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Alt 24.03.2024, 12:01   #5465
Tecki
Szenekenner
 
Registriert seit: 31.08.2013
Beiträge: 76
Moin moin - grad deinen Beitrag zur Abschlussprüfung gelesen, gratuliere, dass du’s nun endlich hinter dir hast!

Auf der anderen Seite, und nimm’s mir bitte nicht übel, find ich’s dann doch erschreckend, dass so viel schiefgehen kann und man am Ende trotzdem durchkommt.

Irgendwie haben sich bei mir in den letzten Jahren viele Geschichten gesammelt die mir eher ein komisches Gefühl bezüglich der Fähigkeiten der Bergwachtler geben. Letztens auf nem AV Skihochtourenkurs mit ner Bergwachtanwärterin gewesen die kaum Skifahren konnte und nicht wusste wie sie ihre Steigeisen anzieht. Den Sommer hatn Kumpel nennen Anwärter aus ner Blockierung im leichten Fels “gerettet”, Einsicht dass er seine Fähigkeitenfalsch eingeschätzt hat nicht vorhanden.

Ich denke mir ja eigentlich, dass man ein gewisses alpines Grundwissen/Fähigkeiten mitbringen sollte bevor man die Ausbildung bei der Bergwacht startet, die Ausbildung selber beschäftigt sich dann ja vermutlich nicht mit den Basics, sondern mit rettungsspezifischen Themen?
Tecki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2024, 13:50   #5466
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 05.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 37.701
Ja, da sind wir doch weitgehend d'accord, denke ich.
Über das Thema könnte man wochenlang philosophieren.
Die Diskussion (auch in der BW), welche Regionen welche Ausbildung, Fähigkeit, Können haben müssen, sind endlos, hin und wieder tauchen mal wieder neue Ansätze auf, werden aber nie umgesetzt.
Ich glaub, das letzte, was ich in die Richtung vor geschätzt drei Jahren gehört hab, war ne Unterscheidung in A, B und C, Klettern/Bergsteigen, was überall notwendig ist, wo es Klettermöglichkeiten gibt, quasi somit für alle Regionen und Bereitschaften, weil wo das nicht notwendig ist, kann die Feuerwehr/Höhenrettung (die sich sonst in der Regel mit 'künstlichen' 'Hindernissen' (Häuser, Türme, Krane, Windräder etc.) bescheidet) mitübernehmen, Ski-/Schnee-/Lawinenausbildung für alle Gegenden, wo das notwendig ist inkl. Lift-/Seilbahnrettung und das dritte weiss ich gar nicht mehr, Baumrettung, Höhlenrettung, Canyonrettung (wobei da schon wieder die Frage ist, ob da nicht Wasserwacht o.ä. abdecken könnte, ist ja deren Metier)?

Irgendwie setzt sich dann aber immer wieder die Attitüde durch, wo Bergwacht draufsteht, müsse auch Bergwacht drin sein, also alle Nasen müssen alles können.
Das wäre, bzw. würde man die Konsequenz daraus ziehen, die Ausbildung nicht den Regionen zu überlassen, die eigene Präferenzen setzen (können), sondern sie bayernweit einheitlich zB. in Bad Tölz (da gibts ein (allerdings auch durchgehend eh schon 100% ausgelastetes Schulungszentrum) durchzuführen, wiederum ein Brett für alle Nicht-Alpengegenden.

Selbst die Allgäuer bis Berchtesgadner haben schon nimmer den krassen Zulauf wie einst von jenen, die mit Vier vom Opa, Vater, Onkel das erste Mal mit in die Berge geschleift wurden, sich blind ungesichert im ausgesetzten Gelände bewegen und quasi schon mit Skiern an den Füssen auf die Welt kamen, nicht zu reden von uns Flachlandtirolern, wo, wenn ich mich beispielsweise bei uns so umgucke, mehr als die Hälfte zum ersten (aber auch letzten) Mal im Schulskikurs auf Breddln standen, aus der Boulderecke zum Schnuppern kommen und nur im wenig besseren Idealfall schonmal Seilkontakt hatten, nicht zu reden davon, eigenständig ne alpine Mehrseillänge planen, organisieren und klettern zu können.
Die fahren bei uns ins Tannheimer Tal/aufs Gimbelhaus, klettern die wesentlichen Routen n paarmal und hoffen, dass sie beim Eingungstest den Weg nochmal finden und keinen Bock schiessen.

Ist ja mein Lamento, dass Typen, die quasi mit nix als schonmal nen Klettergriff beim Bouldern in der Hand gehabt zu haben daherkommen, anderereits aber auch nicht schon vor >40Jahren das Skifahren gelernt haben und dementsprechend 'oldfashioned' unterwegs sind (die in meinem Alter, auf die das zutrifft, sind eben schon so lang mit den Prüfungen durch, dass man ihnen das damals in der Kenntnis, dass man denen das nimmer anders beibringt, so durchgehen liess), und alles auswendig lernen in zwei oder unwesentlich mehr Jahren durch die Ausbildung marschieren, während sich gerade die eh bereits bergaffinen schwer tun (bin darunter ja nicht das einzige Beispiel).

Insofern denke ich, deine beiden Beispiele drehen sich auch um Kamerad/inn/en ausm Flachland, weil Anwärterstatus haste streng genommen erst, wennst beide Eignungstests hast, und im Alpenbereich bestehste die nie und nimmer, wennst blockiert im Fels hängst oder nix mit Steigeisen anfangen kannst.
Da könnt ich dir auch aus unseren Reihen ohne Zögern oder Nachdenken ne handvoll Kandidat/inn/en aufzählen...


Andererseits: wir waren gestern bei der Aktion 'Sauberer Landkreis' beteiligt.
Bei der anschliessenden Brotzeit haben wir uns ausgiebig über unsre Ausbildung ausgetauscht und sind uns durchgehend einig, dass wir das irgendwie selbst anpacken müssen mit Leuten, die wissen, worums geht und was konkret gefordert wird.
Und dasses unmöglich ist wie bei uns letztes Jahr mit Sommerrettung, dassd im Juni/Juli alles mal gezeigt kriegst und dann alleingelassen wirst oder die Leuts zum Eignungstest fahren und hinterher meinen, wennse gewusst hätten, was ihnen da abverlangt wird, wärense gar nicht mitgefahren.
Das kann einfach nicht sein, im Winter bzw. der Winterausbildung läuft ja gar nix, schon seit ich dabei bin, nullo, ausser n bissl Theorie in Lawinenkunde und anhängigen Themen, die aber so komplex sind, dass ich sie mir so oft wie es ging und von unterschiedlichen Leuten angehört hab unds praktisch immer geübt hab, wenns irgendwie einzurichten war.
Ich bin zuversichtlich, dass wir so mit denen, die wirklich bergsportaffin sind, ne gute Truppe zusammenkriegen, mit denen man erstens gern, gut und sicher(!) auch mal privat Freizeit verbringen und dann eben zweitens auch ohne Angst in nen Einsatz gehen kann.






Jo, und eigentlich wollt ich dieses Wochenende los und mir n paar Autos angucken.
Nachdem einer, bei dem ich mir eh dachte, 'if an offer seems too good to be true, it probably is' (ein rostfreier, 25Jahre alter Subaru???) sich nimmer meldete, hab ich die andre Karre aufs Osterwochenende, nen Besuch in Regensburg (ich liebs jetzt schon... ) und Treffen mit ein paar Spezln gelegt und mich stattdessen ernsthaft damit befasst, die aktuelle Karre nochmal so zu überarbeiten, dass ich sie noch zwo Jahre fahren kann statt ne andre mit gleichem oder mehr Aufwand vor der Presse zu retten.
Naja, schaumermal.
__________________
Im finstersten Winkel Frankreichs, wo das Kopfsteinpflaster herumspukt, begann ein Junge aus Gelderland zu sprinten. Eine halbe Stunde später drang durch eine Maske aus Schlamm und Kuhscheiße ein feines Lächeln. Ich schloss die Augen und hörte die Matthäus-Passion auf Rädern.

Geändert von sybenwurz (08.04.2024 um 11:29 Uhr).
sybenwurz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2024, 11:44   #5467
sybenwurz
triathlon-szene.de Autor
 
Benutzerbild von sybenwurz
 
Registriert seit: 05.01.2007
Ort: Puy la Clavette
Beiträge: 37.701
Upsi, ganz schön lang nix mehr los hier...

Die neue Karre steht siet ner guten Woche in der Garage und auf Böcken, n bissl dran rumoptimieren, ehe ich sie anmelde.
Wenn das zeitlich nicht so ausufert, lohnt sichs evtl. noch den derzeitigen zu verhökern statt ihn der Presse zu übereignen?
Kurzfristig konnt ich ne Freundin überzeugen, mich aus der Fränkischen zur Abholung zu bringen, das machte die Rückfahrt mitm Zuch wieder etwas einfacher.
Und siehe da, die Bahn legte sich mächtig ins Zeug, alle Züge fast auf die Minute pünktlich, dabei hatte ich mal wieder 1.Klasse gebucht, um komfortabler leiden zu können...

Wenn mir noch n paar lohnende Ziele einfallen würde, tat ich glatt mal n Deutschlandticket lösen.

Das vergangene Wochenende fand zur Hälfte unterm Auto statt, am Donnerstag zuvor hatte die diesjähre, neue Runde Ausbildung der Bergwacht begonnen und als erstes im Jahr ist Naturschutz aufm Plan.
Dies bescherte mir die gerne übernommene, man könnte auch sagen 'selbst initiierte' Aufgabe, n paar Gesteinsproben einzusammeln.
Und schon hatte ich ein Ziel für ne sonntägliche Radltour.







Am Beutelstein gabs früher scheinbar umfangreiche Klettereien, jedenfalls sind überall Haken drin, keine Ahnung, wieso da nix mehr los ist. Zu weit zu laufen vielleicht?
Die Besonderheit ist, dass die Wacker Diorit sind, n paarhundert Meter weiter gibts noch nen einzelnen Findling.
Die eigentliche Beute fand ich aber nicht an einem dieser beiden Orte, sondern halt neberm Hartsteinwerk, wo das Zeug abgebaut wird, genauer gesagt neberm Schotter auf dem Weg rundherum.




Obwohl die hier 'steinreich' sind und ich einfach nen Brocken hier von dem Haufen hätte nehmen können.




War jedenfalls ne hübsche Radltour, auch weitestgehend einsam. Die Hotspots hatte ich konsequent ausgelassen, nur an einer Ausflugskneippe, die ich nur auf nem endlosen Umweg hätte umfahren können, war richtig die Hölle los.
Naja, ich hab meine Vesper dann zuhause genommen.
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sybenwurz ist offline   Mit Zitat antworten
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