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Alt 24.06.2021, 05:41   #1417
KevJames
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Registriert seit: 12.07.2014
Beiträge: 834
Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
45 Jahre, 65 bis 70kg bei 170cm und seit über 20 Jahren Vollzeitjob. Kauft sein Material selbst, hat keinen Trainer und keinen Plan.

Findest du die Beschreibung unangemessen? 🤯
Finde auch, bei dem was Du so leistest, bemerkenswert sympathisch!

Die Bezeichnung Amateur oder Profi finde ich heutzutage ohnehin problematisch. Durch Social Media können ja heute Leute Profis sein, die 20 km'h langsamer als Du sind. Jedenfalls kenne ich das aus dem Kraftsport, da sind Leute "Profis", da nimmst Du einen von der Straße, trainierst ihn 6 Monate und dann ist er besser. Also Profi definiert als jemand der im weitesten Sinne nicht arbeitet, sondern von seinem Sport leben kann.

Insofern könnte man auch schauen, wer sind die 10-20 besten eines Landes einer Altersklasse - ganz unabhängig davon, was sie sonst in ihrem Leben machen. So gesehen, Du b ringst ja nun wirklich Top Leistungen und bezeichnest Dich selbst als Hobbyathleten - ich finde das bemerkenswert bodenständig.
KevJames ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.06.2021, 05:46   #1418
KevJames
Szenekenner
 
Registriert seit: 12.07.2014
Beiträge: 834
Zitat:
Zitat von captain hook Beitrag anzeigen
Ich bin ja erst einmal gefahren. Das ist ja weit entfernt davon eine solide Datenbasis zu haben. Hab das ja zur Wiederaufnahme mal erläutert was da los war. Als Zahlenreduktion... Mir haben 290w für sub1h gereicht. Hört sich einfach an, aber das ist immer noch so schnell, dass ich damit zb 40s schneller war als der typ, der beim Monsterzeitfahren in Holland 2ter hinter Boris Stein war. Und der ist ehemaliger Master Stundenrekordler. Und Stein ist beim Monsterrennen alltime rekord gefahren. Was ist das Ergebnis aus solchen Überlegungen? Ich habe keine Ahnung. Aber es scheint vorteilhaft zu sein eine gute Aerodynamik zu haben. Sogar an schlechten Tagen. An der Stunde haben sich viele deutsche top Masters Leute bislang die Zähne ausgebissen. Um nicht zu sagen, ich war der erste von denen der drunter blieb.

Da stellt sich halt die Frage, was sagen einem die Zahlen und die 290w?
Ah ok, wusste ich nicht - stecke ja noch nicht so in der Materie - dachte irgendwie, das ist so ein Standard Rennen für die sehr guten Zeitfahrer.

Nun, ich lerne, dass ich rein von der Leistung her nicht so weit weg von der Spitze bin, aber einfach nicht die körperlichen Voraussetzungen (Aerodynamik) habe um auch nur annähernd so schnell zu sein, sondern auf jedem kleinen Wettkampf von fast allen im Feld geschlagen werde (da für mich aktuell schon 40 km'h nicht ohne sind). Das heisst, ich muss weiter an meinem Gewicht und dann an meiner Position arbeiten und dabei versuchen die Leistung mindestens zu halten. Insofern vielen Dank für den Einblick.

Für Dich würde ich sagen heisst das, dass Du mit 300+ Watt nochmal deutlich schneller sein solltest und eigentlich unbedingt mal den Masters Stundenweltrekord angehen solltest. (Sag mir bescheid, wenn es soweit ist, ich bin dann dabei!)
KevJames ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.06.2021, 07:19   #1419
captain hook
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Registriert seit: 15.11.2011
Beiträge: 20.876
Zitat:
Zitat von KevJames Beitrag anzeigen
und bezeichnest Dich selbst als Hobbyathleten - ich finde das bemerkenswert bodenständig.
Es gibt ja auch Leute, die schauen 2h am Tag Netflix. Ich fahr 2h am Tag Rad. Deshalb ist der Netflixer kein Steven Spielberg und ich kein Radprofi.

Natürlich ist es ein Unterschied, ob Du Deinen Arbeitstag komplett dem Sport und der Verbesserung Deiner Leistung widmest oder ob Du Sport machen gehst wenn Dein Job Dir die Zeit dazu lässt. Vielleicht gar nicht so wegen jeder einzelnen Einheit, aber wegen der eigentlich relevanten Dinge außen rum. Physiotherapie, Stabi-Übungen, Zeit für angemessene Ernährung und Regeneration, professionelle Auseinandersetzung mit sich und seinem Training, seinem Material, Tests... Was halt so Zeit kostet, die man nicht hat, wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt.

Um so erstaunter bin ich manchmal, wenn so genannte Profis schon auf den ersten Blick offensichtliche Baustellen die ihre Ergebnisse beeinflussen nicht angehen. Natürlich mag es manchmal vorteilhaft sein sich mal locker zu machen, dann muss man sich halt jemanden suchen der das für einen macht.

Aber das kann jeder für sich entscheiden. Ich hab mich damals gegen den Profisport entschieden und würde aus heutiger Sicht sagen, dass das die richtige Entscheidung war. Und in meinem Alter muss man da auch keine unrealistischen Ambitionen mehr haben. Ich beschäftige mich zu viel mit Material und damit mit dem Sport Teile meines restlichen Lebens zu kompensieren und zu wenig mit ordentlichem Training, sinnvoller Struktur und klarer Zieldefinition. Mach ich halt so, weils "Hobby" ist.


Zitat:
Zitat von KevJames Beitrag anzeigen
Ah ok, wusste ich nicht - stecke ja noch nicht so in der Materie - dachte irgendwie, das ist so ein Standard Rennen für die sehr guten Zeitfahrer.

Nun, ich lerne, dass ich rein von der Leistung her nicht so weit weg von der Spitze bin, aber einfach nicht die körperlichen Voraussetzungen (Aerodynamik) habe um auch nur annähernd so schnell zu sein, sondern auf jedem kleinen Wettkampf von fast allen im Feld geschlagen werde (da für mich aktuell schon 40 km'h nicht ohne sind). Das heisst, ich muss weiter an meinem Gewicht und dann an meiner Position arbeiten und dabei versuchen die Leistung mindestens zu halten. Insofern vielen Dank für den Einblick.

Für Dich würde ich sagen heisst das, dass Du mit 300+ Watt nochmal deutlich schneller sein solltest und eigentlich unbedingt mal den Masters Stundenweltrekord angehen solltest. (Sag mir bescheid, wenn es soweit ist, ich bin dann dabei!)
Es treffen sich inzwischen auch außerhalb es Eliterennens dort ein paar ganz gute Hobbyzeitfahrer, das stimmt. Meistens ist das für mich terminlich und wegen der Streckenlänge mit den UCI Geschichten aus dem Lizenzbereich kollidiert.

40kmh... red doch mal mit Deinen Kollegen im Büro. Das finden die schon richtig irre. Vergleiche mit anderen Leuten taugen eh nur sehr bedingt. Ich hab von Leuten gehört, die haben für die sub1h beim King gelebt wie ein Mönch, haben nur Teilzeit oder gar nicht gearbeitet oder haben extrem lange leistungssportliche Vergangenheiten, waren mal Pros, sind auf dem Weg dazu oder was auch immer. Warum sollte man mit dem was man als Hobby tut auf solche Leute schielen? Ich denke da sollte man auf sich selbst schauen und so machen, wie es für einen selbst gut ist.
captain hook ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2021, 14:23   #1420
KevJames
Szenekenner
 
Registriert seit: 12.07.2014
Beiträge: 834
Sehr gesunde Einstellung - für einen doch so starken Athleten. Kenne ich aus dem Kraftsport anders, da drehte sich bei der "Hobbyelite" alles um den Sport, alleine der Begriff "Hobbysportler" hätte quasi alle maßlos beleidigt.
KevJames ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.07.2021, 13:38   #1421
captain hook
Szenekenner
 
Registriert seit: 15.11.2011
Beiträge: 20.876
Zitat:
Zitat von KevJames Beitrag anzeigen
Sehr gesunde Einstellung - für einen doch so starken Athleten. Kenne ich aus dem Kraftsport anders, da drehte sich bei der "Hobbyelite" alles um den Sport, alleine der Begriff "Hobbysportler" hätte quasi alle maßlos beleidigt.
Das ist pragmatischer Realismus.
captain hook ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2021, 10:44   #1422
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 7.237
Captain ich hoffe ich darf hier kurz eine Frage stellen, es geht auch um Aero.

Vielleicht kurz der Hintergrund. Mich zieht es immer mehr weg von eher klassischen Triathlons hin zu bergigeren mit durchaus auch schweren Abfahrten.
In der Ebene auf geringen Steigungen ist die Aeroposition klar im Vorteil, auf Abfahrten verliert man aber mit dem TT (zumindest ich) durch den Lenker und den Bremsen doch einiges an Zeit.

Folgende Frage.
Wie viel kostet mich bzw generell jemanden mit einer guten Aeropositon (also doch nicht mich) ein Drop Handlebar im Vergleich zum klassischen flat Aeroaufbau?

Also mal angenommen man hat ein Rad wie das Airstreem TT Road Disc
https://airstreeem.com/de/produkte/f...e/tt-road-disc
Geht mit der Sattelstütze Richtung 78° statt 73° und baut sich eine gute Aeroposition auf, fährt aber eben Handelbars, wie groß ist die Aeroeinbuße.

Ich hoffe ich konnte meine Frage klar formulieren.
Necon ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2021, 11:29   #1423
captain hook
Szenekenner
 
Registriert seit: 15.11.2011
Beiträge: 20.876
Zitat:
Zitat von Necon Beitrag anzeigen
Captain ich hoffe ich darf hier kurz eine Frage stellen, es geht auch um Aero.

Vielleicht kurz der Hintergrund. Mich zieht es immer mehr weg von eher klassischen Triathlons hin zu bergigeren mit durchaus auch schweren Abfahrten.
In der Ebene auf geringen Steigungen ist die Aeroposition klar im Vorteil, auf Abfahrten verliert man aber mit dem TT (zumindest ich) durch den Lenker und den Bremsen doch einiges an Zeit.

Folgende Frage.
Wie viel kostet mich bzw generell jemanden mit einer guten Aeropositon (also doch nicht mich) ein Drop Handlebar im Vergleich zum klassischen flat Aeroaufbau?

Also mal angenommen man hat ein Rad wie das Airstreem TT Road Disc
https://airstreeem.com/de/produkte/f...e/tt-road-disc
Geht mit der Sattelstütze Richtung 78° statt 73° und baut sich eine gute Aeroposition auf, fährt aber eben Handelbars, wie groß ist die Aeroeinbuße.

Ich hoffe ich konnte meine Frage klar formulieren.
Klassisch Straßenrad vs TT Bike sind so 2 bis 3kmh die da flöten gehen.

Ein Straßenrad auf eine extrem aerooptimierte Dropbar-Position umzubauen mit Sattel extrem vor etc geht meiner Meinung nach zu lasten des RR Vorteils, weil das Handling extrem bescheiden wird, weswegen man aber ja das RR eigentlich auswählt.

Ich würde in deinem Fall ein Straßenrad mit nem leichten Auflieger bauen. Dann kannst Du klassische RR Position fahren wo du es brauchst... also steil bergauf oder aber auch in technischen Abfahrten und wenn es dann mal flacher ist, nutzt du den Auflieger zur Entlastung und zur Verbesserung der Aerodynamik.

Ich habe sowas noch nicht gemessen, denke aber aus dem Bauch heraus, dass sich der Nachteil zu nem vollwertigen TT damit ungefähr halbieren lassen würde. Dürfte dabei auch darauf ankommen welches Rad du als Ausgangsbasis nimmst. Zusatzshifter am Auflieger würde ich montieren. Der Auswahl der Laufräder könnte eine Bedeutung zukommen. Im Disczeitalter ist ja "leicht" und rel. aero eigentlich machbar auch am Berg.
captain hook ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2021, 11:35   #1424
zahnkranz
Szenekenner
 
Benutzerbild von zahnkranz
 
Registriert seit: 17.09.2008
Beiträge: 583
Meiner Meinung nach bringt es mehr an der Fahrtechnik zu üben, als auf ein anderes Rad umzusteigen. Wieviel bist du auf dem Rennrad schneller auf der Abfahrt, hast du es ausprobiert? Leih dir ein Rennrad aus, stopp mal die Zeit, dann hast du einen konkreten Ansatzpunkt.
zahnkranz ist offline   Mit Zitat antworten
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