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Alt 19.09.2022, 08:47   #1009
qbz
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Zitat:
Zitat von TobiBi Beitrag anzeigen
Im Autokorso gegen Energiepolitik zu demonstrieren - das kann man sich ja eigentlich nicht ausdenken, das ist Realsatire.
Das stimmt, da gebe ich Dir als Radfahrer recht. Eine Radfahrer Demo wäre passender.

Es beteiligten sich offenbar primär Mittelständler und Handwerker beim Autokorso, die halt beruflich mehr Energie brauchen als ein privater Haushalt und Auto´s. Es gab wohl auch noch eine Kundgebung in der Stadt für die Fussgänger und die privaten Haushalte, auf der die Schwesig gesprochen hat. https://www.nordkurier.de/neubranden...549653109.html

Geändert von qbz (19.09.2022 um 09:31 Uhr).
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Alt 19.09.2022, 08:51   #1010
Bockwuchst
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Registriert seit: 12.02.2018
Beiträge: 1.183
Mein Stromversorger hat mir eine Mitteilung geschickt, dass zum 1.11. der Arbeitspreis pro kWh von 28 Ct auf 71 Ct erhöht wird.
Ich hab jetzt bei einem anderen Anbieter noch einen Vertrag für 45 Ct/kWh ergattert, was ganz OK ist verglichen mit den Preisen, die man bei Check24 usw so sieht.
ZUm Glück verbrauchen wir sehr wenig Strom dank PV und Speicher. Bitter wird es, wenn der Wärmepumpenstrom genauso teuer wird, davon verbrauchen wir deutlcih mehr und da läuft mein Vetrag noch bis Anfang Dezember.
Bockwuchst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2022, 08:53   #1011
qbz
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Beiträge: 8.832
Wie sich der hohe Gaspreis ökologisch auswirkt, sieht man z.B. beim VW-Werk. Das nutzt seine 2 Kohlekraftwerke weiter, um das Gas wie politisch von der Ampel verordnet einzusparen, und verkauft mit Millionen Gewinn (400 Millionen) die ursprünglich für die geplante Umstellung auf Gas vor einiger Zeit rechtzeitig geschlossenen Gaslieferkontrakte.

vw-peilt-millionengewinn-aus-gaskontrakten-an
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Alt 19.09.2022, 08:59   #1012
Mo77
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Beiträge: 1.515
Zitat:
Zitat von TobiBi Beitrag anzeigen
Im Autokorso gegen Energiepolitik zu demonstrieren - das kann man sich ja eigentlich nicht ausdenken, das ist Realsatire.
Wieso?
In dem verlinkten Video sieht man überwiegend Lkw, Spediteure und andere Unternehmer die viel auf der Straße sind.
Mit dem Firmenfahrzeug sieht man auch wer dahinter steht.
Die Ministerpräsidentin war zu Besuch.
Vermutlich ist sie mit ihrem Gefolge auch nicht mit der Bahn angereist.
Mit dem Auto für mehr Radwege oder Umweltschutz zu demonstrieren wäre aus meiner Sicht Realsatire.
Es würde dazu aufgerufen die Rede oder geplanten Dialog mit Fr Schwesig nicht zu stören sondern ihr schlicht den Rücken zu zeigen.
Inflation und teure Kraftstoffe haben für viele keinerlei humoristische Elemente.

Realsatire fand ich eher den Bootsausflug von Fr Thunberg für das Klima.

Aber beides war Medienwirksam und man spricht darüber. Dieses Ziel wurde also von beiden Aktionsmethoden erreicht.
__________________
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Alt 19.09.2022, 09:29   #1013
keko#
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Zitat:
Zitat von TobiBi Beitrag anzeigen
Im Autokorso gegen Energiepolitik zu demonstrieren - das kann man sich ja eigentlich nicht ausdenken, das ist Realsatire.
Das denke ich mir auch manchmal, wenn man sich in schönen Städten zu Klimaschutzkonferenzen trifft und entsprechend hinfliegt. (Madrid, Cancun, Marrakesch, Paris usw usf)
keko# ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2022, 11:21   #1014
Mo77
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Ort: Nordschwarzwald
Beiträge: 1.515
Jetzt ist Hr. Habeck auch dafür, dass er gegen die Gesumlage ist.
Er schafft sie nicht ab - er führt sie nur nicht ein.
Alles bleibt anders
Vollgas voraus
__________________
Mo77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2022, 12:59   #1015
qbz
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Beiträge: 8.832
Zitat:
Zitat von Mo77 Beitrag anzeigen
Jetzt ist Hr. Habeck auch dafür, dass er gegen die Gesumlage ist.
Er schafft sie nicht ab - er führt sie nur nicht ein.
Alles bleibt anders
Vollgas voraus
Das kann halt mal passieren, wenn man erfahrene, aber kritische Beamte vom Verfassungsschutz überprüfen lässt und lieber ein Gesetz von Ratingagenturen der Industrie schreiben lässt.
Vorwurf der Spionage: Robert Habeck verspielt Vertrauen bei eigenen Beamten.

Die jetzt von Scholz, beim Bundeskanzleramt, eingesetzte Expertenkommission soll neue Vorschläge machen. Diese werden das Problem des hohen Gaspreises und die Knappheit auch nicht im Kern lösen können, weil sie die Sanktionen gegen Russland als politisch gesetzte Randbedingung der Wirtschaft akzeptieren müssen, aber hoffentlich für die Ärmeren und Selbständigen etwas materiell die Preissteigerungen verringern, was allerdings schwierig ist, wenn man eine Umverteilung von oben nach unten vermeiden will, und natürlich primär Versorgungssicherheit schaffen.
Teure Energie – Expertenkommission soll Vorschläge machen.
Im Oktober sollen Ergebnisse vorliegen: Eine vom Bund eingesetzte Kommission untersucht, wie die hohen Energiepreise für Firmen und Verbraucher abgefedert werden können. Kanzler Scholz zeigt sich zuversichtlich.


Mal sehen, ob der Bundeskanzler neue Gasverträge aus Katar, Saudi-Arabien, Emirate mitbringt, wo er am Wochenende hinfährt, um mehr Energie für die wertebasierte EU zu erhalten.

Geändert von qbz (20.09.2022 um 17:09 Uhr).
qbz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2022, 16:42   #1016
qbz
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Beiträge: 8.832
Rekordhoch der Erzeugerpreise

Die Erzeugerpreise gelten als ein Indikator für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Angeheizt durch hohe Energiekosten erhöhten sich die Preise für gewerbliche Produkte gegenüber dem Vorjahresmonat um 45,8 Prozent.

Zitat:
Getrieben wird die Entwicklung der Erzeugerpreise dabei nach wie vor von den Kosten für Energie, die sich im Jahresvergleich im Durchschnitt um 139 Prozent erhöhten. Im August war Erdgas 209,4 Prozent teurer als noch vor einem Jahr. Kraftwerke zahlten für Erdgas sogar 269,1 Prozent mehr, Industrieabnehmer 264,9 Prozent. Strom verteuerte sich innerhalb eines Jahres um 174,9 Prozent und Mineralölerzeugnisse um 37,0 Prozent. Gegenüber dem Vormonat sanken die Preise für Mineralölerzeugnisse allerdings um 3,2 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 14 Prozent höher als im August 2021, im Vergleich zum Vormonat stiegen sie kaum.
Man muss nicht Volkswirtschaft studiert haben, um zu wissen, dass der Umfang dieser Preissteigerungen negative Auswirkungen auf die Konkurrenzfähigkeit der EU-Waren im Ausland hat. Für die Verbraucher: In ca. 3 Monaten wird man in DE zweistellige Inflationsraten bei den Konsumentenpreisen haben!

Das meiste der Preissteigerungen ist eine Folge des Ukrainekrieges und der Sanktionspolitik bzw. des Wirtschaftskrieges.

Geändert von qbz (21.09.2022 um 00:34 Uhr).
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