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Triathlon Trainingslager Südbaden
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Lionel Sanders - Lionel wer? - Seite 335 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 13.10.2022, 06:41   #2673
TIME CHANGER
Szenekenner
 
Benutzerbild von TIME CHANGER
 
Registriert seit: 09.06.2018
Beiträge: 499
Endlich! Und wenn er nun zu 100% hinter dem steht was er sagt, dann trau ich ihm noch mehr Erfolg zu! Respektiv keine so abkack Rennen mehr wie er sie manchmal liefert
__________________
Zitat:
Zitat von bigjuergo Beitrag anzeigen
du bist der beste, aber leider nicht der schnellste
TIME CHANGER ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2022, 07:14   #2674
Helmut S
Szenekenner
 
Registriert seit: 30.10.2006
Beiträge: 8.090
Ich finde, dass er recht reflektiert über das Leben spricht. Das ihn die ganze Entwicklung im Sportlichen sehr mitnimmt, konnte man deutlich sehen. An der einen und anderen Stelle war er kurz vor‘m weinen. Das ist keine Schande, spricht eher für ihn. Er hat sich entwickelt.

Was ich jedoch nicht verstehe: Er sagt, er hat ein super Team und die haben einen guten Job gemacht. Dann sagt er: Er hätte die Struktur von Gu and Blu kopiert und das war zu viel für ihn.

Das will mir nicht in den Kopf. Jeder Sportler da draußen redet von „wir“ wenn er über‘s Team redet. Jeder Coach sagt, dass er grantig wird, wenn der Sportler nicht das trainiert was er ihm aufschreibt. Hat der trainiert was er will? Hat im Michael Iden nicht die Pläne geschrieben?

Lionel erklärt uns dann, dass er zu viel trainiert hat, nicht regeneriert hat. Hätte Michael Iden hätte das nicht gemerkt? Die Norweger? Die, die so einen tolles Team sind? Die angeblich mehr datengetrieben arbeiten und mehr messen als alle anderen? Das glaube ich nicht.

Wenn das aber doch stimmt, dann lässt das den Schluß zu, die Norweger haben Lionel verarscht. Sie haben ihn nur dazu geholt, weil er einer is der im Training immer alles gibt, gut für die Trainingsgruppe ist und es ist ihnen egal ob sie ihn gegen die Wand fahren oder nicht. Das würde ja völlig gegen die Norweger und gegen Michael Iden sprechen. Kann es das sein? Doch wohl eher nicht. Das wäre ja völlig absurd.

Wie stellt er sich das denn aber in Zukunft vor? Wie stellt sich das Team um Sanders das vor? Weniger machen? Raus aus der Norwegergruppe? Wenn das Vorherige zutrifft, dann nix wie weg da, Lionel.

Schade, dass Lionel wenig über die Daten geschrieben hat, die sie angeblich in Kona erhoben haben. Schade, dass er nichts erzählt darüber, was das nun für seine Hitzetoleranz bzw das „sucking in the heat“ bedeutet.

Ich drücke ihm die Daumen. Denn so wie es aussieht, ist er ein netter Kerl, den alle irgendwie mögen. Cam Wurf hat letztens er’s gesagt „Lionel? I love Lione! I wish him all the best for the race!“ Ohne nicht noch hinzuzufügen „As Long as he is behind me.“

Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. Der Triathlet dem Triathleten auch und sowieso. Hoffentlich kommt Lionel da langfristig nicht unter die Räder.



Edit: Hier nochmal der Artikel/das Video von Anfang des Jahres als er sagte, dass er zu wenig trainiere und Wurf gesagt hat, dass er is „getting pampered to much“. Das war vor 9 Monten oder so.
https://tri-today.com/2022/02/lionel...-back-padding/

Geändert von Helmut S (13.10.2022 um 07:33 Uhr).
Helmut S ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2022, 07:38   #2675
Thanus
Szenekenner
 
Registriert seit: 09.07.2013
Beiträge: 364
Die großen Erfolge von Sanders gehören mit Blummenfelt zum Erstaunlichsten, was der Triathlon zu bieten hat und sind ein Hinweis darauf, wie gut seine Ausdauerwerte sein müssen. Denn er schwimmt technisch schwach, sitzt suboptimal auf dem Rad und fährt technisch schlecht und er läuft zumindest optisch so, als ob er orthopädische Probleme hätte.

Wenn man bedenkt, dass Sanders den kanadischen Stundenrekord hält und dabei eine größere Distanz zurückgelegt hat als Jens Voigt, auch wenn der den Rekordversuch als angehender Pensionist unternommen hat, ist das mehr als erstaunlich.
Thanus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2022, 08:35   #2676
marse
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.10.2012
Beiträge: 237
Zitat:
Zitat von FKA Beitrag anzeigen
Ich möchte eine kleine Anekdote von meinem Rennen am Samstag teilen. ...
Coole Story - wertvolle Erinnerung!
marse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2022, 08:46   #2677
Klugschnacker
Arne Dyck
triathlon-szene
Coach
 
Benutzerbild von Klugschnacker
 
Registriert seit: 16.09.2006
Ort: Freiburg
Beiträge: 21.173
Zitat:
Zitat von Helmut S Beitrag anzeigen
Hat [Sanders] trainiert was er will? Hat im Michael Iden nicht die Pläne geschrieben?

Lionel erklärt uns dann, dass er zu viel trainiert hat, nicht regeneriert hat. Hätte Michael Iden hätte das nicht gemerkt? Die Norweger? Die, die so einen tolles Team sind? Die angeblich mehr datengetrieben arbeiten und mehr messen als alle anderen? Das glaube ich nicht.
Wenn das Training insgesamt sehr fordernd ist, kann bereits eine einzige Woche, die zu schwer ist, zu einem Leistungseinbruch führen. Beispielsweise wenn man drei Wochen hart trainiert und die vierte dann nicht mehr verkraftet wird.

Wenn noch genügend Zeit bis zum Rennen zur Verfügung steht, kann man sich davon erholen und ein gutes Rennen machen. Wenn nicht, dann nicht.

Für den Coach ist das von außen kaum zu erkennen. Der Athlet oder die Athletin muss ihr Gefühl mitteilen. Etwa, dass die schnelleren Trainingseinheiten sehr schwer fallen, was sonst nicht der Fall ist. Typischerweise befinden sich in den drei Wochen vor einem solchen Befund Monsterwochen oder Monsterworkouts. Messen kann man das mit der Herzfrequenzvariabilität, die jedoch nur das widerspiegelt, was der Sportler oder die Sportlerin ohnehin fühlt. Es kommt hier nach meiner Einschätzung vor allem, wie gesagt, auf die Kommunikation zwischen Athlet und Trainer an.

Ferner auf die Erfahrung des Trainers und sein eigenes Vertrauen in die Analyse der Situation. Es ist ja nicht so einfach, einem Weltklassesportler kurz vor dem Saisonhöhepunkt eine Ruhephase zu verordnen. Vielleicht gab es die richtige Analyse und die nötige Kommunikation, aber die beiden entschieden sich dafür, etwas zu riskieren?
Klugschnacker ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2022, 09:27   #2678
Wasserbüffel
Szenekenner
 
Benutzerbild von Wasserbüffel
 
Registriert seit: 17.03.2016
Beiträge: 312
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Messen kann man das mit der Herzfrequenzvariabilität, die jedoch nur das widerspiegelt, was der Sportler oder die Sportlerin ohnehin fühlt.
Auch wenn es vielleicht hier ein bisschen Off-Topic ist. Könntest du die Thematik mit der Herzfrequenzvariabilität bitte einmal näher erläutern? Mittlerweile wird dieser Wert ja auch von diversen Sportuhren gemessen, aber so richtig werde ich aus den angezeigten Daten nicht schlau.
Was sagt mir das? Was sind die Einflussfaktoren? Wie lange brauche ich Daten um verlässliche Aussagen treffen zu können?
Wasserbüffel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2022, 09:52   #2679
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.744
Zitat:
Zitat von Wasserbüffel Beitrag anzeigen
Auch wenn es vielleicht hier ein bisschen Off-Topic ist. Könntest du die Thematik mit der Herzfrequenzvariabilität bitte einmal näher erläutern? Mittlerweile wird dieser Wert ja auch von diversen Sportuhren gemessen, aber so richtig werde ich aus den angezeigten Daten nicht schlau.
Was sagt mir das? Was sind die Einflussfaktoren? Wie lange brauche ich Daten um verlässliche Aussagen treffen zu können?
Bin zwar nicht Klugschnacker aber ich versuche es mal. Ein Einzelwert sagt dir gar nichts sondern der Wert muss auf eine Baseline bezogen sein, dann hast du in dieser eine gewisse Schwankungsbreite und wenn du aus der ausbrichst wird es interessant. In die HRV spielt alles rein also dein Alltag, Stress im Beruf, Belastung durch Sport, Krankheiten bzw beginnende Krankheiten usw usw.
Die Baseline sollte man schon über 3 Wochen erarbeiten und sich ansehen.

Der Wert an sich gibt eine gewissen Abweichung an, also bei 60 Puls hat man im Idealfall nicht jede Sekunden einen Schlag sondern einen nach 0.97 der nächste nach 1.15 usw. Hier ist diese Schwankung total erwünscht, wenn man sich die HRV über eine harte Intervalleinheit oder langen Lauf ansieht, wird man feststellen, dass diese über die Einheit sinkt, was wiederum den Impact aufs vegetative Nervensystem zeigt

Geändert von Necon (13.10.2022 um 09:59 Uhr).
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2022, 10:56   #2680
Wasserbüffel
Szenekenner
 
Benutzerbild von Wasserbüffel
 
Registriert seit: 17.03.2016
Beiträge: 312
Danke dir für die Erläuterungen
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