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Nach Bandscheibenvorfall-Operation: Erfahrungen? - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 14.10.2020, 13:46   #1
merz
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.11.2006
Beiträge: 4.042
Nach Bandscheibenvorfall-Operation: Erfahrungen?

und Zack! hat es mich erwischt:

Vorvergangenes Wochenende immer stärker Rückschmerzen in der Lendenwirbelsäule, die dann (Ischias) einseitig in Bein und Fuss ausstrahlten. Anfang der vorigen Woche dann Taubheit und Lähmungserscheinungen im Fuss (Zehen, Fussrücken, Fussheber Parese)).
Operation des Bandscheibenvorfalls (L4/L5) war dann natürlich sofort zwingend und ist vorige Woche dann sehr gut gelaufen.

Ich bin jetzt schmerzfrei.Lähmungserscheinungen und Taubheit sind zurückgegangen, aber doch noch leider recht deutlich da.
Im Prinzip sollte das, sagte man mir, über längere Zeit langsam wirklich besser werden. Das hoffe ich auch sehr, denn wenn es so bliebe wie es jetzt ist, wären das deutliche Alltagseinschränkungen und sowas wie Laufen (und damit Triathlon) wäre vorbei.

Wie es weitergeht ist klar: 4-5 Wochen strenge Ruhe, (ambulante) Reha schließt sich an (wie das unter Corona-Bedingungen läuft, muss man sehen).
Bei gutem Verlauf Belastung und irgendetwas was wie Sport aussieht vielleicht in drei Monaten, also 2021, wieder möglich.

Genug geklagt.

Das Forum hier ist ja sehr erfahren:
Mich würden Erfahrungen interessieren von ähnlichen Vorfällen:
Was hat geholfen, was nicht, Do and Don'ts, Ratschläge - wie sieht es aus?

Danke im voraus.
m.

Geändert von merz (14.10.2020 um 14:16 Uhr).
merz ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2020, 13:57   #2
FMMT
Szenekenner
 
Benutzerbild von FMMT
 
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Odenwald/Neckar
Beiträge: 8.254
Beitragen kann ich nichts, aber gute Besserung wünschen
__________________
Meine Sehnsüchte:
Glückliche Familie , Freude am Sport und immer Sonne im Herzen
Challenge MS, für das Gefühl des "Ich kann noch"

Das Leben ist zu kurz für Beinschlagtraining
FMMT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2020, 14:00   #3
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 06.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 35.106
Oh mei, dass du aber so fix ne OP bekommen hast?!

Gute Besserung jedenfalls!
__________________
Liebe Mutti, viele Grüsse aus Kamerun, auch von Pami.
Hier lebt es sich nach allen Regeln der Kunst, denn eine Rose ist eine Rose.
sybenwurz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2020, 15:06   #4
Körbel
Szenekenner
 
Registriert seit: 19.01.2018
Beiträge: 4.091
Zitat:
Zitat von merz Beitrag anzeigen
Mich würden Erfahrungen interessieren von ähnlichen Vorfällen:
Was hat geholfen, was nicht, Do and Don'ts, Ratschläge - wie sieht es aus?

Mich hatte ja auch dieses Schicksal ereilt, nur ich wollte unbedingt es ohne OP versuchen, was auch geklappt hat.
Es war aber ein langer Weg und wahrscheinlich wesentlich länger als mit einer OP.

Nun was hilft, auf jeden Fall Aquajogging, da ist ne gute Sache, selbst ein Taubheitsgefühl vor dem AJ war nach einer Stunde im Wasser nicht mehr zu spüren.
Also wenn du kannst, ab ins Wasser.

Schwimmen musst du versuchen, aber sofort aufhören wenn du Schmerzen oder Kribbeln verspürst.
Laufen denk erstmal nicht dran, gehen ja, mach all das was dir keine Schmerzen bereitet.
Radfahren genau das Gleiche, evtl mal auf der Rolle versuchen, ohne Klickies einfach nur mal kurbeln.
Aber gib dem Körper Zeit und immer reinhorchen.

Ich merke heute noch, wenn ich mich mal wieder falsch bewegt habe, dann kommt das Kribbeln in den rechten Fuss zurück.

Was du auch brauchst ist eine Blackroll, wenn du sie nicht schon hast.
Rumpftraining kannst du machen, wenn du beschwerdefrei bist und das möglichst bis ans Lebensende.

Ansonsten den Rücken ab jetzt immer warm halten, frieren ist da echt kontraproduktiv.
Such dir einen gescheiten Physio/Masseur/in und gehe regelmässig zur Muskelpflege im Rückenbereich, auch das ist ein Pluspunkt am Ende des Tages.
Egal, auch wenn du es selbst bezahlen musst, das tut gut und hilft dauerhaft.

Ansonsten alles Gute und das wird wieder!
Körbel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2020, 16:29   #5
badenonkel28
Szenekenner
 
Benutzerbild von badenonkel28
 
Registriert seit: 24.07.2017
Ort: Gärtringen
Beiträge: 749
Bei war es auch der L4/L5 und L5/S1 Wirbel.
Ich habe mich nicht operieren lassen und kann wieder schmerzfrei Sport machen, allerdings mache ich täglich Übungen für den Rücken.
Wünsche Dir alles Gute!🍀
__________________
Das Leben ist zu kurz für schlechten Espresso
badenonkel28 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2020, 18:07   #6
Hafu
Szenekenner
 
Benutzerbild von Hafu
 
Registriert seit: 24.10.2006
Beiträge: 14.553
Wenn du gut operiert worden bist, dann wirst du auch wieder irgendwann laufen können. Frühestens nach 5 Monaten und dann aber mit unter Umständen reduzierten Umfängen. Da muss man letztlich abwarten wie es dir geht und ggf. auch die Bildgebung der Wirbelsäule kritisch würdigen.

In der Regel basiert ein BS-Vorfall auf einer vorgeschädigten Wirbelsäule mit Fehlstatik und anderen, unter Umständen degenerativen Veränderungen, um die man sich in der Nachbehandlung kümmern sollte, damit nicht irgendwann in der zukunft die nächste Bandscheibe Probleme macht.

Eine stationäre Rehabilitation ist einer ambulanten Reha in der Regel überlegen, da man dort die sinnvollen Termine besser über den Tag verteilen kann (mit den notwendigen Ruhezeiten dazwischen), weil man dort nicht noch die Ablenkungen/ Belastungen des Alltagslebens mit zu stemmen hat und weil die täglichen Fahrzeiten in die Reha-Einrichtung und zurück, die ja in der Regel Sitzphasen und somit für einen WS-operierten Patienten absolut kontraproduktiv sind, wegfallen.
__________________
balancing triathlon with life

www.funkfamily.de
Hafu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2020, 19:00   #7
merz
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.11.2006
Beiträge: 4.042
Danke an alle für den Zuspruch und die Information

Eine längere stationäre Reha lassen meine familiären Lebensumstände nicht zu, leider.
Die ambulante Einrichtung zu der mir geraten wurde, wäre - wenn es sie denn wird- innerhalb von ca. 10 min einfache Fahrzeit zu erreichen, immerhin keine halbe Stunde...

m.
merz ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2020, 19:04   #8
Körbel
Szenekenner
 
Registriert seit: 19.01.2018
Beiträge: 4.091
Zitat:
Zitat von merz Beitrag anzeigen
Die ambulante Einrichtung zu der mir geraten wurde, wäre - wenn es sie denn wird- innerhalb von ca. 10 min einfache Fahrzeit zu erreichen.....

Ehrlich gesagt, halte ich das für die bessere Variante, zumal du in deinem eigenen Bett schlafen kannst.
Achja Thema Bett, damit solltest du dich evtl auch auseinandersetzen, wenn du nicht schon eine äusserst rückenfreundliche Unterlage hast.

Wir setzen schon seit Jahren auf Hüsler-Nest, nur mal so als Idee und Anmerkung.
Körbel ist offline   Mit Zitat antworten
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