht niemand die Impfung mit täglicher Nahrungszufuhr im direkten Sinne.
Aber eine Impfung kostet mich im Normalfall 30 Minuten Zeit inkl. Hinfahrt und Rückfahrt und ich bekomme was gespritzt. Vorm Fernseher verschwenden ich unter Umständen mehr Lebenszeit und von dem, was ich dabei zu mir nehme weiß ich mitunter genau so wenig was drin ist an Inhaltsstoffen.

Wenn nun zwei Impfungen nicht ausreichen, es drei sein müssen und vielleicht sogar vier oder mehr sein sollten: wo bitte ist das Problem?
El Stupido ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2022, 14:17   #29603
keko#
Szenekenner
 
Registriert seit: 06.11.2015
Beiträge: 14.727
Zitat:
Zitat von El Stupido Beitrag anzeigen
...
Wenn nun zwei Impfungen nicht ausreichen, es drei sein müssen und vielleicht sogar vier oder mehr sein sollten: wo bitte ist das Problem?
Wie gesagt: wenn du kein Problem darin siehst, ist für mich das absolut ok! Ich möchte dich nicht von irgendwas überzeugen.
Das Problem ist für mich gar nicht die Impfung selbst, sondern dass man eben manches dann nur sehr schwer oder nicht mehr tun kann, wenn man sich nicht regelmäßig impfen lassen will. Das unterscheidet die Corana-Impfung eben sehr stark von der Grippe-Impfung (weil es oft heißt: du lässt dich doch auch gegen Grippe impfen).

Ich bin froh, dass es die Impfung gibt! Daher seit Monaten mein Meinung:
- aktiv an Alte herangehen, dass sie sich impfen lassen
- aktiv an Kranke herangehehen, egal wie alt, dass sie sich impfen lassen
Ansonsten: AHA-Regeln und laufen lassen.
keko# ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2022, 14:18   #29604
Tobi F.
Szenekenner
 
Registriert seit: 01.11.2012
Beiträge: 886
Vermutlich liegts daran, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man sich irgendwelche Impfschäden einholt.

Verstehen tu ich es nicht.
Wenn das Argument "Bequemlichkeit" ist, dann haben wir eh verwachst.

Keko, was ist denn Dein Argument, dass eine jährliche auffrischungs Impfung mit angepasstem Stoff nicht akzeptabel ist ?

Nur das Gejammere, dass man doch bitte gefälligst eine bessere Lösung haben soll ?

Edit: Bitte entschuldige, Deine Antwort hat sich mit meinem Tippen überschnitten.

Folgefrage. Wo bist Du denn bitteschön eingeschränkt ?
Für den Zeitraum, wo Du auf einen Impf-Termin wartest ?
Die 2 Minuten, die Du länger brauchst um einen Impfnachweis vorzuzeigen ?
Tobi F. ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2022, 14:18   #29605
Matthias75
Szenekenner
 
Benutzerbild von Matthias75
 
Registriert seit: 12.12.2010
Ort: Hofheim a.T.
Beiträge: 4.841
Zitat:
Zitat von Mitsuha Beitrag anzeigen
Dir ist nicht bewußt, wie die Lolli-PCR-Tests funktionieren, oder? Ich hoffe nicht, dann mit dem Wissen fällt doch deine ganze Argumentation in sich zusammen...
Danke für die Erklärung. Das war mir so wirklich nicht bewusst. Sicher irgendwo gelesen, aber wieder verdrängt, weil aktuell für mich keine Relevanz. Ich ging von einem Lolli-Schnelltest aus, wie wir ihn auch zu Hause als Ergänzung/Ersatz für die Nasentests für unsere Kinder haben.

Wenn ich das richtig verstehe, würde bei dem von dir beschriebenen Testprocedere ein infiziertes Kind erstmal ganz normal in die KiTa gehen und hätte Kontakt mit den anderen Kindern bis abends das Testergebnis da ist? Ist das tatsächlich ein Sicherheitsvorteil, auch wenn PCR schneller anschlägt als Schnelltest?

M.
Matthias75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2022, 14:21   #29606
dasgehtschneller
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Benutzerbild von dasgehtschneller
 
Registriert seit: 19.08.2010
Ort: Schweiz
Beiträge: 2.273
Zitat:
Zitat von El Stupido Beitrag anzeigen
Das war doch quasi bloß eine Metapher von LIDL, das mit dem Essen und Trinken.
Natürlich vergleicht niemand die Impfung mit täglicher Nahrungszufuhr im direkten Sinne.
Aber eine Impfung kostet mich im Normalfall 30 Minuten Zeit inkl. Hinfahrt und Rückfahrt und ich bekomme was gespritzt. Vorm Fernseher verschwenden ich unter Umständen mehr Lebenszeit und von dem, was ich dabei zu mir nehme weiß ich mitunter genau so wenig was drin ist an Inhaltsstoffen.

Wenn nun zwei Impfungen nicht ausreichen, es drei sein müssen und vielleicht sogar vier oder mehr sein sollten: wo bitte ist das Problem?
Grundsätzlich hast du recht. Allerdings liegen die meisten Leute die ich kenne nach einer Impfung mal einen halben bis ganzen Tag flach. Mit den 30 Minuten ist es demnach meist nicht getan.
Ich hatte nach dem Booster zwar "nur" einen Tag Kopfschmerzen, meine Frau aber auch jedes Mal Fieber und Schüttelfrost.
In meinem Umfeld wo fast alle Moderna gekriegt haben, würde ich einen Tag im Bett als wohl etwa als durchschnittliche Impfreaktion anschauen.

Das jetzt alle 3 Monate um dann doch nur einen mangelhaften Schutz vor Omikron oder den nächsten Mutationen zu haben...
Ich kenne gleich mehrere Leute die sich trotz frischem Booster angesteckt haben und ohne Booster mag höchstens noch ein Schutz gegen einen schweren Verlauf existieren

Ich werde die Impferei auch weiterhin mitmachen wenn das der Weg aus der Krise sein soll, ich war aber auch schon deutlich überzeugter von den Impfungen.
dasgehtschneller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2022, 14:22   #29607
Antracis
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Beiträge: 811
Zitat:
Zitat von keko# Beitrag anzeigen
Aber du wirst doch eine Impfung nicht so normal ansehen wie Essen und Trinken?
Wenn wir dauerhaft eine Impfung benötigen sollten, möglicherweise liegt das Problem dann bei der Impfung oder der Strategie, die man fährt.
Mit dauerhaft, zumindest in einer Frequenz, wie aktuell, rechnet aber nun doch keiner. Es ist überhaupt nicht wahrscheinlich, auch wenn man es natürlich nicht ausschließen kann.

Mehrere Auffrischungsimpfungen bis zum Erreichen einer stabilen Immunität sind vollkommen normal, wie z.B. bei Polio oder Hepatitis. Auffrischungsimpfungen in längeren Intervallen wie bei Diphterie und Tetanus zum Beispiel innerhalb von 10 Jahren ebenfalls. Und saisonale Anpassungen, wie zum Beispiel bei Grippe, kommen in Einzelfällen vor. Genauso wie auch schwere Impfnebenwirkungen als Einzelschicksale, denen sonst weitaus größere Zahlen an schweren Beeinträchtigungen bis hin zu vielen Toten gegenüberstehen würden. Die Impfungen sind eine große Erfolgsgeschichte in der Medizin und eine wesentliche Grundlage der in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts gestiegenen Lebenserwartungen. Die wurde zum großen Teil durch Reduktion der Kindersterblichkeit erreicht.

Ernsthaft wissenschaftlich bestreitet das niemand, nur einige Impfgegner mit ihren abstrusen Theorien zwischen Autismus und angeblicher Charakterbildung.

Letztlich sind Grundlage solcher Entscheidungen, für die bei uns die STIKO zuständig ist, immer Abwägungen zwischen Schaden und Nutzen. Und das erfolgt wiederum auf einer soliden Datenbasis.

Die Coronaleugner und Impfgegner, die ja mittlerweile verschmolzen sind, wie sonst nur bei Klimaleugnern und Tempolimitaufdeutschenautobahn-Gegnern bisher gesehen, machen es sich halt einfach, indem jedes Argument gegen eine Impfung einfach automatisch jedes Argument für eine Impfung widerlegt. Evidenz bedeutet folgelogisch, dass jede Quelle, die eine Impfung ablehnt, grundsätzlich vertrauenswürdig ist, während jede Quelle pro Impfung nicht seriös sein kann.

Das Ganze wird dann mit dem verknüpft, was ich treffend als Torwart-Logik kennengelernt habe: Bei fast jedem Gegentor ist der Torwart im Tor, also ist es sinnlos, einen Torwart aufzustellen.

Wer seine Zeit investiert, um sich mit so einem Quark noch ernsthaft auseinanderzusetzen, hat meinen Respekt und mein Mitleid zugleich.
Antracis ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2022, 14:23   #29608
Schwarzfahrer
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Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 4.317
Zitat:
Zitat von El Stupido Beitrag anzeigen
Wenn nun zwei Impfungen nicht ausreichen, es drei sein müssen und vielleicht sogar vier oder mehr sein sollten: wo bitte ist das Problem?
Ich kenne keine Impfung der Medizingeschichte, die in der aktuell als unproblematisch dargestellten Häufigkeit von deutlich unter 6 Monaten auf nicht absehbare Zeit angewendet würde (also nicht nur als Erstimmunisierung; früher hätte man eine solch kurze Wirksamkeit mit Nicht-Zulassung beantwortet).

Kannst Du Dir einen Impfabstand (also Abklingzeit der Impfschutzwirkung) vorstellen, bei der Du auch ein Problem sehen könntest? Unter 3 Monaten? Unter 2 Monaten? Unter zwei Wochen? Oder in keinem der Fälle? Wenn ja - warum wäre Deine Akzeptanzgrenze eher richtig, als die von anderen? Oder gehörst Du zu denen, die medizinische Dauertherapien für jeden Gesunden aus prophylaktischen Gründen befürworten? (Es gibt auch Ärzte, die meinen, Cholesterin- und Blutdrucksenker sollten alle Menschen nehmen...)
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schwarzfahrer ist gerade online   Mit Zitat antworten
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